AT202902B - Selbsttätige Feuerwaffe - Google Patents

Selbsttätige Feuerwaffe

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AT202902B
AT202902B AT354357A AT354357A AT202902B AT 202902 B AT202902 B AT 202902B AT 354357 A AT354357 A AT 354357A AT 354357 A AT354357 A AT 354357A AT 202902 B AT202902 B AT 202902B
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Oerlikon Buehrle Ag
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Description


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  Selbsttätige Feuerwaffe 
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Feuerwaffe mit festem Rohr und einer Verschlusshülse, in der ein Verschluss längsverschiebbar gelagert ist, welcher einen den   Stossbodendruck aufnehmenden   Verschlusskörper und einen gegenüber diesem verschiebbaren, unter dem Druck einer Schliessfeder stehenden Schlagbolzenträger aufweist, der über ein durch Führungsflächen in der Verschlusshülse geführtes Organ die Verriegelung des Verschlusskörpers in der Zündlage steuert, und mit einem Gaskolben, der den Schlagbolzenträger nach dem Schuss aus seiner Zünd-und Verriegelungslage zurückschiebt. 



   Solche Feuerwaffen sind unter der Bezeichnung "starr verriegelte   Gasdrucklader"bekannt geworden.   



  Bei den bekannten Systemen dieser Art ist das durch Führungsflächen in der Verschlusshülse geführte Organ direkt als Verriegelungsorgan ausgebildet, das den Verschlusskörper in seiner Zündstellung gegen die Verschlusshülse abstützt. Diese Verriegelungsorgane müssen den auftretenden grossen Kräften entsprechend gross dimensioniert werden und sind deshalb auch verhältnismässig schwer. Da sie zur bewegten Verschlussmasse   gehören,   wird auch diese verhältnismässig schwer. Dieser Nachteil ist bei der Feuerwaffe nach der Erfindung nicht vorhanden. 



   Erfindungsgemäss ist das   durch Führungsflächen geführte   Organ als im Schlagbolzenträger senkrecht zu dessen Bewegungsrichtung verschiebbar gelagertes und im Verschlusskörper in Schrägschlitzen geführtes, quer zur Verschlussachse liegendes Querjoch ausgebildet, das mit seinen Enden in sich am vorderen Ende erweiternde Längsschlitze in der Verschlusshülse eingreift, und der Verschlusskörper wird durch mindestens einen in der Verschlusshülse gelagerten zweiarmigen   Sperrkörper   verriegelt, dessen einer Arm den Verschlusskörper in seiner Verriegelungslage abstützt und dessen anderer Armvom genannten Querjoch gesteuert und in der Verriegelungslage unterstellt wird. 



   Das Verriegelungsorgan ist somit in der Verschlusshülse gelagert und nimmt an der Verschlussrück-   laufbewegung   nicht teil. Mit dem Verschluss bewegt sich nur das die Verriegelungsorgane steuernde Querjoch, das kleiner und leichter als die eigentlichen Verriegelungsorgane ausgebildet werden kann. 



   In den beiliegenden Zeichnungen sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung dargestellt ; es   zeigt :'  
Fig. 1 den Schnitt längs einer senkrechten, durch die Achse einer Feuerwaffe gemäss der ersten'Ausführungsform geführten Ebene, in schematischer Darstellung, mit dem Verschluss in Zündstellung ; Fig. 2   einen vergrösserten Schnitt   längs einer horizontalen Ebene durch den Verschluss, zu Beginn der Verriegelung desselben ; Fig. 3 die Darstellung nach Fig. 2, zu Beginn der Relativbewegung zwischen Schlagbolzenträger und   Verschlusskörper ;

   Fig.   4 die Darstellung nach Fig. 2, in Zündstellung, nach vollendeter Verriegelung des Verschlusses und Unterstellung der   Sperrkörper ;   Fig.   5 - 8   das Querjoch in verschiedenen   Stellungen, u zw.   in Fig. 5 für die Fangstellung des Verschlusses ; Fig. 6 für die Verschlussstellung nach Fig.   2 ;   Fig. 7 für die Verschlussstellung nach Fig.   3 ;   Fig. 8 für die Verschlussstellung nach Fig.   4 ;   Fig.   9 - 13   eine zweite Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, u. zw. in Fig. 9 einen Horizontalschnitt durch die Feuerwaffe, im Moment der Zündung ;

   Fig. 10 einen Vertikalschnitt durch den Verschluss nach Linie X-X in Fig.   9 ;   Fig. 11 einen Schnitt nach Linie XI-XI in Fig.   9 ;   Fig. 12 einen Schnitt nach Linie XII-XII in Fig. 10-Fig. 13 einen Querschnitt   im vergrösserten   Massstabe durch die Stuerschlitze des Verschlusskörpers und sich in diesem bewegende Querjoch. 



