DE972700C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE972700C
DE972700C DES41379A DES0041379A DE972700C DE 972700 C DE972700 C DE 972700C DE S41379 A DES41379 A DE S41379A DE S0041379 A DES0041379 A DE S0041379A DE 972700 C DE972700 C DE 972700C
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DE
Germany
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relay
contact
relays
circuit
line
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DES41379A
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Inventor
Kurt Laas
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

Patentiert im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 28. Oktober 1954 an
Patentanmeldung bekanntgemacht am 28. Juni 1956
Patenterteilung bekanntgemacht am 27. August 1959
Die Erfindung betrifft Fernsprechnebenstellen- j leitung ein allen Teilnehmerleitungen gemeinsames anlagen mit Wählerbetrieb, bei denen die Leitungen j Relais prüft, ob der gewählte Teilnehmer zur Führung
der zu Amtsverbindungen berechtigten Teilnehmer in unterschiedlicher Weise gegenüber den anderen Teilnehmerleitungen gekennzeichnet sind. Aufgabe
von Amtsgesprächen berechtigt ist oder nicht. Nur bei Amtsberechtigung des gewählten Teilnehmers spricht dieses Relais an und veranlaßt an der die an
der Erfindung ist es, bei Anwendung eines Systems, kommende Amtsverbindung aufbauenden Stelle die bei dem mehreren Wählern einer Wahlstufe eine Ein- Einschaltung des Brückenmagneten bei dem der Stelleinrichtung gemeinsam zugeordnet ist, über die · anrufenden Amtsleitung zugeordneten Amtswähler.
Leitungswähler die verschiedenartigen Verbindungen ' In Anlagen, in denen über den gleichen Leitungs-(Hausverbindungen, Amtsverbindungen, Rückfrage- , wähler Haus-, ankommende Amts- sowie Rückfrageverbindungen) unter weitgehendster Vermeidung '' verbindungen verlaufen, besteht die Erfindung darin, besonderer Steuerrelais in den Wählern herzu- da3 in einer mehreren Leitungswählern gemeinsamen
stellen.
Bekannt ist eine Nebenstellenanlage mit Koordi-15 natenwählern, bei der nach Wahl der in einer ankom-
Ei'Istelleinrichtung Relais angeordnet sind, welche sowohl Amts- und Rückfragekennzeichen aufnehmen 30 als auch in Abhängigkeit von dem Berechtigungs-
men.den Amtsverbindung gewünschten Teilnehmer- ' kennzeichen an einer gewählten Leitung die Vollen-
909 594/4
dung einer Amtsverbindung nur mit der Leitung eines zur Führung von Amtsgesprächen berechtigten Teilnehmers und. die Herstellung einer Rückfrageverbindung über den Leitungswähler in der der Verkehrsberechtigung des gewählten Teilnehmers entsprechenden Weise einleiten.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist in der Einstelleinrichtung der Leitungswähler ein Relais angeordnet, das über Sperrschaltmittel, z. B. Gleichrichter, an alle Leitungen der zu Amtsverbindungen berechtigten Teilnehmer angeschaltet ist und bei Einstellung des Leitungswählers auf eine solche Leitung in einem über den Leitungswähler verlaufenden und von einer eigenen Stromquelle gespeisten Stromkreis anspricht.
Ist die Nebenstellenanlage mit Speichern ausgerüstet, die alle einer zu wählenden Rufnummer entsprechenden Ziffernkennzeichnungen, z. B. Kodezeichen, speichern und entsprechende Ziffernkennao zeichnungen an die Einstelleinrichtungen der einzelnen Wahlstufen weitergeben, so können gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung in einem zwecks Aufbau einer ankommenden Amtsverbindung oder einer Rückfrageverbindung belegten Speicher in diesem angeordnete Relais das von einer Amtsübertragung gegebene Amts- oder Rückfragekennzeichen aufnehmen und ein entsprechendes Kennzeichen zur Einstelleinrichtung, die einen in Benutzung genommenen Leitungswähler steuert, weitergeben. Die Kennzeichen für ankommende Amts- und für Rückfrageverbindungen werden von der Amtsübertragung während eines Verbindungsaufbaues nicht dauernd, sondern nur vorübergehend ausgesandt. Dadurch ist es möglich, die diese Kennzeichen aufnehmenden Relais des Speichers auch zur Feststellung der Verkehrsberechtigung der Teilnehmer zu benutzen. Die Relais stellen fest, ob ein Teilnehmer nur zu internen Verbindungen oder zu allen oder nur zu bestimmten Amtsverbindungen berechtigt ist. Die Kennzeichen für die verschiedenen Verkehrsberechtigungen, die in der Anlegung eines bestimmten Potentials an eine zum Speicher führende Steuerader bestehen, werden im Gegensatz zu den Kennzeichen für Amts- und Rückfrageverbindungen während des Aufbaues von Verbindungen nicht abgeschaltet, sondern bleiben dauernd angeschaltet.
Die verschiedenen Kennzeichen: Amtskennzeichen, Rückfragekennzeichen, Kennzeichen für die Verkehrsberechtigung der Teilnehmer, werden in unterschiedliehen Schaltzuständen des Speichers, z. B. vor oder nach Aufnahme der ersten Ziffernkennzeichnung im Speicher, wirksam. Alle verschiedenen Kennzeichen werden über dieselbe Steuerader zum Speicher gegeben.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Übersichtsplan einer gemäß der Erfindung ausgerüsteten 1000er Nebenstellenanlage; bei den einzelnen Wählern, dem Speicher, den Ein-Stelleinrichtungen, der Amtsübertragung usw. sind die Figurennummern angegeben, welche die Schaltung dieser Einrichtungen zeigen,
Fig. 2 die Schaltung der an einer Teilnehmerstelle befindlichen Tastatur zur Aussendung von Kodezeichen entsprechend den einzelnen Ziffern einer Rufnummer,
Fig. 3 die Ausrüstung einer Teilnehmerleitung in der Zentrale und einen Anrufsucher .4S,
Fig. 4 und 5 einen Speicher Sp, welcher mit dem Anrufsucher nach Fig. 3 verbunden wird und außer den Kennzeichnungen für die einzelnen Stellenziffern einer zu wählenden Rufnummer die Verbindungsund Verkehrsberechtigungskennzeichen aufnimmt und speichert,
Fig. 6 einen Gruppenwähler GW, der mit dem Anrufsucher AS (Fig. 3) ein Verbindungsaggregat bildet, und eine Einstelleinrichtung EE1, die einer Gruppe von Gruppenwählern gemeinsam zugeordnet ist, Fig. 7 einen Leitungswähler LW, Fig. 8 eine Einstelleinrichtung EE 2, die einer Gruppe von Leitungswählern LW gemeinsam zugeordnet ist, Fig. 9 die Schaltung von zwei über den Leitungswähler erreichbaren Leitungen,
Fig. 10 und 11 die Ausrüstung (Amtsübertragung AU) einer die Nebenstellenanlage mit einem öffentliehen Amt verbindenden Amtsleitung AL,
Fig. 12 einen der Amtsleitung AL zugeordneten Gruppenwähler AGW.
In allen Figuren sind nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Schaltmittel, wie Relais, Magnete, und nur die im vorliegenden Fall interessierenden Stromkreise veranschaulicht.
Punktierte Teile einzelner Linien in verschiedenen Figuren deuten an, daß an diesen Stellen weitere Schaltmittel, besonders Relaiskontakte, liegen, die aber für das Verständnis der zu erläuternden Schaltvorgänge unerheblich sind.
Zu den Fig. 4 und 5, die nebeneinandergelegt die Schaltung eines Speichers, und den Fig. 10 und 11, welche die Ausrüstung A U einer Amtsleitung zeigen, sei noch bemerkt, daß Wicklungen und Kontakte verschiedener Relais auf beide Figuren verteilt sind. Als Anrufsucher, Gruppenwähler und Leitungswähler werden Motordrehwähler verwendet, welche zwei Statorspulen Mx und M 2 haben, die, nach Potentialanschaltung abwechselnd über Ankerkontakte mi und m2 eingeschaltet, eine Fortschaltung des Wählers über die Kontaktbank ermöglichen. Bei allen Wählern haben die Statorspulen und die Ankerkontakte die gleichen eben genannten Bezugszeichen. Diejenigen Schaltarme der Wähler, an welche die Sprechleitungen angeschlossen sind, bewegen sich während der Fortschaltung der Wähler frei über die Bankkontakte. Nach der Stillsetzung des Wählers werden sie durch einen Andrückmagnet AD in Kontaktberührung mit den jeweils erreichten Bankkontakten gebracht. Alle Wähler haben keine bestimmte Ruhestellung. Nach Beendigung einer Verbindung bleiben sie in der eingenommenen Kontaktstellung itehen.
A. Fig. ι
Angenommen ist eine Nebenstellenanlage mit einer Kapazität von 1000 Teilnehmern. Die Teilnehmer haben nicht alle die gleiche Verkehrsberechtigung. Alle Teilnehmer der Anlage können untereinander
verkehren (interne Verbindungen), gleichgültig, welche sonstigen Verkehrsberechtigungen anrufende oder angerufene Teilnehmer haben/ Vorgesehen sind:
H = Hausstellen. Diese Teilnehmer dürfen nur mit den anderen Teilnehmern der eigenen Anlage verkehren (Internverbindungen).
HA — Halbamtsberechtigte Teilnehmer. Zu diesen
Teilnehmern können ankommende Amtsverbindungen hergestellt werden. Abgehend erhalten diese Teilnehmer die Amtsverbindungen nur unter Mitwirkung einer Beamtin.
A = Amtsberechtigte Teilnehmer, welche in abgehender und ankommender Verkehrsrichtung mit Teilnehmern des öffentlichen Ortsamtes in Verbindung treten können. Verbindung zu anderen öffentlichen Netzen, insbesondere Fernverbindungen, die z. B. durch Wahl einer besonderen Fernkennziffer (zweimaliges Wählen von »0«) eingeleitet werden, können diese Teilnehmer nicht selbst herstellen.
FA = Diese Teilnehmer können außer Ortsverbindungen über das Amt auch Fernverbindungen selbst herstellen.
FA ja = Diese Teilnehmer haben dieselbe Berechtigung wie die Teilnehmer FA. Außerdem können sie nach Druck einer Erdtaste an ihrer Station sich auch auf eine gewählte, aber besetzte Teilnehmerleitung aufschalten.
Die Art eines anrufenden Teilnehmers und damit seine Verkehrsberechtigung wird im Speicher dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung des Anrufsuchers eines freien Verbindungsaggregates AS-GW ein bei Teilnehmern bestimmter Verkehrsberechtigung an einen Bankkontakt des Anrufsuchers liegendes Verkehrsberechtigungskennzeichen (bestimmtes Potential) auf Relais des Speichers einwirkt. Das Verkehrsberechtigungskennzeichen wird durch diese Relais (WKund/oder AMiund/oderAMz) gespeichert und wirkt sich später auf andere Verbindungseinrichtungen aus oder wird gegebenenfalls im Speicher selbst ausgewertet.
Ist an dem Anrufsucherbankkontakt der anrufenden Leitung kein Potential angeschaltet, so daß kein Kennzeichnungsrelais im Speicher anspricht, so ist damit auch eine Verkehrsberechtigung festgestellt. Der anrufende Teilnehmer ist eine Hausstelle H oder ein halbamtsberechtigter Teilnehmer HA, darf also keine Amtsverbindung herstellen.
Angenommen ist, daß' in der Kontaktbank jedes
Anrufsuchers alle Leitungsarten angeschlossen sind.
Die Anordnung kann auch derart getroffen werden, daß bei iooteiligen Anrufsuchern in jeder der dann in der 1000er Anlage vorhandenen zehn Gruppen von Anrufsuchern nur einige der verschiedenen Arten von Leitungen angeschlossen sind. Die Art der Gruppierung dieser Leitungen ist abhängig von den jeweils in einer Anlage vorhandenen Verkehrsverhältnissen.
Fünf Teilnehmer H, HA, A, FA, FA ja, von denen jeder eine andere Verkehrsberechtigung hat, sind angedeutet.
An die Anrufsucherbankkontakte, an die Hilfsadern der Teilnehmerleitungen H und HA angeschaltet sind, liegt kein Potential. Im Speicher wird kein Berechtigungsrelais erregt. Dadurch ist die Verkehrsberechtigung dieser Teilnehmer bei abgehenden Verbindungen festgehalten. Die halbamtsberechtigten Teilnehmer HA können, wie oben erwähnt, ankommende Amtsverbindungen erhalten.
An den Kontakten der Hilfsadern von Leitungen der Teilnehmer A liegt Potential über einen Widerstand. In dem durch ein strichpunktiertes Rechteck angedeuteten Speicher werden die Relais AM2 und WK beeinflußt.
+-Potential liegt über einen hohen Widerstand an den Bankkontakten der Leitungen der Teilnehmer FA.
An die Kontakte der Leitungen der Teilnehmer FAja ist +-Potential unmittelbar angeschaltet.
In beiden Fällen wird im Speicher das Berechtigungskennzeichen durch das ansprechende Relais AMz festgehalten. Die unmittelbare Anschaltung von + an den Anrufsucherbankkontakt ermöglicht einem anrufenden Teilnehmer FA ja die Einleitung der Aufschaltung auf eine besetzte Teilnehmerleitung durch Druck einer Aufschalttaste.
Durch eine nur vorübergehende Anschaltung von —Potential an eine Hilfsader einer Rückfrageleitung (durch ra-Ruhekontakt angedeutet) werden die Relais AM2 und WK zum Ansprechen gebracht. Angesprochen bleibt aber nur das Relais WK, so daß dadurch ein Rückfragegespräch gekennzeichnet ist.
Das nacheinander erfolgende Anschalten von + und — an eine Steuerader (durch ra-Wechselkontakt angedeutet) kennzeichnet eine ankommende Amtsverbindung. Im Speicher werden die Relais AMi und AMz zum Ansprechen gebracht.
Läuft auf einer Leitung ein Anruf ein, so wird ein freier Anrufsucher AS, der mit einem freien Speicher Sp zusammengeschaltet werden kann, belegt. Die Anschaltung eines freien Speichers an den Anrufsucher erfolgt über einen beispielsweise aus Relais bestehenden Misch wähler MW. Das Belegen eines freien Anrufsuchers und die Ankopplung eines Speichers an diesen kann in irgendeiner bekannten Weise erfolgen. Die hierfür erforderlichen Schaltmittel und Stromkreise sind auch in der Fig. 3 nicht gezeigt.
I. Verbindung zwischen zwei Teilnehmern der Nebenstellenanlage
Bei diesen Verbindungen ist die Verkehrsberechtigung sowohl des anrufenden als auch der anzurufenden Teilnehmer ohne Bedeutung. Nach der Einstellung nc des Anruf suchers AS auf die anrufende Leitung werden im Speicher Sp die der dreistelligen Rufnummer, z. B. 538, entsprechenden, Ziffernkennzeichen, z. B. Kodezeichen, aufgenommen. Bereits nach Aufnahme des ersten Kodezeichens wird ein entsprechendes Kodezeichen zu der einer Gruppe von Gruppenwählern GW gemeinsamen Einstelleinrichtung EE1 gegeben. Der Gruppenwähler sucht in der durch die Einstelleinrichtung gekennzeichneten Dekade 5 (Gruppenkontakt HR5) eine zu einem freien Leitungswähler LW führende Leitung.
Nach Belegung der diesem Leitungswähler zugeordneten Einstelleinrichtung EE 2 wird ein der zweiten Stellenziffer 3 entsprechendes Kodezeichen vom Speicher zur Einstelleinrichtung EE2 übertragen. Der Leitungswähler stellt sich auf den der Ziffer 3 ent-
sprechenden Dekadenkontakt ein. Die Einstelleinrichtung EE 2 wird freigeschaltet.
Ist im Speicher auch das der dritten Stellenziffer 8 entsprechende Kodezeichen aufgenommen, so wird die Einstelleinrichtung EEz erneut belegt und gesteuert. Der Leitungswähler wird auf den achten Kontakt der dritten Dekade eingestellt. Besondere Umschaltuhgen in der Einstelleinrichtung oder im Leitungswähler werden bei dieser Verbindung nicht durchgeführt.
II. Ein zur Herstellung von Amtsverbindungen nicht berechtigter Teilnehmer (H oder HA) wählt die Amtskennziffer »o«
Ein anrufender Teilnehmer H oder HA wählt die Amtskennziffer »o«. Da keines der die Amtsberechtigung von Teilnehmern kennzeichnenden Relais AM τ oder AM2 anspricht, wird die Leitung des anrufenden Teilnehmers abgeschaltet. Der Teilnehmer erhält Besetztzeichen. Die belegten Einrichtungen: Verbindungsaggregat AS-GW und der Speicher SP, werden freigeschaltet.
