AT200896B - Zerkleinerungsvorrichtung - Google Patents

Zerkleinerungsvorrichtung

Info

Publication number
AT200896B
AT200896B AT200896DA AT200896B AT 200896 B AT200896 B AT 200896B AT 200896D A AT200896D A AT 200896DA AT 200896 B AT200896 B AT 200896B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
grinding
ring
oscillating body
oscillating
grinding ring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Ing Kwech
Original Assignee
Ludwig Ing Kwech
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludwig Ing Kwech filed Critical Ludwig Ing Kwech
Application granted granted Critical
Publication of AT200896B publication Critical patent/AT200896B/de

Links

Landscapes

  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zerkleinerungsvorrichtung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zerkleinern von im wesentlichen grobstückigem Gut, z. B. Sinter, Klinker, Minerale, Konglomerate, Gesteine   od. dgl.   in eine körnige, gleichmässige Form. 



   Insbesondere in der Baustoffindustrie z. B. bei der Herstellung von Zement, -Klinker wird das aus dem Ofen fallende Gut einem Brecher zugeführt, der das grobstückige Gut in eine solche Form zerkleinern soll, dass dieses in dem Mahlgang (einer Kugelmühle   od. dgl.) zu   Zementmehl zermahlen werden kann, Da nun die bisher bekannten Brecher in sehr unterschiedlicher grober Form das Gut abgeben, muss dieses in der Mühle mit einem Energieaufwand, der wesentlich grösser ist, als dies notwendig wäre, und in einer sehr unwirtschaftlichen Weise zu dem verlangten Feinheitsgrad vermahlen werden. 



   Es sind aber auch Vorrichtungen zum Zerkleinern von im wesentlichen grobstückigem Gut (z. B. Sinter, Klinker, Minerale, Konglomerate,   Gesteine od. dgl.) in einekörnige, gleichmässige Form bekannt,   bei welchen ein durch eine sich rasch drehende Unwucht in Schwingungen versetzter, klöppelartiger Schwingkörper innerhalb eines an einen konischen Gehäuseteil anschliessenden, vertikalen Mahlring die Zerkleinerung vornimmt,
Dabei ist der Schwingkörper, an Seilen oder Federn, die Unwucht umgebend, aufgehängt und pendelt als an diesen Seilen oder Federn frei im Mahlgang.

   Es sind aber auch solche Vorrichtungen zum   Zer"   kleinern von im wesentlichen grobstückigem Gut bekannt, bei welchen der federnd gelagerte und durch Unwucht angetriebene Mahlgang oder Mahlring die Form eines Topfes aufweist, der einen nach oben gerichteten zentralen, konischen Brechkörper umgibt, der mit ihm verbunden ist, wodurch ein sich nach unten konisch verengender Ringraum entsteht, in den ein Schwingkörper pendelnd hängt. Der nach oben offene, topfförmige Schwingkörper weist in seinem gegen den konischen Zulauf zu gelegenen Innenrand am Umfang verteilte Gummipolster auf, Der Nachteil dieser Zerkleinerungsvorrichtungen besteht vor allem darin, dass sich der   Schwingkörper   in dem Mahlgang oder Mahlring nach oben oder unten verschieben kann. 



   Gegenüber dem Bekannten besteht das wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin, dass der vorzugsweise aus mehreren Stücken zusammengesetzte Schwingkörper einen mit kugelförmiger   Lagerfläche   versehenen Haltekopf besitzt, mit dem er in einem entsprechend ausgebildeten Lagerring frei pendelnd und drehbar gelagert ist. 



   Die Erfindung hat den Zweck, das z. B. aus einem Brecher anfallende, in der Korn- und Stückgrösse sehr unterschiedliche Gut in einer Weise zu zerkleinern, dass das aus der Vorrichtung kommende Gut eine 
 EMI1.1 
 undtung eine Steigerung   erfährt.   



   Durch die Vibrationen der Unwucht und des sie umgebenden   Schwingkörpers   wird der Spalt   zwi -     schen dem Schwingkörper uld dem Mahlring im Rhythmus der Vibrationen verengt und das durchlaufende    Gut fortlaufend zerkleinert, wobei z. B. das bei einer Ausführungsform gewonnene Gut in der Korngrösse von etwa 50 mm auf Korngrössen von etwa 8 bis 10 mm zerkleinert wird. Eine solche Vorrichtung kannrelativ sehr klein sein und es lassen sich eine Anzahl von gleichen Vorrichtungen nebeneinander mit einem gemeinsamen Einlauf nach Art einer Batterie nebeneinander in einem gemeinsamen Gehäuse aufstellen. 



