AT201126B - Verfahren zur Verhinderung des Zustandekommens von Sprechverbindungen in Wählfernsprechnetzen und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Verhinderung des Zustandekommens von Sprechverbindungen in Wählfernsprechnetzen und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens

Info

Publication number
AT201126B
AT201126B AT201126DA AT201126B AT 201126 B AT201126 B AT 201126B AT 201126D A AT201126D A AT 201126DA AT 201126 B AT201126 B AT 201126B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
circuit arrangement
subscriber
blocking
dial
connection
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Int Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Int Standard Electric Corp filed Critical Int Standard Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of AT201126B publication Critical patent/AT201126B/de

Links

Landscapes

  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Verhinderung des Zustandekommen von Sprechverbindungen in Wählfernsprechnetzen und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens   @Wählfernsprechnetzen bestehr bei nicht wenigen Fernsprech-Teilnehmern ein Bedürfnis, das Wählen von bestimmten Anschlussnummern zu verhindern. So wird vielfach bei den Hauptanschlüssen von Geschäfts- und Gaststätteninhabern das Anwählen des Fernamts verhindert, im allgemeinen durch Einbau   
 EMI1.1 
 etwa die Zeitansage, das Fernamt, die Telegrammaufnahme u. a. m. für die Mehrzahl der amtsberechtig- ten Nebenstellen zu sperren. Hier verwendet man Wähler, sogenannte Mitlaufwerke, die das Anwählen der zu sperrenden Anschlussnummern verhindern.

   Da aber solche Sperren nicht generell für alle Neben- stellen erwünscht sind, vielmehr für einen Teil der Nebenstellen nicht wirken sollen, hat man es nach dem heutigen Stand der Technik nötig, diesen Mitlaufwerken technische Mittel zuzuordnen, die für be- stimmte Nebenstellen die Sperren umgehen oder sonst unwirksam machen. Die Mitlaufwerke gestalten sich umso aufwendiger, je grösser die Stellenzahl der von   der Wahl auszuschliessendeh Kennziffern   und
Anschlussnummem ist. 



   Die Aufgabe, bestimmte Gespräche und Verbindungen zu sperren, gewinnt noch an Bedeutung, wenn in dem Fernsprechnetz Ferngespräche vom Teilnehmer selbst gewählt werden können, ohne ein Fernamt in Anspruch zu nehmen, wenn mithin ein   Gesprächsblatt,'das   zur späteren Gebührenverrechnung dienen kann, nicht entsteht, sondern die   Ferngebühren   im Ortsgesprächszähler registriert werden. Die Aufgabe, bestimmte Verbindungen von der Wahl   auszuschliessen, !   lässt sich bisher nur mit den oben erwähnten, nicht in allen Fällen befriedigenden und umfangreichen technischen Mitteln   lösen.. ..    



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Verhinderung des Zustandekommens von Sprechverbindungen, insbesondere von im   Wählfernverkehr   in   Wählfernsprechnetzen hergestellten Verbindungen   oder von be-   stimmten Onsverbindungen   ist dadurch gekennzeichnet, dass von einer in den Fernsprechämtern des Wähl- fernsprechnetzes angeordneten Sendeeinrichtung in kurzen zeitlichen Abständen Stromimpulse über die den zu sperrenden'Anschlussnummern entsprechenden   Anschlusspunkte   an den Wählern der Fernsprechäm- ter und die im Zuge einer   zuverhindernden Verbindung'belegten   Verbindungsglieder zum anrufenden
Teilnehmeranschluss ausgesandt werden,

   welche in Abhängigkeit von der Berechtigung des anrufenden
Teilnehmers eine diesem zugeordnete gemeinsame Sperrimpulsempfangseinrichtung wirksam werden las- sen, welche ihrerseits entweder die unzulässige Verbindung   auslöse   oder ein Kennzeichen veranlasst, welches die bestehende. Verbindung als unzulässig kennzeichnet, oder welche im Falle des   hies dutch   
 EMI1.2 
 damitde Nebenstelle ermittelt werden kann, oder welche ein Tonbandgerät anschaltet, welches das unzulässige   Gesprächtaufzeichnet,   oder welche mehrere der aufgezählten Wirkungen nebeneinander   herbeiführt.   