III. Verbindung mit einer anderen Zentrale der
eigenen Anlage (Querverbindung)
Es sei angenommen, daß Leitungen (Querverbindungsleitungen) zu anderen Zentralen der eigenen Nebenstellenanlage über die Leitungswähler erreichbar sind. Eine solche Querverbindungsleitung QL habe die Rufnummer 594. Ist der Leitungswähler LW auf diese Leitung eingestellt, so ist ein Stromkreis für ein Relais !7T in der Einstelleinrichtung EE 2 geschlossen.
i. Untere Belegung des Kondensators Ko 9 (+), UT, GR4, Bankkontakt und Schaltarm des LW, Gp 5, obere Belegung des Kondensators Ko 9 (—).
Das Relais UT schaltet ein Relais DS des Leitungswählers ein, welches unter Abschaltung der Speisebrücken Q ijDR ι für anrufende Teilnehmer und Y für gewählte Teilnehmer die im Leitungswähler ankommenden Sprechadern zu den Schaltarmen metallisch durchschaltet. Für eine Sprechader ist dieses schematisch angedeutet. Der anrufende Teilnehmer erhält seinen Speisestrom von einer an der Quer-Verbindungsleitung QL angeordneten Speisebrücke. Welche Verkehrsberechtigung der anrufende Teilnehmer hat, ist auch bei diesen Verbindungen ohne Bedeutung.
go IV. Ein Teilnehmer FA oder FA ja ruft an
Auf das Verkehrsberechtigungskennzeichen (+ liegt über Widerstand oder unmittelbar am Anrufsucherbankkontakt) spricht im Speicher das Relais AM τ an. Stellt ein Teilnehmer FA ja eine Verbindung zu . einem anderen Teilnehmer der eigenen Anlage her und ist dessen Leitung gesperrt, so kann er sich aufschalten, wenn er eine an seiner Station angeordnete Erdtaste betätigt. Im Leitungswähler spricht ein Differenzrelais Q1 an. Dieses schaltet ein Relais Qi ein, welches auf das an dem Bankkontakt des Anrufsuchers unmittelbar anliegende +-Potential über eine durchgeschaltete Steuerader anspricht und die Aufschaltung des anrufenden, aufschaltberechtigten Teil-
nehmers auf die Leitung des in einer anderen Verbindung eingeschalteten gewählten Teilnehmers bewirkt.
Betätigt ein Teilnehmer FA seine Taste, so spricht das Relais Q 2 nach seiner Anschaltung durch Kontakt q ι wegen des hohen Widerstandes am Anrufsucherbankkontakt nicht an..
Will ein Teilnehmer FA oder FA ja eine Fernverbindung herstellen oder einleiten, so erhält er nach Wahl der Amtskennziffer »o« über den Gruppenwähler GW eine freie Amtsleitung AL, an die ein freier Speicher SpA- angeschaltet wird. Im Speicher SpA spricht ein Relais FAS an, welches eine Sperre aufhebt und dadurch es dem zur Herstellung von Fernverbindungen berechtigten Teilnehmer FA oder FA ja ermöglicht, Fernverbindungen durch nochmaliges Wählen einer »0«, der Fernverkehrsziffer, einzuleiten.
V. Ein Teilnehmer A stellt eine Amtsverbindung her
Im Speicher sprechen die Relais AMz und WK auf das Amtsberechtigungskennzeichen (—Potential am Anrufsucherbankkontakt) dieses Teilnehmers an. Nach Wahl der Amtskennziffer »o« wird die Einstelleinrichtung EE χ des Gruppenwählers GW in entsprechender Weise gesteuert. Der Gruppenwähler GW belegt eine freie Amtsleitung AL. Das eine Sperre aufhebende Relais FAS im Speicher SpA spricht aber nicht an. Sollte der Teilnehmer nochmals eine »0«, die Fernverkehrskennziffer, wählen, so wird die Verbindung ausgelöst. Die Teilnehmerleitung wird gefangen.
VI. Rückfrageverbindung zum Teilnehmer 538
Wird von einem Teilnehmer, der in eine Amtsverbindung über die Amtsleitung AL eingeschaltet ist, eine Rückfrageverbindung durch Betätigen einer Erdtaste an seiner Station eingeleitet, so wird in der Amtsübertragung A U die durch den Wechselkontakt y 1 angedeutete Umschaltung bewirkt. Die Rückfrageleitung RL wird angeschaltet. Der Anrufsucher .4S stellt sich auf die Rückfrageleitung RL ein. Im Speicher sprechen auf das Rückfragekennzeichen zunächst beide Relais AM2 und WK an. Angesprochen bleibt aber nur das Relais' WK, da in der Amtsübertragung im Laufe der Verbindungsherstellung das Rückfragekennzeichen (—) vom Bankkontakt des Anrufsuchers wieder abgeschaltet wird. Der Ruhekontakt m wird geöffnet.
In der Einstelleinrichtung EE 2 des Leitungswählers spricht dann im Laufe des weiteren Verbindungsaufbaues das Relais RF an.
Ist der in der Rückfrageverbindung gewählte Teilnehmer eine Hausstelle H, so werden nach dem Einstellen des Leitungswählers LW weder in der Einstelleinrichtung EE 2 noch in dem Leitungswähler LW besondere Schaltvorgänge eingeleitet. Der gewählte Teilnehmer wird vom Leitungswähler aus gerufen und erhält auch über das Brückenrelais Y seinen Speisestrom.
Ist der gewählte Teilnehmer aber ein zu Amtsverbindungen berechtigter, gehört er also zu einer der Gruppen HA, A, FA oder FA ja, so spricht das
Relais G in der Einstelleinrichtung über einen dem Stromkreis ι ähnlichen, über den Gleichrichter Gi? 3 verlaufenden Stromkreis an. Über die in Reihe liegenden Kontakte rf und g spricht im Leitungswähler das Durchschaltrelais DS an. Die Sprechadern werden unter Abschaltung der Speisebrücken im Leitungswähler metallisch durchgeschaltet. Rufstrom wird in der Amtsübertragung A U angelegt. Hier ist auch die Speisebrücke für den rückgefragten Teilnehmer angeordnet. Diese Speisebrücke enthält ein Differenzrelais, welches, wenn der rückgefragte Teilnehmer die entsprechende Erdtaste drückt, anspricht und die Übernahme der Amtsverbindung einleitet. Der rückfragende Teilnehmer wird abgeschaltet. Die Rückfrageleitung RL ist über den umgelegten Wechselkontakt ζ 2 und den wieder in die gezeigte Lage zurückgelegten Wechselkontakt y 1 mit der Amtsleitung verbunden.
VII. Ankommende Amtsverbindung
Eine ankommende Amtsverbindung wird von der Beamtin Be hergestellt. Sie kann nur zu einem der Teilnehmer HA, A, FA oder FA ja hergestellt werden. Der Speicher Sp -wird über einen Anschaltwähler MW unmittelbar, also nicht über einen Anrufsucher AS, an die Amtsübertragung A U angeschaltet. Relais des Speichers nehmen das Amtskennzeichen auf. Zuerst ist + angelegt und nach Umlegung des ra-Wechselkontaktes —. Beide Relais AMx und AMz sprechen an. Dadurch ist das Amtskennzeichen gespeichert. Die Verbindung wird über den der Amtsleitung zugeordneten Gruppenwähler AGW und einen Leitungswähler LW, über den auch Teilnehmerverbindungen verlaufen, hergestellt.
Nach Aufnahme des letzten Kodezeichens in der Einstelleinrichtung EE 2, spricht dort ein Relais AK auf das im Speicher an eine über den Wähler AGW verlaufende Steuerader angelegte Kennzeichen für ankommende Amtsverbindungen an. Ist der gewählte Teilnehmer zu Amtsgesprächen berechtigt, so spricht wieder das Relais G auf den Entladestrom des Kondensators Ko 9 an. Über die in Reihe liegenden Kontakte ak und g spricht im Leitungswähler das Durchschaltrelais DS an, das die Sprechadern metallisch durchschaltet. Der Teilnehmer wird von der Amtsübertragung aus gerufen und erhält auch von dort seinen Speisestrom.
Durch Druck auf eine Rüekfragetaste kann der angerufene Teilnehmer eine Rückfrageverbindung einleiten. Der gewünschte Teilnehmer wird in üblicher Weise über die Wähler AS, GW und LW erreicht.
B. Fig. 2 bis 9
L Verbindung zwischen zwei Teilnehmern (Internverbindung)
Es sei zunächst eine Verbindung zwischen zwei Teilnehmern erläutert. Bei der Beschreibung der an-(deren Verbindungen, die über die gleichen Wähler GW, LW unter Mitwirkung des Speichers Sp und der Einstelleinrichtungen EEz und EE 2 hergestellt werden, ist es nur erforderlich, die von dieser Internverbindung abweichenden Schaltvorgänge zu erläutern.
Der Teilnehmer Tn ruft an. Angenommen sei, daß er zur Gruppe H gehört. In diesem Fall liegt an den Kontakten in der von dem Schaltarm das jedes Anrufsuchers bestrichenen Kontaktbank kein Potential. Das ist das Verkehrsberechtigungskennzeichen (nur interne Verbindungen) für die von diesen Teilnehmern selbst hergestellten oder eingeleiteten ab- gehenden Verbindungen.
Beim Abnehmen des Handapparates wird in der Teilnehmerstelle (Fig. 2) der Kontakt χ hu geöffnet. Der Kontakt 2 hu wird geschlossen. Das Anruf relais AR (Fig. 3) spricht im Schleifenstromkreis an:
2. (Fig. 3) +, sir, 4, (Fig. 2) 5, Tn, 6, 2hu, 7, (Fig. 3) Ur, IAR, —.
Die Kontakte gar, loar, xxar werden geschlossen. Die Kontakte 12 ar und 13 ar werden geöffnet. Durch Schließen des Kontaktes gar wird über eine nicht gezeigte Bereitstellungseinrichtung, z. B. eine Kontaktkette, der Anruf sucher eines freien Aggregates A S/GW, der Zugang zu einem freien Speicher Sp (Fig. 4, 5) hat, belegt. Der Speicher Sp wird an den Anrufsucher AS über einen nicht dargestellten, beispielsweise aus Koppebeiais bestehenden Mischwähler angeschaltet. Nach Aufnahme des Belegungskennzeichens im Speicher ist folgender Stromkreis geschlossen:
3. (Fig. 3) +,EH, 14, (Fig. 4)
16 fs
Cs1-.
Das Relais EH schließt den Kontakt 17 eh. Das Relais Cs ist das Belegungsrelais des Speichers. Das Relais Q wird eingeschaltet:
4. (Fig. 4) +, i8cs, xgui, 2owk, IQ, —. Es legt sich in einen Haltestromkreis:
π ρ
5. +, 2ICS, 22p, 23WI, 24?,
+ wird am Kontakt 26 # an die StatorspulenMx, M2 des Motors vom Anrufsucher AS angeschaltet. Da der Ankerkontakt mx geschlossen ist, wird die Stator- 1OS spule erregt:
6. (Fig. 4) +, 27UX, 26q, IWK, 28, (Fig. 3) 29«, mx, Mx, —.
Relais WK spricht an. Der Motor macht % Kontaktschritt. Kontakt W2 wird geschlossen. Die Statorspule M2 ist eingeschaltet. Der Kontakt mx wird geöffnet. Die Statorspule Mx ist ausgeschaltet. Das abwechselnde Einschalten der beiden Statorspulen und damit das Laufen des Anrufsuchers dauert so "5 lange, bis der Anrufsucher die anrufende Leitung Tn erreicht und, wie später beschrieben wird, + an beide Statorspulen vom Speicher aus angelegt wird. Das Relais WK legt sich in einen Haltestromkreis:
7. + ,-30CS, 3XUX, 32wk, HWK, —,
Am Kontakt 2owk wird der Stromkreis 4 geöffnet. Durch Kontakt 34 ^ ist + an das im Speicher angeordnete Prüfrelais P angelegt. Dieses Prüfrelais spricht schnell an, wenn der Anrufsucher .4S auf den
909 594/4-
Kontaktsatz der anrufenden Leitung aufläuft. Der Prüfstromkreis verläuft über
8. (Fig. 4) +, 3OCS, 33Ä1, -34g, IP, IIP, 35, (Fig. 3)
11 ar
■φ&, cas, xoar,
37 tr
,ITR,-
Die Teilnehmerleitung wird, da. die Kontakte 38 es, 39-pa, 40fb (Fig. 4) geschlossen sind, beim Schließen des Kontaktes 41^ in üblicher Weise durch den Kurz-Schluß der hochohmigen Erregerwicklung IP gesperrt. Das Schließen des Kontaktes 42p (Fig. 5) hat die unverzügliche Stillsetzung des Anrufsuchers .4S zur Folge. + hegt jetzt an beiden Statorspulen Mx und M 2. Der Motorkontakt mx ist geschlossen. Die Statorspule Mx steht unter Strom. + liegt dann an der Statorspule M2 über folgenden Weg:
9. (Fig. 4) +, 27ui, 26g, IWK, 28, (Fig. 3) 29% mi, 43M, 44, (Fig. 4, 5) 45«i, 42^, 46«i, 47,
(Fig. 4, 3) 48M, JIf 2, —.
20
Durch Öffnen des Kontaktes 22^ wird Stromkreis 5 unterbrochen. Das Relais Q fällt infolge der Entladung des Kondensators Ko stark verzögert ab. Es trennt + durch Öffnen des Kontaktes 26 g von den Statorspulen des Anrufsuchermotors ab. Durch Schließen des Kontaktes 49? wird im Anrufsucher das Relais U eingeschaltet:
10. (Fig. 3) +, ID", 5OiZ, 51, (Fig. 4) 52*1, 53s, 49?.
$4wk, IDR, —.
Das Relais U schließt außer anderen Kontakten den Kontakt 55«. Das Prüfrelais P im Speicher wird kurzgeschlossen, denn + liegt über xyeh (Fig. 3), 55«, 36Ä an 35. Gleichzeitig ist -J- unmittelbar an den Prüfarm cas des Anrufsuchers angelegt. Am Kontakt 56« ist die Haltewicklung II £7 eingeschaltet. Des weiteren wird durch Schließen des Kontaktes 57« der Andrückmagnet AD eingeschaltet:
11. +, 57«, 954c, AD, —.
Die Schaltarme aas, bas, über welche der Sprechverkehr verläuft, werden in Berührung mit den Bankkontakten gebracht. Das Relais D wird am Kontakt 58« eingeschaltet. Die nicht dargestellte Anlaßkette, über die freie Aggregate AS-GW bereitgestellt werden, wird weitergeschaltet. Das erfolgt aber erst, nachdem das über Stromkreis 8 ansprechende Relais TR am Kontakt 59 ir den Stromkreis, über den ein Anreiz zu dem freien Verbindungsaggregat AS-GW weitergegeben wurde, geöffnet hat. Geöffnet werden weiter die Kontakte 36 d, 50 d. Geschlossen werden die Kontakte 60d, 6xd.
Das über Stromkreis 8 ansprechende Relais TR an der anrufenden Teilnehmerleitung hat durch Öffnen der Kontakte 3ir und Str den Stromkreis 2 unterbrochen. Die Wicklung I des Anrufrelais AR ist von der Teilnehmerleitung abgeschaltet. Das Relais TR öffnet des weiteren den Kontakt 37 tr und schließt die Kontakte 62 tr, 63 fr.
Es sei noch erwähnt, daß das Relais Ϊ7 bei seinem Ansprechen in Fig. 3 auch die Kontakte 29«, 43«, 48«, 463« geöffnet- und die Kontakte 64^, 65«, 66« geschlossen hat. Durch Schließen der Kontakte 65« und 66« ist die Übertragung von Kodezeichen vom Speicher zu den Einstelleinrichtungen EE1, EE 2 bzw. bei abgehenden Amtsverbindungen zum Speicher SpA vorbereitet.
Nach dem Ansprechen des Relais D im Anrufsucher erhält der anrufende Teilnehmer seinen Speisestrom über die im Speicher angeordnete, aus dem Relais A und der Drosselspule Dr bestehende Speisebrücke:
12. (Fig. 4) +, HDR, A1 67s, 68*1, 69, (Fig. 3) 70c, bas, 4, (Fig. 2) 5, Tn, 6, 2Aw, 7, (Fig. 3), aas, jxc, 6xd, 51, (Fig. 4) 52*1, 53s, 49?, 54wk, IDR, —.
