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Jalousie für den Luftdurchtritt mit waagrecht liegenden, seitlich im Jalousierahmen schwenkbar gelagerten Klappen
Um bei einer Jalousie mit waagrecht liegenden, schwenkbaren Klappen für den Luftdurchtritt an Gewicht zu sparen, hat man das Bestreben, die schwenkbaren Klappen aus möglichst dünnem Blech herzustellen. Durch Verformung des Klappenbleches lässt sich wohl eine Versteifung der Klappe in sich erzielen, die jedoch nicht genügt, wenn es sich um verhältnismässig lange, beispielsweise ein bis zwei Meter lange Klappen handelt. Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Durchbiegen oder Durchhängen derartiger Klappen zu vermeiden, u. zw. sowohl bei geschlossener als auch bei geöffneter Jalousie.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss durch mindestens eine senkrecht zu den Klappen auf der Luftaustrittsseite angeordnete, mit dem Rahmen fest verbundene rückseitige Klappenstütze gelöst, die mit Stützstellen für die Klappen in geöffneter und geschlossener Stellung versehen ist.
Eine derartige Klappenstütze kann in verschiedener Weise gebaut oder gestaltet werden ; gemäss einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Klappenstütze aus einem Blechstreifen, der die Klappenschwenkung erlaubende Ausschnitte besitzt, wobei die Stützstelle für die geschlossene Klappe durch den zwischen zwei Ausschnitten liegenden zungenartigen Blechstreifenteil und die Stützstelle für die geöffnete Klappe durch eine Ausschnittskante gebildet sind. Die Stützstelle für die geschlossene Klappe kann dabei so angeordnet sein, dass sie gleichzeitig zwei benachbart liegende Klappen abstützt. Von zwei benachbarten Klappen ruht die obere auf einer Stützstelle auf, während die untere Klappe an derselben Stützstelle anliegt.
Zum Stand der Technik sei erwähnt, dass es bei einer Jalousie mit fest angeordneten Klappen bekannt ist, mit Ausschnitten versehene Blechstreifen anzuordnen, um die Jalousieklappen festzuhalten.
Bei einer derartigen Jalousie liegt die erfindungsgemäss gelöste Aufgabe nicht vor.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Stützenausschnitt durch einen zur Klappenschwenkachse konzentrischen Kreisbogen begrenzt, wodurch gleichfalls ein Durchhängen der Klappe wirksam verhindert ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Jalousie von hinten gesehen, wobei sich die Klappen in geschlossenem Zustand befinden. Die Fig. 2 und 3 zeigen einen in grösserem Massstab gezeichneten Schnitt nach Linie n-II in Fig. l, wobei die Klappen in Fig. 2 in geschlossener und in Fig, 3 in voll geöffneter Stellung dargestellt sind.
Da es für die Erfindung auf die Bauart und das Bewegungsgestänge der Jalousieklappen nicht ankommt, so sei nur der mit dem Deckrahmen 1 verbundene. beispielsweise aus Winkeleisen bestehende Klappenrahmen 2 erwähnt, in dem die einzelnen aus Blech bestehenden Klappen 3 um Schwenkbolzen 4 schwenkbar gelagert sind.
Handelt es sich um eine Jalousie mit waagrecht liegenden Klappen 3, dann ist erfindungsgemäss mindestens eine senkrechte rückseitige Klappenstütze vorgesehen. die im gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem Blechstreifen 5 besteht. Zur Verdeutlichung ist der Blechstreifen 5 in den Fig. 2 und 3 mit einer senkrechten Schraffur versehen worden. DeL Blechstreifen 5 ist an seinen Enden beispielsweise mittels der Umbiegungen 5'fest mit dem Klappenrahmen 2 verbunden. Ist nur eine Klappenstütze vorgesehen, dann befindet sie sich in der Mitte des Rahmens 2, dessen waagrechte Schenkel dadurch gegeneinander
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abgestützt und versteift sind. Bei einem noch hreiteren Rahmen können natürlich zwei oder mehr Klappenstützen in Abständen voneinander vorgesehen sein.
Der die Klappenstütze bildende Blechstreifen 5 ist entsprechend der Anzahl des Klappen 3 mit Ausschnitten 6 versehen. Im gezeichneten Beispiel ist der einzelne Ausschnitt 6 durch die gerade Kante 7 und durch die Kreisbogenkante 8 begrenzt. Der entsprechende Kreisbogen liegt konzs & sisch zur Schwenkachse 4 der betreffenden Klappe. Zwischen je zwei Ausschnitten 6 liegt ein nach vorn vorspringender zungenartiger Blechstreifenteil 9.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, bildet der Blechstreifenteil 9 eine StützsteUe 10. an welcher bei geschlossenen Klappen 3 die jeweils oben liegende Klappe 3 unterstützt und die darunter liegende Klappe 3 durch Anlage abgestützt ist. Durch diese Stützstelle 10 ist also sowohl ein Durchhängen der Klappe 3 in der senkrechten Ebene als auch eine Durchbiegung in Richtung quer zur senkrechten Ebene wirksam verhindert.
In voll geöffneter Stellung der Klappen 3 (Fig. 3)bilder die Ausschnittskante 7 eine Anlage für die Klappe, so dass Windkräfte sie nicht nach oben durchzubiegen vermögen. Des weiteren Verhindest die
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Klappenschwenkbereich ein Dirchhängen iniol-der Klappenschwenkung in der Praxis nicht eintritt, weil sich bei der Klappenschwesimng in die geschlossene Stellung die obere Kante der einzelnen Klappe so weit federnd durchbiegen kann, dass diese Klappenkante über die Stützstelle 10 hinweggleitet.
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sprechend oder ähnlich der Umrissform aller beschriebenen. Ausschnitte 6 gestaltet sein könnte
PATENTANSPRÜCHE :
1.
Jalousie für den Luftdurchtritt mit waagrecht liegenden, seitlich im Jalousierahmen schwenkbar gelagerten Klappen, gekennzeichnet durch mindestens eine senkrecht zu den Klappsn (3) aaf der Luft- austrfttsseite angeordnete, mit dem Rahmen fest verbundene, rückseitige Klappenstütze (5) mit Stützstellen (7, 8, 10) für die Klappen in geöffneter und geschlossener Stellung.
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