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Schaltungsanordnung für Auswerteeinrichtung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
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denFig. 3a - 3d enthält die Schaltungseinzelheiten des Verzoners. In Fig. 3e ist die Verdrahtung zwischen den Markierleitungen, die an den Kontakten des Markierwählers angeschlossen sind, und den Auswerte- vielfachen gezeigt. Fig. 4 zeigt einen Verzoner, bei dem in Abhängigkeit von der Kennzeichnung des Zentralamtes durch eine oder zwei Ziffern die Auswerterelais über den gleichen Wählerkontakt, aber über verschiedene Auswertevielfache zum Ansprechen gebracht werden.
An Hand des in Fig. l gezeigten Netzplanes soll die Herstellung einer Verbindung über Quer- verbindungsleitungen oder, sofern diese besetzt oder nicht vorhanden sind, über den Hauptweg erläutert werden. Es sei angenommen, ein Teilnehmer des Knotenamtes KA234 wünscht eine Verbindung zu einem Teilnehmer des Knotenamtes KA362. Nach Wahl der Verkehrsausscheidungsziffer, z. B. "0", wird in dem Knotenamt KA 234 ein Verzoner an den von dem Teilnehmer belegten Fernleitungswähler angeschaltet. Nach Aussendung der Kennzahl 362 wird in dem Verzoner der Richtungswert festgestellt, der zur Einstellung des Richtungswählers im Knotenamt KA 234 auf die in Richtung des Knotenamtes KA 362 und des diesem übergeordneten Hauptamtes HA 36 führenden Querverbindungsleitungen QL1 und QL2 dient.
Ist eine Querverbindungsleitung QL1 frei, so werden nach Belegung eines Gruppenwählers im Knotenamt KA 362 vom Ursprungsamt die weiteren, dort gespeicherten Ziffern zur Einstellung der Wähler im Zielamt ausgesandt. Sind jedoch alle Querverbindungsleitungen QL1 besetzt, so sendet der Richtungswähler nach Überstreichen dieser Querverbindungsleitungen einen Rückimpuls zum Verzoner aus. Anschliessend stellt sich der Richtungswähler auf die Querverbindungsleitungen QL2 ein und prüft, ob eine Leitung frei ist. Hat der Richtungswähler eine freie Querverbindungsleitung QL2 belegt, so wird vom Verzoner die letzte Ziffer"2"der Kennzahl zur Einstellung des Richtungswählers im Hauptamt HA 36 übertragen.
Sind jedoch auch alle Querverbindungsleitungen QL2 belegt, so stellt sich der Richtungswähler nach Aussendung eines weiteren Rückimpulses auf eine Leitung des Hauptweges HW ein und schaltet die Verbindung bis zum Hauptamt HA 23 durch. Vom Verzoner des Ursprungsamtes KA 234 wird jetzt der Richtungswert zur Einstellung des im Hauptamt HA 23 angeordneten Richtungswählers auf die Quer- verbindungsleitungen QL3 - QL5 ausgesandt. Der Richtungswähler sucht zuerst die Querverbindungsleitungen QL3 ab, und wenn diese alle belegt sind, die Querverbindungsleitungen QL4, und wenn auch diese besetzt sind, die Querverbindungsleitungen QL5.
Ist beispielsweise eine Querverbindungsleitung QL5 frei, so wird nach der Durchschaltung der Verbindung bis zum Zentralamt ZA 3 die Kennziffer"6"vom Ursprungsamt KA 234 zur Einstellung des Gruppenwählers im Zentralamt ZA 3 ausgesandt. Nach Durchschaltung der Verbindung über den absteigenden Hauptweg HW zum Hauptamt HA 36 erfolgt dann vom Ursprungsamt die Aussendung der Kennziffer"2", die den Gruppenwähler im Hauptamt HA 36 auf eine zum Knotenamt KA 362 führende Leitung einstellt. Ist die Verbindung bis zum Knotenamt KA 362 hergestellt, so werden vom Ursprungsamt die Ortsamtsziffer und Teilnehmerziffern ausgesandt, die die Verbindung mit dem Teilnehmer herstellen.
Wird von einem Teilnehmer des Knotenamtes KA 234 eine Verbindung zu einem Teilnehmer des Knotenamtes KA 1387 gewünscht, zu dem keine Querverbindungsleitungen führen, so werden durch die ausgesandten Richtungswerte die Richtungswähler im Knotenamt KA 234 und im Hauptamt HA 23 sofort auf den Hauptweg eingestellt und stellen über diesen die Verbindung zu dem gewünschten Teilnehmer her. Das gleiche gilt, wenn eine Verbindung zu einem Teilnehmer des Knotenamtes KA 1476 oder des Knotenamtes KA 864 gewünscht wird.
Wird von dem Knotenamt KA 234 eine Verbindung innerhalb einer bestimmten Entfernung hergestellt, so erfolgt die Feststellung des Zonenwertes aus der Entfernung zwischen dem Ursprungsknotenamt und dem Zielknotenamt der Verbindung. Die Entfernung, innerhalb der die Verbindung zwischen den Knotenämtern ermittelt wird, ist in der Fig. l durch den gestrichelten Kreisbogen mit dem Radius r eingetragen. Für grössere Entfernungen erfolgt die Verzonung auf Grund der Entfernung zwischen den Haupt- ämtern.