Der Kontakt 54^^ wird durch den Kontakt 72« überbrückt. Die Relais AH und Ux des Speichers werden eingeschaltet:
13. (Fig. 4) -h 21CS, 73«, 74a,
An die Wicklung III der Drosselspule DR in Fig. 4 ist das Wählzeichen WZ angelegt:
14. +, 76CS, 77Ä1, IUDR, η%α%,
WZ.
Das Wählzeichen wird induktiv auf die im Stromkreis 12 liegenden Wicklungen I und II von DR übertragen und vom Teilnehmer empfangen. Er kann jetzt mit der Wahl beginnen.
Das Relais Ux legt sich mit seinem Kontakt 80wi in einen vom Kontakt 18 es abhängigen Haltestromkreis. Über die Kontakte 18es, 80ux und 75s bleibt das Relais AH auch nach einem später erfolgenden Abfall des Relais A zunächst noch angesprochen. Durch Schließen der Kontakte 8iwi und 82WI (Fig. 5) werden, da die Kontakte 65 u und 66« (Fig. 3) geschlossen sind, Abzweige von den dem Sprechverkehr dienenden und zum Gruppenwähler I.GW 1°° führenden Adern 83 und 84 übe; die Adern 44 und 47 zunächst zu den Relais PA und PB (Fig. 5) im Speicher durchgeschaltet. Über die Adern 83 und 84 erfolgt die Feststellung, ob ein Gruppenwähler betriebsbereit ist, die Weitergabe von Kodezeichen zu den Einstelleinrichtungen in den einzelnen Wahlstufen und die Aufnahme von Frei- und Besetztzeichen.
Nach der Einstellung des Anrufsuchers ist die Verkehrsberechtigung des anrufenden Teilnehmers festzustellen oder das Rückfragekennzeichen aufzunehmen.
Diesem Zweck dienen im Speicher der Fig. 4 die Relais AMx, AM 2, WK, letzteres mit seiner Wicklung I, die an der Ader 28 und damit nach dem Ansprechen des Relais U im Anrufsucher der Fig. 3 und Schließen des Kontaktes- 64μ am Schaltarm das liegen. Da der anrufende Teilnehmer nur zu Verbindungen mit Teilnehmern der eigenen Anlage berechtigt ist, er also zur Gruppe der Hausstellen H gehört und es sich demnach auch nicht um die Herstellung einer Rückfrageverbindung handeln kann, liegt an dem vom Schaltarm das belegten Bankkontakt kein Potential. Keines der genannten Relais kann demnach ansprechen bzw. (WK) im Arbeitszustand ;ehalten werden.
Das Nichtansprechen eines der Relais AMx und AMz wird ausgewertet, wenn, wie später beschrieben, eine anrufende Hausstelle versuchen wollte, eine abgehende Amtsverbindung durch Wahl der Amtskennzahl »o« einzuleiten.
Nach Belegung des Speichers ist an die Prüf relais PA und PB (Fig. 5) +-Potential durch den Kontakt 85 es angeschaltet. Sprechen beide Relais an, dann ist der Gruppenwähler GW betriebsbereit.
Die Stromkreise für die Relais PA und PB verlaufen über folgende Wege:
15. (Fig. 5) +, 85CS, 86^r, 87g-, IPA, 88*2, 8iux, 44, (Fig. 4, 3), 65u, 83, (Fig. 6) 89C4, 90x3, 91, —.
16. (Fig. 5) +, 85CS, 86pr, 87?, IPB, 92*2, 82wl, 47, (Fig. 4, 3), 66m, 84, (Fig. 6) 9304, 94*3, 95, —.
Nach dem Ansprechen der Relais PA und PB liegt + an den Wicklungen dieser Relais unabhängig von den Kontakten 86^r und 8jq über die Kontakte 96 es, gjp, g8ux, ggpa, xoopb. Der Kondensator Ko4 wird geladen:
17. +, K04, xoxpb, i02pa, 103, —.
Die Teilnehmerstellen sind mit je zehn Wähltasten Tax bis Taxo und einer Rückfragetaste RTa ausgerüstet. Jede betätigte Taste legt Erde unmittelbar oder über einen Gleichrichter bestimmter Durchlaßrichtung an eine (4 bzw. 7) oder beide Adern, (4 und 7) an. Im Speicher sind entsprechend den drei Stellen der Rufnummern drei aus je vier Relais bestehende Wahlbrücken WB i, WB 2, WB 3 (Fig. 4) vorhanden. Die Wahlrelais der jeweils angeschalteten Wahlbrücke werden durch das einer zu wählenden Ziffer entsprechende Kodezeichen einzeln oder in bestimmter Kombination erregt.
Es sei angenommen, daß eine Verbindung mit dem Teilnehmer 538 herzustellen ist. Betätigt der anrufende Teilnehmer die Wähltaste Ta$, so wird außer den Kontakten 105 und 106 auch der beim Drücken irgendeiner der Wähltasten Tax bis Tag betätigte, gemeinsame Tastenkontakt 104 geschlossen, und der gemeinsame Tastenkontakt 6 wird geöffnet. 5 wird nur beim Druck der Taste RTa geöffnet. Die gemeinsamen Kontakte 6 und 104 werden beim Drücken von Taxo nicht betätigt.
Durch Schließen von Kontakt 105 ist die Wicklung I des Relais A (Fig. 4), die einerseits am +-Pol der Betriebsbatterie liegt und andererseits mit der Ader 69 verbunden ist, kurzgeschlossen. (+) Erde liegt an der Ader 69:
18. (Fig. 2) Erde (+), 104, 105, 4, (Fig. 3) bas, joc, 69.
Das Relais A fällt ab und schaltet das Relais Xx ein:
19. (Fig. 4) +, 2XCS, jzv, xoja, xo8ah, 109&3, Xx, —.
Durch Öffnen der Kontakte 52*1 und 68*1 werden das Relais A sowie die Wicklungen I und II von DR abgeschaltet. Über die Kontakte xxoxx und xxxxx ist die Wahlbrücke WB x, bestehend aus den Relais Ax, Bx, Cx und Dx, angeschaltet. Von diesen Relais sind zunächst nur Ax und Cx angeschaltet.
Welche Relais einer Wahlbrücke beim Betätigen einer Wähltaste ansprechen, ist aus nachstehender Tabelle ersichtlich. Die jeweils ansprechenden Relais sind durch /, die nicht ansprechenden durch — gekennzeichnet:
Betätigte Taste
Tax .
Ta2 .
Ta?, .
Ta^ .
Ταζ .
Tab .
Taj .
Ta 8 .
Tag .
Taxo
RTa.
Die Rückfragetaste beeinflußt, wenn sie in bestimmten Betriebsfällen betätigt wird, auch die Relais einer gerade angeschalteten Wahlbrücke.
Die in Klammer hinter die Gleichrichterbezeichnung gesetzten Buchstaben lassen erkennen, welche Wahlbrückenrelais ansprechen.
In der für die Relais A x-D χ angegebenen Kombination sprechen auch die Relais (A2-D2 bzw. A 3-D 3) der anderen Wahlbrücken auf die Kodezeichen für die zweite und dritte Stellenziffer einer Rufnummer an.
Erde angelegt an Ader 7/51 4/69 Relais der Wahlbrücke WB χ Ai Βτ Ci Di
über GRx(A) I
über GRx(A) GR 4 (D) I
unmittelbar GR4(D) I / I
über GRx(A) GR3(C) /
über GRx(A) unmittelbar I —. / I
unmittelbar — . I I
unmittelbar j I
unmittelbar über GR3 (C) I / I
über GRz(B) xinmittelbar I I
unmittelbar unmittelbar I j j I
über 6, Tn, 5
über GR3(C) I
Bei einer Verbindung in die Verkehrsrichtung 5 sprechen die Wahlrelais A1, Ci, Dx an. Zunächst sprechen die Relais Ax und Ci an:
20. (Fig. 2) Erde(+) 104, 105/106, GRx(A), zhu, 7, 1Z0 (Fig. 3), aas, jxc, 6xd, 51, (Fig. 4) 110*1, 112&1, xx3fx, IAx, —.
21. (Fig. 2) Erde (+) 104, 105, 4, (Fig. 3) bas, Joe, 69, (Fig. 4J xxxxx, 114&1, 115/Ί, ICi, —.
Beide Relais schalten ihre Haltewicklungen II ein:
ΐΐηαΐ, TiAi
22. +. 76cs, 116*11.
Das Relais Fi unterbricht durch Öffnen der Kontakte 121 fι und 122/i den Ladestromkreis eines Kondensators Ko 1:
23. +, 121 /i, Koi, 122/1, 123,—.
Es unterbricht ferner durch Öffnen der Kontakte 113 /1 und 115 / ι die Stromkreise 20 und 21. Die Wicklungen I der Relais A1 und C1 sind ausgeschaltet, Durch Schließen der Kontakte 124/1, 125/1, 126 /1, 127 / ι sind die von dem geladenen Kondensator Ko 1 gespeisten Erregerstromkreise für die Relais Bi und Dx vorbereitet. Da an der Teilnehmerstelle beim Druck der Wähltaste Ta 5 Erde über, den Gleichrichter GRt[A) an der Ader 4 und damit am Relais Bi Hegt und der Gleichrichter so gepolt ist, daß ein Entladestrom des Kondensators Ko 1 nicht über Bi und GRi (A) fließen kann, spricht nur das Relais D1 an:
24. Erde (—) 104, 105, 4, (Fig. 3) bus, 70c, 69 (Fig. 4) iir*i, 114A1, 125/Ί, IDi, 126/1, Koi,
1, Erde (—).
Das Relais D1 legt durch Schließen des Kontaktes 128^1 seine Haltewicklung II parallel zu den Wicklungen UA ι und IIC i.
Das Ansprechen des Relais Fi hat das Ansprechen des Relais S zur Folge:
25. +, 128/1, 129A1, IS,—.
Das Relais S öffnet am Kontakt 75 s den obenerwähnten Haltestromkreis für das Relais AH, welches abfällt und durch Öffnen des Kontaktes 108 ah den Stromkreis 19 unterbricht. Relais Xi fällt · ab. Es schaltet durch Öffnen der Kontakte 110*1, 111*1 die Wicklungen I der Wahlrelais A i-D 1 ausjnid über die Kontakte 52*1 und 68*1, da die Kontakte 130s und 131 s bereits geschlossen sind, beide Wicklungen I und II
des Relais S an die Sprechadern an. Dadurch wird verhindert, daß bei noch gedrückter Wähltaste das bereits aufgenommene Kodezeichen auch die Wahlbrücke WBz beeinflußt, wenn das Relais Ki anspricht. Nach Abfall des Relais Xr spricht das die Wahlbrücke WBi abschaltende und die Wahlbrücke WB2 anschaltende Aufnahme-Kettenrelais Ki an:
26. +, 76CS, 132«A, 133*1, 134ΛΙ, I Ki, —.
Das Relais K1 legt sich in einen Haltestromkreis, indem es seine Wicklung II am Kontakt 135 ki in einen vom Kontakt 76 es abhängigen Stromkreis einschaltet. Durch' Öffnen des Kontaktes 77kl wird Stromkreis 14 unterbrochen. Bei.Öffnen der Kontakte 112 k ι und 114 Ai werden die Wicklungen I der Wahlrelais 41-D1 der Wahlbrücke WB ι endgültig ausgeschaltet. Über die Kontakte696kl und' 697ki werden die Erregerwicklungen I der Relais A 2, B 2, C 2 und D 2 der Wahlbrücke WB 2 vorbereitend angeschaltet. Am Kontakt 129Ai wird Stromkreis 25 unterbrochen. Solange der Teilnehmer eine Wahltaste gedrückt hält, bleibt das Relais S durch StromfLuß über mindestens eine seiner Wicklungen angesprochen. Läßt der Teilnehmer die Wahltaste Ta ζ los, so fällt das Relais S ab. Relais A und Drosselspule Di? werden wieder eingeschaltet. Da Relais A seinen Kontakt 107 a öffnet, bevor das Relais AH den Kontakt 108 ah schließen kann, wird Stromkreis 19 für das Relais Xi nicht erneut geschlossen.
Das Ansprechen des ersten Aufnahmekettenrelais Ki führt, da beide Relais PA und PB erregt sind, das 7a Ansprechen des Relais PR herbei:
27. +, 128/1, 136 Ai, 137Ä11, 138/»«, IPr, —.
Das Relais Pl? legt sich in einen Haltestromkreis:
28. +, 142CS, 141^»·, 1409, IPi?, —.
Der Kontakt 86pr (Fig. 5) in den Stromkreisen 15 und 16 wird geöffnet. Die Relais PA und PB bleiben aber noch angesprochen, da an ihren Wicklungen noch 80- + über die Kontakte ΐοο^δ und 99^« liegt. Durch Schließen des Kontaktes I44^>r (Fig. 5) wird das am Prüf vielfach PFi liegende Prüfrelais PO eingeschaltet. Das Prüf vielfach PFi ist für alle Einstelleinrichtungen EE ι der Gruppenwähler GW vorhanden. An dieses Prüfvielfach werden die Prüfrelais PO aller Speicher angelegt, wenn sie nach Einleitung einer Verbindung das erste Kodezeichen aufgenommen haben und demnach zur Äussendung des zur Einstellung eines Gruppenwählers GW erforderlichen Kodezeichen bereit sind.
Durch die Anschaltung der PO-Relais aller Speicher an das Prüfvielfach wird verhindert, daß in einer , Wahlstufe gleichzeitig mehrere, verschiedenen Gruppen von Gruppenwählern dieser Wahlstufe zugeordnete Einstelleinrichtungen bereitgestellt werden können. Infolge der bei Anschaltung von PO-Relais in mehreren Speichern an dasselbe Prüf vielfach eintretenden Stromverzweigung und Spannungsteilung unter Benutzung einer zweiten Prüfader pv 1/2 kann das Relais PO nur ansprechen, wenn in keinem anderen Speicher, deren PO-Relais ebenfalls an dem Prüf vielfach PFi liegen, Potential angeschaltet ist. Der Stromkreis für das Prüfrelais PO verläuft über folgenden Weg:
. Gp, IPO, 145 k 11, pvilz, 146 29. -, 143, 144*. · ·
149. +·
Am Kontakt i$ofo (Fig. 4) wird ein Stromkreis geschlossen, der die Belegung der dem Gruppenwähler GW zugänglichen Einstelleinrichtung EEi zur Folge hat:
g-3) 6oi, 152c, , i55» ANi, —.
In diesem Stromkreis spricht nur das Relais P an. Es bereitet durch Schließen des Kontaktes 41p eine Verstärkung des über Stromkreis 30 fließenden Stromes vor. Die Haltewicklungen II der Relais PO1 und iat> Pi?ι sind eingeschaltet:
31. (Fig. 5) +, 156^, 1570,158^0, ΠΡΟ, IIPl?, —.
Das Relais P öffnet weiter den Kontakt qjft, über welchen die Relais PA und PB nach dem Öffnen des Kontaktes %6pr erregt gehalten wurden. Beide Re-
30. +, isopo, 151, IP, IIP/35, 153, (Fig. 6) I54C4> ΪΙΧ3,
lais fallen ab. Dadurch werden verschiedene Schaltvorgänge gleichzeitig eingeleitet.
Über die Kontakte 41^, 40pb, 3gpa und 380s ist die hochohmige Wicklung I des Relais P kurzgeschlossen. Der über Stromkreis 30 fließende Strom ist so verstärkt, daß im belegten Gruppenwähler GW (Fig. 6) das Relais X3 anspricht. Die Kontakte 90*3, 94*3 werden geöffnet. Minuspotential ist von den Adern 83 und 84 abgetrennt. Durch Schließen des Kontaktes 159*3 werden die Wicklungen II der Relais Jf 3 und P kurzgeschlossen. Die Einstelleinrichtung EEi ist gegen eine weitere Belegung gesperrt. Das Relais P fällt ab. Am Kontakt 157p wird Stromkreis 31 unterbrochen. Relais Pi? fällt ab und schaltet durch Öffnen des Kontaktes 144^ das Prüfvielfach PVi frei. Das Relais X 3 bleibt in Reihe mit dem Relais AN τ, welches beim Schließen von 159*3 anspricht, erregt. An den Kontakten 160*3, 161*3 werden die Adern 83 und 84 zu der Wahlbrücke WB11 in der Einstelleinrichtung EEx durchgeschaltet. Die Wahlbrücke besteht aus den nicht gezeigten Relais A11, Βττ, Cn, Dn. Geschlossen werden weiter die Kontakte 162*3 bis 166*3.
