AT200649B - Druckluftschalter mit niederohmigen Widerständen - Google Patents

Druckluftschalter mit niederohmigen Widerständen

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AT200649B
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AT
Austria
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compressed gas
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gas switch
contact piece
contact pieces
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/16Impedances connected with contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H39/00Switching devices actuated by an explosion produced within the device and initiated by an electric current
    • HELECTRICITY
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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H39/00Switching devices actuated by an explosion produced within the device and initiated by an electric current
    • H01H39/004Closing switches
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H79/00Protective switches in which excess current causes the closing of contacts, e.g. for short-circuiting the apparatus to be protected

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  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Druckluftschalter mit niederohmigen Widerständen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 das andere bewegliche Kontaktstück 13 zum Anschlussstück 17. Soll nun ausgeschaltet werden, so wird über ein nichtgezeichnetes Ventil Druckluft in Pfeilrichtung in die Löschkammer geschickt. Diese ver- sucht die Kontakte 13, 14 und 12,13 zu öffnen. Es muss nun darauf geachtet werden, dass diese beiden
Kontakte sich nicht gleichzeitig öffnen, sondern dass sich der Kontakt 13, 14 zuerst öffnet. Dies wird da- durch erreicht, dass das bewegliche Kontaktstück 13 im ersten Augenblick festgehalten wird. Hiezu dient   eine, Sperreinzichtung 18.   die beispielsweise durch einen aus mehreren Eisenplatten bestehenden Magneten gebildet wird.

   Diese Platten werden an das   bewegliche'Kontaktstück   13 so lange angepresst, wie ein Strom bestimmter Höhe im Kontaktstück 13 zum Anschlussstück 17 fliesst. Zuerst öffnet also der Kontakt 13,14. 



   Hiedurch wird der Widerstand 15 in   den Stromkreis geschaltet. Der Strom   wird dadurch verringert und sinkt auf einen Wert, der nicht mehr genügt, um die Magnetplatten 18 an das Kontaktstück 13 anzupressen. 



   Daher kann   diedruckluft   nun auch den Kontakt 12, 13 öffnen und dadurch den Reststrom abschalten. Die
Wege der beweglichen Kontaktstücke 13 und 14 sind so bemessen, dass das Kontaktstück 14 nur um ein zur Abschaltung des Stromes nötiges Stück verschoben wird. Es stösst an das Hülsenstück 19 an. Der Weg des beweglichenKontaktstückes 13 ist grösser, um die notwendige Isolationsstrecke im abgeschalteten Zustand herzustellen. Es bewegt sich bis zur Hülse 20. Gleichzeitig damit wird durch den Kolben26 die Kammer abgeschlossen, so dass sie unter Druck bleiben kann. 



   Die Kontaktstücke können auch entsprechend Fig. 2 angeordnet werden, wo das feste Kontaktstück zwischen den beiden beweglichen liegt. Hiebei ist es auch möglich, das zuerst   schaltende Kontaktstück   14 unmittelbar nach beendeter Abschaltung wieder schliessen zu lassen. 



   Für die andere Möglichkeit, nämlich die beiden beweglichen Kontakte in gleicher Richtung zu trennen, sind in Fig. 3 bis 5 Beispiele dargestellt. Das feste Kontaktstück ist wieder mit 12, die beiden beweglichen sind wieder mit 13 und 14 bezeichnet. Die Druckluft wird in Pfeilrichtung zugeführt, sie wirkt zunächst auf den    Kontakt-12, 13.   Beide beweglichen Kontaktstücke bewegen sich zuerst kraftschlüssig nach links, bis das Kontaktstück 13 an die gleichzeitig als Stromzuführung dienende Hülse 21 anstösst. Hiebei wird der Widerstand 15 in den Abschaltstromkreis geschaltet. Durch die nun in den Hohlraum der beweglichen Kontaktstücke eindringende Druckluft wird der Kolben 22 betätigt, der nunmehr den Kontakt 13,14 öffnet.

   Das bewegliche Kontaktstück 14 bewegt sich hiebei allein weiter, bis das mit ihm starr   verbundene Zylinderstück   23 an die Hülse 14 anschlägt. Der Kontakt 13, 14 wird in bekannter Weise nach der Abschaltung offen gehalten und bildet die notwendige Isolationsstrecke. Der Kontakt 12, 13 dagegen kann sich mit Hilfe der Feder 25 wieder schliessen. 



