DE836683C - Federnde Lagerung des Stators von Wechselstrommaschinen - Google Patents

Federnde Lagerung des Stators von Wechselstrommaschinen

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Publication number
DE836683C
DE836683C DEW4571A DEW0004571A DE836683C DE 836683 C DE836683 C DE 836683C DE W4571 A DEW4571 A DE W4571A DE W0004571 A DEW0004571 A DE W0004571A DE 836683 C DE836683 C DE 836683C
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DE
Germany
Prior art keywords
frame
springs
rings
stator
inner frame
Prior art date
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Expired
Application number
DEW4571A
Other languages
English (en)
Inventor
Rene Andre Baudry
Michael Rashevsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE836683C publication Critical patent/DE836683C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/12Stationary parts of the magnetic circuit
    • H02K1/18Means for mounting or fastening magnetic stationary parts on to, or to, the stator structures
    • H02K1/185Means for mounting or fastening magnetic stationary parts on to, or to, the stator structures to outer stators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

  • Federnde Lagerung des Stators von Wechselstrommaschinen Die Erfindung bezieht sich auf dynamoelektrische Wechselstrommaschinen mit federnder Lagerung der Statorkerne. Es handelt sich dabei um Maschinen mit horizontaler Welle, die eine solche Größe und Umlaufgeschwindigkeit besitzen, daß die 1)ol)pelfrequenzstatorkern-SchN- ingungen groß genug sind, um die federnde Aufhängung des Statorkernes erforderlich zu machen, wie es z. B. bei Einphasenmaschinen gebräuchlich ist.
  • Der Erfindung liegt in erster Linie die Aufgabe zugrunde, die Anordnung der Federn so zu treffen, daß die maximale Beanspruchung jeder Feder verringert wird, um auf diese Weise einen höheren Sicherheitsfaktor gegen Biegen bzw. Knicken zu erzielen.
  • Die Erfindung geht aus von einer Wechselstromdyn4momaschine mit !horizontaler Welle, die einen äußeren Rahmen, einen inneren Rahmen, einen in dem inneren Rahmen befestigten Statorkern und eine Mehrzahl von je aus vier flachen Blattfedern bestehenden, an dem äußeren Rahmen verankerten Federsätzen besitzt, welche das Gewicht des inneren Rahmens unter Zugbeanspruchung aufnehmen. Erfindungsgemäß sind die Federn mit ihren flachen Seiten an den Befestigungsstellen im wesentlichen tangential zudem inneren Rahmen angeordnet, und zwar derart, daß sie mit der Vertikalen im wesentlichen einen Winkel von 45° einschließen' Eine bevorzugteAusführungsform der Erfindung ist in den Figuren beispielsweise gezeigt. Es stellt dar Fig. i einen Querschnitt durch die Maschine nach Linie 1-I der Fig. 2, Fig.2 eine Seitenansicht der linken Hälfte der 1'laschine, wobei das Gehäuse in der Längsrichtung geschnitten ist, um den Rahmenbau sichtbar zu machen, Fig. 3 und 4 eine schematischeGegenüberstellung der bekannten und der erfindungsgemäßen Federmontage.
  • Die Fig. i und 2 zeigen eine Atisfiihrtingsform der Erfindung an einem Turbogenerator, der einen Stator 5 und einen Rotor 6 besitzt. Der Rotor ist innerhalb des Stators drehbar gelagert; er hat eine Gleichstromfeldwicklung 7 und eine horizontale Welle B.
  • Der Stator 5 besteht aus einem äußeren Rahmen i t und einem inneren Rahmen 12. Der innere Rahineti enthält den Statorkern 13, der die 1'Iehrpliasenw icklung 14 des Generators trägt. Der Statorkern 13 besteht aus lamellierten Blechen, die zwischen einer Vielzahl von in der Längsrichtung verlaufenden Trägerstangen oder -stäben 15 gestapelt und durch Eingriff- in diese befestigt sind. Die Stäbe oder Stangen 15 sind ihrerseits in inneren Bohrungen einer Vielzahl von Kernträgerringen 16 befestigt, welche in geeigneten axialen Abständen über die Länge des Statorkernes verteilt sind.
  • Der äußere Rahmen i i besitzt eine Vielzahl von ebenfalls in axialen Abständen angeordneten Izahmenringen 18, welche von der Gehäusewand i9' der Maschine ummantelt sind.