Fig. 2 zeigt die Verdrahtung mehrerer Verzoner in einem Amt. Die Verzoner sind mehreren Leitungen gemeinsam und schalten sich über die Anschaltwähler AW an belegte Leitungen an. Die von einem Teilnehmer ausgesandten Stromstossserien werden von dem Verzoner aufgenommen und dienen zur Einstellung eines im Verzoner angeordneten Markierwählers. Über diesen Markierwähler wird nach seiner Einstellung eine der Markierleitungen ML gekennzeichnet. In Fig. 2 sind der Übersicht wegen nur drei Markierleitungen gezeigt, u. zw. Markierleiturig MLI wird bei Aussendung der Kennzahl 362, Markierleitung ML2 bei Aussendung der Kennzahl 476 und Markierleitung ML3 bei Aussendung der Kennzahl 864 gekennzeichnet.
Diese Markierleitungen sind in einem Verdrahtungsfeld VF mit den Auswertevielfachen, von denen hier nur das Auswertevielfach AVF1 gezeigt ist, über Entkopplungsgleichrichter verbunden. Die Markierleitung ML1 ist mit der b-und c-Ader des Auswertevielfachs AVF1 verbunden. An die'bund c-Adern des Auswertevielfachs sind in dem Verzoner Auswerterelais 2E und 3E, die hier nicht gezeigt
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sind, angeschlossen. Bei Einstellung des Markierwählers auf die Meldeleitung ML1 werden daher in dem benutzten Verzoner die Auswerterelais 2E und 3E zum Ansprechen gebracht.
Fig. 3 zeigt die ausführliche Schaltung eines Verzoners. Alle nicht zur Erklärung der Erfindung notwendigen Schaltungseinzelheiten sind der Übersicht wegen weggelassen. Bei Anschalten des Verzoners an eine belegte Leitung spricht das nicht gezeigte Belegungsrelais C an. Durch die erste Stromstossserie wird der Markierwähler Wa, z. B. ein Motordrehwähler, in bekannter, hier nicht dargestellter Weise in Dekadenschritten eingestellt. Es sei angenommen, dass eine Verbindung zu dem Knotenamt KA 362 aufgebaut werden soll. Durch die erste Stromstossserie, bestehend aus drei Impulsen, werden die Schaltarme wal-waIV auf Dekade 3 eingestellt. Relais 3Z spricht in folgendem Stromkreis an : l) +, gl, 10z3, 1z3, wal-Arm (Stellung 3), 3z2,3Z, c2, -.
Unabhängig von diesem Ansprechkreis hält sich Relais 3Z über seinen Kontakt 3z1 : 2) +, 3z1, 3Z, c2, -. Durch die nächste Ziffer "6" der Kennzahl wird der Markierwähler Wa in Einzelschritten auf Stellung 6 weitergeschaltet. Gleichzeitig wird der Markierwähler Wb, vorzugsweise ebenfalls ein Motordrehwähler, auf Dekade 6 eingestellt. Die dritte Ziffer "2" der Kennzahl wird nur vom Markierwähler Wb aufgenommen, der hiedurch auf Kontakt 2 innerhalb der sechsten Dekade weiterdreht.
Nach Aufnahme der Kennzahl zieht das nicht gezeigte Relais G an und schaltet über seinen Kontakt g3 Relais 1U über dessen Wicklung II ein : 3) +, 2yl, lyl, 1UII, g3,-. Über die Kontakte 1u1 - 1u4 werden die Auswerterelais 1E - 4E an das Auswertevielfach AVF1 angeschaltet. Über Kontakt 1u6 zieht Relais 1 Y an und trennt durch Öffnen des Kontaktes lyl den Ansprechkreis für Relais 1U auf. Relais 1U hält sich nach Ansprechen des Relais 1 Y über seine Wicklung I : 4) +, 2yl, 2u5, 1u5, 1UI,.. Über Kontakt 1u8 kann sich der Kondensator Ko3 über Wicklung I des Anschaltrelais An entladen, das hiedurch anspricht und sich über seine Wicklung II
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das Prüfrelais P an das selbstsperrende Prüfvielfach PVF1 angeschaltet.
Prüfrelais P spricht an, sofern kein anderer Verzoner auf das Prüfvielfach geschaltet ist : 6) +, Will, Wi8, lyl4, P, Gr25, an2, -.
Durch Parallelschalten des individuellen Widerstandes Wil3 zu dem Prüfrelais P und dem Vorwiderstand Wi8 wird in Reihe mit dem gemeinsamen Widerstand Will eine Teilspannung erzeugt, die verhindert, dass ein zweiter Verzoner sich auf das gleiche Prüfvielfach aufschalten kann : 7) +, Will,
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Durch Öffnen der Kontakte le8 und 3el4 der Relais lE und 3E fällt das Anschalterelais An ab (vgl.
Stromlauf Nr. 5), das seinerseits durch Öffnen des Kontaktes an2 das Prüfrelais P zum Abfallen bringt. Die Relais 1E und 3E halten sich unabhängig von dem Ansprechkreis über ihre Wicklungen II in folgenden Stromkreisen : 10) +, 1EII, le5, d3, k3, - bzw. 11) +, 3EII, Sell, d3, k3, -. Über die Kontaktele2 und 3e6 wird der Richtungswert "10" in der Kontaktbank eines Abgreifwählers gekennzeichnet.
Der Abgreifwähler wird nach Abfall des Relais An an einen nicht gezeigten Relaisunterbrecher angeschaltet, der den Schaltarm d des Abgreifwählers schrittweise weiterschaltet. Bei jedem Schritt wird in hier nicht dargestellter Weise ein Impuls zur Einstellung des Richtungswählers im eigenen Amt ausgesandt. Bei Erreichen der Stellung 10 spricht Relais K an und unterbricht die Aussendung weiterer Impulse : 12) +, d-Arm (Stellung 10) 2e5,3e6, 4el, le2, K,-. Durch die Richtungsziffer"10"wird der Richtungswähler des Knotenamtes KA 234 auf die zu dem gewünschten Knotenamt KA 362 führenden Querverbindungsleitungen QLl eingestellt. Ist eine Leitung dieses Bündels frei, so belegt der Richtungswähler diese.