Das Relais ANi der Einstelleinrichtung schließt außer anderen nicht gezeigten Kontakten den Kontakt 167 am.
Im Speicher hat das über Stromkreis 27 ansprechende Relais PR das Relais Q eingeschaltet:
HO
32. (Fig. 4) +,2ICS, i68pr,
Ko, 25 ' ·
Die Relais PR und<2 bilden eine Zeit schalteinrichtung, welche die Einschaltung des am Prüf vielfach PFi liegenden Prüfrelais PO für eine bestimmte Zeit sichert. Ist gleichzeitig in anderen Speichern, deren PO-Relais am Prüf vielfach PFi liegen, Potential an die PO-Relais angelegt, so kann das Relais PO nicht ansprechen. Nach diesem erfolglosen Prüfversuch ermöglicht die aus den Relais Pi? und Q bestehende Schalteinrichtung ein wiederholtes Prüfen.
Das Relais Q hat infolge des parallel liegenden Kondensators Ko Abfallverzögerung. Das Relais PR wird durch Öffnen des Kontaktes 140 g ausgeschaltet und fällt ab. Das Relais PR öffnet den Stromkreis 29 am Kontakt 141^»·. Das Relais PO ist somit an ein Prüfvielfach nur für eine Zeit angeschaltet, die zur Belegung einer Einstelleinrichtung ausreicht.
Nach dem Abfall der Relais PA, PB und P spricht das Relais X 2 (Fig. 5) auf den Entladestrom des über Stromkreis 17 geladenen Kondensators Ko 4 für eine zur Übertragung eines Kodezeichens zu einer Einstelleinrichtung erforderlichen Zeit an:
33· +, Ko4, i6gpb, Xz, i7opa, g8ui, g7p, g6cs, +.
Für den Kondensator Ko 5 ist ein Ladestromkreis hergestellt:
34. —, 171, Ko5,172*2, +.
Durch Öffnen der Kontakte 88*2, 92*2 sind die Relais PA und PB von den Adern 44/83 und 47/84 abgeschaltet. Über die Kontakte 173*2, 174*2 wird das die Wahlbrücke in der Einstelleinrichtung EEi steuernde, der Ziffer 5 entsprechende Kodezeichen angeschaltet. Da die Relais A1, Cx und Di der Wahlbrücke WBx (Fig. 4) angesprochen sind, sind die Kontakte 175αi, 176CI und 177dl (Fig. 5) geschlossen. In der Wahlbrücke der Einstelleinrichtung EEx (Fig. 6) sprechen zunächst die Relais Axx, Cn und anschließend das Relais D11 an.
Eine eingehende Beschreibung der Steuerung der Einstelleinrichtung EEi und der Einstellung des Gruppenwählers GW auf eine zu einem freien Leitungswähler führende Leitung der fünften Dekade ist nicht erforderlich, da die gleichartige Steuerung der Ein-Stelleinrichtung EE 2, und die Einstellung des Leitungswählers eingehend erläutert wird. Erwähnt sei hier nur folgendes:
Durch das Ansprechen der Wahlbrückenrelais Axx, Cix und Du wird über eine von Kontakten aller Wahlbrückenrelais gebildete, durch ein Rechteck angedeutete Kontaktpyramide KPi die Markierader ma ^ mit der Ader 178 verbunden. Durch Steuerrelais der Einstelleinrichtung wird ein in dem Ruhezustand geladener Kondensator als Stromquelle zwischen Relais P2 und die Ader 178 gelegt. + wird an die zum Kontakt 164*3 führende Ader angeschaltet. Der Motor des Gruppenwählers beginnt zu laufen, da die beiden nicht gezeigten Statorspulen Mx und M 2 über Ankerkontakte abwechselnd eingeschaltet werden.
Erreicht der Schaltarm 179 des Gruppenwählers die Hauptrast HR 5, an welche die Markierader ma 5 angeschlossen ist, so spricht das Prüf relais P 2 an:
35. Kondensator Ko 7 obere Belegung, ..., P 2, 9S 166*3, 180C4, 179, -H7?5, ma*,, KPi, 178, Kondensator Ko 7 untere Belegung.
Das Prüfrelais P2 bereitet am Kontakt 181^2 einen Stromkreis für das den Gruppenwähler auf einer freien Leitung in jeder durch die Einstelleinrichtung gekennzeichneten Kontaktgruppe, bei der herzustellenden Verbindung ist es die fünfte Kontaktgruppe, stillsetzende Prüf relais P 3 vor.
Erreicht der Prüf arm 179 des Gruppenwählers GW den Prüfkontakt 182 einer freien abgehenden Leitung, so spricht das Prüf relais P 3 an:
36. +, IP3, II Pz, 181/12, 166*3, 180C4, 179, 182,
183, (Fig. 7) 184C5, 18504, 186, —.
Das Prüfrelais P3 setzt den Gruppenwähler in bekannter Weise durch Einschalten der zur Zeit nicht unter Strom stehenden Statorspule M 2 unverzüglich still. Dieses erfolgt durch Schließen des Kontaktes 187^3. ns
Durch Schließen des Kontaktes 188 p 3 wird die belegte abgehende Leitung infolge Kurzschluß der hochohmigen Wicklung I des Prüf relais P 3 sofort gesperrt. Es wird ein nicht gezeigtes Relais eingeschaltet, das den Kontakt 339/s 1 schließt.
Das Relais C4 und der Andrückmagnet AD, welcher die Schaltarme 189,190 für die Sprechadern in Kontaktberührung mit den Bankkontakten bringt (durch die beiden Kontakte ad angedeutet), sprechen an:
37. +, 167*1721, 339/si, 162*3, AD, C4, —.
909 594/4
Das Relais C 4 legt sich selbst und den Andrückmagnet in einen Haltestromkreis:
38. (Fig. 3) +, vjeh, 191. (Fig· 6) 193^4, AD, C 4, —.
Außerdem wird durch das über 17 eh an 191 angelegte +-Potential, das über 194C4 auch am Prüfschaltarm 179 liegt, die belegte abgehende Leitung unabhängig von der Einstelleinrichtung gesperrt gehalten. Die Kontakte 154 c 4, 8904, 93 c 4, 180 c 4 werden geöffnet. Damit ist der Zugang zur Einstelleinrichtung EE 2 vom Gruppenwähler abgeschaltet. Kontakt 250C4 wird geschlossen. Die Ader 153 ist damit zum Schaltarm 251 (Fig. 6) durchgeschaltet. Nach dem Öffnen des Kontaktes 154 c 4 fällt Relais .42Vi ab. In der Einstelleinrichtung EE τ fallen dann alle weiteren noch angesprochenen Relais ab.
Im Speicher Sp fällt das über Stromkreis 33 erregte Relais X2 (Fig. 5) ab, wenn der Kondensator Ko 4 entladen ist. Zu diesem Zeitpunkt ist das Relais PR wieder abgefallen. Das Relais Fx ist angesprochen. Das Ausgangskettenrelais Kxx spricht auf den Entladestrom des Kondensators Ko5 an:
39. —, 171, Ko5, 2oo#2, 20ipr, 202/Ί, Κττ, —.
as Es legt sich am Kontakt 203 ß 11 in einen von den Kontakten 204&13, 205es abhängigen Haltestromkreis. Am Kontakt 116 k Xi (Fig. 4) werden die Haltestromkreise über die Wicklungen II der Wahlrelais Ax, Cx, Dz aufgetrennt. Diese und auch das Relais Fi fallen ab. Das ist das Zeichen dafür, daß das erste gespeicherte Kodezeichen weitergegeben worden ist. Durch Öffnen der Kontakte 206 k 11 und 207 & 11 (Fig. 5) sind die Kontakte der Wahlbrückenrelais Ax-Di abgeschaltet. An den Kontakten 208kxi und 209 A11 sind die Kontakte der Wahlbrückenrelais A2-D2 vorbereitend angeschaltet. Diese Kontakte stehen aber, da das Relais X2 noch nicht wieder angesprochen hat, nicht in Verbindung mit den Adern 44/83 und 47/84. Der Kontakt 137 k 11 im Stromkreis 27 für das Relais Pr wird geöffnet. Das Ausgangskettenrelais Kxx schaltet auch das Prüfrelais PO sowie denParallelwegüberdenWiderstandi47 durch Öffnen der Kontakte 145 & 11 und 148 A11 vom Prüfvielfach PFi ab und durch Schließen der Kontakte 210A11 und 211&11 auf das Prüfvielfach PV2 der Einstelleinrichtungen für die Gruppeneinstellung der Leitungswähler um. Da der Kontakt I44pr offen ist, liegt kein Potential am Prüfrelais PO.
Nach dem Abfall des vom Relais PR ausgeschalteten Relais Q ist + an die beiden Prüfrelais PA und PB angeschaltet. Im Leitungswähler LW (Fig. 7) liegt — über 210, 2IIC5, 2xzds, 212*4, IS, 214, (Fig. 6) 189 und ad an der vom Anrufsucher kommenden Ader 83 sowie über 215, 21605, 2i8is, 217*4, HE, 219, (Fig. 6) 190 und ad an der Ader 84. Die Relais PA und PB sprechen über den Stromkreisen 15 und 16 entsprechende Stromkreise an. Das Relais E kann, da in diesen Stromkreisen die Wicklungen I und II gegeneinandergeschaltet sind, nicht ansprechen..1 An die Leitung des anrufenden Teilnehmers sind das Relais A und die Wicklungen I und II von DR (Fig. 4) nach dem Abfall des Relais S wieder angeschaltet.
Sendet, der Teilnehmer durch Druck auf die Wahltaste Ta ζ das der zweiten Ziffer 3 der Rufnummer 538 entsprechende Kodezeichen aus, so erfolgt in der beschriebenen Weise das Ansprechen des Relais Xx. Anschließend sprechen, wie aus der Tabelle hervorgeht, die Wahlrelais A 2, B 2 und D 2 der Wahlbrücke WB 2 an. Da Erde über den Tastenkontakt 231 unmittelbar an der Ader 7 und damit auch an der Ader 51 liegt, spricht zunächst das Relais A 2 an. Relais C 2 kann nicht ansprechen, da Erde an die Ader 4 und damit auch an die Ader 69 über den Tastenkontakt 232 und den Gleichrichter Gi? 4 (D) angeschaltet ist. Dieser Gleichrichter ist derart gepolt, daß er einen Stromfluß aus der Betriebsbatterie über die Wicklung I von C2 verhindert. Relais A 2 schließt einen eigenen Haltestromkreis:
40. (Fig. 4) +, 76CS, 220Ä12, 22ΙΛ2, 11.42, F2, —.
Relais F 2 legt durch Umlegen seiner Kontakte 223 f2\22\fz sowie 225/"2/226/7S den geladenen Kondensator Ko 3 an die Wicklungen I der Wahlrelais B 2 und D 2 an. Durch Umlegen der Kontakte 277/^2/ 228/^2 sowie 229/?2/23o/"2 werden an Stelle der Wicklungen I der Relais A 2 und C 2 die Wicklungen I der Relais B 2 und D 2 angeschaltet. Beide Wahlrelais B 2 und D 2 sprechen an. Erde liegt an der Ader 7/51 unmittelbar und an der Ader 4/69 über den Gleichrichter Gi? 4 (D), der eine Entladung des Kondensators Ko 2 über die Wicklung ID 2 zuläßt. Die Haltewicklungen HB und UD werden an den Kontakten 23362 und 234^2 eingeschaltet.
Über die Kontakte 235 f 2 und 236 k 2 wird das Relais S eingeschaltet, welches die beschriebenen Schaltvorgänge durchführt. Nachdem das Relais Xx wieder abgefallen ist, spricht das Aufnahmekettenrelais K2 an:
41. +, 76CS, 132«Ä, 133x1, 23702, IK2, —.
Es legt sich mit seiner Wicklung II in einen Haltestromkreis :
42. +, j6cs, 238A2, 23902, IIK2, —.
Durch Umlegen der Kontakte 240Ä2/241Ä2 und 242 k 2/243 k 2 werden die Wicklungen I der Relais A 2- D 2 ab- und vorbereitend die Wahlrelais A Z-Dz der Wahlbrücke WB 3 angeschaltet. Das Relais Pi? wird eingeschaltet:
43· +. 235/"2, 244Ä2, 245£12, 138^0, 139pb, 1409, IPi?, —.
Relais PR legt sich in den Haltestromkreis 28 und schaltet das jetzt am Prüfvielfach PF2 liegende Prüfrelais PO ein:
44· (Fig. 5) — 143. i44#r»
Gp, IPO, 2xxkxx, 246A12, pvzjx, 247
147, 210&11, 249&12, ^2/2 » 4 » τ· ^
Befindet sich in diesem Augenblick kein anderer Speicher der Anlage in dem zur Weitergabe eines Kodezeichens zu einer Leitungswählereinstelleinrichtung EE 2 erforderlichen Schaltzustand, so spricht das Relais PO an. Es legt +-Potential an das Relais P, das anspricht, wenn der Leitungswähler LW (Fig. 7)
und die dieser Leitungswählergruppe zugeordnete Einstelleinrichtung EE 2 (Fig. 8) betriebsbereit sind:
45. (Fig. 4) +, T-Sofo, 151, IP, IIP, 35, (Fig.3) 6od, 152c, 153, (Fig. 6) 250C4, 251, 252, (Fig. 7)
253C5. IIZ4, IZ4, 254, (Fig. 8) ,42V2, 255/^2, —.
Der Haltestromkreis 31 wird hergestellt. Pluspotential wird von den Relais PA und PB am Kontakt gyp abgeschaltet. Beide Relais fallen ab. Durch Schließen der Kontakte 40^6 und 3gfta wird, da der Kontakt 4.1p (Fig. 4) geschlossen ist, der Strom im Stromkreis 45 verstärkt. Relais X4 (Fig. 7) spricht an. Nach dem Schließen des Kontaktes 256*4 spricht das Relais AN 2 an. Gleichzeitig ist das Relais P (Fig. 4) kurzgeschlossen und fällt ab. Nach dem Schließen des Kontaktes gyp (Fig. 5) spricht, da die Kontakte 169^6 und 170^0 bereits geschlossen sind, das Relais X2 über Stromkreis 33 an. Über die Adern 44/83/214 und 47/84/219 kann das der zweiten Ziffer 3 entsprechende, im Speicher Sp festgehaltene Kodezeichen ausgesendet werden. DieKontakte257«2, 25862 und 259^2 (Fig. 5) sind geschlossen.
Das Relais X4 (Fig. 7) des Leitungswählers hat bei seinem Ansprechen durch Öffnen der Kontakte 212*4 und 217*4 Minuspotential von den Adern 214 und 219 abgetrennt und durch Schließen der Kontakte 260*4 und 261*4 die an den Adern 262 und 263 liegenden Wahlrelais mit den Adern 214 und 219 in Verbindung gebracht. Es hat weiter durch Schließen der Kontakte 263*4 bis 267*4 die anderen Steueradern zwischen dem Leitungswähler LW und der Einstelleinrichtung EE 2 durchgeschaltet. In der Einstelleinrichtung (Fig. 8) hat das Relais AN 2 seine Kontakte 268 ati2 bis 2730^2 geschlossen.
Die Aufnahme des der zweiten Stelle 3 der Rufnummer entsprechenden Kodezeichens in der Einstelleinrichtung EE 2 kann erfolgen.
Zuerst spricht das Relais A12 an:
46. (Fig. 5) Erde (+), Ga.2, 2570:2, 275k 12, 208&11, 173*2, 81MI, 44, (Fig. 4,3) 65M, 83, (Fig. 6), 189, 214, (Fig. 7) IE, 260*4, 262> (Fig· 8) 2j6wk2, 26gati2, 277f5, I Ax2, —.
Relais A12 legt seine Wicklung II in einen Halte-Stromkreis:
278m TT
47- +. 2730^2, —ir-—, 274012, II A ist, —.
In der Kontaktpyramide wird der Kontakt 280 β 12 geschlossen. Der Kontakt 281012 wird geöffnet. Ferner wird auch der Kontakt 282012 geschlossen. Kontakt 283 #12 wird geöffnet.
Das Relais F3 wird eingeschaltet:
, 282012, V 3, 284, —.
48. +, 2730W2,
279 η
Das Relais F5 spricht an:
49. +, 2720W2, 2860^2, 28703, F5, —.