   Beim Fernsprechamt legt ein Impulsgeber in kurzem Takt, z. B. alle fünf   Sekunden,. Sperrimpulse   an alle die Anschlussnummern, die für das'Sperren in Frage kommen, z. B. für das Fernamt (angenommen Kennziffer   0),-die   Zeitansage (angenommen Kennziffer 19), die Telegrammaufnahme (angenommen Kennziffer 12 24 61) usw. Wird eine dieser sperrbaren Nummern angewählt, so gelangen die Impulse zum Anschluss des Teilnehmers, der die betreffende Nummer gewählt hat. Nimmt der Teilnehmer für seinen Anschluss an der   Sperrmöglichkeit   teil, so ist bei seinem Hauptanschluss, je nach Bedarf auch 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   dass sie nach Belieben durch befugte Personen unwirksam gemacht werden kann, die dann jegliche Kennziffer oder Nummer zu wählen in der Lage sind.

   Bei Nebenstellenanlagen wird sinnentsprechend für jede abgehend oder wechselseitig benutzte Amtsleitung ein Gerät der genannten Art vorgesehen,-das die in der betreffenden Amtsleitung angewählten, aber nicht zugelassenen Verbindungen unterbricht. Um die Sperre für bestimmte Nebenstellen unwirksam zu machen, also die Wahl jeglicher Nummer zu ermöglichen, wird den zuzulassenden Nebenstellen erfindungsgemäss ein bestimmtes Kriterium zugeordnet, das die Sperre nicht zur Wirkung kommen lässt. 



  Die hier als neu beanspruchte Anordnung verwendet an sich bekannte technische Mittel Sie ist in der verschiedensten Hinsicht abwandelbar. Das Aussenden der Stromimpulse vom Fernsprechamt zum Teilnehmer ist z. B. mit Mitteln des hochfrequentenDrahtfunks möglich ; die Impulse werden dann vom letzten in Richtung zu der zu sperrenden Nummer liegenden Wähler, bei der Kennziffer 00,. Fernamt, beispielsweise am nulltenHöhenschritt des II. Gruppenwählers, in der Sprechschleife zum Teilnehmer übertragen. 



  Beim Teilnehmer werden die Impulse über eine elektrische Weiche ausgeschieden, verstärkt und gleichgerichtet und dann zum Bewegen eines Relais verwendet, das schon nach dem ersten Impuls die Amtsschleife unterbricht und damit die Verbindung zum Zusammenfallen bringt. Erfindungsgemäss kann an Stelle oder neben der Sperre ein hör-oder sichtbares Zeichen eingeschaltet werden, wenn etwa gewünscht wird, dass der Anschlussinhaber auf die von ihm nicht gewünschte Benutzung seines Hauptanschlusses, z. B. durch einen Käufer oder einenGast, aufmerksam gemacht wird.

   Unter Anzeige im Sinne der vorliegenden Erfindung ist auch die Aufzeichnung des nicht gewünschten Gespräches auf einem Tonaufnahmegerät zu verstehen; soll eine Tonaufzeichnung erfolgen, so dient der erste vom Fernsprechamte zum Teilnehmerapparat gelangende Sperrimpuls. dazu, das Tonaufnahmegerät ein-und anzuschalten, während die Abund Ausschaltung mit an sich bekannten technischen Mitteln bei Schluss des Gesprächs durch Auflegen des Hörers erfolgt. Unter Anzeige im Sinne vorliegender Erfindung ist weiterhin zu verstehen, wenn in einer Nebenstellenanlage die Innenverbindung bei Eingang des ersten wirksamen Sperrimpulses mit an sich bekannten technischen Mitteln "gefangen", d. h. festgehalten wird, bis die rufende Nebenstelle festgestellt werden konnte. 