Anschliessend erfolgt dann die Aussendung der Ortsamts- und Teilnehmernummern über die Querverbindungsleitung QLl zum Knotenamt KA 362 zur Einstellung der dort vorhandenen Wähler auf den gewünschten Teilnehmeranschluss.
Bei Ansprechen des Relais K wird durch den Entladungsstrom des Kondensators Kol Relais 2U in folgendem Stromkreis erregt : 13) +, 2UII, 3u7,5u7, ly2, k2, - (Kol). Durch Öffnen des Kontaktes k3 werden die Auswerterelais lE und 3E (vgl. Stromlauf Nr. 10 und 11) zum Abfall gebracht. Relais 2U hält sich unabhängig Von dem Ansprechkreis in folgendem Stromkreis : 14) +, 2yl, 2u6,3u5, 2UI,-.
Durch Öffnen des Kontaktes 2u5 fällt das Umschalterelais 1U ab (vgl. Stromlauf Nr. 4). Über die Kontakte 2ul-2u4 werden die Auswerterelais 1E - 4E an das Auswertevielfach AVF2 angeschaltet... Nach Abfall des Relais 1U zieht das Anschalterelais An über seine Wicklung 1 durch den Entladungsstrom des
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Kontakt an2 schaltet das Prüfrelais P an das selbstsperrende Prüfvielfach PVF1 an. Das Prüfrelais P kann anziehen, sofern kein weiterer Verzoner auf das gleiche Prüfvielfach geschaltet ist. Über die Kontakte p2
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zum Ansprechen über :Der Kondensator Ko2wurde geladen über : 21) +, Ko2, dl, fl, Wi2,-. Über einen weiteren Kontakt d3 des Relais D werden die Relais 3E und 4E zum Abfall gebracht.
Die Relais lE - 4E sind abfallverzögert, damit Relais 10U mit Sicherheit anziehen kann. Relais 10U hält sich über seine Wicklung I : 22) +, cl, 10u6, 10uni,-. Die Kontakte 10ul - 10u4 schalten die Auswerterelais 1E-4E an das Auswertevielfach AVF10 an. Über Kontakt 10ú7 wird Relais 2Y angeschaltet, das durch Öffnen seines Kontaktes 2yl Relais 2U (vgl. Stromlauf Nr. 14) zum Abfallen bringt. Durch Schliessen des Kontaktes 10u8
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den Kontakt an2 eingeschaltet und kann über das Prüfvielfach PVF1 anziehen : 25) +, Will, Wi8, 10u15, 2y5, P, Gr24, an2, -. Widerstand Wil3 wird in folgendem Stromkreis zur Sperrung des Prüfvielfachs PVF1 eingeschaltet : 26) +, Will, 10u13, 2y4, Wil3, an2,-.
Durch Schliessen der Kontakte p2 und p4 kann sich der Kondensator Ko6 entladen und bringt durch seinen Entladungsstrom die
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seines Kontaktes an2 das Prüfrelais P zum Abfall bringt. Nach Abfall des Prüfrelais P wird, wie bereits beschrieben, ein Relaisunterbrecher an den Drehmagneten des Abgreifwählers angeschaltet und der Schaltarm d schrittweise weitergeschaltet. Bei jedem Schritt des Abgreifwählers wird ein Impuls zur Gesprächszähleinrichtung in hier nicht dargestellter Weise übertragen. Bei Erreichen der Stellung 7 spricht Relais K an über : 29) +, d-Arm (Stellung 7), 4e8, 3e4,2e2, lel, K,-, und unterbricht die weitere Aussendung von Impulsen. Kontakt k3 unterbricht den Haltekreis für die Relais 2E,3E und 4E (vgl.
Stromlauf 28, 11 und 22). Über einen weiteren, nicht gezeigten Kontakt des Relais K in Verbindung mit einem ebenfalls nicht gezeichneten Kontakt des Relais 10U wird die Aussendung der Teilnehmerziffer eingeleitet. Anschliessend fällt in hier nicht dargestellter Weise das Belegungsrelais C ab. Der Verzoner ist damit frei, um sich an eine neue belegte Leitung anzuschalten.
Sind jedoch alle Querverbindungsleitungen QL1 belegt, so sendet der Richtungswähler nach Überstreichen dieses Bündels einen Rückimpuls zum Verzoner aus. Dort spricht das nicht gezeigte Stromstossempfangsrelais B an und öffnet mit seinem Kontakt b3 den Ansprechkreis des verzögert ansprechenden Relais D (vgl. Strornlauf Nr. 19). Über einen weiteren Kontakt b2 des Relais B wird das Relais 1E durch den Entladungsstrom des Kondensators K07 zum Ansprechen gebracht : 30) +, 1EII, le3, b2,- (Ko7).
Das Relais lE hält sich nach seinem Ansprechen nach Stromlauf 10.
Der Richtungswähler läuft nach Aussendung des Rückimpulses weiter und prüft innerhalb des durch die vorher ausgesandte Richtungsziffer"10"ebenfalls markierten Bündels der Querverbindungsleitungen QL2, ob eine freie Leitung in diesem Bündel vorhanden ist. Ist dies der Fall, so wird der Richtungswähler auf dieser Leitung stillgesetzt. Die Verbindung ist somit bis zum Hauptamt HA 36 durchgeschaltet. Zur Einstellung des Richtungswählers im Hauptamt HA 36 muss die letzte Ziffer der Kennzahl übertragen werden.