   In Fig. 1 ist mit 1 das Rohr bezeichnet, das mittels eines Bajonettverschlusses 2 in bekannter Weise 

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 in   der Verschlusshülse   3 eingesetzt ist und in welchem ferner der aus   Verschlusskörper   4,   Schl. Lgbolzenträ-   ger 5 und Querjoch 6 bestehende Verschluss längsverschiebbar gelagert ist. Der Verschluss wird durch die zwischen   dem Schlagbolzenträger   5 und der Verschlusshülse 3 eingespannte Schliessfeder 7 in die   Zünd -   stellung bewegt. Im Zylinderraum 9 der Verschlusshülse ist ein Gaskolben 10 gelagert, der durch das in bekannter Weise durch eine Bohrung 8 aus dem Rohrinnern in diesen Zylinder geleitete Gas bewegt wird und durch die mit ihm verbundene Stange 11 auf den Schlagbolzenträger 5 wirken kann.

   Mit 12 ist ein Abzugmechanismus für den Verschluss bezeichnet. 



   Nach Fig. 2 sind zwei Sperrkörper 13 in Form von doppelarmigen Hebeln drehbar auf den in seit-   lichen Ausbuchtungsn derVerschlusshülse   3 befestigten Bolzen 14 gelagert. Der eine Arm 13a dieser Sperrkörper dient zu ihrer Steuerung und Sicherung und der andere Arm 13b zur Verriegelung des sich in der   Zündstellung   befindlichen   Verschlusskörpers   4. Die Sperrkörper werden durch die Schrägflächen 6b des Querjochs 6 gegen ihre Schliessstellung eingeschwenkt. Diese   Schliessbewegung   erfolgt beispielsweise gegen den Druck von Federn 15, die im Sinne einer Öffnungsbewegung der Sperrkörper wirken und diese aus der   Verschlussbahn   herauszudrehen versuchen. 



   Der Verschlusskörper 4 nimmt in der Zündstellung den Stossbodendruck einer sich im Patronenlager des Rohres befindlichen Patrone 16 auf und stützt sich über seine Schrägflächen 4a auf die Sperrkörper und über die Bolzen 14 auf die   Verschlusshülse   3 ab. In den   Seitenwänden   4b sind Steuerschlitze 17 für das Querjoch 6 ausgeschnitten, welche gemäss Fig. 5 schräg von oben nach unten geführt sind. Die Form dieser Schlitze 17 stimmt mit derjenigen des Querschnittes des Querjochs 6 überein,   während ihre Höhe da-   gegen ungefähr das doppelte der   Höhe desselben beträgt.   



   Der Schlagbolzenträger 5 ist im   Verschlusskörper   4 verschiebbar eingesetzt und der mit ihm verbundene Schlagbolzen 5a in der Bohrung 4d des Verschlusskörpers geführt. Senkrecht zur Waffenachse ist ein rechteckiger Schlitz 19 in den Schlagbolzenträger eingearbeitet, der mindestens so breit ist wie das Steuerorgan   6.   und so hoch bemessen ist, dass sich dasselbe ungehindert vom höchsten bis zum tiefsten Punkt des   Steuerschlitzes   17 im Verschlusskörper bewegen kann. 



   Das Querjoch 6 durchdringt den Verschlusskörper 4 und den Schlagbolzenträger 5 in zur Waffenachse senkrechter Richtung und ist beispielsweise von sechseckigem, in den Fig.   5 - 8   dargestelltem Querschnitt, der durch die auftretenden, mechanischen Beanspruchungen bestimmt wird. An den seitlichen Endflächen des Querjochs 6 sind nach vom gegen die Mitte der Waffe   Schrägflächen   6b angebracht, welche die Sperrkörper 13 durch Auflaufen auf deren Schrägflächen 13c in Schliessstellung steuern, und der hintere Teil 6a dieser Endflächen unterstellt und sichert die Sperrkörper in dieser Stellung. Das Steuerorgan ist in den beiden zur Rohrachse parallelen Schlitzen 18 in den Seitenwänden der Verschlusshülse 3 geführt.