  Wie erwähnt, werden beim Teilnehmeranschluss vom Amt ausgesandte Stromimpulse wirksam. Doch ist erfindungsgemäss diese Wirksamkeit von einem Kriterium abhängig gemacht, das der Teilnehmer einmalig.-von Fall zu Fall - oder, insbesondere bei Nebenstellenanlagen, für dauernd herstellen kann. So lässt sich die Sperre bei einem Hauptanschluss oder bei einzelnen Nebenstellen mit einem durch Sicherheitsschlüssel bedienbaren Kontakt, der verschiedene Schaltungen zulässt, nach Belieben entriegeln, um bestimmten Personen die sonst gesperrten Verbindungen zu ermöglichen. Handelt es sich um eine Nebenstellenanlage, so lässt sich eine Vollsperre in jeder abgehend oder wechselseitig benutzten Amisleitung einrichten. Für die zu allen Verbindungen zuzulassenden Nebenstellen muss, z.

   B. über die Signalader der Nebenstellenanlage, mit an sich bekannten-Mitteln ein zusätzlicher Kontakt gesteuert werden, welcher den Stromkreis des Sperrelais unterbricht und auf diese Weise für die so ausgestattete-Nebenstelle die Sperre nicht zur Wirkung kommen lässt.   
 EMI2.1 
 im   Ortsgebührenzähler   der anrufenden Teilnehmer gezählt. indem bei Beginn des Ferngespräches und dann in einem den   Entfernungsstufen   umgekehrt proportionalen. Takt   Zählstromstösse   in den Zähler ent- 
 EMI2.2 
 zu betätigen.

   In   Femwählnetzen   dieser Art werden erfindungsgemäss die Zählstromimpulse für das Betätigen der hier als neu beanspruchten Anordnung mitbenutzt ; besonderer Sperrstromimpulse bedarf es daher in solchen Wählnetzen nur, soweit. ausser den   Selbstwähl-Femgesprächen   auch noch. Gespräche mit andern Runummern gesperrt werden   müssen.

   Sollen,   in diesen Selbstwähl-Femnetzen die Zählstromimpulse für das Trennen nicht gewollter Ferngespräche ausgenutzt werden,. so erfolgt, die Sperre beim ersten   Zähl-   stromstoss, d. h. im unmittelbaren Anschluss an die Meldung des angerufenen Teilnehmers; im Ortsge-   sprächszahler   des anrufenden Anschlusses. wird dafür ein Ortsgespräch registrierte Natürlich ist es-auch   hier möglich,   besondere Sperrimpulse vorzusehen,.. doch. müssen diese   mit. ändern, technischen   Mitteln vom Fernsprechamt zum   Teilnehmer übertragen   werden wie die Zählimpulse, die zur GebUhrenanzeige selbstgewählter Ferngespräche dienen.