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Da keine weiteren Rückimpulse eintreffen, spricht Relais D an (vgl. Stromlauf Nr. 18). Durch den Entladungsstrom des Kondensators Ko2 zieht Relais 9U an : 31) +, 9UII, ly6, 2el4, le7, d2, - (Ko2).
Relais 9U hält sich nach Entladung des Kondensators Ko2 über seine Wicklung I : 32) +, cl, 10u5, 9u6, 9UI,-. Über die Kontakte 9ul-9u4 wurden die Auswerterelais 1E-4E an das Auswertevielfach AVF9 angeschaltet. Relais 2Y wird durch Schliessen des Kontaktes 9u8 erregt und öffnet bei seinem Ansprechen über Kontakte 2yl den Haltekreis des Relais 2U (vgl. Stromlauf Nr. 14). Nach Abfall des Relais 2U spricht das Anschalterelais An durch den Entladungsstrom des Kondensators Ko3 in folgendem
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:lu9,- (Ko3). Das Relais An hält sich nach seinem Ansprechen über seine Wicklung II (vgl. Stromlauf Nr. 5) und schaltet über seinen Kontakt an2 Prüfrelais P ein, das über das Prüfvielfach PVF2 anspricht : 34) +, WilO, Wi9, 10u14, 2y5, P, Gr25, an2,-.
Zur Sperrung des Prüfvielfachs PVF2 wird der Widerstand Wil3 in folgendem Stromkreis eingeschaltet : 35) +, WilO, 10u12, 2y4, Wil3, an2, -. Nach Ansprechen des Prüfrelais P kann sich der Kondensator Ko6 entladen und bringt durch seinen Entladungs-
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: 36)(Stellung 62), MarkierleitungML2, Gr20, AVF9,9u3, 3EI, Gr3, p4,-. In der Kontaktbank des Abgreifwählers wird Kontakt 2 markiert. Der Schaltarm d des Abgreifwählers wird durch Einschalten eines Relaisunterbrechers auf diesen Kontakt schrittweise eingestellt. Bei jedem Schritt wird ein Impuls über die Querverbindungsleitung QL2 zum Hauptamt HA 36 ausgesandt, um über den dort angeordneten Richtungswähler das gewünschte Knotenamt KA 362 zu erreichen.
Sobald der Schaltarm d Stellung 2
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Kondensator Ko2 Relais 10U zum Ansprechen über : 39) +, 10UII, ly9, 9u7, 8u8. 7u6, f2, dl,- (Ko2).
Das Relais 10U hält sich über seine Wicklung I (vgl. Stromlauf Nr. 22). Relais 9U fällt nach Öffnen des Kontaktes 10u5 ab (vgl. Stromlauf Nr. 32).
Nach dem Ansprechen des Relais 10U wird über das Auswertevielfach AVF10 der Zonenwert der hergestellten Verbindung festgestellt (vgl. Stromlauf Nr. 22-29) und nach Aussendung des Zonenwertes der Verzoner freigegeben.
Ist keine Querverbindungsleitung QL2 frei, so wird vom Richtungswähler ein weiterer Rückimpuls zum Verzoner übertragen. Dort spricht erneut das Stromstossempfangsrelais B an und unterbricht mit seinem Kontakt b3 den Ansprechkreis des Relais D (vgl. Stromlauf Nr. 19). Über Kontakt b2 spricht Relais 2E durch den Entladungsstrom des Kondensators Ko7 in folgendem Stromkreis an : 40) +, 2EII, 2ell, le4, b2, - (Ko7). Das Relais 2E hält sich nach Stromlauf 28. Der Richtungswähler im Knotenamt stellt sich nach Aussendung des Impulses auf eine zu dem übergeordneten Hauptamt HA 23 führende freie Leitung des Hauptweges HW ein und belegt diese.
Nach dem verzögerten Ansprechen des Relais D spricht Relais 3U durch den Entladungsstrom des Kondensators Ko2 an : 41) +, 3UII, 2u7, 4u7, 4el2, 3el3, 2el5, le7, d2,- (Ko2). Das Relais 3U hält sich nach Entladung des Kondensators Ko2 und nach Abfall der Relais 1E-4E über seine Wicklung I : 42) +, 2yl, 4u5,3u6, 2UI,-. Die Relais 1E-4E fallen nach Öffnen des Kontaktes d3 ab. Durch Öffnen des Kontaktes 3u5 fällt Relais 2U ab. Über die Kontakte 3ul - 3u4 werden die Auswerterelais 1E-4E an das Auswertevielfach AVF3 angeschaltet. Über Kontakt 3ull wird Relais AL durch den Entladungsstrom des Kondensators Kol zum Ansprechen gebracht : 43) +, AnI, lu7, 2u9, 3ull, lu9, - (Kol).
Das Relais An hält sich unabhängig von diesem Ansprech- kreis über seine Wicklung II (vgl. Stromlauf Nr. 5). Das Prüfrelais P wird durch Schliessen des Kontaktes an2 an das Prüfvielfach PVF1 angeschaltet (vgl. Stromlauf Nr. 6) und schliesst über seine Kon-
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amt HA 23 dient, in der Kontaktbank des Abgreifwählers gekennzeichnet. Der Schaltarm d des Abgreifwählers wird schrittweise auf diesen markierten Kontakt eingestellt und sendet bei jedem Schritt in hier nicht dargestellter Weise über die belegte Leitung des Hauptweges HW zum Hauptamt HA 23 einen Impuls, insgesamt also fünf Impulse.