   Der Schwingkörper kann daher selbst schwach gehalten sein, er ist von oben nach unten konisch ausgebildet und mit dem oben anschliessenden kugelförmigen Auflager starr durch ein Gewinde bzw. eine Verschraubung verbunden. Das kugelförmige Auflager ruht in einem mit gleichem Radius ausgeführten Auflagering. Durch diese Lagerung des Schwingkörpers ist die Bewegung während des Schwingens nur um 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 den Mittelpunkt der Kugelfläche des Auflageringes möglich. Ein Verschieben nach oben oder untenkann ungewollt nicht erfolgen. Der Schwingkörper schwingt um diesen Fixpunkt in einem zylindrischen oder schwach konischen Mahlgang. 



   Die eben genannte Form ist jedoch nur ein Ausführungsbeispiel, weil die Form der Schwingzylinder und Durchgangszylinder auch anders gestaltet sein kann, wobei das zur Zerkleinerung bestimmte Gut und sonstige Verhältnisse die Formgebung   beeinflusst.   



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung des Gegenstandes der Erfindung,   u. zw.   stellt die Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt der Vorrichtung dar, wogegen die Fig. 2 eine Batterie solcher
Vorrichtungen mit gemeinsamen Gehäuse in einem vertikalen Längsschnitt und verkleinerter Darstellung veranschaulicht. 



   In dem Gehäuse 1 mit der Bodenplatte 2 ist ein konischer Einlauf 3 vorgesehen. Unten ist in einem
Passsitz 4 ein starkwandiger Mahlring 5 durch Schrauben 5a   od. dgl.   befestigt, wobei die   Mahlf1äche   des
Mahlringes zweckmässig drei Zonen aufweist,   u. zw.   eine Eingangszone 5b die nach oben stärker konisch erweitert ist, eine darin anschliessende Zone 6 mit   z.   B. geringerer Konizität und eine Auslaufzone die sich nach unten konisch erweitert. Die Zone 6 kann auch zylindrisch gestaltet sein. 



   Nach innen ragende Arme 8 am oberen Ende des Gehäuses 1 halten einen Ring 9, der im vorliegen- den Falle selbst einen Lagerring 10 bildet, der den etwa balligen Haltekopf 11 trägt. An der Achse 12 mit der Antriebsscheibe 14, z. B. für einen zu einem nicht dargestellten Motor führenden Keilriementrieb hängt die Unwucht   15,   die mittels der beiden Kugellager 16 und 17 in dem Schwingkörper 18 gelagert ist, der sich selbst nicht mitdreht. Die Aussenform des genannten Schwingkörpers ist beispielsweise ein schlanker Konus 19, doch kann diese Form auch zylindrisch oder verkehrt konisch, allenfalls gestuft od. dgl. sein. Dem Konus 19 kann der Konus 6 bezüglich des Konuswinkels angepasst sein, so dass im Be- reich des Mahlringes 20 eine Ringöffnung etwa gleicher Ringweite entsteht.

   Durch die Pfeile 21 und 21a ist angedeutet, in welcher Weise das Gut in den Raum zwischen dem Schwingkörper und dem Gehäuse 1 eingebracht wird, wobei es unter der Wirkung der Schwerkraft in den Mahlring 20 gelangt. In diesem wird das Gut, allenfalls schon vorher, je nach Grösse gebrochen und durch die Schwingungen des Schwingkör- pers zufolge der relativ hohen Umdrehungszahl der Unwucht 15 zerkleinert, wobei wie die Praxis zeigt, eine gleichmässige Korngrösse erzielt wird. 



   Der Schwingkörper 18 ist mittels eines Schraubengewindes 22, an der Kappe 23 eines   halsförmi-   gen Fortsatzes 22a des Haltekopfes 11 angeschraubt, wobei diese Teilung zu einer leichten Montage der Unwucht 15 dient. Die Kappe 9a ist mittels Schraubenbolzen 9b an dem Ring 9 angeschraubt. 



   An dem Zerkleinern des Aufgabegutes kann auch die Wand des Gehäuses 1 teilnehmen, wenn grössere Stücke zur Aufgabe gelangen. Die Gleichmässigkeit des zerkleinerten Aufgabegutes wird im Raume des
Mahlringes 20 gesichert. Der Schwingkörper 18 kann auch, wie ausgeführt, eine zylindrische Aussenwand oder eine entgegen der Darstellung in der Zeichnung verkehrte Konusform aufweisen. Die Länge des Mahlringes 20 kann durch Erfahrungswerte dem jeweiligen Aufgabegut angepasst werden. Der Schwingkörper als auch die am Mahlvorgang teilnehmenden stillstehenden Wände können mit Rillen oder Kerben versehen sein. 



   In der Fig. 2 ist eine Batterie solcher Vorrichtungen dargestellt, die z. B. einen gemeinsamen Einlauf aufweisen. Die Schwingkörper sind mit 18a, 18b, 18c, bezeichnet. Die Wände 25 zwischen den Räumen der Mahlringe weisen z. B. eine doppelkonische Gestalt auf. Die übrige Anordnung ist die gleiche wie bei der Ausführungsform nach Fig.   1.   