Relais F5 legt sich in den Haltestromkreis:
278 eu
50. +, 273am,
279«
-, 283012, 289/% F5,
Am Kontakt 290/5 wird das Steuerrelais V3 kurzgeschlossen und fällt verzögert ab. Durch Umlegen der Kontakte 291/"5/292/7S und 293/5/294/5 wird der Ladestromkreis eines Kondensators Ko 5 geöffnet und letzterer als Stromquelle an die Wicklungen I der Wahlrelais B12 und Z) 12 angelegt. Durch Umlegen der Kontakte 277/5/296/5 und 297/5/298/5 werden die Wicklungen I der Wahlrelais A12 und C12 abgeschaltet und dafür die Wicklungen I der Wahlrelais B12 und D12 mit den Adern 262 bzw. 263 verbunden. Beide Wahlrelais B12 und D12 sprechen an:
51. (Fig. 5) Erde (—), Gb2, 25862, 275^12, 208Ä11, 173*2, 81 u i, 44, (Fig. 4,3) 65 u, 83, (Fig. 6),
189, 214, (Fig. 7) IE, 260*4, 262, (Fig. 8) 2j6wk2, 26gan2, 296/5, IB12, 292/5, K05, 294/5, Erde (-,·
52. (Fig. 5) Erde (—), Gd2, 259^2, 299Ä12, 209&11, 174*2, 82MI, 47, (Fig. 4,3) 66«, 84, (Fig. 6),
190, 219, (Fig. 7) IIE, 261*4, 263, (Fig. 8) 3θθϋ0Α2, 27O0W2, 298/5, ID12, 292/5, K05, 294/5, Erde (—). S5
Relais E spricht nicht an. Die Relais B12 und D12 schalten ihre Haltewicklungen II an den Kontakten 301 δ 12 und 302 0Ί2 parallel zur Wicklung HA12. In der Kontaktpyramide werden alle δ 12- und 0Ί2- go Kontakte umgelegt. Es interessieren nur die Kontakte 303612 und 304^12, denn über diese ist nun, da die Kontakte 280012 und 305 c 12 geschlossen sind, die Markierader ma 3 gekennzeichnet.
Nach Abfall des am Kontakt 290/5 kurzgeschlossenen Relais V 3 spricht das Relais WK2 an:
278 eu
53· +, 2730W2, -t- , 282012, 289/5, 30603,
279^
307/52, I WK2, —.
Am Kontakt 308wk2 wird +-Potential an die Statorspulen des Motors vom Leitungswähler angelegt. Die Statorspule Mx (Fig. 7) ist über den Ankerkontakt mx eingeschaltet:
54. (Fig. 8) -K309/S2, 3o8te<&2, Il WK2, 310, (Fig. 7) 265*4, ml> Mx, —.
Durch das abwechselnde Einschalten der beiden Statorspulen über ihre Ankerkontakte wird der Leitungswähler fortgeschaltet und auf der Hauptrast HR 3, dem Gruppenkontakt der dritten Dekade, durch Ansprechen des Prüfrelais P4 (Fig. 8) stillgesetzt. Das Relais WK 2 hat bei seinem Ansprechen den Ladestromkreis des Kondensators K08 (Fig. 8)
55. +, 3xxwk2, KoS, 3X2wk2, 313, —
unterbrochen. Am Kontakt 3X^wk2 ist der Kondensator Ko 8 als Stromquelle in den Stromkreis über das Prüfrelais P4 eingeschaltet. Dieser Stromkreis ist geschlossen, wenn der Prüfarm 315 des Leitungswählers die Hauptrast HR3 erreicht.
56. Obere Belegung des Kondensators K08, IP4, 316η, 317, (Fig. 7) 267*4, 3i8«2, Gp5, 315, ia5 HR3, OT03, (Fig. 8) 3Ο40Ί2, 303612, 305C12,
28o«i2, 3i4ffi>&2, untere Belegung des Kondensators Ko8.
Durch Schließen des Kontaktes 319^4 wird die beim Auftreffen der Schaltarme auf einen Bankkontakt nicht unter Strom stehende Statorspule M parallel zur Statorspule Mx geschaltet. Der Wähler wird stillgesetzt. Das Relais P 4 legt sich in einen Haltestromkreis.
57· +. ζηζαηζ, 320^4, .IIP4, —.
Im Leitungswähler spricht das Relais A4 an:
58. (Fig. 8) +, 32i?H> 322, (Fig. 7) 263*4, 324^2, IA 4, 325^5. —·
Geöffnet werden 185(14, 326^4, 430^4. Geschlossen werden 265 «4, 32804, 36704, 461 «4. Es besteht jetzt ein über die Ader 183 verlaufender Stromkreis:
59. (Fig. 3) +, vjeh, 191, (Fig. 6) 193C4, 194C4, 179, 182, 183, (Fig. 7) i84c5, 328*4, IUz, IA4, 325A5. —.
Das Relais Uz (Wicklung I) ist noch über die
Kontakte 324M2,263*4,321^4 (Fig. 8) kurzgeschlossen.
In der Einstelleinrichtung (Fig. 8) spricht nach dem Ansprechen des Relais WKz, da das Relais F3 abgefallen und 33103 geschlossen ist, das Relais EU an:
60. -K ζηζαηζ, j&owhz, 33103, EU, —.
Die Kontakte 2780«, 332 eu, 333 eu, 400 eu öffnen. Die Kontakte 334 s«, 335 eu, 336 eu schließen-. Das Ansprechen des Relais EU ist bei dem vorliegenden Stande des Verbindungsaufbaues ohne Bedeutung, denn der Leitungswähler wurde erst vor die Dekade 3 auf die Hauptrast HRs eingestellt.
Beim Ansprechen des Prüfrelais P 4 ist das Relais PS 2 eingeschaltet:
61. +, ζηζαηζ, 3ζοφ4, 337«, Gel, 338m, S>z, —. 40
Das Relais FSz, das stark verzögert anspricht, legt sich am Kontakt 340/52 in einen nur vom Kontakt ζηζαηζ abhängigen Haltestromkreis. Es schaltet am Kontakt 309/52 +-Potential von den Statorspulen des Leitungswählers ab, öffnet am Kontakt 30jfsz den Stromkreis 53 für das Relais WKz und den Kontakt z$$fsz. Nachdem der parallel zu 255/S2 liegende Kontakt 341^2 geöffnet hat, ist der Stromkreis für die Relais AN2 (EEz) sowie X4 (LW) unterbrochen. Beide Relais und anschließend die noch erregten Relais der Einstelleinrichtung fallen ab. Die Einstelleinrichtung ist freigeschaltet. Die Kondensatoren Ko 5 und Ko 8 werden geladen.
Im Leitungswähler spricht nach dem Öffnen des Kontaktes 263*4 das mit seiner Wicklung I im Stromkreis 59 liegende Relais Uz an und führt später zu erläuternde Umschaltungen durch.
Im Speicher (Fig. 4,5) werden die gleichen Umschaltungen vorgenommen wie nach Aufnahme des ersten Kodezeichens in der Einstelleinrichtung EEx. Nach dem Abfall des die Aussendung des zweiten Kodezeichens ermöglichenden Relais Xz des Speichers spricht das Ausgangskettenrelais Kxz (Fig. 5) an.
62. —, 171, Kos, zooxz, zoxpr, 342/Ί, 343/2, 344Ä13, Kxz, —.
Das Relais K12 legt sich am Kontakt 345 £12 in einen Haltestromkreis. Es trennt durch Öffnen der Kontakte 275 k 12 und 299 k 12 die Kontakte der Wahlrelais Az bis D 2 ab und schaltet an den Kontakten 346 k 12 und 374 k 12 die Kontakte der Wahlrelais A 3 bis D 3 vorbereitend an. Am Kontakt 220 k 12 werden die erregten Relais Az, Bz, Dz undFz (Fig.4) ausgeschaltet. Das ist das Kennzeichen, daß das der zweiten Stelle der Rufnummer entsprechende, gespeicherte Kodezeichen vom Speicher weitergegeben worden ist. Durch Umlegen der Kontakte 249 £12/ 348 k 12 und 246 A12/349 Ä12 W^cL das Prüf relais PO (Fig. 5) und der Parallelweg hierzu auf das Prüfvielfach PV'3 umgeschaltet.
Wenn die Kontakte 87^ und 86 pr geschlossen sind, sprechen die Relais PA und PB auf das an die Adern 44/83/214 und 47/84/219 im Leitungswähler wieder angelegte —Potential an.
An die Leitung des anrufenden Teilnehmers wird nach dem Abfall des Relais S im Speicher, das bis zum Loslassen der gedrückten Wahltaste 3 über eine seiner Wicklungen erregt gehalten wurde, die Speisebrücke A, DR angeschaltet. Der Teilnehmer sendet durch Druck der Wahltaste Γα 8 das der dritten Ziffer 8 der Rufnummer 538 entsprechende Kodezeichen. Das Relais Xi spricht wieder an. Die Wahlrelais A3 und C3 und anschließend das Wahlrelais S3 der Wahlbrücke WB 3 sprechen an. Im Haltestromkreis über die Wicklungen II der Relais A 3 und B 3 spricht das Relais F 3 (Fig. 4) an. Über den Kontakt 350^3 wird das Aufnahmekettenrelais K3 eingeschaltet, das sich in einen Haltestromkreis legt und das Relais PR einschaltet.
63· +> 351/3. 352Ä3, 353Ä13.
IPR, —.
Das Relais PR legt sich in den Haltestromkreis 28 und schaltet + an das Prüfrelais PO an. Dieses spricht an, wenn in keinem anderen Speicher, dessen PO-Relais ebenfalls am Prüfvielfach PV3 liegt, Potential durch den entsprechenden ^r-Kontakt an das PO-Relais angelegt ist.
In der beschriebenen Weise erfolgt die Belegung der Einstelleinrichtung EEz und in dieser die Aufnahme des dritten vom Speicher auszusendenden, der Ziffer 8 entsprechenden Kodezeichens. Die Relais A xz und C12 (Fig. 8) sprechen an. Es sprechen anschließend an die Relais V3 (Stromkreis 48) und F 5 (Stromkreis 49). Letzteres hält sich über Stromkreis 50. Die Relais B xz und D xz werden angeschaltet. Nur das Relais Bxz kann ansprechen. Die Markierader ma 8 ist dann über die Kontakte 355^12, 356612, 357 c 12 und 280 «12 gekennzeichnet. Nach Abfall des durch das Relais F$ kurzgeschlossenen Relais V3 spricht das Relais WK 2 über Stromkreis 53 an. Der Leitungswähler wird in der beschriebenen Weise angelassen. Kommt der Schaltarm 358 (Fig. 7), der vor diesem zweiten Anlaufen des LeitungsWählers auf der Hauptrast HR 3 steht, auf den Kontakt, an
dem die Markierader ma 8 angeschlossen ist, so spricht das Prüfrelais P 4 (Fig. 8) an.
64. (Fig. 8) obere Belegung des Kondensators Ko 8, IP4, 316», 317, (Fig. 7) 367*4, 360M2, 358, 361, maS, (Fig. 8) 365^12, 356612, J57CI2> 28o«i2, 2, untere Belegung des Kondensators Ko 8.
Der Leitungswähler wird stillgesetzt. Das Relais P4
legt seine Wicklung II in den Haltestromkreis 57.
Relais EU spricht über Stromkreis 60 an. Da im Leitungswähler der Kontakt 3622*2 geschlossen ist, äpricht das Relais R an.
65. (Fig. 8) +, 321^4, 322, (Fig. 7) 263*4, 362^2, X5 481*2, IÄ, -.
Kontakt 362W2 wird am Kontakt 363?" überbrückt. Die Zusammenschaltung der ankommenden Ader 252 mit der Ader 364 ist am Kontakt 305^ vorbereitet. Über diese Adern erfolgt in anderen später zu erao läuternden Verbindungen die Aufnahme eines Rückfrage- oder eines Amtskennzeichens.
Das Relais C5 spricht an:
66. +, 385^5. 386r, C5, —.
Es öffnet die Kontakte 18405, 211C5, 21605, 253C5 und schließlich die -Kontakte 387C5, 388C5, 389.C5, 39OC5» 39IC5> 392C5> 393^5-
Durch den Kontakt 387 c 5 ist das Relais C 5 an
die ankommende Ader 183 angeschaltet. Bei Öffnen des Kontaktes 184c5 fällt das Relais U 2 ab. Durch Öffnen des Kontaktes 360 u 2 und Schließen des Kontaktes 318 μ 2 wird die Ader 317 unter Abschaltung vom Schaltarm 358 über
Gp 5
mit dem Schalt-
arm 315 zusammengeschaltet.
Das Relais N in der Einstelleinrichtung spricht beim Schließen des Kontaktes 368/ an:
67. (Fig. 8) +, ζηταηζ, IN, 366, (Fig. 7) 36704,
ZfAr, DS, —.
40
Das Relais DS kann infolge des hohen Widerstandes der Wicklung I des Relais N nicht ansprechen. Durch Öffnen des Kontaktes 279 η fallen die Wahlrelais A12, B 12, C12 ab und öffnen den Haltestromkreis 50 für das Relais F 5. Über Kontakt 370« wird das Relais F3 erneut eingeschaltet:
68. +, 273 «»2, 370M, 371/5, F3, 284, —.
Es legt sich in einen über die Kontakte 372^3 und 33020/: 2 verlaufenden Haltestromkreis. Das Relais WKz ist noch angesprochen, denn der Stromkreis über seine Wicklung II und die Statorspulen des Leitungswählermotors ist noch nicht unterbrochen.
Am Kontakt 331 w3 wird das Relais EU ausgeschaltet und fällt ab. Das Relais F3 hat bei seinem Ansprechen den Ladestromkreis eines Kondensators Kog geöffnet:
69· +. 373^3, Kog, 374^3, 375, —.
Die Kontakte 376 ν 3 und 377^3 werden geschlossen.
Während der Abfallzeit des Relais EU sind die Relais G und UT über Kog, 3360W und 378« an die Ader 317 gelegt und stellen die Art der gewählten Leitung (zu einer Hausstelle H oder zu einem amtsberechtigten Teilnehmer HA, A, FA, FA/a oder zu einer anderen Zentrale der Anlage, Querverbindungsleitung QL) fest.
Das Relais G spricht an, wenn die gewählte Leitung LU einem auch zu Amtsverbindungen berechtigten Teilnehmer führt. In den Teilnehmerschaltungen dieser Leitungen ist die gemeinsame Ader 380 (s. Fig. 9) über einen Gleichrichter Gi?3, die Kontakte 381 «r3, 382^3 und die Wicklung II des Relais AR3 mit der Prüf- und Belegungsader 383 verbunden, auf deren Bankkontakt 384 der Schaltarm 315 (Fig. 7) steht. Dieser ist, wie erläutert, an die Ader 317 angeschaltet.
Das Relais UT (Fig. 8) ist über die Ader 395 mit der Prüfader 396 (Fig. 9) von abgehenden Verbindungsleitungen QL über den Gleichrichter GR 4, die Kontakte 397^4, 398^4 und die Wicklung II des Relais AR4. verbunden. Auf eine solche Querverbindungsleitung QL ist der Leitungswähler aber nicht eingestellt.
Die Stromkreise der Relais G und UT und die bei ihrem Ansprechen sich ergebenden Umschaltungen in der Einstelleinrichtung und in dem Leitungswähler werden später bei der Beschreibung solcher Verbindungen erläutert.
Im vorliegenden Falle ist eine Hausstelle H mit der Anrufnummer 538 gewählt worden. Die Prüfader 383 dieser Teilnehmerleitung steht nicht über einen Gleichrichter mit der gemeinsamen Ader 380 in Verbindung. Ein Stromkreis für das Relais G kommt daher nicht zustande.
Nach dem eben erwähnten Abfall des Relais EU (Fig. 8) spricht über den Kontakt 400 eu das Relais P5 an:
70. (Fig. 8) +, 401 ak, 402m, 400 eu, 378«, 317, (Fig. 7) 267*4, 3i8w2, IP5, 315, 384, 383, (Fig. 9), UARs, 382^3, TR3, —.
Über die Kontakte 404^5 und 403^5 wird + an den Schaltarm 315 angelegt. Die gewählte Leitung ist gesperrt. Gleichzeitig ist über 404^5 die Haltewicklung IIP5 eingeschaltet. Der Andrückmagnet AD, der die Schaltarme 437, 444 für die Sprechadern in Kontaktberührung mit den Bankkontakten bringt, spricht an.
71. +, 405^5, 389C5, 4o6?i, 407*-, AD, —.