Nach Erreichen der Stellung 5 spricht das Kennzeichnungsrelais K an : 45) +, d-Arm (Stellung 5), 4e6,3e3, 2e2, lel, K,-, und bringt durch Öffnen seines Kontaktes k3 die Auswerterelais 2E und 4E zum Abfall.
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Über Kontakt k2 kann sich Kondensator Kol entladen und bringt durch seinen Entladungsstrom das Umschalterelais 4U zum Ansprechen über : 46) +, 4UII, 3u8,5u7, ly2, k2, - (Kol). Das Umschalterelais 4U hält sich über seine Wicklung I in folgendem Stromkreis : 47) +, 2yl, 4u6,5u5, 4UII,-.
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lauf Nr. 5). Nach Ansprechen des Prüfrelais P (vgl. Stromlauf Nr. 6) wird durch den Entladungsstrom des Kondensators Ko6 das Auswerterelais 4E in folgendem Stromkreis zum Ansprechen gebracht : 49) + (Ko6), p2, lyll, 17z3, 13z3, 5z3, 3z4, bIT-Arm (Stellung 62), Markierleitung ML 362, Grll, AVF4, 4u4, 4EI, Gr4, p4,-. Das Relais 4E hält sich über seine Wicklung II (vgl.
Stromlauf Nr. 18). Relais 4E bringt durch Öffnen seines Kontaktes 4el3 das Anschalterelais An zum Abfall. Anschliessend fällt durch Öffnen des Kontaktes an2 das Prüfrelais P ab.
Der Richtungswähler im Hauptamt HA 23 stellt sich nach Empfang der Richtungsziffer "5" auf die zu dem Knotenamt KA 362 führenden Querleitungen QL3 ein und prüft, ob eine Leitung dieses Bündels frei ist. Ist dies der Fall, so wird diese freie Querverbindungsleitung vom Richtungswähler belegt. Im Verzoner spricht nach einer bestimmten Zeit das verzögert ansprechende Relais D an, das bei Ansprechen des Relais 4U durch dessen Kontakt 4ul3 eingeschaltet wurde. Durch Schliessen des Kontaktes d2 wird
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wird über das Auswertevielfach AVF10 der Zonenwert ermittelt und nach der Übertragung dieses Zonenwertes zur Gebührenzähleinrichtung der Verzoner freigegeben (vgl. Stromläufe Nr. 22-29).
Sind jedoch alle Querverbindungsleitungen des Bündels QL3 belegt, so sendet der Richtungswähler im Hauptamt HA 23 nach Überstreichen dieses Bündels einen Rückimpuls zum Verzoner-aus. Dort spricht das nicht gezeigte Stromstossempfangsrelais B an und öffnet mit seinem Kontakt b3 den Ansprechkreis des Relais D. Über einen weiteren Kontakt b2 wird das Relais lE durch den Entladungsstrom des Kon-
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stellt sich nach Aussendung des Rückimpulses auf die Querverbindungsleitungen QL4 ein, die ebenfalls durch die Richtungsziffer"5"gekennzeichnet wurden. Ist eine Querverbindungsleitung dieses Bündels frei, so belegt der Richtungswähler diese. Im Verzoner spricht dann nach einer bestimmten Zeit das Relais D an und bringt durch Schliessen seines Kontaktes d2 durch den Entladungsstrom des Kondensators Ko2 das Umschalterelais 9U zum Ansprechen (vgl.
Stromlauf Nr. 31). Das Umschalterelais 9U hält sich über seine Wicklung I (vgl. Stromlauf Nr. 32) und bringt über seinen Kontakt 9u8 Relais 2Y zum Ansprechen. Nach Ansprechen des Relais 2Y fällt durch Öffnen des Kontaktes 2yl Relais 4U ab. Über die Kontakte 9ul-9u4 wird das Auswertevielfach AVF9 an die Auswerterelais 1E-4E angeschaltet. Nach Ansprechen des Anschalterelais An und des Prüfrelais P wird über das Auswertevielfach AVF9 die letzte Ziffer "2" der Kennzahl in der Kontaktbank des Abgreifwählers markiert und von diesem zum Hauptamt HA 36 ausgesandt, um dort den Richtungswähler auf eine zu dem Knotenamt KA 362 führende Leitung einzustellen. Nach Aussendung der Kennzahl erfolgt in dem Verzoner die Feststellung des Zonenwertes und anschliessend die Freigabe des Verzoners in bereits beschriebener Weise (vgl.
Stromläufe Nr. 32-39).
Ist auch keine Querverbindungsleitung des Bündels QL4 frei, so sendet der Richtungswähler einen weiteren Rückimpuls zum Verzoner. Kontakt b3 des Stromstossempfangsrelais unterbricht wieder den Ansprechkreis des Relais D. Über einen weiteren Kontakt b2 des Stromstossempfangsrelais B wird Relais 2E zum Ansprechen gebracht (vgl. Stromlauf Nr. 40). Nach Aussendung des Rückimpulses stellt sich der Richtungswähler im Hauptamt HA 23 auf die durch die Richtungsziffer"5"gekennzeichneten, zum Zentralamt ZA3 führenden Querverbindungsleitungen QL5 ein. Ist eine dieser Leitungen frei, so wird diese von dem Richtungswähler belegt.
