AT203040B - Gleisheber - Google Patents

Gleisheber

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AT203040B
AT203040B AT200258A AT200258A AT203040B AT 203040 B AT203040 B AT 203040B AT 200258 A AT200258 A AT 200258A AT 200258 A AT200258 A AT 200258A AT 203040 B AT203040 B AT 203040B
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AT
Austria
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pawl
rail
track lifter
support
support arms
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AT200258A
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Suedbahn Werke Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gleisheber 
Zum Anheben von Eisenbahn-oder sonstigen Schienen werden bei Verlegungsarbeiten sogenannte Gleisheber verwendet. Bisher wurde eine Anzahl verschiedener Bauarten bekannt. 



   Eine bekannte Ausführung weist eine mittels Steckschlüssels verdrehbare Schraubenspindel auf, welche sich gegen eine Bodenplatte abstützt und in einem Muttergehäuse geführt ist. An dem Gehäuse sind beidseitig je ein Traghebel drehbar gelagert, deren Enden an einer Seite des Gehäuses miteinander verbunden und als Tragstütze für die Schiene ausgebildet sind, wogegen die andern Enden mittels eines starken Bolzens untereinander verbunden sind. Eine an dem Gehäuse selbst angebrachte Halteklinke umgreift in der Haltestellung mit einer Klaue den genannten Bolzen, so dass die Traghebel fixiert sind. Die Halteklinke kann mit dem Fusse entklinkt werden, wodurch der Traghebel frei verscbwenkbar wird und unter dem Gewicht der Schiene, die auf ihm lastet nach unten kippt, so dass der Gleisheber entlastet ist.

   Solange die Klinke nicht gelöst ist, bewirkt eine Verdrehung der Spindel, dass die Traghebel mit der Schiene gehoben oder gesenkt werden. Bei diesem Vorgang stützt sich das Muttergehäuse mit einer Nase gegen den Schienenkopf ab. Dies ist bei der beschriebenen Konstruktion, notwendig, da sonst der Gleisheber umkippen würde, hat aber den Nachteil, dass der Gleisheber nur an der Aussenseite eines Geleises angesetzt werden kann, sofeme man wünscht, Schienenfahrzeuge passieren zu lassen, ohne den Gleisheber entfernen zu müssen. Dieser Wunsch besteht bei länger dauernden Bauarbeiten sehr häufig ; daher sind diese Gleisheber in ihrer Verwendungsfähigkeit beeinträchtigt. Bei einem so wie eben beschrieben gebauten Gleisheber wurde es bekannt, die Spindel in einem Kugelgelenk auf der Bodenplatte zu lagern.

   Da diese Lagerung die einzige Verbindung des Gleishebers mit seiner Bodenplatte darstellt, ist diese Ausführung in sich nicht stabil, sondern nur bei aufgesetzter Schiene. 



   Weiters wurde eine Ausführung eines Gleishebers bekannt, bei der die Klinke an mit der Bodenplatte fest verbundenen Trägern drehbar angebracht ist. Diese Ausführung weist im einzelnen jedoch einige ins Gewicht fallende Mängel auf. Die Tragarme sind in der Betriebsstellung nicht unverschieblich in ihrer Längsrichtung gelagert, wodurch ein grosses Biegungsmoment auf den Spindelfuss ausgeübt wird, weil dieser praktisch allein die vom Schienengewicht herrührenden Kräfte aufzunehmen hat, soweit sie auf die Bodenplatte übertragen werden.

   Ferner ist dort die Klinke mit einer geraden Nase versehen, die den Verbindungssteg der Tragarme   übergreift ; dabet   entstehen wegen der sehr geringen praktisch linienförmigen Berührungsflächen hohe Drücke zwischen Steg und Klinke, die eine baldige Abnützung und ausserdem grosse Reibungskräfte über einen verhältnismässig langen Weg beim Öffnen der Klinke zur Folge haben. 



  Es tritt nämlich beim Öffnen, infolge des auf die Tragarme wirkenden Schienengewichtes, eine Quetschung zwischen Klinke und Steg auf. 