   Die unteren, als Sicherung dienenden Flächen 18a dieser Schlitze sind so weit achsenparallel nach vorn geführt, dass das Querjoch gegen eine Relativbewegung zum   Verschlusskörper   gesichert bleibt, bis dieser die   Zündstellung   erreicht hat (Fig. 7). Die vorderen Enden der Schlitze sind, wie Fig.   6 - 8   zeigen, erweitert, so dass sich das Querjoch ungehindert im Steuerschlitz 17 des sich in d'er Zündstellung befindlichen Verschlusskörpers bewegen kann. 



   Die Bewegung des Querjochs 6 ist in den schematisch als Aufrisse gezeichneten Fig.   5 - 8   dargestellt. Das Querjoch ist schraffiert angegeben und der Steuerschlitz   J7   im   Verschlusskörper   4 mit vollen Strichen gezeichnet. Der Führungsschlitz 18 in der   Verschlusshülse   ist gestrichelt und der Schlitz 19 im Schlagbolzenträger strichpunktiert gezeichnet. 



   Die Wirkungsweise des Verschlusses ist folgende :
Bei gespanntem Verschluss (Fig. 5) ruht das Querjoch 6 auf den Führungsflächen 18a des achsparallelen Teils der Schlitze 18 in der Verschlusshülse und liegt sowohl am hinteren, oberen Ende des Steuerschlitzes 17 im   Verschlusskörper,   als auch am oberen Ende des Schlitzes 19 im'Schlagbolzenträger 5 an. Durch   diese Unterstützung des Querjochs 6   in den Schlitzen 18 der   Verschlusshülse   wird dasselbe gehindert, im Steuerschlitz 17 schräg nach unten zu gleiten und sich zusammen mit dem Schlagbolzenträger 5 und dem Schlagbolzen 5a relativ zum Verschlusskörper nach vom zu bewegen.

   Nach Betätigung des Abzug- 
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 feder 7 den Verschluss nach vom, wobei die Kraft derselben auf das Querjoch 6 und weiter durch dessen schräge Fläche 6c auf die. vordere obere Fläche 17a des Steuerschlitzes und damit auf den   Verschlusskör-   per 4 übertragen wird. Bei der Bewegung des Verschlusses gegen die offen stehenden Sperrkörper 13 hin wird von diesem in nicht dargestellter, bekannter Weise eine Patrone aus einem Gurt oder Magazin abgekämmt und in das Patronenlager des Rohres eingeführt.

   Kurz bevor der Verschluss die Zündstellung erreicht,   d. h.   wenn er sich noch um die Distanz s hinter dieser Stellung befindet (Fig. 2 und 6), berühren die schrägen Flächen 6b des Querjochs die Schrägflächen 13c der Sperrkörper 13 und steuern diese wäh- 

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 rend des Durchlaufens der Strecke s gegen die Schliessstellung (Fig. 3). 



   Bis zum Erreichen der vordersten Verschlussstellung, der Zündstellung, in welcher der Verschlusskörper an den Flächen 20 der Verschlusshülse anliegt, hat sich an der Relativlage von Schlagbolzenträger 5, Querjoch 6 und Verschlusskörper 4 noch nichts geändert. Dann tritt das Querjoch in die Erweiterngen der Schlitze 18 ein (Fig. 7), wodurch seine Sicherung aufgehoben wird, und gleitet, weil der Ver-   . schlusskörper   4 still steht, in dessen Steuerschlitzen 17 nach vom und unten (Fig. 8). Durch diese Bewegung des Querjochs auf der Strecke z werden die Sperrkörper noch vollständig in die Schliessstellung geschwenkt und durch Abstützung des Querjochs auf ihren Armen 13a unterstellt und in dieser Stellung gesichert (Fig. 4). Gleichzeitig bewegt sich das Querjoch im Schlitz 19 des Schlagbolzenträgers nach unten.