Im Verzoner spricht, da keine weiteren Rückimpulse eintreffen, Relais D an. Über dessen Kontakt d2 wird durch den Entladungsstrom des Kondensators Ko2 das Umschalterelais 8U zum Ansprechen gebracht über : 50) +, 8UII, ly4, 3e12, 2el5, le7, d2,- (Ko2). Das Relais 8U hält sich nach Abfall des Relais D über seine Wicklung I in folgendem Stromkreis : 51) +, cl, 8u6,9u5, 8UI,-. Über Kontakt 8u9 wird Relais 2y zum Ansprechen gebracht, das durch Öffnen seines Kontaktes 2yl Relais 4U zum Abfall bringt (vgl. Stromlauf Nr. 47). Über die Kontakte 8ul - 8u4 werden die Auswerterelais 1E-4E an das Auswertevielfach AVF8 angeschaltet.
Nach Abfall des Relais 4U kann das Anschalterelais An in folgendem Stromkreis anziehen : 52) +, AnI, lu7, 2u9, 3ulO, 4ulO, 5ulO, 6u8,7u9, 8ull,- (Ko5). Das Relais An hält sich über seine Wicklung n
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(vgl. Stromlauf Nr. 34). ÜberÖffnen der Kontakte 2el6 und 3el4 Relais An zum Abfall gebracht. Anschliessend fällt durch Öffnen des Kontaktes an2 das Prüfrelais P ab.
Über die Kontakte 2e2 und 3e4 wird in der vom Schaltarm d des Abgreifwählers überstrichenen Kontaktbank die vorletzte Ziffer "6" der Kennzahl markiert. Der Schaltarm d wird schrittweise weitergeschaltet und sendet bei jedem Schritt einen Impuls zum Zentralamt ZA 3 zur Einstellung des dort angeordneten Richtungswählers aus. Bei Erreichen der Stellung 6 spricht das Relais K in folgendem Stromkreis an : 54) +, d-Arm (Stellung 6), 4e7,3e4, 2e2, lel, K,-, und unterbricht die weitere Aussendung von Impulsen zum Zentralamt ZA 3. Durch Öffnen des Kontaktes k3 werden die Relais 2E und 3E zum Abfall gebracht. Anschliessend fällt auch Relais K ab und veranlasst in nicht dargestellter Weise die Weiterdrehung des Schaltarms d in die Nullstellung. Sobald der Schaltarm d die Nullstellung erreicht, spricht Relais F an (vgl.
Stromlauf Nr. 38). Über Kontakt f2 wird durch den Entladungsstrom des Konden-
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sprechen des Relais 9U erfolgt die Aussendung der letzten Ziffer der Kennzahl in bereits beschriebener Weise (vgl. Stromläufe Nr. 32 - 39). Nach der Aussendung der letzten Ziffer der Kennzahl wird der Zonenwert der hergestellten Verbindung ermittelt und anschliessend der Verzoner freigegeben.
Sind auch alle Querverbindungsleitungen QL5 belegt, so wird vom Richtungswähler im Hauptamt HA 23 ein weiterer Rückimpuls zur Verzonungseinrichtung gesandt. Dort spricht wiederum das Stromstossempfangsrelais B an und öffnet mit seinem Kontakt b3 den Ansprechkreis des Relais D. Über Kontakt b2 wird Relais 3E durch den Entladungsstrom des Kondensators Ko7 zum Ansprechen gebracht : 56) +, SEIN, 3e9, 2el2, le4, b2,- (Ko7). Der Richtungswähler im Hauptamt HA 23 stellt sich nach Aussendung des Rückimpulses auf eine freie, zum Zentralamt ZA 2 führende Leitung des Hauptweges HW ein und belegt diese.
Da keine weiteren Rückimpulse eintreffen, spricht Relais D im Verzoner an und bringt durch Schliessen seines Kontaktes d2 das Umschalterelais 5U durch den Entladungsstrom des Kondensators Ko2 zum Ansprechen : 57) +, 5UII, 4u8, 4el2, 3el3, 2el5, le7, d2, - (Ko2). Das Relais 5U
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:weiter (vgI. StromHiufe Nr. 10, 28 und 18). Das Anschalterelais An fällt durch Öffnen der Kontakte le8, 2el6 und 4el3 ab und bringt durch Öffnen seines Kontaktes an2 das Prüfrelais P zum Abfall. Über die Kontakte le2, 2e8 und 4e2 wird in der Kontaktbank des Abgreifwählers die Richtungsziffer"13"markiert. Der Schaltarm d des Abgreifwählers wird schrittweise weitergeschaltet und sendet bei jedem Schritt einen Impuls zur Einstellung des im Zentralamt ZA 2 angeordneten Richtungswählers aus.
Sobald der Schaltarm d Stellung 13 erreicht, spricht das Kennzeichnungsrelais K an : 61) +, d-Arm (Stellung 13), 2e8, sue7, 4e2, le2, K, und unterbricht die weitere Aussendung von Impulsen zum Zentralamt ZA 2.
Durch Öffnen des Kontaktes k3 werden die Auswerterelais 1E, 2E und 4E zum Abfall gebracht. Über Kontakt k2 entlädt sich der Kondensator Kol und bringt durch seinen Entladungsstrom Relais 6U zum
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von diesem Ansprechkreis über seine Wicklung I : 63) +, 2yl,'6u6, 6UI,-. Durch Öffnen des Kontaktes 6u5 wird Relais 5U zum Abfall gebracht. Über die Kontakte 6uf - 6u4 werden die Auswerte-
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relais 1E-4E an das Auswertevielfach AVF6 angeschaltet. Nach Abfall des Relais 5U kann das Anschalterelais An über seine Wicklung I ansprechen : 64) +, AnI, lu7, 2u9, 3ulO, 4ulO, 5ulO, 6u9, 4u12, 2ull,- (Ko4). Das Relais An hält sich über seine Wicklung Il (vgl.