   Diese Nachteile sind bei der erfindungsgemässen Ausführung eines Gleishebers auf einen kleinen Bruchteil reduziert oder vermieden, weil die   TragarmeanihrenklinkenseitigenEndenmit   nach unten offenen Klauen versehen. sind, die in Zapfen, welche mit der Bodenplatte über Träger fest verbunden sind, so eingreifen können, dass die Tragarme in ihrer Längsrichtung unverschieblich, aber um die Zapfen drehbar gelagert sind, wobei die Zapfen-Längsmittelachsen bei eingerasteter Klinke mitder Zylinderachse der zylindrisch ausgebildeten schalenartigen Ausnehmung der Klinke zusammenfallen. 



   Wie ersichtlich, wird bei dem Erfindungsgegenstand durch Zapfen und Klinke ein einwandfreies Querlager für die Tragarme gebildet. In diesem Querlage können sich die Tragarme drehen, während sie durch die Spindelmutter am ändern Ende gehoben oder gesenkt werden, ohne dass dabei die kraftschlüssige Verbindung zwischen Spindel und Bodenplatte nur durch die Spindel selbst gegeben   isi.   Es kann 

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 also zu keinem Verbiegen,   geschweige   denn Umbrechen der Spindel selbst kommen. 



   Die erfindungsgemässe lagerschalenartige Ausführung der   Kliidcenausnehmung   bringt den weiteren Vorteil mit sich, dass keine Kantenpressung zwischen Klinke und Tragarmverbindung auftreten kann ; eine vorzeitige Abnützung ist daher ebensowenig wie   übermässige   Reibungskräfte zu befürchten. Ausserdem ergibt sich bei der Lösung der Klinke ein sehr kleiner Weg bis zu der Stellung, in der die Tragarme freigegeben werden. 



   In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes werden das Muttergehäuse und die Schienentragbrücke so aufeinander abgestimmt und bemessen, dass bei jeder Stellung der Tragbrücke zwischen Schiene und Gleisheber ein für den zugehörigen Radspurkranz nötiger Raum freibleibt. Diese Massnahme ist 
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 sich bereits durcn die deutsche Patentschrift Nr. 437649 bekannt, jedoch im Zusammenhang mithäuse aufweist. 



   In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführung des erfindungsgemässen Gleishebers dargestellt. Die Fig. 1 zeigt einen Aufriss und Fig. 2 einen Grundriss in schematisierter Darstellung. 



   Mit 1 ist die Boden-Platte bezeichnet, in der eine Kugel 2 gelagert ist, gegen die sich das Ende 3 einer Schraubenspindel 4 abstützt. Die Spindel 4 sitzt drehbar in einem Muttergehäuse 5. Am oberen Ende der Spindel 4 befindet sich eine rechteckige Ausnehmung für einen Steckschlüssel, der nicht dargestellt ist. Zu beiden Seiten des Gehäuses 5 sind Bolzen 6 bzw. 7 fest angebracht, auf welchen je ein Tragarm 8, 9 drehbar gelagert ist. Diese Tragarme 8, 9 sind an ihrem einen Ende durch eine Tragbrücke 10 und am andern Ende durch einen starken Bolzen 11 fest verbunden. An der Grundplatte 1 sind zwei Träger 12 und 13 angeschweisst, die an ihren der Tragbrücke 10 abgewandten Enden Bolzenstummel 14, 15 besitzen, gegen welche sicn die Tragarme   8 ; 9   mit nach unten offenen Klauen 16, 17 abstützen, ohne mit ihnen fest verbunden zu sein.

