AT203392B - Hydraulisch bremsbarer Türschließer für die Flügel ein- oder beidseitig zu öffnender Türen - Google Patents
Hydraulisch bremsbarer Türschließer für die Flügel ein- oder beidseitig zu öffnender TürenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Hydraulisch bremsbarer Türschliesser für die Flügel ein-oder beidseitig zu öffnender Türen Die Erfindung betrifft hydraulisch bremsbare Türschliesser für die Flügel ein-oder beidseitig zu öffnender Türen mit einem Schwenkbereich von mindestens 1800. Die Anforderungen, die an Türschliesser dieser Art zu stellen sind, ergeben sich aus den folgenden Erläuterungen. Türschliesser, die in den Boden einzulassen sind, sollen möglichst keine grosse Bauhöhe aufweisen, damit der Raum im Boden flach gehalten werden kann. Hiedurch sollen Einbauschwierigkeiten beseitigt werden. Ferner müssen derartige Bodentürschliesser in der Schliessstellung selbst bei einem Rollfallenschloss die Tür fest in der Schliessstellung halten und auch bei Windstössen ein Flattern der Türe verhindern. Dies erfordert einen starken Schliessdruck der Feder. Da nun mit Öffnen des Türflügels die Feder gespannt und damit die Federkraft erhöht wird, muss in irgendeiner Weise eine Veränderung derwirksa- men Federkraft auf den Türflügel angestrebt werden, um das Öffnen des Türflügels über seinen ganzen Schwenkbereich zu erleichtern. Eu sind zwar schon Versuche unternommen worden um diesen Anforderungen gerecht zu werden u. zw. ist eine auf Torsion beanspruchte, achsparallel zum Schliesserzapfen angeordnete Schliesserfeder vorgesehen worden, die durch Zugmittel mit dem Schliesserzapfen verbunden ist, wobei der Schliesserzapfen mit dem Kolben eines hydraulischen Dämpferzylinders gekuppelt ist.'Bei einer bekanntgewordenen Konstruktion ist eine einzige, achsparallel zum Schliesserzapfen angeordnete Schliesserfeder vorgesehen, doch ist diese beim Öffnen des Türflügels in die eine oder die andere Richtung, also in entgegengesetzten Richtungen beansprucht. Diese wechselweise Beanspruchung führt zu einer schnellen Ermüdung der Feder und zur Gefahr von Brüchen infolge der Materialermüdung. Ausserdem gestattet dieser Schliesser keine Verwendung als einseitiger Schliesser mit einem Öffnungswinkel von loo. Bei einer anderen Konstruktion besitzt der Schliesser zwei Schliesserfedern, um eine Rückstellung des geöffneten Türflügels bei einem Pendeltürschliesser zu erreichen. Dieser Türschliesser zeigt ebenfalls keine Möglichkeit, bei der Verwendung für einseitig zu öffnende Türen den Türflügel auf 1800 zu öffnen. Erfindungsgemäss sind an den Schliesserzapfen zwei Kurbeln derart angeordnet, dass sie sich bei ge- EMI1.1 Seite der vorgenannten Verbindungsebene bleiben, wodurch auch für zweiseitig zu öffnende Türen eine einzige Schliesserfeder ausreicht, die stets in derselben Richtung gespannt wird, und beim Öffnen der Türe der von der Kurbel am Schliesserzapfen gebildete Hebelarm verkleinert, hingegen der an der Schwinge für das Zugmittel gebildete Hebelarm vergrössert wird, wobei diese Änderung der Hebelarme über den ganzen Bereich der Schwenkbewegung erfolgt. Ein Schwenkbereich von 180 ist besonders erwünscht bei einseitig zu öffnendem Flügel, während für Pendeltüren der einseitige Schwenkbereich in der Regel mit 900 ausreicht. Für einen derart einseitig auf 1800 zu öffnenden Flügel besteht eine Ausführungsform des Schliessers darin, dass die Koppeln der Zugmittel einerseits mit an den Kurbeln und anderseits auf der Schwinge aufwickelbaren Gliedern an diese Teile angelenkt sind. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen : <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Schliesser ohne Deckplatte von oben gesehen, zum Teil aufgebrochen und zur besseren Veranschaulichung ohne die in Fig. 4a dargestellten Lagerlinien für die Steuerrolle der Dämpfereinrichtung. Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A - B in Fig. 2, Fig. 4 ein Schema des Hebelsystems nach der Schnittlinie E- F in Fig. 1 bei geschlossenem Flügel. Fig. 4a ein Schema der Verbindung zur Dämpfungseinrichtung nach der Schnittlinie G - H in Fig. 3 bei der Stellung des Flügels nach Fig. 4., Fig. 5 ein Schema des Hebelsystems bei gegen den Uhrzeigersinn geöffnetem Flügel. Fig. 6 ein Schema des Hebelsystems bei im Uhrzeigersinn geöffnetem Flügel. Fig. 7 den Bremsraum von oben gesehen, bei geschlossenem Flügel, Fig. 8 bei geöffnetem Flügel, Fig. 9 eine schematische Darstellung der Anordnung der Zugmittel in einer anderen Ausführungsform, Fig. 10 desgleichen bei entgegen dem Uhrzeigersinn geöffnetem Flügel, Fig. 11 desgleichen bei im Uhrzeigersinn geöffnetem Flügel. Nach Fig. 1 - 8 nimmt das Gehäuse 1 alle mechanischen Elemente einschliesslich der hydraulischen Dämpfereinrichtung auf und wird nach oben durch die Deckplatten 2 und 3 schmutzsicher abgeschlossen. Der Schliesserzapfen 4 wird in einem Lagersatz 5 des Deckels 2 und in einem Gegenlager 6 im Boden des Gehäuse. 1 gelagert. In der Mitte des Lagers 6 ist als Drucklager zur Aufnahme des Flügelgewichtes eine grosse Kugel untergebracht, die mit ihrer oberen Hälfte in eine entsprechende Ausnehmung des Schliesserzapfens 4 hineinragt. In der Deckelplatte 3 ist ein Lageransatz 7, im Boden des Gehäuses 1 ein Gegen ! a- ger 8 zur Lagerung der Spannvorrichtung 9 für die Schliessfeder 14 angeordnet. Auf dem unteren Zapfen der Spannvorrichtung ist die Schwinge 10 gelagert. Die Schwinge 10 ist durch eine Kuppelschraube 11, EMI2.2 Schwinge 10 mit Zapfen angelenkt, die beide auf einer Seite der Verbindungslinie SchliesserzapfenachseFederachse liegen. Auf der anderen Seite sind die Koppeln 12, 12'an den Kurbeln 13, 13'angelenkt, die fast symme- trisch zur Verbindungslinie Schliesserzapfenachse-Federachse angeordnet sind. Die Kurbeln liegen aufeinander, sind drehbar auf dem Schliesserzapfen 4 gelagert und schliessen zwischen sich den Mitnehmer 15 ein, der mit dem Schliesserzapfen aus einem Stück ist. Die Schliessfeder 41, z. B. eine Blattfeder, ist mit ihrer Aussenkrampe 14'im Gehäuse 1, mit ihrer Innenkrampe 14" in der Spannrichtung 9 eingehakt und zieht, vorausgesetzt, dass sie vorgespannt ist, die Schwinge 10 und die Koppeln 12, 12'ständig in Pfeilrichtung a (Fig. 4) so weit, dass die Kurbeln 13, 13'rechts und links am Mitnehmer 15 anliegen. Es ist somit eine formschlüssige Verbindung hergestellt, von der Feder 14 bis zum Vierkant 16 am Schliesserzapfen 4, von wo aus die Schliesskraft der Feder über einen auf den Vierkant aufgesetzten Hebel an den Flügel abgegeben wird. In der beschriebenen und in Fig. 2 und 4 gezeigten Darstellung bei geschlossenem Flügel wirkt die Vorspannkraft der Feder derart, dass die Kurbeln 13, 13'fest an die Flächen des Mitnehmers 15 gezogen werden und damit auch den Flügel in der geschlossenen Stellung festhalten. Die Anlenkpunkte der Koppeln 12, 12'sind auf der Federseite wie auch auf der Seite des Schliesserzapfens an den Verbindungstellen mit den Kurbeln 13, 13'derart gewählt, dass auf den ersten 10 - 200 des Öffnungsbereiches nach rechts oder links der grösste Schliessdruck gegeben ist. Das bedeutet umgekehrt für die letzten 10 - 200 des Schliesswegs, also gerade in den für den Schliessvorgang entscheidenden Bereich den grössten Schliessdruck. Hiedurch wird ein kraftvolles Schliessen des Flügels am Ende des Schliessvorganges, und ein Festhalten des Pendeltürflügels in seiner Mittelstellung gewährleistet. Wird der Flügel in Pfeilrichtung nach Fig. 5 ge- öffnet, dann drückt der Mitnehmer 15 gegen den Nocken der Kurbel 13, die Koppel 12 zieht die Schwinge hoch und spannt die Schliessfeder. Die Bauart lässt eine Öffnung des Flügels nach rechts und links