Stromlauf Nr. 5) und bringt durch Schliessen seines Kontaktes an2 das Prüfrelais P über das Prüfvielfach PVF1 zum Ansprechen (vgl. Stromlauf Nr. 6). Nach Schliessen der Kontakte p2, p4 bringt der Kondensator Ko6 durch seinen
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leitungen QL6 eingestellt worden. Er prüft, ob eine Leitung dieses Bündels frei ist und belegt eine freie Leitung. Im Verzoner spricht nach einer gewissen Zeit das Relais D an ; Über Kontakt d2 kann sich der Kondensator Ko2 entladen und bringt hiedurch das Umschalterelais 9U zum Ansprechen (vgl. Stromlauf Nr. 31). Nach Ansprechen des Relais 9U werden die Auswerterelais IE - 4E auf das Auswertevielfach AVF9 geschaltet. Über dieses Auswertevielfach spricht Relais 3E an und kennzeichnet in der Kontaktbank des Abgreifwählers die letzte Ziffer der Kennzahl.
Diese wird vom Schaltarm d abgegriffen und über die Querleitung QL6 zum Hauptamt HA 36 übertragen, um den dort angeordneten Richtungswähler auf eine zu dem Knotenamt KA 362 führende Leitung einzustellen (vgl. Stromläufe Nr. 32 - 39).
Anschliessend erfolgt die Ermittlung des Zonenwertes und die Freigabe des Verzoners.
Ist jedoch keine Querverbindungsleitung des Bündels QL6 frei, so sendet der Richtungswähler nach Überstreichen dieses Bündels einen Rückimpuls zum Verzoner aus. Dort spricht das Stromstossempfangsrelais B an und unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes b3 den Ansprechkreis für das Relais D. Über Kontakt b2 entlädt sich der Kondensator Ko7 und bringt durch den Entladungsstrom Relais 2E zum Ansprechen (vgl. Stromlauf Nr. 40). Der Richtungswähler im Zentralamt ZA 2 stellt sich nach Aussendung des Rückimpulses auf eine freie Leitung des Bündels QL7 ein. Im Verzoner kann jetzt, da keine weiteren Rückimpulse eintreffen, Relais D ansprechen. Der Kondensator Ko2 entlädt sich über den geschlossenen Kontakt d2, so dass Relais 7U anspricht : 66) +, 7UII, ly3, 4ell, 3el3, 2el5, le7, d2,- (Ko2).
Das Relais 7U hält sich unabhängig von dem Ansprechkreis über seine Wicklung I : 67) +, cl, 8u5,7u5, 7UI,-.
Über Kontakt 7u8 wird Relais 2Y erregt und bringt durch Öffnen seines Kontaktes 2yl Relais 6U zum Abfall. Über die Kontakte 7ul-7u4 werden die Auswerterelais IE - 4E an das Auswertevielfach AVF7 angeschaltet. Über dieses Auswertevielfach wird die erste Ziffer"3"der Kennzahl in der Kontaktbank des Abgreifwählers markiert. Nach Abfall des Relais 6U wird das Anschalterelais An über seine Wicklung 1 durch den Entladungsstrom des Kondensators Ko3 eingeschaltet : 68) +, AnI, lu7,-2u9, 3ulO, 4ulO,
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Stromlauf Nr. 5) und bringt durch Schliessen seines Kontaktes an2 das Prüfrelais P über das Prüfvielfach PVF2 zum Ansprechen (vgl. Stromlauf Nr. 34). Nach Ansprechen des Prüfrelais P werden die Aus-
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Wird von einem Teilnehmer des Knotenamtes KA 234 eine Verbindung zu einem Teilnehmer eines Knotenamtes gewünscht, zu dem keine Querverbindungsleitungen vorhanden sind, z. B. zum Knotenamt KA 1387, so wird durch die Richtungswerte der Richtungswähler sofort auf dem Hauptweg eingestellt. Die übrigen Schaltvorgänge im Verzoner sind die gleichen wie sie beim Aufbau einer Verbindung zu dem Knotenamt KA 362 beschrieben wurden. Bei der Einspeicherung der Kennzahl "1387" spricht nach Empfang der Ziffer "I" Relais 1Z in folgendem Stromkreis an : 72) +, gl, 10z3, lz3, wal-Arm (Stellung 1), lz2, 1Z, c2,-. Das Relais 1Z hält sich über seinen eigenen Kontakt lzl weiter.
Durch die folgende Ziffer "3" wird der Wähler Wa um drei Dekaden weitergeschaltet, so dass er auf Stellung 4 steht. Über Schaltarm wall, der nach Ansprechen des Relais 1Z über dessen Kontakt 1z4 eingeschaltet wurde, spricht Relais 13Z an : 73) +, gl, 10z3, z4, wall-Arm (Stellung 4), 13z2,13Z, c2, -. Das Relais 13Z hält sich über seinen eigenen Kontakt 13zl. Über Kontakt 13z4 wird der Schaltarm wbIV an den Entladungskreis des Kondensators Ko6 angeschaltet. In der Kontaktbank dieses Schaltarmes ist die Markierleitung ML 1387 für das Knotenamt KA 1387 angeschaltet.
Der in Fig. 4 dargestellte Verzoner schaltet sich in nicht näher dargestellter Weise an einen von einem Teilnehmer belegten, nicht gezeigten Ferngruppenwähler an. Die von dem Teilnehmer ausgesandte Kennzahl wird von dem Verzoner in ebenfalls nicht dargestellter Weise aufgenommen. Durch diese Kennzahl wird der Markierwähler M eingestellt. Es sei angenommen, der Teilnehmer wählt ein Amt innerhalb des Zentralamtsbereiches 4. Der Schaltarm Mb des Markierwählers wird durch die erste Stromstossserie, die aus vier Impulsen besteht, auf Stellung 4 eingestellt.
