AT201169B - Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen - Google Patents

Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen

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AT201169B
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pole
synchronous machine
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poles
pronounced
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Inventor
Karl Dipl Ing Bitter
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Elin Ag Elek Ind Wien
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  Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen 
Es ist bekannt, dass für den Verbundbetrieb den dynamischen Eigenschaften der Synchronmaschine eine besondere Bedeutung zukommt, weil jede Verbesserung der Stabilität die Sicherheit des Betriebes bei Belastungsstössen erhöht und eine Erstrekkung der Stabilitätsgrenze auch im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit der Energieübertragung willkommen ist. Massgebend für die dynamischen Eigenschaften einer Synchronmaschine sind u. a. ihre Reaktanzen und insbesondere die Übergangsreaktanz, auch transiente Reaktanz genannt, wobei bekanntlich jede Verringerung dieser Reaktanz bei plötzlichen Lastschwankungen das synchronisierende Moment und damit die Stabilität erhöht.

   Die Grösse der transienten Reaktanz muss daher in vielen Fällen seitens der Erzeugerfirma mit engen Toleranzen garantiert werden und spielt bei der Vergebung eines Auftrages für einen Synchrongenerator eine besondere Rolle. 



   Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen 
 EMI1.1 
 aufzuzeigen und Massnahmen, die es ermöglichen, den Wert der transienten Reaktanz mit verhältnismässig einfachen Mitteln zu beeinflussen. 



   Die transiente Reaktanz wird bekanntlich im wesentlichen durch die magnetische Leitfähigkeit in den Pollücken bestimmt, also durch die Streuung von Pol zu Pol. Alle Massnahmen, die die 
 EMI1.2 
 Pol erschweren, helfen mit, die transiente Reaktanz zu verkleinern. 



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, bei Synchronmaschinen mit ausgeprägten Polen in den Pollücken sich über den grössten Teil der Pollänge erstreckende Schilde aus elektrisch gut leitendem Material vorzusehen und diese so anzuordnen, dass sie von den Streukraftlinien von Pol zu Pol im wesentlichen senkrecht durchsetzt werden, um so durch Wirbelstrombildung den Aufbau des Pollückenstreufeldes bei Ausgleichsvorgängen zu erschweren. 



   In den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung sind zwei   Möglichkeiten   für die Anbringung eines   erfindungsgemässen   Streuschildes dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung zwei benachbarte Kammpole mit den Polschuhen 1 und den Ausnehmungen in ihnen 2. In der Pollücke ist   erfindungsgemäss   eine Kupfer- oder Aluminiumplatte 4 vorgesehen, die sich über den grössten Teil der Pollänge erstreckt und im dargestellten Beispiel unmittelbar mit den beiden Wicklungsstützen 3 zusammengebaut ist. Fig. 2 zeigt ein erfindungsgemäss vorgesehenes Streuschild unmittelbar am Polschuh selbst befestigt.

   In beiden Fällen sind die Schilde 4 so angeordnet, dass sie von den Streukraftlinien von Pol zu Pol im wesentlichen senkrecht durchsetzt werden und daher bei Änderungen des Pollückenstreufeldes kräftige Wirbelströme induziert werden, die ihrer Entstehungsursache in bekannter Weise entgegenwirken. 
 EMI1.3 
    die transientelussen,   also etwa wenn sich am Prüfstand zeigt, dass die zu garantierenden Werte nicht erreicht werden. Auch im Hinblick auf die Schwierigkeit der rechnerischen Erfassung dieser Grösse ist eine nachtägliche Beeinflussbarkeit von grossem Nutzen. 



  Durch geeignete Wahl der Abmessungen und Lage und insbesondere auch der Wandstärke dieser Streuschilde lässt sich dann der gewünschte Wert für die transiente Reaktanz erreichen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen, dadurch gekennzeichnet, dass in den Pollücken sich über den grössten Teil der Pollänge erstreckende Schilde aus elektrisch gut leitendem Material vorgesehen sind, und zwar so angeordnet, dass sie von den Streukraftlinien von Pol zu Pol im wesentlichen senkrecht durchsetzt werden, mit dem Ziel, durch Wirbelstrombildung den Aufbau des Pollückenstreufeldes bei Ausgleichsvorgängen zu erschweren. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT201169D 1956-11-05 1956-11-05 Synchronmaschine mit ausgeprägten Polen AT201169B (de)

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