  • Gemäß der Erfindung wird das Gewicht des inneren Rahmens i 2 unter Federspannung getragen von dem äußeren Rahmen i i, und zwar durch zwei Federsätze von je vier breiten, flachen Blattfedern S1, S2, S3 und S4. An jedem der beiden Enden der Maschine befindet sich einer der beiden Federsätze. Die Blattfedern sind - mit ihren flachen Seiten an den Befestigungsstellen des inneren Rahmens, im wesentlichen tangential zu diesem Rahmen, angeordnet, wie bei P1, P2, P3 und P4 angedeutet; jede der Federn schließt mit der Vertikalen einen Winkel von 45° ein. Die Befestigungsstellen der einzelnen Federn an dem äußeren Rahmen sind init Q1, Q21 Q;1 und Q4 bezeichnet.
  • Eine bevorzugte Art der Befestigung der Enden der Federn an dem inneren und äußeren Rahmen 12 Lind t t ist in Fig. 2 gezeigt. Wie dort zu sehen, ist der Federsatz zwischen einem Paar von Kerntrügerringen 16a und 16 6 und zwischen ei-nein Paar von Rahmenringen 18a und i815 angeordnet; dabei ist der Axialabstand der letzteren Ringe größer als der Abstand des zugehörigen Paares 16,1 und 166. Zur Montage der vier breiten, flachen BlattfedernSl his .S4 werden zunächst achsparallel verlaufend vier innere Rahmenschenkel B1, B2, B.3 und B4 an den zugehörigen Befestigungspunkten 1'l, P2, 1'.i und P4 der, Kernträgerringe 16a und 115b des zugehörigen Ringpaares festgeschweißt, so daß sie diese Ringe verbinden. DieAußenflächen dieser Schenkel B1, B2, B3 und B4 werden genau flach und tangential zum inneren Rahmen geformt und angeordnet; die inneren Enden der Blattfedern Si bis .S4 werden an diesen inneren Rahmenschenkeln /31 bis B4 befestigt, und zwar durch Verwendung von Bolzen 21, welche jede Feder zwischen dem betreffenden Schenkel und einer Klemmplatte 22 fest verklemmen. Die äußeren Enden der einzelnen Federn .S l bis .S4 werden in ähnlicher Weise an vier achsparallel verlaufenden äußeren Rahmenschenkeln F1, F2, F3 und F4 befestigt. Diese verbinden die Rahmenringe i8a und i815 des zugehörigen Ringpaares und sind mit diesen veschweißt oder auf andere Weise mit ihnen verbunden.
  • Die Wirkungsweise und die Vorteile der Erfindung werden am besten verstanden durch einen Vergleich mit der bisher üblichen Bauart. Letztere ist in Fig. 3 schematisch gezeigt. Bei dieser Federanordnung wird die ganze statische Belastung, bzw. dasGewicht des innerenRahmens, durch zwei vertikale Federn 31 und 32 eines jeden aus vier Federn bestehenden Federansatzes getragen. Die beiden anderen Federn 33 und 34 liegen horizontal an der Ober- und Unterseite des inneren Rahmens, so daß der auf eine Feder treffende Anteil T/R des Rotordre'hmomentes T gleichmäßig auf die vier Federn 31, 32, 33 und 34 verteilt wird, wobei R den Radius der Befestigungspunkte am inneren Rahmen bedeutet. Bezeichnet man die statische Belastung bzw. das Gewicht der Hälfte des inneren Rahmens mit Y, so sind bei der bisher üblichen Bauart die auf die vier Federn 31, 32, 33 tind 34 wirkenden Druckkräfte
    Bei einer zweiten bekannten Ausführung ist die Federanordnung im wesentlichen dieselbe, wie in Fig. 3 gezeigt, nur daß die Federn eher auf Zug als auf Druck beansprucht wurden. Diese bekannte Anordnung hat sich nicht in nennenswertem Maße eingeführt wegen der unsymmetrischen Verteilung vier statischen Belastung auf nur zwei der Federn.
