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Fahrzeugglühlampe
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Fahrzeugglühlampen, welche zumindest mit zwei Glühkörpern versehen sind, von welchen mindestens der eine durch eine Metallkappe oder Schirm zum Teil abgeschirmt ist.
Bei den bekannten Ausführungen ist das eine Ende jenes Glühkörpers, welcher durch einen Schirm zum Teil abgeschirmt ist, an dem Schirm selbst, oder aber an dem Schirmhalter befestigt, z. B. angeschweisst. Das andere Ende wird an einer Elektrode befestigt.
Diese Art der Glühkörperbefestigung besitzt einen allgemein bekannten Fehler, u. zw., dass während des Betriebes des Fahrzeuges die Erschütterungen den abgeschirmten Glühkörper rasch zugrunderichten.
Prüfungen zeigten, dass der Grund des raschen Fadenreissens der ist, dass der Glühfaden mit Rücksicht auf seine starre Befestigung an dem Metallschirm verhältnismässig grosser Masse infolge der Schwingungen des Schirmes und dessen Halteorganes einer Biegebeanspruchung ausgesetzt ist. Zur Beseitigung dieses Übelstandes hat man bereits Lösungen vorgeschlagen, wonach das eine Ende der den zum Teil abgeschirmten Glühfaden befestigenden Halterelektrode und der das andere Glühfadenende befestigende Schirm aneinander starr befestigt sind. Diese Lösung ist jedoch kompliziert und kostspielig, da diese beiden Bauteile miteinander mechanisch starr in der Weise zu verbinden sind, dass sie elektrisch gegeneinander isoliert sind.
Das Ziel vorliegender Erfindung ist, eine dauerhafte, feste und erschütterungssichere Fahrzeugglühlampe zu bauen, bei welcher die bekannte Befestigungshalterung zwischen dem Schirm und der das andere Glühfadenende befestigenden Elektrode vermieden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss in der Weise gelöst, dass der Schirm an einer eigenen Elektrode befestigt ist, die von den Elektroden des zum Teil abgeschirmten Glühfadens verschieden ist. Die den Glühfaden tragenden Elektroden nehmen an der mechanischen Befestigung des Metallschirmes nicht teil und sind demnach dem Schirm verhältnismässig grosser Masse als mechanisch schwingendem System gegenüber praktisch isoliert. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Erschütterungen bzw. Schwingungen des Schirmes an den zum Teil abgeschirmten Glühfaden nicht weitergeleitet werden, so dass letzterer keinen mechanischen Erschütterungen unterworfen wird.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der beigefügten Zeichnung geschildert.
Die in das Halterorgan 1 eingebettete Elektrode 2 dient zur mechanischen Befestigung des Metallschirmes 3. Der Hauptglühfaden 4 ist mit seinem einen Ende an der Halterelektrode 2 und mit seinem andern Ende an der Elektrode 5 befestigt. Der durch den Schirm 3 zum Teil abgeschirmte Glühfaden 6 ist mit seinem einen Ende an der mit dem Hauptglühfaden 4 gemeinsamenElektrode 5, mit seinem andern Ende hingegen an einer gesonderten, getrennten Elektrode 7 befestigt. Durch diese Anordnung wird der Glühfaden 6 dem mechanischen Schwingungssystem gegenüber, welches aus dem Schirm 3 und der Elektrode 2 besteht, isoliert.
Die erfirdungsgemässe Fahrzeugglühlampe besitzt eine wesentlich grössere Erschütterungssicherheit und demzufolge eine längere Lebensdauer als die bisher bekannten Fahrzeugglühlampen.
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Im obigen wurde bloss ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes bekanntgegeben, auf welches die Ansprüche jedoch nicht eingeschränkt sind, da im Sinne der Erfindung zahlreiche abweichende Ausführungen gebaut werden können.
EMI2.1
:1. Fahrzeugglühlampe, welche zumindest zwei Glühfäden besitzt, von welchen mindestens der eine durch einen Metallschirm zum Teil abgeschirmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm (3) an einer eigenen Elektrode (2) befestigt ist, die von den Elektroden (4,7) des zum Teil abgeschirmten Glühfadens (6) verschieden ist.