bis auf 1100 zu. Auf dem Weg von 0 - 1100 ist das Drehmoment am Flügel im Bereich der ersten 200 konstant. Je nach Stärke der eingelegten Feder sink* das Flügeldrehmoment dann um 1/3 bis 1/4 ab, wobei der Abfall bei etwa 400 beendet ist. Von 400 bis 1100 bleibt das Drehmoment konstant. Hiefür ist nicht nur die Lange der Kurbelarme 13 und des Schwingarmes 10, sondern auch die Lage des Schwenkbereiches dieser Arme zu der Verbindungslinie von Schliesserzapfen und Federzapfen massgebend, sowie die mit dem Schwenkwinkel veränderbare Federkraft. Der'Hebelarm der Schwinge ist am Schliessbeginn bei 1100 sehr gross, wird immer kleiner, bis der kleinste Hebelarm bei Ende des Schliessvorganges erreicht ist. Bei Schliessbeginn ist die Feder 14 viel stärker gespannt als in der Ruhestellung und EMI2.3 welcherschen auf der anderen Seite des Schliesserzapfens 4 eine Leerbewegung, ohne Kraft zu übertragen oder zu vermitteln. Wird der Flügel im Uhrzeigersinn, d. h. in Pfeilrichtung nach Fig. 6 bewegt, so ist der Vorgang der gleiche, nur dass jetzt die Koppel 12'mit Kurbel 13'die Kraft überträgt und vermittelt, wohin- <Desc/Clms Page number 3> gegen die Koppel 12 und Kurbel 13 die Bewegung im Leerlauf mitmachen. Nach Entfernung der Deckplatte 3 kann die Feder 14 herausgenommen und, falls erforderlich, gegen eine andere ausgetauscht werden. Um die Vorspannung regeln zu können, hat der obere Zapfen der Spannvorrichtung 9 einen Innensechskant 29 zur Aufnahme eines Schlüssels. Mit Hilfe dieses Schlüssels wird die Spannvorrichtung 9 in Spannrichtung der Feder 14 soweit bewegt, bis durch eine in der Deckplatte 3 vorgesehene verschliessbare Öffnung und durch eine der über den gesamten Umfang der Spannvorrichtung 9 verteilten Bohrungen, die Kuppelschraube 11 (Fig. 4) sichtbar wird. Die Kuppelschraube 11 wird soweit nach unten zugeschraubt, bis sie in eine unten im Gehäuse vorgesehene Zentrierung stösst, wodurch die Schwinge 10 gegen Drehen gesichert, die Spannvorrichtung 9 abe. entkuppelt ist und zur Schwinge 10 gedreht werden kann. Das Drehen der Spannvorrichtung 9 erfolgt soweit, bis wieder eine Bohrung genau über der Kuppelschraube 11 steht und die Kuppelung von Schwinge und Feder. erfolgen kann. Parallel mit der Bewegung der Schliesseinrichtung verläuft die Bewegung der Dämpfeinrichtung ; die ersten 300 des Schliessweges, also von 110 - 800 erfolgen als Schnellgang, um dann weich in eine regelbar gebremste Bewegung überzugehen. Der Schnellgang soll ein allzulanges Offenstehen des auf dem Rückweg gebremsten Flügels verhindern, ist jedoch so bemessen, dass der Durchgangsverkehr dadurch nich : beeinträchtigt wird. Der Antrieb für die Dampf-Einrichtung erfolgt von der Schliesserachse 4 aus. Eine fest mit dem Schliesserzapfen 4 verbundene Kurvenscheibe 17 drückt beim Schliessen des Flügels gegen eine im Führungsstück 18 gelagerte Rolle 19 und bewegt das den Schliesserzapfen 4 umgebende Führungsstück 18. Das Führungsstück 18 ist gelenkig mit dem Hebelarm 20 verbunden, welcher mit dem Drehzapfen 21 verbunden ist. In bekannter Weise weist der Drehzapfen 21 unten einen Kurbelarm mit Zapfen auf, der über die Pleuelstange 22 den Dämpferkolben 23 im Dämpferzylinder 24 hin und her bewegt. Beim Öffnen des Flügels bewegt sich das Führungsstück 18 in Pfeilrichtung b (Fig. 3). Die im Kurbelraum befindliche Dämpfflüssigkeit strömt durch ein nicht gezeichnetes geöffnetes Kugelventil im Kolben 23 in den Zylinderraum. Beim Schliessen des Flügels bewegt sich der Kolben 23 in Pfeilrichtung c (Fig. 8) und übt, unter der Belastung der Schliessfederkraft stehend, Druck auf diedämpffliissigkeit aus, wodurch das Kugelventil geschlossen wird und der Dämpfflüssigkeit nur der Weg über einen Ölkanal mit Regulierventil 25 bleibt, um wieder in den Raum hinter dem Dämpfkolben 23 zu gelangen. Je nach Durchflussquerschnitt, der durch das Ventil 25 veränderbar ist, kann die Schliessgeschwindigkeit des Flügels gesteuert werden. Der Hub des Dämpferkolbens 23 ist von 80 - 00 pro Gradteilung des Flügels nahezu gleich, so dass sich in diesem Bereich eine ausgeglichene Dämpfwirkung ergibt. Durch ein zweites Ventil 26 kann der Endschlag (ein plötzliches Schliessen auf den letzten 8 -. 