    PATENTANSPRÜCHE :      1.   Vorrichtung zum Zerkleinern von im wesentlichen grobstückigem Gut (z.   B. - Sinter,   Klinker, Minerale, Konglomerate, Gesteine od.   dgl.)   in gleichmässig körnige Form, bei welcher ein durch eine sich rasch drehende Unwucht in Schwingungen versetzter klöppelartiger Schwingkörper innerhalb eines an einen konischen Gehäuseteil anschliessenden vertikalen Mahlringes die Zerkleinerung vornimmt, dadurch gekennzeichnet, dass der vorzugsweise aus mehreren Stücken zusammengesetzte Schwingkörper (18) einen mit kugelförmiger Lagerfläche versehenen Haltekopf (11) besitzt, mit dem er in einem entsprechend ausgebildeten Lagerring (9) frei pendelnd und drehbar gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit kugelförmigen Lagerflächen versehene Lagerring (9) mittels Armen (8) in der gewünschtenEntfernung vom Mahlring (20) festlegbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingkörper aus zwei miteinander verschraubten Gehäuseteilen (18,23) besteht, von denen der untere Teil (18) die Unwucht (15) samt deren Lagerungen (16, 17) enthält und der obere Teil (23) den kugelförmigen Halte- <Desc/Clms Page number 3> kopf (11) trägt.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Unwucht aus einer sich im wesentlichen über den gesamten Zwischenraum zwischen den Lagern (16,17) gleichmässig erstreckenden, exzentrisch angeordneten Masse besteht.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingkörper als auch die am Mahlvorgang teilnehmenden stillstehenden Wände ; insbesondere der Mahlring (20) mit Rillen oder Kerben versehen sind.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mahlring drei übereinander liegende, verschieden konisch gestaltete Mahlzonen (5b, 6,7) aufweist, von denen die mittlere Zone (6) in ihrer Konizität jener der Mantelfläche (19) des Schwingkörpers (18) entspricht, wodurch in der Mahlzone (6), bei lotrechter Stellung des Schwingkörpers (18), ein ringförmiger Mahlgutdurchgang von im wesentlichen gleicher Weite entsteht.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schwingkörper (18a, 18b, 18c) mit je einem zugehörigen Mahlring nebeneinander, jedoch innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses (1,2) angeordnet sind.
AT200896D 1959-07-09 1957-07-19 Zerkleinerungsvorrichtung AT200896B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT500659A AT215271B (de) 1959-07-09 1959-07-09 Zerkleinerungsvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT200896B true AT200896B (de) 1958-11-25

Family

ID=29588215

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT200896D AT200896B (de) 1959-07-09 1957-07-19 Zerkleinerungsvorrichtung
AT500659A AT215271B (de) 1959-07-09 1959-07-09 Zerkleinerungsvorrichtung

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT500659A AT215271B (de) 1959-07-09 1959-07-09 Zerkleinerungsvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
AT (2) AT200896B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT215271B (de) 1961-05-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3883669T2 (de) Vorrichtung, insbesondere zum gleichmässigen Verteilen fester Teilchen oder/und Flüssigkeiten, und Apparat mit einer solchen Vorrichtung.
DE3342765A1 (de) Brechvorrichtung insbesondere fuer harte koernige schuettgueter
DE69305413T2 (de) Pulverisierungsvorrichtung
DE3621050C2 (de) Schwingmühle
AT402162B (de) Kreiselbrecher
DE102016121926B4 (de) Mühle
AT200896B (de) Zerkleinerungsvorrichtung
EP3017870A1 (de) Vorrichtung zur aufbereitung von insbesondere biomassematerialien
DE1226406B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Feinmahlen von Kakaobohnen
DE1253562B (de) Prall- und Schaelmuehle mit mindestens zwei um eine lotrechte Achse umlaufenden Schleuderraedern
DE2521486C2 (de) Zerkleinerungsvorrichtung zum Herstellen von Granulat aus Gummiflocken
DE3535245A1 (de) Vorrichtung zum mahlen von getreide oder dgl.
DE660635C (de) Vorrichtung zur Vermahlung von Gut
DE543729C (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE753456C (de) Schwingmuehle mit kreisfoermig schwingendem Brechkoerper
DE929948C (de) Schlaegermuehle
DE701483C (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE620276C (de) Brecher fuer Erze und aehnliche Stoffe
DE472997C (de) Fliehkraftpendelmuehle, ueber deren Mahlkammern ein Windsichter angeordnet ist
CH343760A (de) Kolloidmühle
DE927180C (de) Vorrichtung zum Grob- und Feinzerkleinern landwirtschaftlicher Produkte mit in einem Gehaeuse um eine senkrechte Welle angeordneten Werkzeugen
DE809985C (de) Kegelbrecher
CH344286A (de) Brecher zum Zerkleinern von Steinen und andern brechbaren Stoffen
DE661869C (de) Zerkleinerungsvorrichtung
AT127842B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zerkleinerung von Material.