   An den   Trägem   12, 13 ist eine hakenförmige Klinke 20 um den Bolzen 18 drehbar gelagert und vermag die auf dem Bolzen 11 sitzende Rolle 19 mit ihrem Arm 21 zu umgreifen. Mit ihrem   ändern Ende* 22 stützt   sich die Klinke 20 gegen   einen Druckfederbolzen   23 ab. Die Klinke 20 besitzt ferner an der Oberseite einen Handgriff 24 und in selber Ebene eine Fussrast 25, mittels deren sie be-   tätigbar   ist. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen beispielsweisen Ausführung eines erfindungsgemässen Gleishebers ist folgende :
In der Anfangsstellung,   d. h.   wenn das Gehäuse in seiner untersten Lage ist, möge die Klinke 20 geschlossen werden, so dass sie mit ihrer Klaue 21 den Bolzen 11 umgreift, dabei greifen gleichzeitig die Klauen 16, 17 der Tragarme 8, 9 in die   Bolzenstummel 14,   15 ein. Wird nun die Spindel verdreht, sobald eine Schiene auf die Tragbrücke aufgesetzt ist, so hebt sich das Gehäuse und die Tragarme drehen sich um die Bolzenstummel 14, 15, wobei sie gleichzeitig vom Gehäuse mit angehoben weiden. Die Schiene wird also, da sie ja auf der Tragbrücke 10 sitzt, ebenfalls gehoben. Bei diesem Vorgang kippt zwar das Gehäuse ganz geringfügig in Richtung der Schiene, jedoch ist dies ohne Belang.

   Das Kippen wird nur dadurch bewirkt, dass der Tragarm 8 bzw. 9 aus einer etwas schrägen Lage infolge Anhebens des Gehäuses in eine Horizontale kommt. Bei einem weiteren Anheben des Gehäuses stellen sich die Tragarme jedoch wieder schräg, diesmal nach oben, so   dass auch die geringfügige Kippung des Gehäuses 5 praktisch ver-   schwindet. 



   Soll der Gleisheber entfernt bzw. die Schiene rasch gesenkt werden, so wird die Klinke 20 gegen die Wirkung des Druckfederbolzens 23 betätigt, wodurch der Bolzen 11 und damit die Tragarme 8, 9 entklinkt werden. Die Traghebel 8, 9 heben sich mit ihren Klauen 16, 17 von den Bolzenstummeln 14, 15 ab, wobei sich die Tragbrücke 10 senkt, da sich die Traghebel frei um ihre Lagerbolzen 6, 7 drehen können. 



   Natürlich liegt es durchaus im Rahmen der Erfindung, wenn unter Beibehaltung des Hauptgedankens einzelne Teile beliebig ausgeführt sind. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gleisheber mit einer Schraubenspindel, die sich gegen eine Bodenplatte abstützt und in einem Muttergehäuse sitzt, wobei an diesem Gehäuse zwei an ihren beiden Enden fest verbundene Tragarme drehbar angebracht sind und eine Klinke vorgesehen ist, die an der einen Verbindung der Tragarmenden einzurasten vermag und die drehbar an zwei fest mit der Bodenplatte verbundenen Trägern gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Träger (12, 13) Zapfen (14.
    15) tragen, in welche die Tragarme (8, 9) mit nach unten offenen Klauen so eingreifen können, dass die Tragarme in ihrer Längsrichtung unverschieblich, aber um die Zapfen drobbar gel-gert sind und dass die Längsmittelachsen der beiden Zapfen <Desc/Clms Page number 3> (14, 15) bei eingerasteter Klinke (20) mit der Zylinderachse der zylindrischen lagerschalenartig ausgebildeten Ausnehmung der Klinke (20) zusammenfallen.
    2. Gleisheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von den Abmessungen des Schienenquerschnittes, für den der Gleisheber verwendet werden soll, das Gehäuse (5) und die Tragbrücke (10), welche die der Klinke (20) abgewandten Enden der Tragarme (8, 9) verbindet, derart bemessen sind, dass bei auf die Tragbrücke aufgesetzter Schiene zwischen Schiene und Gleisheber in jeder Stellung des Gleishebers, mindestens ein Raum freibleibt, der so gross ist, dass ein für die betreffende Schiene genormter Radspurkranz ungehindert die Schiene im Bereiche des Gleishebers passieren kann.
    3. Gleisheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (4) auf der Bodenplatte (1) mittels einer Kugel gelagert ist.
    4. Gleisheber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende (22) der Klinke (20) an einem Druckfederbolzen anliegt.
AT200258A 1958-03-19 1958-03-19 Gleisheber AT203040B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146088B (de) * 1960-06-10 1963-03-28 Robel & Co G Gleisheber mit vertikaler Hubspindel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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