   Die Anwendung besonderer Sperrimpulse ist zwar etwas aufwen-   diger   hat aber den Vorteil, dass die Sperre bereits-von der ersten oder zweiten Wahlstufe erfolgt,   dh.   
 EMI2.3 
 einer Wähl-Nebenstellenanlage erreicht über   den. Wähler 2. die Amtsleitung-3.   Diese endet beim Fernsprechamt auf einem Vorwähler 4. Wird er belegt, so gelangt die Nebenstelle 1   zum-L Gruppenwähler 5.   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> hält, dessen Sperrkontakt (11') in der vom Teilnehmer zum Fernsprechamt führenden Verbindungsleitung angeordnet ist.
    5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinrichtung (7) in solchen Fernwählnetzen die Zählimpulssendeeinrichtung ist.
    6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Umschalteeinrichtung (12) für die Bere. chtigungsart eines oder mehrerer Teilnehmer vorgesehen ist..
    7. Schaltungsanordnung'-nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Teil- EMI4.1 der Schalter angeordnet ist, der die Sperr- und bzw. oder Anzeigeeinrichtung ein- und auszuschalten gestattet..
    8. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis. 7, dadurch gekennzeichnet, dass das. zur Verhinderung und bzw. oder Anzeige einer nicht gewünschten Verbindung in einer Teilnehmeranlage, insbesondere einer Nebenstellenanlage, vorzusehende Unterscheidungsmerkmal (Kriterium) über eine der der Sperre zu unterwerfenden Nebenstelle zugeordneten Signalverbindung erfolgt. EMI4.2 sprecheinrichtung des Teilnehmers durch das. von dieser herwirkende Unterscheidungsmerkmal zur Sperrung (Sperrkriterium) die Einrichtung für den Empfang der Sperrstromimpulse nur bei abgehenden Gesprächen und nur dann bzw. nur für die Nebenstellen einschaltbar ist, für welche das Wählen bestimmter nichtgewollter Verbindungen ausgeschlossen ist.
AT201126D 1953-12-31 1953-12-31 Verfahren zur Verhinderung des Zustandekommens von Sprechverbindungen in Wählfernsprechnetzen und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens AT201126B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT201126T 1953-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT201126B true AT201126B (de) 1958-12-10

Family

ID=3669208

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT201126D AT201126B (de) 1953-12-31 1953-12-31 Verfahren zur Verhinderung des Zustandekommens von Sprechverbindungen in Wählfernsprechnetzen und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT201126B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4421615C1 (de) Schaltungsanordnung zum Fremdeingriffschutz für das drahtgebundene Telefonnetz
DE2134350A1 (de) Fernsprechanlage mit datenverkehr
AT201126B (de) Verfahren zur Verhinderung des Zustandekommens von Sprechverbindungen in Wählfernsprechnetzen und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens
DE645061C (de) Schaltung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE3027176C2 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen gebührenpflichtige sowie gebührenfreie Verbindungen hergestellt werden
DE695777C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, insbesondere fuer Nebenstellenanlagen
DE696237C (de) Schaltungsanordnung zur Feststellung der Hoehe der Gebuehren in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE951094C (de) Schaltungsanordnung fuer Nebenstellenanlagen
DE737832C (de) Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Berechtigungskennzeichen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE890192C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Relaiswaehlern
DE544263C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, bei denen mehrere Teilnehmerstellen mit Telegraphen- oder Ferndruckapparaten ausgeruestet sind
DE723814C (de) Schaltungsanordnung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, fuer durch zwei aufeinanderfolgende Stromstossreihen in zwei Bewegungsrichtungen einstellbare Waehler, insbesondere Hebdrehwaehler
DE918816C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE905861C (de) Schaltungsanordnung zur UEberwachung der Impulsgabe in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetreib, insbesondere Fernsprechanlagen
AT158193B (de) Fernsprechanlage mit Wählerbetrieb und Gesellschaftsleitungen.
AT110780B (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung von Sonderbetriebsverbindungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE683831C (de) Schaltung fuer Gesellschaftsleitungen
DE673881C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen zur voruebergehenden Sperrung von Verbindungen beliebiger Verkehrsrichtungen
DE937651C (de) Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage mit Waehlerbetrieb
DE706874C (de) Schaltung fuer Muenzfernsprecher
DE741232C (de) Schaltungsanordnung zur Gespraechszeitueberwachung der Selbstwaehl-Fernverbindungen von Muenzfernsprechern
DE757607C (de) Schaltung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE925655C (de) Schaltungsanordnung fuer Zweieranschluesse
DE1035214B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen der Fernsprech-, Fernschreib-, Bildtelegraphen- und Signaltechnik mit automatischer Fernwahl
DE945259C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Teilnehmerstellen verschiedener Verkehrsberechtigung