   Der Schlagbolzen 5a zündet am Ende dieser nach vom gerichteten Bewegung von Schlagbolzenträger und Querjoch die Patrone. Die beiden Sperrkörper 13 nehmen die auf die Patrone 16 und damit auf den Verschlusskörper 4 ausgeübten   Gaskrlifte   auf, wobei aber sofort nach der Schussabgabe der Entriegelungsvorgang eingeleitet wird, indem die in bekannter Weise aus dem Rohr in den Zylinderraum 9 geleiteten Gase den Kolben 10 mit der Stange 11 nach hinten bewegen. Diese auf den Ansatz 5b des Schlagbolzenträgers wirkende Stange schiebt diesen nach hinten, wodurch das Querjoch 6 im Steuerschlitz des immer noch in Zündstellung festgehaltenen Verschlusskörpers nach hinten und oben bewegt wird und die Unterstellung der beiden Sperrkörper aufhebt. 



     Die Stützflächen 13d der   Sperrkörper sind so ausgebildet, dass bei Wirkung von nach hinten gerichteten, durch die Stützflächen 4a des   Verschlusskörpers-auf   sie übertragenen Kräfte ein öffnendes Moment auf die Sperrkörper   ausgeübt   wird, dadurch deren Anne 13b ausgeschwenkt werden und der Verschluss freigegeben wird. Unter der Wirkung der restlichen, im Rohr befindlichen Gase wird darauf der gesamte Verschluss nach hinten geworfen, wobei das Querjoch 6 zu Beginn dieser Rückwärtsbewegung durch Auflaufen auf die unteren   Fühnmgsfläci1en   18a der Schlitze 18 in der Verschlusshülse wieder gegen eine Bewegung relativ zum Verschlusskörper gesichert wird.

   Während des Verschlussrücklaufs wird die Patronenhülse in bekannter Weise von einem Auszieher aus dem Lauf ausgezogen und durch einen Auswerfer nach unten aus der Waffe ausgeworfen. Die gespannte Schliessfeder wirft den Verschluss nach dessen hinterer Umkehr wieder nach vom, wobei eine neue Patrone in das Rohr eingeführt wird. 



   Die beschriebene Gestaltung der Waffe bildet nur eine Ausführungsmöglichkeit, die durch mancherlei   Abänderungen   im Rahmen der Erfindung abgewandelt werden kann, wie dies beispielsweise aus den Fig.   9 - 13   hervorgeht. Im Gegensatz zu der in den Fig. 1-8 dargestellten Ausführungsform, die mehr das Wesen der Erfindung erkennen lässt, ist in diesen Fig. 9-13 eine andere konstruktive Ausbildung einer Feuerwaffe gemäss der Erfindung gezeigt. Diese wird nachfolgend, soweit sie von der vorstehend   erläuterten Ausführungsform   abweicht, ergänzend beschrieben. 



   In den Fig.   9-13 ist   die Verschlusshülse mit 25, das Rohr mit 26, der Verschlusskörper mit 27, der Schlagbolzenträger mit 28 und das Querjoch mit 29 bezeichnet. Die ebenfalls als zweiarmige Hebel wirkenden Sperrkörper 30 mit den sich über ihre ganze Höhe erstreckenden Stützflächen 30a, den Steuerflächen 30b und den Unterstellflächen 30c sind als Halbzylinder ausgebildet, deren Längsachsen ihre Drehachsen darstellen. Auf den den Mantel des Zylinderkörpers bildenden Gleit- und Druckflächen 30d sind schwalbenschwanzförmige Nuten 31 eingearbeitet (Fig. 11), in welche entsprechend geformte Führungsstücke 32 eingreifen und die Sperrkörper bei zurückgelaufenem Verschluss gegen Herausfallen aus ihren Lagern in der Verschlusshülse sichern.

   Die Sperrkörper werden durch die in Rasten 34 eingreifende, gefederte Bolzen 33 in der geöffneten Stellung gesichert. 



     Der Verschlusskörper 27   ist in den Führungen 35 der Verschlusshülse 25 verschiebbar gelagert (Fig. 12). 