Nach Abfall des während der Stromstossserie angezogenen nicht gezeigten Verzögerungsrelais V zieht Relais 2F an über : 73) +, 3u9,2F, 2f3, Mb-Arm (Stellung 4), v,-. Das Relais 2F hält sich unabhängig von diesem Stromkreis über seinen Kontakt 2f2 : 74) +, 3u9,2F, 2f2, -. Über Kontakt 2fl wird das Umschalterelais 1U erregt : 75) +, 3u6, 2fl, lf4, 1U,-. Relais 1U schaltet über seine Kontakte lul-lu4 die Auswerterelais 1E-4E an das Auswertevielfach AVF1 an. Über den Kontakt lu6 des Relais 1U wird das Anschalterelais An eingeschaltet : 76) +, al, lu6, An,-. Nach Ansprechen dieses Anschalterelais An wird der Kondensator Ko über die Kontakte an2 und an4 an die Auswerterelais 1E - 4E angeschaltet.
Durch den Entladestrom des Kondensators Ko, der geladen wurde über : 77) +, Wi, anl, Ko, an3, -,
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takte le2, 4e9, 3e8 und 2e9 der Zonenwert 14 gekennzeichnet. Dieser Wert kann z. B. durch ein Schrittschaltwerk abgegriffen werden, das bei Erreichen der Stellung 14 stillgesetzt wird und bei jedem Schritt einen Stromstoss zur Gebührenzähleinrichtung aussendet. Bei Erreichen der Stellung 14 zieht Relais P an und schaltet den nicht gezeigten Relaisunterbrecher von dem ebenfalls nicht gezeigten Drehmagneten des Drehwählers Da ab. Gleichzeitig zieht in diesem Stromkreis Relais A an : 81) +, AI, AII, le2,4e9, 3e8,2e9, Da-Arm (Stellung 14), P, Das Relais A schaltet durch Öffnen seines Kontaktes al das Anschalterelais An ab.
Nach Abfall des Relais An wird der Kondensator Ko wieder geladen (vgl. Strom-
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77).(vgl. Stromlauf Nr. 84). Nach Abfall des Umschalterelais 3U fällt auch das Anschalterelais An ab und bringt seinerseits die Auswerterelais 1E-4E zum Abfallen, so dass der Verzoner sich wieder im Ruhezustand befindet.
Wird ein Zentralamtsbereich gewählt, dessen Zentralamt durch zwei Ziffern, z. B."13", gekennzeichnet ist, so wird der Markierwähler in zwei Schritten, durch einen einzelnen und durch eine Serie
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: 88) +,von diesem Stromkreis über seinen Kontakt If l : 89) +, 3u9, lF, lfl,-. Durch die zweite Stromstoss- serie, bestehend aus drei Impulsen, werden die Schaltarme des Markierwählers auf Stellung 4 weitergedreht. Nach Erreichen der Stellung 4 spricht Relais 2F an (Stromlauf Nr. 73). Nach Ansprechen des Relais 2F wird das Umschalterelais 2U erregt über : 90) +, 3u6, 2fl, lf5, 2U,-. Das Relais 2U schaltet über seine Kontakte 2ul - 2u4 die Auswerterelais 1E-4E an das Auswertevielfach AVF2 an.
Das Anschalterelais An wird über Kontakt 2u6 erregt : 91) +, al, 2u6, An,-, und schaltet über seine Kontakte an2 und an4 den Kondensator Ko an die Auswerterelais 1E-4E an. Über die Gleichrichter Gr4 und Gr5 ziehen die Auswerterelais 2E und 3E in folgenden Stromkreisen an :
92) + (Ko), an2, Ma (Stellung 4), Gr4,2u2, 2E, Grl2, an4,-
93) + (Ko), an2, Ma (Stellung 4), Gr5,2u3, 3E, Grl3, an4,-.
Über die Kontakte lel, 2e2,3e4, 4e6 wird die Stellung 6 gekennzeichnet. Der Drehwähler stellt sich auf diese Stellung ein und sendet bei jedem Schritt einen Stromstoss, insgesamt also sechs Stromstösse, zur Gesprächszähleinrichtung aus. Bei Erreichen der Stellung 6 spricht Relais A an und schaltet das Relais An durch Öffnen des Kontaktes al ab (vgl. Stromlauf Nr. 19). Nach Abfall des Relais An spricht das Umschalterelais 3U an. Hiedurch wird die Feststellung des Richtungswertes über das Auswertevielfach AVF3 eingeleitet. Diese Auswertung erfolgt in der gleichen Weise, wie sie bereits bei Wahl des Zentralamtes 4 beschrieben wurde.
Hat das Zentralamt 13 einen andern Richtungswert als das Zentralamt 4, so kann dieser über ein weiteres, nicht gezeigtes Auswertevielfach ermittelt werden.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für Auswerteeinrichtung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wähler, bei denen die Auswertung der in den Wählern aufgenommenen Kennzahlen durch Auswerte- relais erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerterelais (lE - 4E) zu unterschiedlichen Auswertungen (Richtungswert, Kennziffern, Zonenwert, vorhandene Querverbindungsleitungen) der gleichen Wählereinstellung über Kontakte von Umschalterelais (1U-10U) auf verschiedene Auswertevielfache (AVF1-AVF10) mit unterschiedlichen Verdrahtungen zwischen den Wählerkontaktbänken und den Auswertevielfachen schaltbar sind und über diese Verdrahtungen Ansprechkreise für die Auswerterelais in verschiedenen Kombinationen geschlossen sind.