AT200846B - Verfahren zum Freilegen der Kerne von Sonnenblumensamen - Google Patents
Verfahren zum Freilegen der Kerne von SonnenblumensamenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Freilegen der Kerne von Sonnenblumensamen Beim Schälen von kernartigen Früchten ist es üblich, die Früchte in Schälmaschinen zu bringen, wo sie teils zerquetscht und teils zerrieben werden, so dass dabei auch das meist Zellulose enthaltende Häutchen, das dem Kern eng anliegt, zerquetscht und zerrieben wird. Dieses Verfahren hat man in gleicher Weise für stark ölhaltige Früchte, wie Sonnenblumenkerne, anzuwenden versucht. Zwar hat man dabei die Entfernung der Schale vom Kern erreicht, aber es hat sich herausgestellt, dass die entschälten und zerquetschten Sonnenblumenkerne in kurzer Zeit für den menschlichen Genuss unbrauchbar wurden. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, mit dem es möglich ist, die Sonnenblumenkerne freizulegen, ohne dass sie hinterher ranzig werden. Der Erfindung liegt die Beobachtung zugrunde, dass die Sonnenblumenkerne geniessbar bleiben, solange das dem Kern eng anliegende feine Häutchen, das innerhalb der Schale liegt, ganz oder fast unverletzt bleibt, weil das in der Frucht enthaltene Öl erst durch die Freilegung und Berührung des Kerninhaltes mit der Luft ranzig wird. Durch das erfindunggemässe Verfahren wird deshalb im Gegensatz zu den bekannten Verfahren die Freilegung der Sonnenblumenkerne im wesentlichen so geleitet, dass die Verletzung ihres Häutchens vermieden wird. Nach dem erfindungsgemässen Verfahren zum Freilegen der Kerne von Sonnenblumensamen in mit Schlagwirkung arbeitenden Freilegungsmaschinen, wie z. B. Stiftendreschmaschinen, Hammerkreuzschlagmühlen od. dgl. werden die Sonnenblumensamen zunächst nach Grösse sortiert und nach Grössenordnung gesondert der Freilegungsmaschine zugeführt, wobei die relative Geschwindigkeit und der Abstand zwischen den zusammenarbeitenden Schlagwerkzeugen der Maschine der Samengrösse entsprechend eingestellt wird. Bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird die Schale der Sonnenblumenkerne, die aus zwei an einer Nahtstelle zusammenhängenden Hälften besteht, an dieser Nahtstelle zum Aufspringen gebracht. Während es bekannt ist, Getreidekörner in Grössenklassen aufzuteilen, um beim darauffolgenden Schälen die Körner möglichst gleichmässig anzugreifen, dient bei dem erfindunggemässen Verfahren die Aufteilung in gewöhn- lich drei bis fünf Grössenklassen dazu, das An- greifen der Sonnenblumenkerne beim Frei- legen überhaupt zu verhindern. Innerhalb jeder Grössenklasse sind dann die Früchte so gleich- mässig, dass der Freilegungsprozess für die Praxis gleichmässig genug ausfällt. Wenn man die Grössenklassen so wählt, dass in jeder Klasse die kleinste Frucht mit Schale grösser ist als die grösste Frucht ohne Schale, hat man die beste Unterteilung erreicht. Infolge der so erzielten Gleichmässigkeit der Früchte ergeben sich zwischen den wirksamen Maschinenteilen für alle Früchte praktisch gleiche Kraftwirkungen, wenn die kleinsten Abstände der sich relativ zueinander bewegenden Maschinenteile etwas grösser sind als die freizulegenden Kerne. Für die Zerschlagung der Schalen durch Aufprall auf Wände oder Stifte der Schälmaschinen, wie z. B. der bekannten Stiftendreschmaschinen oder Hammer-Kreuzschlag-Mühlen, werden die relativen Beschleunigungen bzw. Verzögerungen der Geschwindigkeiten der in den Maschinen herumwirbelnden Früchte durch Einregulierung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Maschinenteile so gross gewählt, dass zwar die Schale zerschlagen, die Kernhaut aber, abgesehen von einem unbeachtlich geringen Prozentsatz, nicht verletzt wird. Die Kerne sind dann, abgesehen von einem praktisch unbeachtlich geringen Prozentsatz, sauber freigelegt, ohne dass ihre Schutzhäutchen verletzt sind. Nach dem Freilegen der Kerne werden die Schalen in bekannten Windfegen abgeblasen und zugleich die Kerne gesiebt, zweckmässig in EMI1.1 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 2> tenden Freilegungsmaschinen, wie z. B. Stiftendreschmaschinen, Hammerkreuzschlagmühlen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Sonnenblumensamen zunächst nach Grösse sortiert und nach Grössenordnung gesondert der Freilegungs- maschine zugeführt werden, wobei die relative Geschwindigkeit und der Abstand zwischen den zusammenarbeitenden Schlagwerkzeugen der Maschine der Samengrösse entsprechend eingestellt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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1956
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