Bei Öffnen des Kontaktes 325 f 5 fällt Relais A 4 ab, da dessen Wicklung II bei offenem Kontakt 460/ noch nicht eingeschaltet ist. Der erste Ruf wird zum gewählten Teilnehmer ausgesendet, denn das Relais Uz ist eingeschaltet:
72. —, 430^5» 431*;. 432% II!72, 433/, HR, gemeinsamer Langsamunterbrecher L U, +.
Das Relais U2 schließt den Rufstromkreis:
73· +» Wechselstromquelle WQ, 434M2, IY, 435«!s, 4365% 437, 438, (Fig. 9) Wecker an der Teilnehmerstelle, 443, (Fig. 7) 444, 4453;, 44692,
Das Relais Y kann nicht ansprechen oder schnarren, da seine Wicklung II am Kontakt 445 y kurzgeschlossen ist. Nach Abschaltung des +-Potentials vom Unter-
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brecher LU fallen die Relais U 2 und R ab. Der Stromkreis über die Wicklung I des Relais R wird, wie noch erläutert wird, durch Öffnen des Kontaktes 263*4 geöffnet. Über den Kontakt 448 r ist die Wicklung II des Relais U2 unter den Einfluß des Rufschalters RS gestellt, der -j- in Abständen von 5 oder 10 Sekunden anlegt. Relais ZJ 2 spricht dann an und schließt den Rufstromkreis 73. Bei jedem Ansprechen des Relais !72 liegt über die Kontakte449μ2, 450^5, 451&, 393C5
ίο das Freizeichen Fr an der Wicklung III von der Drosselspule DRi. Das Freizeichen wird induktiv auf die Wicklungen I und II von DRi übertragen und vom Teilnehmer wahrgenommen, da die Sprechadern inzwischen'durchgeschaltet worden sind.
In der Einstelleinrichtung EE 2 (Fig. 8) ist nach dem Abfall des Relais EU das Relais FS2, welches verzögert anspricht, eingeschaltet:
74. +, 273*W2,2786«, 283^12,426 c 12,338 7«, FS 2,—.
Am Kontakt 309 fs 2 wird + von der Ader 310 abgeschaltet. Relais WK2 fällt ab und öffnet unter anderem 341WÄ2. Öffnet 255 fs2, so fallen die Relais AN2 (Fig. 8) und X4 (Fig. 7) ab. Alle noch angesprochenen Relais in der Einstelleinrichtung fallen ab. Diese ist wieder freigeschaltet.
Im Leitungswähler (Fig. 7) trennt das Relais X 4 die Zugänge zur Einstelleinrichtung ab. Relais R fällt ab, da inzwischen Stromkreis 72 geöffnet wurde. Nach dem Schließen des Kontaktes 212*4 und 217*4 wird der Zustand (frei oder besetzt) der gewählten Leitung zum Speicher gemeldet.
Im Speicher (Fig. 4, 5) werden nach der Weitergabe
des letzten Kodezeichens und Abfall des Relais X2 die Relais PA und PB wieder angeschaltet. Nach dem Schließen der Kontakte 212*4, 217x4 ist für das Relais PA (Fig. 5) ein Stromkreis geschlossen:
75. (Fig. 7) —, IDRx, 412, 326«4, 410^5, 39OC5. 213ds, 2i2#4, IE, 214, (Fig. 6) 189, 83, (Fig. 3) 65#, 44, (Fig. 4, 5) 81«i, 88*2, IPyI1 87g-, 86/»-, 85CS1 +.
Das Relais PA leitet die Freischaltung des Speichers ein. Das Relais V (Fig. 4) wird eingeschaltet:
76. +, 413CS, 414/»«, 415^5, y, —·
Relais V legt sich am Kontakt 4160 in einen Haltestromkreis und schaltet am Kontakt 417« das stark verzögert ansprechende Relais FS ein. Im Anrufsucher wird das Relais C eingeschaltet:
77. +, 418 es, 419 v, 420 fs, 421, (Fig. 3) C, —.
Der die Wicklung II des Relais C kurzschließende Kontakt 54c wird geöffnet. Relais C liegt jetzt in Reihe mit dem Andrückmagnet AD1 beide werden über 57 u und 422 c gehalten. Durch Öffnen der Kontakte 71c und 70 c werden die Abzweige 51 und 69 zum Speicher von den Sprechadern abgeschaltet. An den Kontakten 423 c und 424 c werden die Sprechädern durchgeschaltet. Der Teilnehmer erhält seinen Speisestrom über eine im Leitungswähler angeordnete Speisebrücke. Durch Öffnen des Kontaktes 152 c wird die Verbindung der Ader 35 mit der Ader 153 unterbrochen. Letztere wird am Kontakt 425 c zum Schaltann das durchgeschaltet.
Im Speicher spricht das Relais FS (Fig. 4) nach Ablauf der Verzögerungszeit an. Es unterbricht am Kontakt 16 fs den Stromkreis 3, denn der Kontakt 1551; ist bereits offen. Die Relais Cs (Fig. 4) und EH (Fig. sJfallenab.AllenocherregtenRelaisdesSpeichers werden ausgeschaltet. Dieser ist freigeschaltet.
Für den anrufenden Teilnehmer ist nunmehr der Speisestromkreis hergestellt:
78. (Fig. 7)—, IDi?, 412, 32604, 410/» 5, 39Oc5> 2xzds, 2x2x4, IE, 214 (Fig. 6), 189, 83 (Fig. 3), 423c, ««s, 7, (Fig. 2) 2hu, 6, Tn, 5, 4, (Fig. 3) bus, 424c, 84, (Fig. 6), 190, 219, (Fig. 7) IIE, 217x4, 2i8«s, 391C5, 411^5, 428, HDRt, +.
Durch Schließen des Kontaktes 429 e (Fig. 7) wird, da 430 a 4 geschlossen ist, + an die Ader 183 angelegt. Diese Anlegung erfolgt vor dem Abfall des Relais EH (Fig. 3), dessen Stromkreis, wie beschrieben, von dem stark verzögert ansprechenden Relais FS (Fig. 4) geöffnet wird. Die Relais C5 (Fig. 7), U, TR und AR (Fig'. 3) bleiben somit unabhängig von 17 eh (Fig. 3) angesprochen.
Meldet sich in einer Rufpause der gewählte Teilnehmer, so spricht in dem über die Sprechapparate verlaufenden Stromkreis das Brückenrelais Y an, an dessen Wicklung I der —Pol über Kontakt 452W2 liegt. An den Kontakten 453^ und 454^ werden die Sprechadern durchgeschaltet. Geschlossen werden weiter die Kontakte 455y, 456y, 457y. Geöffnet werden die Kontakte 445 y, 432y. Das Relais A 4 spricht an:
79. —, 459/15, UA4, 456.V, 460/, 4069-1, 389C5, 4Ο5/-5, +·
Kojitakt 461 «4 überbrückt Kontakt 456^.
Die beiden Teilnehmer sind miteinander verbunden.
Jeder der beiden Teilnehmer kann durch Auflegen seines Handapparates die Verbindung auslösen. Der seinen Handapparat nicht auflegende Teilnehmer wird abgeschaltet. An seiner Leitung wird der Fangzustand hergestellt.
Angenommen sei, daß der angerufene Teilnehmer seinen Handapparat zuerst auflegt. Das Brückenrelais Y fällt ab. Durch Öffnen des Kontaktes 457 y wird der Speisestromkreis 78 für den anrufenden Teilnehmer unterbrochen. Das Relais E fällt ab. Gleichzeitig werden durch Öffnen des Kontaktes 455 y die Relais C 5 (Fig. 7), AD, C4 (Fig. 6) sowie in Fig. 3 U, AR, TR ausgeschaltet und fallen ab.
Das Relais AR fällt schneller ab als das Trennrelais TR. Die Wicklung I des Relais TR ist dadurch in einen über die Sprechapparate des anrufenden Teilnehmers Tn verlaufenden Stromkreis eingeschaltet. In diesen Stromkreis ist als Zusatzstromquelle Wechselstrom über in Graetzschaltung angeordnete GleichrichterGFi bis GF 4 eingeschaltet. Diese Zusatzitromquelle ermöglicht, eine abgeschaltete Teilnehmerleitung auch dann abgeschaltet zu halten, wenn bei irgendeinem Betriebszustand, z. B. beim Empfang lines Gassenbesetztzeichens, das anzeigt, daß alle in eine gewählte Verkehrsrichtung abgehenden Ver-
bindungsleitungen gesperrt sind, nicht beachtet und beim Druck einer Wahltaste zwecks Aussendung des Kodezeichens für die nächste zu wählende Ziffer der Rufnummer Erde über den Gleichrichter GR 2 (B) (Fig. 2) an die Ader 4 angelegt wird, so daß ein Stromfluß über die Wicklung I des Relais TR nicht möglich ist, oder es wird außerdem oder nur allein Erde an die Ader 4 angelegt. Das Relais TR würde ohne Anwendung einer zusätzlichen Stromquelle abfallen und den Fangzustand beenden. Der Stromkreis für das Relais TR:
80. Erde (+), eine Halbwelle des Wechselstromes: GFi, sec I Tr, GF2, 468, oder andere Halbwelle des Wechselstromes: GF3, secjTr, GF 4, 468, sec jJs, II TR, i3ar, tetr, 4, (Fig. 2) 5, 6, zhu, 7, (Fig. 3)
63fr, 12ar, ITR1-.
An der Primärwicklung/»?- der Induktionsspule/S liegt der Besetztsucher Su. Bei Auflegen des Handapparates beim Teilnehmer Tn wird Stromkreis 80 geöffnet. Relais TR fällt ab. Der Ruhezustand ist wiederhergestellt.
Im Anrufsucher wird nach dem Abfall des Relais U das Relais C am Kontakt 463 μ kurzgeschlossen. Es fällt verzögert ab und schaltet durch Öffnen des Kontaktes409c das Relais D aus. Das Relais D schaltet in üblicher Weise das Verbindungsaggregat ASjGW wieder als zu benutzendes in die nicht dargestellte Relaiskette ein. Durch Öffnen von 422 c wird der Andrückmagnet ausgeschaltet.
Alle noch erregten Relais des Leitungs- und des Gruppenwählers werden bei Abfall der Relais C 4 und C 5 ausgeschaltet. Gruppenwähler und Leitungswähler sind freigeschaltet und können für eine neue Verbindung in Anspruch genommen werden.
II. Eine Hausstelle H
oder ein halbamtsberechtigter Teilnehmer HA
wählt die Amtskennziffer »o«
Nach Anruf des Teilnehmers erfolgt die Belegung des Speichers, die Einstellung des Anrufsuchers und die Aufnahme der Kodezeichen in der beschriebenen Weise. Der Teilnehmer hat die der Ziffer »o« entsprechende Wahltaste Ta 0 gedrückt, obgleich er nicht zur Führung von Amtsgesprächen bzw. zur eigenen Herstellung von Amtsverbindungen berechtigt ist. Wie erläutert, liegt an dem vom Schaltarm das (Fig. 3) des Anrufsuchers belegten Bankkontakt kein Potential.
Kennzeichnungsrelais im Speicher sprechen nicht an.
Auf das der Ziffer »0« entsprechende Kodezeichen sprechen im Speicher alle vier Relais: Ai, Bi, Cx, Di an. Da keines der Relais AM τ und^4Af 2 angesprochen hat, wird die Teilnehmerleitung sofort ab- und der Speicher freigeschaltet, denn für das Relais FS ist nach dem Ansprechen des Relais Ki folgender Stromkreis hergestellt:
81. (Fig. 4) +, 21CS, 471kl, 47-zamz, 473^1, 474&I,
r, 476a!i, 477ami, FS, —■.
Über die Kontakte 413es, 468/1, 469 fs wird das
Relais V eingeschaltet. Durch Öffnen der Kontakte 15 ν und 16 fs ist der Stromkreis 3 geöffnet. Die Relais EH und Cs fallen ab. Relais Cs schaltet alle erregten Relais
des Speichers aus. Relais EH unterbricht durch Öffnen des"" Kontaktes 17 eh den Haltestromkreis über die Wicklung II des Relais U und trennt gleichzeitig -f· vom Schaltarm cas ab. Relais AR fällt schnell ab und schaltet das Trennrelais TR in den Stromkreis 80 ein.
III. Verbindung mit einer anderen Zentrale
der eigenen Anlage _o
An jeder von den Leitungs Wählern abgehenden Querverbindungsleitung zu einer anderen Zentrale der Anlage ist eine Speisebrücke für anrufende Teilnehmer vorhanden. Die Speisebrücken im Leitungswähler sind abzuschalten. Die Ausrüstung der Querverbindungsleitungen ist nicht gezeigt.
Es sei angenommen, daß eine Querverbindungsleitung durch Wahl der Rufnummer 594 erreicht wird.
Der anrufende Teilnehmer sei wieder eine Hausstelle oder ein halbamtsberechtigter Teilnehmer, so daß im Speicher keines der Relais AMi oder AM2 anspricht. Der Leitungswähler (Fig. 7) stellt sich nach Aufnahme des Kodezeichens entsprechend der zweiten Ziffer 9 auf die Hauptrast HR 9 ein, da in der Einstelleinrichtung gemäß der Tabelle die Relais B12, C12 und D12 angesprochen sind und der Kondensator Ko 8 (Fig. 8) an die Markierader ma 9 über die KonLakte 281 a XZ, 500 c 12, 501 δ 12, 5O2iZi2 angelegt ist. Bei Aufnahme des der Ziffer 4 entsprechenden Kodezeichens werden die Relais A12 und C12 erregt. An die Markierader 4 ist der Kondensator Ko 8 über die Kontakte 280« 12, 357c 12, 503&12 und 504^12 angelegt.
Nachdem in der Einstelleinrichtung Stromkreise für die Relais G und UT, wie beschrieben, vorbereitet sind, spricht das Relais UT der Einstelleinrichtung über folgenden Stromkreis an:
82. (Fig. 8) obere Belegung des Kondensators Ko 9, 377^3. 336ew, 378«, 317, (Fig. 7), 267*4, 3i8w2, Gp5, 315, 505, 396, (Fig. 9), IIAR4, 398^4. 397 ar4, GR 4, 395, (Fig. 8) UT, 376^3, untere Belegung des Kondensators Ko 9.
Das Relais UT legt sich am Kontakt 506 ut mit seiner Wicklung II in einen vom Kontakt 272 im 2 abhängigen Haltestromkreis. Durch Schließen des Kontaktes 507 ut ist, da die Kontakte 36704 und 368 r geschlossen sind, das Relais DS eingeschaltet:
83. (Fig. 8) +, 507MS, 366, (Fig. 7) 3670:4, 368?-, I DS, —.
Es legt sich in einen Haltestromkreis
84. +, 510&, 393C5, Suds, DS, —.
Nach dem Abfall des Relais EU (Fig. 8) spricht das Relais P 5 über einen dem Stromkreis 70 entsprechenden Stromkreis, der über das Trennrelais TR 4 der gewählten Querverbindungsleitung QL verläuft, an.
Der Andrückmagnet AD spricht über Stromkreis 71 an. An den Kontakten 213 ds und 218 ds wird die Speisebrücke für anrufendeTeilnehmer, die Drosselspule DRi, abgeschaltet. Über die Kontakte ^izds und $i3ds werden die ankommenden Sprechadern 214 und 219 mit den Schaltarmen 437 bzw. 444 verbunden. Durch Öffnen der Kontakte 435 ds und 447 a!s wird das Relais Y abgeschaltet. An der Verbindungsleitung
liegt — Potential an der Ader 517 (nicht gezeigt) und damit auch an der Ader 214, mit der das Relais PA im Speicher verbunden ist. PA spricht an (s. Stromkreis 75) und veranlaßt die Abschaltung des Speichers in der beschriebenen Weise und die Durchschaltung der Sprechadern.
Die weitere Herstellung der Verbindung interessiert im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht. Die Freischaltung der Einstelleinrichtung EE 2 erfolgt wie beschrieben.
IV. Ein Teilnehmer FA\a ruft an Am Bankkontakt 520 (Fig. 3) des Anrufsuchers liegt + -Potential unmittelbar, d.h. ohne vorgeschalteten Widerstand. Der Anrufsucher wird auf die anrufende Leitung eingestellt. Das Prüfrelais P öffnet den Haltestromkreis 5 über die Wicklung II des Relais Q am Kontakt Z2f. Im Anrufsucher spricht das Relais U an (Stromkreis 10) und schließt unter anderem den Kontakt 64W. Wenn beim Druck einer Wahltaste das
ao Relais A abfällt und das Relais Xi über Stromkreis 19 angesprochen hat, ist für die Relais AMx und WK folgender Stromkreis hergestellt:
85. (Fig. 3) +, 520, das, 64U, 28, (Fig. 4) I WK, 5215, 522s, 523*1, 524^^2, AMx, —.