    DieSteuerschlitze37   sind im Gegensatz zur ersten Ausführungsform der Feuerwaffe von unten schräg nach vom und oben geführt, so dass das Querjoch bei der zur Zündung notwendigen Bewegung relativ zum Ver-   schlusskörper   durch Gleiten auf dessen Flächen 27b, 27c (Fig. 13) nach oben gesteuert wird und sich dann gegen die Mitten der Unterstellflächen 30c der Sperrkürper 30 abstützt. 



   Das Querjoch 29 wird in den parallel zur Waffenachse in die Seitenwände der   Verschlusshülse   eingeschnittenen Nuten 39 geführt und durch deren obere Fläche 39a gegen eine aufwärts gerichtete Bewegung 
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 joch befindet, wenn der Verschlusskörper die   Zündstellung   erreicht hat. 



   Beim Vorlauf des Verschlusses wird der Verschlusskörper 27 durch den von der Fläche 29a (Fig. 13) des Querjochs 29 auf ihn   übertragenen Druck beschleunigt, während   umgekehrt im Rücklauf nach der Entriegelung des Verschlusses die Beschleunigungskräfte der Restgase im Rohr vom Verschlusskörper 27 durch dessen Flächen 27b auf das Querjoch und damit auf den Schlagbolzenträger übertragen werden. Die Neigung dieser Druckflächen 29a und 27b wird mit Rücksicht auf die Keilwirkung des in der Verschlusshülse 

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 geführten Querjochs grösser ausgeführt als die Neigung der nach vom anschliessenden Teile 27c der Steuerschlitze, in welchen das entsicherte Querjoch bei stillstehendem Verschlusskörper lediglich den Weg zur Sicherung und Entsicherung der Sperrkörper ausführt. 



   Der in der Verschlusshülse gleitend geführte Fuss 28a des Schlagbolzenträgers untergreift den Ver-   schlusskörper   27, während der Kopf 28b in einer Längsnut 27a desselben eingesetzt ist, welche die Zündbewegung des Schlagbolzenträgers 28 mit dem Schlagbolzen 28c zulässt (Fig. 10). 



   Die schrägen, in der Fig. 9 strichpunktiert markierten Stirnflächen 38 des auf den Führungen 35 der Verschlusshülse aufliegenden Teils des Verschlusskörpers vermitteln den Sperrkörpern durch Auflaufen auf deren Steuerflächen 30b einen ersten Drehimpuls gegen die in Fig. 9   gezeigte Schliessstellung,   worauf das Querjoch die Sperrkörper vollends in die Schliessstellung dreht und darin verriegelt. 
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 rungsform gemäss den Fig. 1-8 gegebenen ableiten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Rohr und einer   Verschlusshülse,   in der ein Verschluss längsverschiebbar gelagert ist. welcher einen den Stossbodendruck aufnehmenden Verschlusskörper und einen gegenüber diesem verschiebbaren, unter dem Druck einer Schliessfeder stehenden Schlagbolzenträger aufweist, der über ein durch Führungsflächen in der Verschlusshülse geführtes Organ die Verriegelung des Verschlusskörpers in der Zündlage steuert, und mit einem Gaskolben, der den Schlagbolzenträger nach dem Schuss aus seiner Zund-und Verriegelungslage   zurückschiebt, dadurch gekennzeichnet, dass   das durch die Führungsflächen geführte Organ als im Schlagbolzenträger (5,28) senkrecht zu dessen Bewegungsrichtung verschiebbar gelagertes und im Verschlusskörper (4,27)

   in Schrägschlitzen (17, 37) geführtes, quer zur Verschlussachse liegendes Querjoch (6,29) ausgebildet ist, das mit seinen Enden in sich am vorderen Ende   erweiternde Längsschlitze   (18,39) in der   Verschlusshülse (3,   25) eingreift ; und dass der Verschlusskörper durch mindestens einen in der Verschlusshülse   gelagerten. zweiarmigen Sperrkörper (13,   30) verriegelt wird, dessen einer Arm den Verschlusskörper in seiner Verriegelungslage abstützt und dessen anderer Arm vom genannten Querjoch gesteuert und in der Verriegelungslage unterstellt wird.

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätige Feuerwaffe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der zweiarmige Sperrkörper (13,30) die Form eines Halbzylinders aufweist, der um seine Längsachse kippbar und auf seiner Mantelfläche gleitend in der Verschlusshülse gelagert ist.
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