   Eine andere   Ausführung, bei   der die beiden beweglichen Kontakte teleskopartig übereinander liegen, ist in den Fig. 4 und 5   dargestellt. Das beweglichekontaktstück   13 besteht hiebei aus mehreren durch Federn 25 (Fig. 5) zusammengehaltenen Teilen, die während des Abschaltens auseinandergezogen werden. 



  Die Druckluft wirkt bei dieser Anordnung sofort auf das Kontaktstück   14,   welches während seiner Bewegung die Teile des Kontaktstückes 13 auseinanderzieht, aber mit ihnen in elektrischer Verbindung bleibt. 



  Erst bei weiterer Bewegung nach links wird diese Verbindung gelöst und dadurch der Reststrom abgeschaltet. Mit Rücksicht darauf, dass sich nur das Kontaktstück 14 axial verschiebt, erfolgt das Öffnen beider Kontaktstellen 12, 14 und 13, 14 in gleicher Richtung, nämlich in Richtung der Bewegung des Kontaktstückes 14. Das Kontaktstück 13 kann so weit zurückgehen, dass es mit dem festen Kontaktstück 12 in Berührung kommt und dadurch nach erfolgter Abschaltung den Widerstand wieder überbrückt. Beim Einschalten schiebt sich das beweglicheKontaktstück 14 wieder zwischen die Kontaktstücke 12 und 13. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Druckgasschalter mit Mehrfachunterbrechung, bei welchen Leistungsunterbrechungsstellen und Spannungstrennstellen hintereinander liegen und beide durch Druckluft beblasen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechungsstellen beider Arten in einer gemeinsamen Löschkammer untergebracht sind, wobei zwei bewegliche und ein festes Kontaktstück vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Druckgasschalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsunterbrechungsstel- le nach Löschen des Lichtbogens und Öffnen der Spannungstrennstelle wieder schliesst und nur die Span- nungstrennste1le im ausgeschalteten Zustand des Schalters offenbleibt.
    3. Druckgasschalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den niederohmigen Widerständen hochohmige Widerstände jeder aus den beiden Teilunterbrechungsstellen bestehenden Unterbrechungsstelle parallelgeschaltet sind, die während des Ausschaltens eingeschaltet werden.
    4. Druckgasschalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet,. dass für die Teilunterbrechungsstellen beider Arten ein gemeinsamer Isolator verwendet ist, auf dessen oberem Ende die Hauptventile für beide Teilunterbrechungsstellen aufgebaut sind.
    5. Druckgasschalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse der Hauptventile ein <Desc/Clms Page number 3> solches Volumen besitzt, dass es die für eine Ausschaltung erforderliche Druckluft in sich selbst enthält und dass von diesem Volumen die Unterbrechungsstellen beider Arten gespeist werden.
    6. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden beweglichen Kontaktstücke sich in entgegengesetzter Richtung bewegen.
    7. Druckgasschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Kontaktstück, das den durch den Widerstand fliessenden Strom abschaltet, solange durch eine vom Abschaltstrom abhängige Sperreinrichtung festgehalten wird, bis der Strom auf einen Wert abgeklungen ist, der durch den Widerstand bestimmt ist.
    8. Druckgasschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung aus einem Magneten besteht, der vom Abschaltstrom erregt wird.
    9. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Kontaktstücke sich in derselben Richtung bewegen.
    10. Druckgasschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kontaktstücke bei Beginn der Abschaltung eine kraftschlüssige Einheit bilden und sich erst während der Abschaltung lösen, wobei der zurückgelegte Weg beider Kontaktstücke verschieden ist.
    11. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden beweglichen Kon- taktstücke teleskopartig übereinander geschoben sind.
    12. Druckgasschalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Kontaktstück aus mehreren durch Federn zusammengehaltenen Segmenten besteht, die beim Abschalten auseinandergezogen werden.
    13. Druckgasschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktstück, welches die Überbrückung des Widerstandes öffnet, sogleich nach der Trennung der kraftschlüssigen Verbindung wieder an das feste Kontaktstück angedrückt wird und im abgeschalteten Zustand die beiden beweglichen Kontaktstücke getrennt bleiben, derart, dass zwischen ihnen die notwendige Isolationsstrecke liegt.
AT200649D 1956-09-18 1957-07-04 Druckluftschalter mit niederohmigen Widerständen AT200649B (de)

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CH200649X 1956-09-18

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AT200649B true AT200649B (de) 1958-11-25

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AT200649D AT200649B (de) 1956-09-18 1957-07-04 Druckluftschalter mit niederohmigen Widerständen

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