AT202529B - Schlagsicherung für den Schlagstock bei mechanischen Webstühlen - Google Patents

Schlagsicherung für den Schlagstock bei mechanischen Webstühlen

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AT202529B
AT202529B AT637457A AT637457A AT202529B AT 202529 B AT202529 B AT 202529B AT 637457 A AT637457 A AT 637457A AT 637457 A AT637457 A AT 637457A AT 202529 B AT202529 B AT 202529B
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AT
Austria
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lever
baton
coupling
box
impact protection
Prior art date
Application number
AT637457A
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English (en)
Inventor
Walter Ing Krause
Original Assignee
Schoenherr G M B H
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schlagsicherung für den   Schlagstsck   bei mechanischen Webstühlen 
 EMI1.1 
 arbeitenden Schlagischerungen für den Schlagstock bei   mechanischen Webstühlen. Es   handelt sich bei den bekannten   Schlagsicherungen um solche   Ausbildungen, bei denen ein schwenkbar gelagertes Kupplungsorgan Anwendung findet, das sichelför-   mig'ausgebildet   ist und in der Praxis unter der Bezeichnung Kastenkupplungshebel allgemein bekannt ist. 



   Dieser sichelförmig ausgebildete Kastenkupp- 
 EMI1.2 
    besitzt, auf QJerSchwenkachse   des   Kupplungshebels liegt. An einer   bestimmten Stelle dieser Abrollfläche des Kastenkupplungshebels ist bei solchen bekannten Schlagsicherungsausbildungen eine muldenartige Vertiefung vorgesehen, in die eine. Kupplungsrolle einrastet, die'an einem'besonderen Hebel drehbar gelagert ist, der wiederum mit dem   Kastentritt-   hebel in gelenkiger Verbindung steht. Mit diesem Kastentritthebel steht über ein   Gestänge   der mehrteilige Schützenkasten in Verbindung, der an der im Maschinentakt des Webstuhles vor-und rückwärts schwenkbaren Ladenstelze auf-und abbe-   wegbar   ist. 



   Einrichtungen dieser Art sind an sich bekannt und in dieser Form in der Praxis vielfach in Anwendung. Es hat sich aber herausgestellt, dass diese Einrichtungen vielfach unzuverlässig sind und dass Mängel auftreten. Nachteilig ist insbesondere, dass, wenn die Kupplungsrolle den anderen, ihr   vorgelegten sichelförmigen schwenkbar   gelagerten Kupplungshebel an seinem äusseren, von seinem Drehpunkt entfernten Ende berührt und verschwenkt, dann der Hub der Schlagsektorfalle geringer ausfällt als dann, wenn die Kupplungsrolle den   Sichelhabel   näher dem Drehpunkt trifft. 



   Bei nicht präziser Einstellung kann die Schlagsicherung, weil eben der Ausschlag des Sichelhebels unterschiedlich ist, unter solchen Umständen nicht einwandfrei arbeiten und es kommt dann eben vor, dass die   Schlagsioherung   nicht anspricht. 



   Durch den   erfindungsgemässen   Vorschlag wird dieser Nachteil beseitigt, und zwar dadurch, dass Mittel in Anwendung kommen, durch die über die Kupplungsrolle in jeder beliebigen Stellung stets ein gleicher Hub zur Auslösung der Schlagsicherung vermittelt. wird. 



   Dis   erfindungsgemässe   Verbesserung bei einer so ausgebildeten Schlagsicherung ist nun dadurch   gekennzeichnet, dass gegenüber   der bogenförmigen Abrollfläche des   Kastenkupplungshebels   eine dazu konzentrische Abrollfläche an einem T-förmigen Auslöser vorgesehen ist, der in radialer Richtung bezüglich der Schwenkachse des Kastenkupplungshebels bewegbar ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist dabei die Anordnung so ge-   troffen, dans   der Auslöser nach Art eines Gelenkviereckes an zwei ortsfest gelagerte Hebel angelenkt ist. 



   Eine solche Ausbildung ist sehr vorteilhaft, weil so über die Kupplungsrolle in jeder beliebigen Stellung ein stets gleicher Hub zur Auslösung der   Schlagsicherung   bei dem Schlagstock des Webstuhles vermittelt wird. 



   Auch die verbesserte Einrichtung kommt, wie die bekannte Einrichtung, zur Geltung, aber vorteilhafter, wenn beispielsweise die in der Laden-   stelze   aufwärts und abwärtsbewegten Schützenkastenzellen aus irgendeinem Grunde eine falsche Stellung einnehmen. In solchen   Fällen   darf der Schlagstock nicht zur Wirkung kommen. Würde eine Verhinderung der   Schlagstockbetätigung   bei Eintritt einer falschen oder unvollkommenen Schützenkastenstellung nicht erfolgen, so wäre die unmittelbare Folge die, dass der an sich zwangsläufig im Maschinentakt bewegte, in fester An-   triebsverbindung   mit dem Webstuhlantrieb stehente Schlagstock im einfachsten Fall zu Bruch geht.