Relais AMx legt sich in einen Haltestromkreis:
86. +, 526es, 527amx, AMx, —.
Die Wicklung I des Relais WK ist kurzgeschlossen. Der Kontakt 477«« ι wird geöffnet, der Stromkreis 81 kann, wenn der Teilnehmer die Amtskennziffer 0 wählen sollte, nicht geschlossen werden. Die Kontakte 529amx und föoamx werden geschlossen.
Verbindung mit dem Teilnehmer 538
Die Einstellung des Gruppenwählers und des Leitungswählers erfolgt in der beschriebenen Weise, ebenso auch die Herstellung der Sprechverbindung bei Freisein der gewählten Teilnehmerleitung.
Die Teilnehmerleitung ist besetzt, der anrufende Teilnehmer hat aber die Möglichkeit, sich auf die gesperrte Teilnehmerleitung aufzuschalten.
Im Leitungswähler (Fig. 7) kann das Prüf relais P 5 nicht ansprechen, da an der Prüfader das Sperrpotential angelegt ist. Die Kontakte 408^ 5 un(i 4-09^" 5 bleiben geschlossen. Die Schaltvorgänge in der Einstelleinrichtung EE 2 werden in der beschriebenen Weise durchgeführt. Das Nichtansprechen des Prüfrelais P5 hat hierauf keinen Einfluß. Nach dem Ansprechen des Relais C 5 liegen beide Wicklungen des Differenzrelais Q x und beide Wicklungen der Drosselspule DR χ an den Sprechadern 214 und 219. Im Speicher Sf wird das Relais PB erregt:
87. (Fig. 7) —, IDRx, IQx, 409^.5, 39IC5, 2x8ds, 217*4, IIE, 219, (Fig. 6) 190, ad, 84, (Fig. 3) 66m, 47, (Fig. 4/5) 82M i, 92*2, I PB, 875, 86pr, 85 es, +. i
Das Relais V (Fig. 4) wird eingeschaltet. 88. +, 413CS, 535^«, 536566, V, —.
Kontakt 416» wird geschlossen und dadurch das Relais V unabhängig von den Kontakten 535^«,
536^6 gehalten. Relais C (Fig. 3) spricht über Stromkreis 1Jj an und schaltet die Sprechadern durch. Der Speicher wird durch das über Kontakt 4177; eingeschaltete, verzögert ansprechende Relais FS freigeschaltet. Nach der Durchschaltung der Sprechadern durch das Relais C im Anrufsucher spricht im Speisestromkreis das Relais E des Leitungswählers an und führt die beschriebenen Umschaltungen durch. An die Wicklung III der Drosselspule DR χ ist der Besetztsummer Bes über die Kontakte 53752, 538^5, 451 ds und 393 c 5 angelegt.
Der Teilnehmer ist aufschaltberechtigt. Er kann durch Druck der Wähltaste Tao sich auf die bestehende Verbindung aufschalten. Auf die Erdanschaltung an die Ader 7 (Fig. 2), die mit der Ader 214 (Fig. 7) in Verbindung steht, spricht das Differenzrelais Qx an. Es ist nun festzustellen, ob der Teilnehmer aufschaltberechtigt ist, denn die nicht zur Aufschaltung auf besetzte Teilnehmerleitungen berechtigten Teilnehmer können auch die Taste Tao betätigen. Die Feststellung, ob der anrufende Teilnehmer aufschaltberechtigt ist, wird durch das Relais<22 durchgeführt. Das Relais Qx hat durch seinen Kontakt 53951 Minuspotential an das Relais Q 2 angelegt, das über folgenden Stromkreis anspricht:
89. + (Fig. 3), 520, das, 425c, 153, (Fig. 6) 250C4, 251, 252, (Fig. 7) 38805, 327/, Q2, 539?i, —.
Der Kontakt 54652 überbrückt den Kontakt 539 51.
Der Andrückmagnet AD ist über die Kontakte 54752 und 54851 eingeschaltet. Gleichzeitig spricht das Relais R über 54752 an.
Die Kontakte 453 y und 454)/ sind an den Kontakten 55052, 55152 überbrückt. Der anrufende Teilnehmer ist aufgeschaltet. Über die Kontakte 55252, 538^5, 45IiZs, 393C5 ist ein Tickerzeichen Ti an die Wicklung III von DRx angelegt. Die sprechenden Teilnehmer werden durch dieses Tickerzeichen auf die bestehende Aufschaltung auf ihre Verbindung aufmerksam gemacht.
Der anrufende Teilnehmer ersucht gegebenenfalls die sprechenden Teilnehmer, ihre Verbindung zu beenden. Haben die sprechenden Teilnehmer ihre Verbindung beendet und ist das Sperrpotential von der Prüf ader 383 abgeschaltet, so spricht Relais P 5, an dessen Wicklung I der Kontakt 55352 Pluspotential angelegt hat, an:
9°· +. 55352, I P5. 315, 384, 383, (Kg- 9) IIAR3 382^3, TR3,—.
Die gewählte Leitung wird gesperrt. Das Freisignal wird an die Wicklung lIIDRx angelegt und vom anrufenden Teilnehmer wahrgenommen. Er kann die Taste Tao loslassen. Durch Umlegen der Kontakte 408^5/410^5 und 409^5/411^5 wird die Richtung des Speisestromes gewechselt. Es ist jetzt der Speisestromkreis 78 hergestellt. Der Stromwechsel veranlaßt den vorübergehenden Abfall des Relais E. Das hat aber keinen Einfluß auf den Bestand der Verbindung. Alle Relais, die an der Halteader hegen und ihr Haltepotential über den Kontakt 429 ε erhalten, wie C5 (Fig. 7), C4, AD (Fig. 6), U, AR, TR (Fig. 3), haben mindestens eine geringe Abfallverzögerung, so
daß die vorübergehende Öffnung des Kontaktes 429 g ohne Bedeutung ist.
Im Leitungswähler fällt beim Loslassen der Taste Ta 0 Relais Q1 ab. Relais Q 2 wird am Kontakt 560^1 kurzgeschlossen und fällt ebenfalls ab. Nach dem Schließen von 436^2 und 446 q 2 wird Rufstrom ausgesandt.
Sollte ein Teilnehmer, der keine Aufschaltberechtigung hat, also ein Teilnehmer der Klassen H, HA, A oder FA, eine Aufschaltung auf eine gesperrte Teilnehmerleitung versuchen, und die als Aufschalttaste dienende Wähltaste Ta 0 drücken, so spricht auch das Relais Q1 an. Das Relais Q 2 wird angeschaltet, kann aber nicht ansprechen, denn an dem vom Schaltarm das belegten Anrufsucherbankkontakt liegt entweder kein Potential, oder — oder + über einen so hohen Widerstand wi, daß das Relais Q 2 nur Fehlstrom erhält.
C. Abgehende Amtsverbindungen (Fig. 2 bis 11)
I. Ein Teilnehmer FA oder FA ja wählt die Amtskennziffer »o«
Der Teilnehmer wählt die Amtskennzahl 0. Alle vier Wahlrelais A1 bis D1 der Wahlbrücke WB1 sprechen an. Stromkreis 81 für das Relais FS wird nicht geschlossen, denn der Kontakt 477ami ist offen. In der Einstelleinrichtung EE1 (Fig. 6) werden durch das vom Speicher ausgesandte Kodezeichen ebenfalls alle vier Wahlrelais A11 bis D11 erregt. Die Markier ader ma 0 wird über die Kontaktpyramide KP 1 gekennzeichnet. Nach dem Erreichen der Hauptrast HR10 sucht der Gruppenwähler GW eine freie Amtsleitung, Gelangt der Prüfarm 179 auf den Kontakt 561 der ersten freien Amtsleitung, so spricht das Prüfrelais P3 an.
91. +, I P3, II P3, 181^2, 166x3, 180C4, 179, 561, 562, (Fig. 11) 563^1,564α«, 565ΛΜ2, CA, —.
Im Gruppenwähler sprechen C4 und AD über Stromkreis 37 an und schalten die Verbindung durch. Sperrpotential liegt über 17 eh (Fig.3) an 191 und damit auch 562.
Durch Schließen des Kontaktes 566 ca wird ein Anreiz gegeben, welcher zur Folge hat, daß ein freier Speicher SfA über den der Amtsleitung zugeordneten, nicht gezeigten Mischwähler MWA belegt wird. Vom Speicher SfA sind nur wenige Relais und Stromkreise veranschaulicht.
Im Speicher Sf A (Fig. 11) spricht ein Relais FAS auf das im Speicher Sf festgehaltene Verkehrsberechtigungskennzeichen der Teilnehmer FA und FA ja an:
92. (Fig. 4) +, 774CS, 77^1,776 am.2, 777 dl, 778 ei, 77961, 7800:1, 53Oiüwi, 544,545 M 35, (Fig.3)6oi, 125c, 153, (Fig. 6) 25OC4, 251, 587, (Fig. 11), .... FAS, —.
Der Kontakt 588 fas wird geöffnet. Dadurch ist dem fernamtsberechtigten Teilnehmer die Herstellung von Fernverbindung ermöglicht.
Vom Speicher wird nach dessen Belegung durch nicht gezeigte Relais das Relais Ba eingeschaltet. Dieses schaltet an den Kontakten 5676« und 568 ο«
j die Sprechadern durch und schließt den Kontakt 586 ο«. Im Speicher Sf (Fig. 4, 5) spricht das PZ?-Relais an:
93. (Fig. 10) —, Illii, I 51, 570fri, 571 du, 572, (Fig. 11) 573 ea, 568 ο«, 574, (Fig. 6) 190, 84, (Fig. 3) 66«, 47, (Fig. 4, 5) 82WI, 92*2, PB, 87g, 86fr,85cs,—. yo
In diesem Stromkreis sprechen die Relais XA1 und S ι wegen des hohen Widerstandes der Wicklung des Relais PB nicht an. Das Relais PB veranlaßt das Ansprechen des Relais V (Stromkreis 88). Relais C (Fig. 3) spricht an (Stromkreis 77).
Die Sprechadern werden durchgeschaltet. Der Schaltarm das wird mit der Ader 153 verbunden. Durch das stark verzögert ansprechende Relais FS (Fig. 4) wird die Freischaltung des Speichers Sf nach einiger Zeit veranlaßt.
Der anrufende Teilnehmer erhält seinen Speisestrom von der Speisebrücke in der Amtsübertragung A U (Fig. 10,11):
94. (Fig. 10) +, ΙΧΑτ, ΪΑΑτ, 574^1, 57$du, 576, (Fig. 11) 577ea, 5676a, 578, (Fig. 6) 189, 83, (Fig· 3) 423 c, aas, 7, Teilnehmerschleife, 4, bas, 424c, 84, (Fig. 6), 190, 574, (Fig. 11) 5686«, 573ea, 572, (Fig. 10) 571 du, 570ΟΊ, ISi, UXA1,
Die Relais AAx und Si sprechen an. Das Relais XA ι ist ein Differenzrelais und spricht nicht an. Über Kontakt 579 s ι spricht das Relais HC (Fig. 11) an, das seine Kurzschlußwicklung II bei 580 hc einschaltet. Am Kontakt 581ÄC wird das Relais AA zwischen die Adern 582 und 583 der Amtsleitung AL gelegt und spricht über einen von der Batterie im Amt gespeisten Stromkreis an. Kontakt 584ÄC schaltet das Amtsanrufrelais A R1 ab. Das Relais AA schließt den parallel zu 586 δα liegenden Kontakt 585 «α (Fig. 11).
Nach Wahl der Amtskennziffer »o« muß der Teilnehmer auf ein zweites vom Amt gegebenes Wählzeichen warten, bis er die Wahl durch aufeinanderfolgendes Betätigen der Wähltasten fortsetzen kann.
Beim Drücken irgendeiner Wahltaste fällt infolge der Erdanschaltung (+-Pol der Batterie ist auch geerdet) Relais AA1 ab. Relais EA (Fig. 11) spricht an:
95· +» 588ba, 589ÄC, 590««!,
, I EA, —.
Durch Öffnen von 577ea, 573 ea und Schließen von 592 ea, 593 ea werden die Adern 578 und 574 von den Adern 576 und 572 ab- und auf die zum Speicher führenden Adern 594 und 595 umgeschaltet. Über die Kontakte 596 ea und 5976a wird Relais HC gehalten. Am Kontakt 598 ea wird das Relais AA 2 parallel zu IEA gelegt und spricht an. Es öffnet 591 «α 2 und schließt 599 aa 2. Am Kontakt 600 ea wird ein Halte-Stromkreis über die Wicklung II vom Relais EA vorbereitet.
Durch das Kodezeichen werden die Relais A 5, B 5, C 5, D 5 der Wahlbrücke WBi des Speichers S^ A in derselben Weise gesteuert wie die Relais der Wahlbrücke WB1 im Speichers^. Zuerst sprechen, je
909 594/4
nach dem Kodezeichen, beide Relais A 5, C 5 oder eines von ihnen an" und nach Umlegen der fri-Kontakte eines nicht gezeigten Relais die Relais B 5 undZ>5 ode.r auch nur eins von ihnen. Nach Aufnahme des Kodezeichens wird ein Relais SU über seine Wicklung I in nicht gezeigter Weise zum Ansprechen gebracht und legt durch Umlegen des Wechselkontaktes 6oxsu/6o2su seine Wicklung II an die Ader 594 und durch Umlegen des Wechselkontaktes 603 s« /604 su seine Wicklung III an die Ader 595. Es bleibt angesprochen, so lange an der Station die Wahltaste in Arbeitslage ist. Inzwischen werden durch Umlegen der Wechselkontakte 6o^kaxj6o6kax und 607kax/ 608 ha ι die Wicklungen I der Relais der Wahlbrücke ig WBx ab- und die Wahlbrücke WB 2 (nicht gezeigt) angeschaltet.
Es werden nacheinander alle Kodezeichen der zu wählenden Rufnummer aufgenommen.
Der Speicher SfA darf, im Gegensatz zum Speicher Sf (Fig. 4, 5), keine Kodezeichen aussenden, sondern muß Stromstoßreihen -erzeugen, die über die Amtsleitung übertragen werden. Wie diese Stromstoßreihen in Abhängigkeit von den angesprochenen Wahlrelais erzeugt werden, ist nicht gezeigt. Bei jedem auszusendenden Stromstoß wird der Kontakt i geschlossen. Das Relais/1 spricht an. Das Relais VA (Fig. 11) spricht über Kontakt 609ix an und schaltet bei 610 va seine Kurzschlußwicklung II ein. Durch Öffnen des Kontaktes 611 ix (Fig. 10) wird der Stromkreis über die Amtsleitung impulsweise unterbrochen. Das Relais AA wird am Kontakt 612 va zur Verbesserung der Stromstoßgabe kurzgeschlossen. Sein Abfall hat keinen Einfluß auf den bestehenden Verbindungsweg, denn der Kontakt 586 ha, der parallel zum Kontakt 585«« liegt, ist geschlossen.
Der Speicher SfA wird durch eine Zeitschalteinrichtung eine bestimmte Zeit nach Aussendung der letzten Stromstoßreihe freigeschaltet. Angedeutet ist dies durch den sich dann öffnenden Kontakt fsa, der den Stromkreis über die Relais BS des Speichers und BA der Amtsübertragung öffnet.
Fällt das Relais BA ab und öffnet der Kontakt 5886«, so ist Stromkreis 95 unterbrochen. Die Relais EA und AA 2 fallen ab.
Beim Ansprechen des Relais HC wurden die Kontakte 613 ho, 614ÄC, welche die Kontakte 5676« und 568ε« überbrücken, geschlossen,, so daß die Adern 576/578, 572/574 nach dem Schließen der Kontakte 577 ea, 573 ea zusammengeschaltet sind. Der anrufende Teilnehmer erhält seinen Speisestrom wieder über die Relais AA1, Si, XAx (Stromkreis 94). Relais HC wird durch 579si eingeschaltet gehalten.
II. Ein Teilnehmer A ruft an und wählt die Amtskennziffer »o«
Dieser Teilnehmer ist, abgesehen von den Verbindungen zu anderen Teilnehmern der eigenen Anlage, berechtigt, Verbindungen über das Ortsamt herzustellen. Er darf selbst aber keine Fernverbindung einleiten.
Am Kontakt 660 in der vom Schaltarm das (Fig. 3) beschriebenen Kontaktbank liegt Minuspotential über einen . Widerstand 661. Nach dem Ansprechen des Relais S (Fig. 4), also nach Aufnahme des ersten Kodezeichens im Speicher, sprechen die Relais AM2 und WK an.
