AT202939B - Verfahren zur Regeneration von Kationenaustauschern, insbesondere in der Zuckerverarbeitung - Google Patents

Verfahren zur Regeneration von Kationenaustauschern, insbesondere in der Zuckerverarbeitung

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AT202939B
AT202939B AT93858A AT93858A AT202939B AT 202939 B AT202939 B AT 202939B AT 93858 A AT93858 A AT 93858A AT 93858 A AT93858 A AT 93858A AT 202939 B AT202939 B AT 202939B
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sep
regeneration
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sugar processing
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Karl Dr Schick
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Karl Dr Schick
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  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Regeneration von Kationenaustauschern, insbesondere in der Zuckerverarbeitung 
Es ist bekannt, Kationenaustauscher, die z. B. zur Zuckerentaschung NH4 gegen Alkalifonen, austauschen, zweistufig zu regenerieren. Der Mechanismus dieser Regeneration verläuft folgenderma-   fen :   
1. Stufe : 
 EMI1.1 
 2. Stufe : 
 EMI1.2 
 
Die zweite Stufe dieses Regenerationsverfahrens fahrt jedoch zu Störungen am Austauscher, die sich dahin auswirken, dass die Kapazität des Austauschers von Regeneration zu Regeneration stark abfällt. Dieser Kapazitätsverlust kann zum Teil durch starke Basen rückgängig gemacht werden. 



   Die Störreaktion dürfte durch den bei der zweiten Reaktionsstufe verwendeten Ammoniak verursacht werden, der offensichtlich eine Nebenreaktion begünstigt, die durch Säureamidbildung den Austauscher der austauschenden Gruppe beraubt. 



   Bei Verwendung eines kernsulfurierten Phenol-Kunstharzaustauschers, wie z. B. Lewatit S 100, verläuft die Störreaktion etwa in folgender Weise : 
 EMI1.3 
 
Wie bereits vorstehend   erwähnt   wurde, hat diese unerwünschte Störreaktion einen von Regeneration zu Regeneration immer grösser werdenden Kapazitätsverlust zur Folge, welchem Nachteil bisher durch Verwendung von starken Basen bis zu einem gewissen Grad abgeholfen werden konnte, durch welche zum Teil in der Hitze die durch die Nebenreaktion gebildeten Verbindungen teilweise wieder zerlegt werden : 
 EMI1.4 
 
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein.

   Verfahren zur Regeneration von Kationenaustauschern, durch welches die vorerwähnten Störquellen, die zum Abfall des   Austauschers führen können, vermieden   werden, indem auf ganz andere Weise in einem einstufigen Verfahren regeneriert wird. 



   Erfindungsgemäss wird der   ausgesüsste   Austauscher mit der äquivalenten   oder einer überschüssigen   Menge eines Ammonsalzes regeneriert. Die Regeneration ist sowohl mit konzentrierten als auch mit ver-   dünnten   Ammonsalzlösungen durchführbar und es können alle bekannten   NH. -Salze   und gegebenenfalls Gemische derselben verwendet werden. Massgeblich für die Wirksamkeit ist nur der Grad der Dissoziation. 



   Nach der einstufigen Regeneration gemäss vorliegender Erfindung, in welcher keinerlei Störreaktionen auftreten, kann der Austauscher sofort in einem weiteren Austauschprozess verwendet werden. 



  Zur Zweckentaschung verwendet, können im Durchschnitt mehr als   87to der Me-Ionen   aus dem Zucker- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   saft entfernt werden. Der Austauscher kann ohne Kapazitätsabfall so durch unzählige Regenerationen verwendet werden. 



  Aus nachstehenden Angaben geht die Überlegenheit eines erfindungsgemäss regeneriertenAustauschers verglichen mit einem nuf herkömmliche Art regenerierten Austauscher deutlich hervor.   



   Kapazität eines Austauschers bei Regeneration mit Säure und Ammoniak
Titration   mit 1 NaOH   (Formoltitration) 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Anzahl <SEP> der <SEP> Regenerationen <SEP> mäqv
<tb> 1 <SEP> 1608
<tb> 2 <SEP> 1440
<tb> 3 <SEP> 1386
<tb> 4 <SEP> 1140
<tb> 5 <SEP> 936
<tb> 6.. <SEP> 744 <SEP> 
<tb> 
 Kapazität eines Austauschers (kernsulfurierter Kunstharzaustauscher) bei Regeneration mit [NH4]+ Salzen
Bestimmung aus ausgetauschten   [NH4]+-Ionen   durch Formoltitration
Vorgelegt 25 ml   Dünnsaft   titriert mit n/10 NaOH 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Regeneration <SEP> 10. <SEP> Regeneration <SEP> 20.

   <SEP> Regeneration
<tb> Verbrauch <SEP> ## <SEP> NaOH <SEP> 18,7 <SEP> 18,6 <SEP> 18,7
<tb> Kapazität <SEP> gegen <SEP> Salzlösung <SEP> 20,8 <SEP> 20,3 <SEP> 20,8
<tb> 1694 <SEP> mäqv <SEP> 20,3 <SEP> 19,5 <SEP> 20,3
<tb> 19, <SEP> 5 <SEP> 19, <SEP> 4 <SEP> 19, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 18, <SEP> 4 <SEP> 18,2 <SEP> 18, <SEP> 5 <SEP> 10-faches
<tb> Bettvolumen
<tb> 17, <SEP> 2 <SEP> 17, <SEP> 0 <SEP> 17, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> 15, <SEP> 4 <SEP> 15, <SEP> 2 <SEP> 15, <SEP> 8
<tb> 13, <SEP> 3 <SEP> 13, <SEP> 7 <SEP> 13, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 11,9 <SEP> 12,10 <SEP> 12, <SEP> 3
<tb> 10,0 <SEP> 10, <SEP> 6 <SEP> 11, <SEP> 4 <SEP> 20-faches
<tb> Bettvolumen
<tb> 9, <SEP> 2 <SEP> 9,2 <SEP> 10, <SEP> 3
<tb> 8, <SEP> 5 <SEP> 8, <SEP> 5 <SEP> 9, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 7, <SEP> 3 <SEP> 7, <SEP> 2 <SEP> 8, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 6, <SEP> 5 <SEP> 6, <SEP> 1 <SEP> 7, <SEP> 3
<tb> 5, <SEP> 8 <SEP> 5,

   <SEP> 4 <SEP> 5, <SEP> 8 <SEP> 30-faches
<tb> Bettvolumen
<tb> 202, <SEP> 8 <SEP> 201, <SEP> 0 <SEP> 209, <SEP> 4
<tb> 1622, <SEP> 4 <SEP> mäqv <SEP> 1608,0 <SEP> mäqv <SEP> 1675, <SEP> 2 <SEP> mäqv
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Regeneration von Kationenaustauschern, insbesondere in der Zuckerverarbeitung, dadurch gekennzeichnet, dass der Austauscher mit einer konzentrierten oder verdünnten Ammonsalzlösung in einer einzigen Verfahrensstufe regeneriert wird.
AT93858A 1958-02-10 1958-02-10 Verfahren zur Regeneration von Kationenaustauschern, insbesondere in der Zuckerverarbeitung AT202939B (de)

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