   Eine einwandfreie Funktion der Schlagstockbe- 
 EMI1.3 
 jeweils angehobenen oder   gesenkten   Schützenkastenzellen immer die richtige Stellung einnehmen, die ihnen zugedacht ist. Ein eingetretener Bruch des   Schlagstocl {Je5   löst übrigens in der Regel noch andere unliebsame Störungen aus.
Durch die   erfindungsgemässe   Verbesserung soll 
 EMI1.4 
 
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in dem Zustand mit eingerasteter Kupplungsrolle. 

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   Nach dem gezeigten Beispiel ist am Kastentritthebel 1 der Kupplungshebel 2 bei 3 angelenkt, an welchem die Kupplungsrolle 4 drehbar gelagert ist. Diese Kupplungsrolle 4 wird durch die Kraft der Feder 5 in die muldenförmige Aussparung 6 des   sichelförmig ausgebildeten Kastenkupplungs-   hebels 7 hineingedrückt. 



   Dicht vor der bei der Mulde 6 eingerasteten Kupplungsrolle 4 befindet sich ein   Führungskör-   per 8 mit einer   kreisbogenförmig   ausgebildeten Abrollfläche, die nach der Kupplungsrolle hinweist. Dieser Führungskörper 8 besitzt einen nach rückwärts weisenden Arm 8'und wird durch einen an ihn angelenkten Hebel   8" geführt,   der um einen ortsfesten Punkt 9 schwenkbar gelagert ist. An das Ende des Armes 8'ist bei 10 der eine Arm des Winkelhebels 11 angelenkt. Dieser Anlenkungspunkt wird durch eine dort angreifende Feder 10'stets gegen den Schwenkpunkt 9 des Hebels 8" gezogen.

   An dem langen Arm des Win-   kelhebels H,   durch den so mit dem Hebel 8" ein Parallelogramm gebildet wird, greift die Zugfeder
12 an, die mit   dem   einen Arm eines doppelarmi- gen Schielhebels 13 verbunden ist. Der Innen- radius 13' dieses doppelarmigen Schielhebels 13 hat seinen Mittelpunkt im Schwenkpunkt der   Schlagstockwelle M.   Mit der Schlagstockwelle 14 ist der Schlagsektor 15 fest verbunden. Neben ihm sitzt, frei drehbar, der Schlagstock 16 mit der
Schlagsektorfalle 17 auf der Schlagstockwelle 14. 



   Die Arbeitsweise ist bei solcher Ausbildung der
Teile die folgende :
Der Kastenkupplungshebel 7 wird vom Kasten- wechsel aus entsprechend den gewählten Schüt- zenzellenstellungen zur Ladenbahn hinbewegt. 



   Tritt dem Schützenkasten ein Widerstand entge- gen, z. B. durch mangelhafte Einstellung, der durch irgendwelche Umstände herbeigeführt wer- den kann, so bleibt in diesem Fall der Kastentritt- hebel 1 stehen. Die an dem Kupplungsrollenhebel 2 gelagerte Kupplungsrolle 4 wird dabei von dem sich weiterbewegenden Kastenkupplungshebel 7 unter Überwindung der Kraft der Feder 10'aus der Aussparung 6 herausgedrückt. Dabei drückt die Kupplungsrolle   4,   gleichviel, an welcher Stelle der   kreisbogenförmigen     Abrollfläche   des   Führungskörpers   8 sie sich gerade befindet, die durch das Parallelogramm 8", 11 parallel geführte   Abrollfläche   immer um das gleiche Stück zurück. Der durch die Kupplungsrolle vermittelte Ausschlag ist also immer derselbe.

   Der Winkelhebel   H   zieht durch die Zugfeder J2 den Sichelhebel 13 an, der die Schlagsektorfalle 17 an ihrem Anschlag 15' aushebt, so dass der Schlagsektor 15 frei darunter weggehen kann. Der Schlägerhebel bleibt sonach in seiner Lage stehen und der
Schlag selbst wird nicht ausgelöst. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schlagsicherung für den Schlagstock bei me- chanischen Webstühlen, bei welcher der Kasten- kupplungshebel eine zu seiner Schwenkachsekon-   zentrische AbJ10llfIäche   und in dieser eine muldenförmige Vertiefung besitzt, in der eine   Kupplungsl1011e   des am gleichachsig gelagerten   Kupplungstritthebel schwenkbar   gelagerten Kupp- lungstollenhebels ein- und ausrastbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber der bogenförmigen   Abrollfläche   des Kastenkupplungshebels eine da- zu konzentrische Abrollfläche an einem T-förmigen
Auslöser vorgesehen ist, der in radialer Richtung bzgl. der Schwenkachse des Kastenkupplungs- hebels bewegbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Schlagsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöser nach Art eines Gelenkviereckes an zwei ortsfest gelagerte Hebel angelenkt ist.
AT637457A 1956-10-05 1957-10-01 Schlagsicherung für den Schlagstock bei mechanischen Webstühlen AT202529B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE202529X 1956-10-05

Publications (1)

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AT202529B true AT202529B (de) 1959-03-10

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ID=5771931

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