100 des Schliessweges) hydraulisch gesteuert werden, was für aufschlagende Flügel, die ins Schloss gedrückt werden müssen, von gro- sser Wichtigkeit ist. Der Endschlag kann durch das Ventil 26 ganz abgestellt oder so eingestellt werden, dass die Schlaggeschwindigkeit den jeweiligen Anforderungen entspricht. Der Kurbelarm 21 bewegt sich bei dieser Anordnung des Führungsstückes 18 ohne Rücksicht auf die Öffnungsrichtung des Flügels nur nach einer Seite. Es wird hiedurch auch bei Pendeltüren eine bis zum Schliessende sichere Dämpfwirkung erreicht. Unter EMI3.1 4anliegt und für die Rückbewegung des Führungsstückes 18 beim Öffnen des Flügels sorgt. Das Gehäuse 1 ist in einem Schutzkasten so untergebracht, dass es zum Zwecke der Regulierung von Einbaufehlern in waagrechter Ebene um den Schliesserzapfen 4 eingestellt werden kann. Nach Fig. 9 - 11 ist der Schliesserzapfen 4 mit zwei Kurbeln 31 versehen, die mit ihm fest verbunden sind. Verbindungsglieder 32 verbinden die Kurbeln 31 mit Koppeln 33, die auf der Gegenseite mit einem Verbindungsglied 34 au einer gemeinsamen Schwinge 35 des Spannteiles 9 angelenkt sind. Das an dem Verbindungsglied 34 angelenkte Ende der Koppel 33'ist gabelartig ausgebildet und umschliesst das Ende der Koppel 33", während das Verbindungsglied 34 als Laschenpaar ausgebildet ist, das die Enden der Kop- peln 33 umschliesst. Die Koppeln 33 sind mit einem gemeinsamen Gelenkbolzen 36 an dem Glied 34 angelenkt. Das Glied 34 wickelt sich an der Schwinge 35 auf und legt sich dabei an eine Fläche 37 der Schwinge 35 an, während sich die Glieder 32 an den Kurbeln 31 aufwickeln und an Flächen 38,39 der Kurbeln 31 anle- gen. Zur Führung der Koppeln 35 dienen Anschläge 41. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Hydraulisch bremsbarer Türschliesser für die Flügel ein-oder zweiseitig zu öffnender Türen mit einem Schwenkbereich von mindestens 1800, mit einer auf Torsion beanspruchten, achsparallel zum <Desc/Clms Page number 4> Schliesserzapfen angeordneten Schliesserfeder, die durch Zugmittel mit dem Schliesserzapfen verbunden ist, wobei der Schliesserzapfen mit dem Kolben eines hydraulischen Dämpferzylinders gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schliesserzapfen (4) zwei Kurbeln (13,31) derart angeordnet sind, dass sie sich bei geschlossener Türe zu verschiedenen Seitender den Schliesserzapfen mit der Achse der Schliesserfeder (14) verbindenden Ebene befinden, und die Kurbeln durch Koppeln (12, 33) an Stellen einer mit der Spannvorrichtung (9) gekoppelten'Schwinge (10, 35) angelenkt sind,welche bei einem Schwenkwinkel bis zu 1800 auf derselben Seite der vorgenannten Verbindungsebene bleiben, wodurch auch für zweiseitig zu öffnende Türen eine einzige Schliesserfeder ausreicht, die stets in derselben Richtung gespannt wird, und beim Öffnen der Türe der von der Kurbel am Schliesserzapfen gebildete Hebelarm verkleinert, hingegen der an der Schwinge für das Zugmittel gebildete Hebelarm vergrössert wird, wobei diese Änderung der Hebelarme über den ganzen Bereich der Schwenkbewegung erfolgt.2. Türschliesser nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbeln (13, 13') lose auf den Schliesserzapfen (4) aufgesetzt sind und dieser mit einem Mitnehmer (15) zur Mitnahme der Kurbeln versehen ist.3. Türschliesser nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppeln (33', 33") der Zugmittel mit einerseits auf den Kurbeln (31) und anderseits auf der Schwinge (35) aufwickelbaren Gliedern (32, 34) an diese Teile gelenkig angeschlossen sind.4. Türschliesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aufwickelbaren Glieder (32, 34) an Flächen (37, 38, 39) der Schwinge (35) und der Kurbeln (31) zur Anlage kommen.5. Türschliesser nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der wirksame Hebelarm beim Aufwickeln der Glieder (32,34) an den Kurbeln (31) und der Schwinge (35) verkleinert.6. Türschliesser nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass beide Koppeln (33', 33") mittels desselben Verbindungsbolzens (36) an einer gemeinsamen Anlenkstelle (34) an die Schwinge (35) angelenkt sind.7. Türschliesser nach den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Anlenkstelle der Koppeln (33', 33") an das Verbindungsglied (34) das Ende einer Koppel (33') gegabelt ist und das Ende der anderen Koppel (33") umschliesst, wobei das Verbindungsglied aus einem um die Koppelenden greifenden Laschenpaar besteht.8. Türschliesser nach den Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbeln (31) mit dem Schliesserzapfen (4) fest verbunden sind.9. Türschliesser nach den Ansprüchen 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Koppeln (33', 33") Anschläge (41) vorgesehen sind.10. Türschliesser nach Anspruch 1 mit unsymmetrisch angeordneter Dämpfeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine in bekannter Weise an dem Schliesserzapfen (4) angeordnete Kurvenscheibe (17) die Dämpfereinrichtung unabhängig von der jeweiligenschwenkrichtung des Türflügels über ein Führungsstück (18) und zwei durch eine im Gehäuse gelagerte Welle (21) verbundene Arme (20) immer in derselben Richtung betätigt.11. Türschliesser nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück (18) mit einem Langschlitz am Schliesserzapfen (4) geiagert und am freien Ende an den Arm (20) angelenkt ist, in der Mitte eine mit der Kurvenscheibe (17) zusammenwirkende Rolle (19) trägtund Schultern (28, 28*) aufweist, welche durch einen an der Unterseite der Kurvenscheibe vorgesehenen Mitnehmer (27) aus der Ruhelage bewegt werden.12. Türschliesser nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Kolbenstange (22) des Dämpfers angreifende Arm (20) in den Totpunktlagen etwa unter 450 zur Kolbenachse geneigt ist.13. Türschliesser nach den Ansprüchen 10 bis 12, mit einer einstellbaren Ölrücklaufleitung und einer zusätzlichen, das Ins-Schloss-Drücken des Flügels regelnden Ölrücklaufleitung, bestehend aus einem Kanal in der Zylinderwand und einem Kanal im Kolben, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal im Kolben (23) als Schlitz in der Kolbenwand parallel zur Kölbenachse ausgeführt und durch einen vor dem Schlitz angeordneten Schieber steuerbar ist, um den letzten Abschnitt des Schliessweges, auf dem die Schliessgeschwindigkeit erhöht sein soll, einstellbar zu machen.14. Türschliesser nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zum Spannen der Schliessfeder (14) an'der Schwinge (10) eine Bohrung und an der Federachse (9) eine Reihe von Bohrungen für eine Kuppelschraube (11) angeordnet sind. <Desc/Clms Page number 5>15. Türschliesser nach den Ansprüchen 1 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Zapfen der Federachse (9) in bekannter Weise mit einem Schlüsselansatz versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT203392B true AT203392B (de) | 1959-05-11 |
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ID=5776179
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| AT541256A AT203392B (de) | 1956-08-03 | 1956-09-10 | Hydraulisch bremsbarer Türschließer für die Flügel ein- oder beidseitig zu öffnender Türen |
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1956
- 1956-09-10 AT AT541256A patent/AT203392B/de active
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