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KARL J FRANZ SCHALLER IN WIEN.
Als Ambossstock und Schraubstockbank verwendbare Werkzeug8chatulle.
Die unter vorübergehender vollkommener Zurücklassung ihres Trains marschierenden Abteilungen berittener Truppen, hauptsächlich Kavallerie, konnten bisher, wenn sie auch mit einem Amboss, Schraubstock und Werkzeugen zur Vornahme der sich stetig auf freiem Felde ergebenden Ilufbeschlagarbeiten ausgerüstet waren, keinen der bekannten, für den Amboss und Schraubstock unbedingt nötigen Untersätze mitführen, um erstere jederzeit und in jedem Terrain benützen zu können, so dass Amboss und Schraubstock in der Regel nicht verwendet werden konnten.
'Dieser Übelstand wird nun durch die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Werkzeugschatulle beseitigt, welche von ejnem Tragtiere (Feldschmiede-Packpferd) zweckmässig als Gegengewicht einer Schatullenfeldschmiede, bequem und geräuschlos bei der marschierenden Truppe selbst in allen Gangarten befördert werden kann.
Die Werkzeugschatulle ist so eingerichtet, dass einerseits in dieselbe Amboss, Schraubstock und die übrigen Werkzeuge (wie Hämmer, Schmiedezangen, Feilen, Hufbeschlagwerkzeuge u. dgl.) so eingelegt werden können, dass diese während des Transportes zur Vermeidung jedes das Tragtier beunruhigenden oder gar scheu machenden Geräusches nicht gegeneinander schlagen können, und dass andererseits die Schatulle in aufgekanteter Stellung zum Aufsetzen des Ambosses sowie zur Anbringung des Schraubstockes, also als Ambossstock oder ats Schraubstockbank verwendet werden kann, wodurch die Mitnahme eines eigenen Ambossstoclws und einer Schraubstockbank, ohne welche vorbenannte Werkzeuge kaum benützbar sind, entfällt.
In der Zeichnung ist die Werkzeugschatulle beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 eine Ansicht der geöffneten Schatulle von oben mit eingelegten Werkzeugen und Fig. 2 und 3 die Verwendung der Schatulle als Schraubstockbank und als Ambossstock.
Die Werkzeugschatulle besteht aus einem mit um Scharnier bl anfklappbarem und
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haben a1 besitzt und an geeigneten Stellen mit Ringklobon a2 und Schnallen a3 zum Befestigen der Schatulle am Packsattel dos Tragtieres ausgestattet ist. Im Innern des Kastens a sind die Werkzeuge in geeigneter Weise befestigt.
An der rechten Kastenseitenwand ist aussen ein zweckmässig vierkantiger Zapfen k und aussen an der Kastenrückwand in deren rechter Hälfte ein Kleben l oder dgl. angebracht. Bei Verwendung der Schatulle als Ambossstock wird der Kasten a auf seine dem
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eingreift und dessen Stellung auf der Schatulle gesichert ist. Um der aufgekanteten Schatulle die genügende Standfestigkeit zu geben, kann dieselbe bis ungefähr ein Drittel ihrer Höhe in den Boden (Erdreich) eingegraben werden. Ist dieses Mittel nicht anwendbar, so genügt es auch die Schatulle einfach auf den Boden zu stellen und sie dabei gegebenenfalls von einer oder zwei Personen halten zu lassen.
Bei Verwendung der Schatulle als Schraubstockbank wird die mit einem zweckmässig vierkantigen Loche nl und den gegen den Rand der Schatulle anliegenden Winkeln n2 versehene Schraubstockschere n über den Zapfen k gesteckt und zugleich der verlängerte Schraubstockfuss ei in den Kloben eingeschoben, wodurch der Schraubstock unverrückbar festgehalten ist.
PATENTANSPRÜCHE : l. Werkzeugschatulle, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aussen an zwei benach- barten Wänden einerseits einen Zapfen (k), andererseits einen Kloben (1) oder dgl. besitzt, um die Schatulle sowohl als Ambossstock wie auch als Schraubstockbank benützen zu können.
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