  • Wurde auch, wie schon angedeutet, die -zuletzt erwähnte bekannte Anordnung der auf Zug beanspruchten Federn praktisch nicht benutzt, so fanden doch die übrigen Merkmale dieser Bauart Verwendung, insbesondere Kernträgerringe (entsprechend den Ringen i6 der vorliegenden Erfindung), die einen äußeren Umfang hatten, der größer war als die Bohrung oder der innere Umfang der Rahmenringe (die den Ringen 18 der vorliegenden Erfindung entsprechen). Bei dieser Ausführung ist es notwendig, die inneren und äußeren Ringe in ihre Arbeitslage zu bringen, bevor die Kernträgerstangen oder -stäbe 15 an die entsprechenden Kernträgerringe 16 angeschweißt werdvii und bevor der äußere Gehäusemantel i9 an die Rahmenringe 18 angeschweißt wird. Die erfinduligsgemäße Anordnung, bei welcher ein Paar von Kernträgerringen i6° und 16b zwischen einem Paar zugehöriger äußerer Rahmenringe i8° und i8b liegt, ist jedoch neu und vorteilhaft insofern, als sie dieVerwendung von sehr breiten Federn S1 bis S,, gestattet, wobei die Federn der Breite nach in axialer Richtung liegen und damit die erforderliche Festigkeit oder Starrheit gegen axiale Veränderung gewährleisten.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung der Federn unter einem Winkel voll 45° bei Verteilung der statischen Belastung bzw. des Gewichtes P auf alle Federn und bei einer mehr auf Zug wie auf Druck stattfindenden Beanspruchung ist in Fig.4 vergleichsweise der bekannten Anordnung der Fig.3 gegen übergestellt. Die Zugbeanspruchungen der vier l,'cdern S, bis S4 sind folgende: Unter normalen :lrbeitsbedingungeii ist das Drehmoment 7' so klein, daß alle Federn unter Zugbeanspruchung bleiben ; bei Kurzschluß jedoch steigt das Drehmoment mehr oder weniger auf einige Zehnfache an, so daß zwei der Federn, nämlich S3 und S4 in jedem Federsatz, unter eine Druckbeanspruchung von 7'/(4 R) - 0,35.1 P gelangen. Diese Kraft, die das Bestreben hat, die Federn S3 und S4 durchzubiegen oder zu knicken, ist jedoch wesentlich kleiner als das -Maximum der Druckbeanspruchung, die an der Feder 32 der bekannten Anordnung der Fig.3 eintritt, wo die maximale Druckkraft T/(4 R) + o,5 I' beträgt. Diese Druckkraft ist um 0,854 P oder um mehr als 850/0 größer als das halbe Gewicht P des inneren Rahmens 12.
  • Die Erfindung schafft somit einen größeren Sicherheitsfaktor gegen die Möglichkeit von Federdurchbiegungen oder -knicktingen als die bekannte :1nor<inung. Gleichzeitig wird die statische Belastung gleichmäßig verteilt auf alle vier Federn eines jeden Satzes, so daß 'keine unzulässigen Beanspruchungen auf die äußeren Rahmenringe i8° und iSb übertragen werden können, als Resultat der Verankerung der Gewicht tragenden Federn in diesen Rahmenringen. Durch die Verwendung von unter Zug stehenden Federn zum Tragen des Gewichtes P unterscheidet sich die erfindungsgemäße Anordnung wesentlich von der bisher bekannten, bei welcher die Gewicht tragenden Federn 3 i und 32 mehr im Maschinenfundament als in den Statorrahmenringen verankert sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federnde Lagerung des Stators von Wechselstrommaschinen mit horizontaler Welle, einem äußeren Rahmen, einem inneren Rahmen, einem in letzterem angeordneten Statorkern und einer Mehrzahl von je aus vier flachen Blattfedern bestehenden, an dem äußeren Rahmen verankerten und das Gewicht des inneren Rahmens unter Zugbeanspruchung tragenden Federsätzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn mit ihren Flachseiten an den Befestigungsstellen des inneren Rahmens im wesentlichen tangential zu diesem Rahmen angeordnet sind und mit der Vertikalen im wesentlichen einen Winkel von 45° einschließen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innereRahmen eine Mehrzahl von außen vorstehenden Trägerringen für den Kern, der äußere Rahmen eine Mehrzahl von innen vorstehenden Rahmenringen besitzt, und daß die vier Blattfedern eines jeden Federsatzes zwischen einem Paar von Kernträgerringen und einem Paar von Rahmenringen angeordnet und mit den einen Enden an achsparallelen inneren Verbindungsschenkeln des zugeordneten Paares von Kernträgerringen, mit den anderen Enden an achsparallelen äußeren Verbindungsschenkeln des zugeordneten Paares von Rahmenringen befestigt sind.
DEW4571A 1949-12-14 1950-11-19 Federnde Lagerung des Stators von Wechselstrommaschinen Expired DE836683C (de)

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