96. (Fig. 4) +, AM2, 643s, 52i9, I WK, 28, (Fig. 3) 64«, das, 660,661, —.
Am Kontakt 654^^2 legt sich das Relais AMt. unmittelbar an die Ader 28. Die Wicklung I des Relais WK ist kurzgeschlossen. Das Relais WK bleibt aber über seine über die Kontakte 655am~ einge-
532 wk °
schaltete Wicklung II erregt.
Wenn die beiden Relais AM2 und WK angesprochen sind, ist im Speicher gekennzeichnet, daß ein Teilnehmer der Klasse A angerufen hat.
Durch Öffnen des Kontaktes 472 am 2 ist die Einschaltung des Relais FS nach Aufnahme eines der Amtskennziffer »0« entsprechenden Kodezeichens verhindert.
Wählt der Teilnehmer die Amtskennzahl »0«, so wird der Gruppenwähler, wie beschrieben, auf eine freie Amtsleitung AL eingestellt. An die Amtsübertragung AU wird ein freier Speicher SfA angeschaltet.
Da das Relais AM 2 angesprochen ist, kann der Stromkreis 92 für das Relais FAS nicht zustande kommen. Das hat zur Folge, daß die bestehende Verbindung ausgelöst wird, wenn der Teilnehmer durch nochmaliges Aussenden des der Ziffer »0« entsprechenden Kodezeichens versuchen wollte, eine Fernverbindung einzuleiten. In diesem Fall sprechen, wie beschrieben, alle Relais A 5, B 5, C 5, D 5 der Wahlbrücke WB χ im Speicher Sf A an. Das Relais AB ist eingeschaltet:
97. (Fig. 11) +, 656kax, 588/«s, 589*15, 59065, 59IC5,592^5, AB, —.
Es werden am Kontakt 657 «δ die Relais BA und BS sowie am Kontakt 658 ab das Relais EA ausgeschaltet. Durch Öffnen der Kontakte 5976« und 596 ea fällt Relais HC ab und unterbricht durch Öffnen des Kontaktes 581 hc den über die Amtsleitung AL verlaufenden Stromkreis für das Relais AA. Im Amt werden die bereits belegten Verbindungseinrichtungen freigeschaltet.
Während der Abfallzeit des Relais HC sind die Adern 578, 574 mit den Adern 576, 572 verbunden. Minuspotential liegt nur an der Ader 572 und damit über die Adern 574, 84, 47 am Relais PB (Fig. 5). Dieses spricht an und veranlaßt durch Einschalten der Relais V, FS (Fig. 4) die Freischaltung des Speichers in der beschriebenen Weise. In Fig. 3 fällt das Relais EH ab und trennt + sowohl von der Ader 191 als auch vom Schaltarm cas ab. Da aber in der Amtsübertragung AU (Fig. 11) infolge offener Kon- takte 585 (ta und 5866« kein Sperrpotential -J- mehr an der mit der Ader 191 in Verbindung stehenden Ader 562 liegt, fallen alle Halterelais: C4 und AD in Fig. 6, U, AR und TR in Hg. 3, ab. Das Relais AR fällt schneller ab als das Relais TR. In der beschriebenen Weise wird der Fangzustand an der Teilnehmer-
leitung hergestellt. Der Teilnehmer vernimmt das Besetztzeichen und legt auf.
D. Rückfragen und Umlegen
I. Herstellung einer Rückfrageverbindung
Ein ein abgehendes Amtsgespräch führender Teilnehmer betätigt die Taste R Ta (Fig. 2). Kontakts wird geöffnet. Kontakt 620 schließt. Erde liegt über den Gleichrichter GR 3 (C) an der Ader 4. Diese Ader steht über die Adern 84 und 574 mit der Ader 572 (Fig. 10) in Verbindung. Das Differenzrelais XA1 spricht an. Relais Si bleibt angesprochen. Relais AA1 fällt ab. Der Kontakt 621c« ist geschlossen, da das Relais CA 1 am Kontakt 622«« des zwischen den Adern 582 und 583 liegenden Relais AA eingeschaltet ist. Das Relais Yi spricht an:
98. +, 6230«, 62ic#i, 624#«i, 62521, I Yi, 626, —·.
Am Kontakt 6273/1 werden II Yi und I Z τ eingeschaltet. Beide Relaiswicklungen sind aber durch 624%« ι kurzgeschlossen. Geöffnet werden die Kontakte 628^1, 6293/1. Die Kontakte 6303/1, 6313/1 schließen. Die Rückfrageleitung RL ist an die Adern 632, 633 angeschaltet. Beim Loslassen der Taste RTa wird der Speisestromkreis 94 wiederhergestellt. Relais XA1 fällt ab, RelaisZ τ spricht an:
99. +, 6236«, 62ic«i, 6273/1, II Yi, IZi, 62521, I Yi, 626, —.
Der Kurzschluß der Wicklung II Zi wird durch öffnen von 62521 aufgehoben. Die Wicklung I Yi wird bei 63421 kurzgeschlossen.
Minuspotential ist über die Kontakte 635^1, 63621, 6373/2 an die Anlaßader 638 angelegt. Ein freier Anrufsucher AS wird durch die Schaltmittel eines mit ihm über seinen Mischwähler MW verbundenen Speichers auf die Rückfrageleitung RL eingestellt. Beim Erreichen derselben spricht das den Anrufsucher in der beschriebenen Weise stillsetzende Prüfrelais P des Speichers in Reihe-mit dem Trennrelais TR1 der Rückfrageleitung an:
100. (Fig. 4) +, 30CS, 33Ä1, 34?, IP, IIP, 35, (Fig. 3) 36 d, cas, 639, 640, (Fig. 10) 6413/2, 64221, TRx, —.
Der Anlaßanreiz wird durch Öffnen des Kontaktes 635^1 beendet. Durch Öffnen der Kontakte 574^1 und 570irr wird die Speisebrücke XA1, AA1, Si abgeschaltet. Der rückfragende Teilnehmer erhält seinen Speisestrom über die Speisebrücke im Speicher, die aus dem Relais A und der Drosselspule DR (Fig. 4) besteht.
Der Teilnehmer sendet die der Rufnummer, z. B.
538, des gewünschten Teilnehmers entsprechenden Kodezeichen durch Betätigen der entsprechenden Wahltasten aus. Nach Aufnahme des ersten Kodezeichens im Speicher und Schließen des Kontaktes 643 s (Fig. 4) sprechen die Relais AM2, WK (Fig. 4) und UA (Fig. 10) an:
101. (Fig. 4) +, AM2, 643s, 52i?, I WK, 28, (Fig. 3) 64«, das, 644, 645, (Fig. 10) 6463/2, 830W»,
647m, 648»»!, I UA, 649vm, —.
Es sei bemerkt, daß die in strichpunktierten Umrahmungen mit der Bezeichnung Be angeordneten Kontakte vm betätigt werden, wenn die Beamtin Be eine Verbindung, im besonderen eine ankommende Amtsverbindung, vermittelt. Die Ausrüstung des Arbeitsplatzes und die Art der die Kontakte vm steuernden Schaltmittel, es sind teils Tasten oder Kippschalter und teils Relais, ist nicht dargestellt. Das Relais UA schaltet das Relais RA ein. In diesem Stromkreis liegt eine Haltewicklung II UA.
102. +, 650g«, 6513/1, 652««, I RA, 653?««, II UA,
Relais RA hat eine geringe Ansprechverzögerung und öffnet den Stromkreis 101 erst dann, wenn das Relais WK (Fig. 4) sicher angesprochen hat. Das Relais AM2 legt sich am Kontakt 65407» 2 unmittelbar an die Ader 28 an und schaltet am Kontakt 655 amz die Wicklung II des Relais WK ein. Nach dem Öffnen von 647772: fällt Relais AM2 ab. Relais WK bleibt angesprochen, denn dieses bleibt über seine am Kontakt $Z2wk eingeschaltete Wicklung II erregt.
Das Rückfragekennzeichen ist im Speicher festgehalten. Es ist das Relais WK angesprochen.
Die Einstellung des Gruppenwählers und des Leitungswählers erfolgt in der unter Abschnitt B, I beschriebenen Weise.
In der Einstelleinrichtung EE 2 (Fig. 8) wird, wenn' die Kontakte 388 c 5, 365 r, 265^4 im Leitungswähler geschlossen sind, das im Speicher (Fig. 4) festgehaltene Rückfragekennzeichen aufgenommen. Das Relais RF spricht an:
103. (Fig. 4) +, 540CS, 54IZe-A, 542^2, 543^3 (nach Aussendung des dritten Kodezeichens geschlossen), 544, 545^5, 35, (Fig. 3) 6od, 152c, 153, (Fig. 6) 250 c\, 251, 252, (Fig. 7) 388 c 5, 365 r, 265 «4, 364, (Fig. 8) 333 eu, I RF, —.
Das Relais RF schaltet am Kontakt 666rf seine Haltewicklung II ein und schließt den Kontakt 66jrf der mit der Ader 366 zusammengeschaltet werden kann.
Der weitere Aufbau der Verbindung hängt davon ab, ob der rückgefragte Teilnehmer eine Hausstelle H ist oder ob er zu Amtsverbindungen berechtigt ist, also zu einer der Gruppen HA, A, FA oder FA/a gehört.
Rückfrageverbindung zu einer Hausstelle
Für das Relais G ist ein Stromkreis nicht hergestellt, denn die gemeinsame Ader 380 steht nicht über einen Gleichrichter wie GR 3 (Fig. 9) mit der Prüf ader 383 in Verbindung. Der rückgefragte Teilnehmer 538 wird vom Leitungswähler aus gerufen und erhält auch von dort seinen Speisestrom. Das erfolgt in der unter Abschnitt B, I beschriebenen Weise.
Vom Leitungswähler aus wird die Freischaltung des Speichers eingeleitet, denn das Relais PA (Fig. 5) spricht über Stromkreis 75 an. Das Relais C (Fig. 3) spricht an (Stromkreis 77) und schaltet die Sprechadern sowie die Ader 153 zum Schaltarm das durch. Nach Ablauf der Ansprechzeit des Relais FS erfolgt die Abschaltung des Speichers und damit der Abfall des Relais EH. Bevor am Kontakt 17 eh das Haltepotential + von der Ader 191 und vom Schaltarm cas abgeschaltet wird, ist +-Potential in der Amtsübertragung A U (Fig. 10) angelegt.
Das Relais DA spricht an:
104. (Fig. 10) +,I DA, 670cu, 671 to«, 654/«, 830vm, 64ßy2, 645, (Fig. 3) 644, das, 425 c, 153, (Fig. 6) 25004, 251, 252, (Fig. 7) 388C5, 327/, 669, —.
669 ist ein hoher Widerstand, über den aber das empfindliche Relais DA ansprechen kann. Relais DA schaltet seine Haltewicklung II (Fig. 11) ein:
105. (Fig. 11) +, 67421, 675^, 676S2, Il DA, —.
Auch die Erregerwicklung I Ma, die über 677 g« parallel zu II Da liegt, erhält Strom. Relais Ma hat aber Ansprechverzögerung und zieht seinen Anker vor dem Öffnen von 677 ga nicht an.
In Fig. 10 werden zunächst die Kontakte 678 da, 6jgda geschlossen und darauf die Kontakte 680 da, 68ida geöffnet. Das Relais GA spricht an:
106. (Fig. 7) +, II DRi, 428, 411^5, 39IC5, 2i8ds, 271*4, IIE, 219, (Fig. 6) 190, 84, (Fig. 3) 424c, bus, 683 (Fig. 10), 68422, 685ma, 6ygda, GA, 678 da, 686ma, 68722, 688, (Fig. 3) aas, 423 c, 83, (Fig. 6) 189, 214, (Fig. 7) IE, 212*4, 213 ^s, 390C5, 410^5, 326^4, 412, IDRi, —.
a5 Relais E (Fig. 7) spricht an und legt Haltepotential + über 4290, 430 a 4 an die Ader 183 an, so daß auch nach dem Öffnen des Kontaktes 689 g« und dem dadurch erfolgten Abschalten des durch 690^« an die Ader 640 angelegten Haltepotentials + alle an der durch alle Wähler laufenden Halteader angelegten Relais TRx (Fig. 10), U (Fig. 3), C4, AD (Fig. 6), C 5 (Fig. 7) angesprochen bleiben.
Kontakt 677 g« (Fig. 11) wird geöffnet. Relais MA spricht nicht an. An den Kontakten 691g« und 692 g« wird die beim Ansprechen des Relais TRz abgeschaltete Speisebrücke (AA 1, XA1, S1) für den rückfragenden Teilnehmer wieder eingeschaltet. Am Kontakt 650 g« wird Stromkreis 102 unterbrochen. Die Relais RA und UA fallen ab, da eine Aussendung von Rufstrom von der Amtsübertragung aus nicht in Frage kommt.
Meldet sich der gewählte Teilnehmer, so spricht Relais Y über den Speisestromkreis an. Relais A 4 wird eingeschaltet (Stromkreis 79).
Die Rückfrageverbindung ist hergestellt.
Rückfrageverbindung zu einem amtsberechtigten Teilnehmer HA A, FA oder FAI a
Hat der in der Rückfrageverbindung gewählte Teilnehmer die Berechtigung, Amtsverbindungen zu führen, so ist die Belegungsader 383 (Fig. 9) über die Kontakte 382^3, 381 ar 3 und den Gleichrichter Gi? 3 mit der Ader 380 verbunden, an welcher das Relais G liegt. Das Relais G spricht an:
107. (Fig. 8) obere Belegung des Kondensators Ko 9, 377*>3, 336eu, 378«, 317, (Fig. 7) 267*4, 3i8w2, Gf 5, 315, 384. 383, (Kg-9) ^I ARz, 382^3, 381 ar3, GR3, 380, (Fig. 8) IG, 3761/3, untere Belegung des Kondensators Ko 9.
Es schaltet seine Haltewicklung II am Kontakt 700 g ein und schließt die Kontakte 701g, 702g.
Das Relais M spricht an:
108. (Fig. 8) +, 272 an%, 700 g, 334 eu, M, 784, —.
Relais M spricht verzögert an. Nach dem Abfall des Relais EU liegt +-Potential am Relais P5 .(Fig. 7) über die parallel liegenden Kontakte 401 ak und 702 g. P 5 spricht über Stromkreis 70 an. Anschließend wird dieser Stromkreis am Kontakt 402m wieder geöffnet. Vorher wurde der den Kontakt 3340« überbrückende Kontakt 785 m geschlossen. Relais M fällt nach dem Schließen des Kontaktes 332 eu verzögert ab.
Über einen dem Stromkreis 83 entsprechenden, aber über die Kontakte 701 g und 66jrf verlaufenden Stromkreis spricht das Relais DS (Fig. 7) an und schaltet die Sprechadern im Leitungswähler metallisch durch. Der Speicher Fig. 4, 5 wird dadurch freigeschaltet, daß das Relais PB über folgenden Stromkreis anspricht:
109. (Fig. 5) +, 85CS, 86-pr, 8jq, I PB, 92*2, 82UI, 47, (Fig. 4,3) 66«, 84, (Fig. 6) ad, 190, 219, (Fig. 7), IIE, 261*4, 263, (Fig. 8), 8370*2, 838g, 83grf, 840m, 841, —.
Relais V spricht über Stromkreis 88 an. Relais C (Fig. 3) spricht über Stromkreis 77 an. Die Sprechadern werden durchgeschaltet. Der Speicher wird durch das Relais PS freigeschaltet.
Nach der metallischen Durchschaltung der Sprechadern im Anrufsucher an den Kontakten 423 c, 424 c ist Stromkreis 106 für das Relais GA (Fig.io) nicht hergestellt. Das Relais MA (Fig. 11) kann daher ansprechen.
110. +, 67421, βγζάα, 6yyga, IMA, —.
Die Haltewicklung II wird am Kontakt 703 m« eingeschaltet. An den Kontakten 694ma, 695 w« (Fig. 10) werden die Relais AA1, Si, Ai wieder angeschaltet. Die Kontakte 704ma, 705 ma (Fig. 10) werden geschlossen. Die Speisebrücke für den rückgefragten Teilnehmer, bestehend aus den Relais52 und XA2 (Differenzrelais) ist angeschaltet. Anschließend öffnen die Kontakte 686ma und 685 ma. Der Kontakt 653 ma unterbricht Stromkreis 102. Am Kontakt yo6ma sind die Wicklungen II Relais RA und UA an den Unterbrecher LU angelegt:
in. (Fig. 10) -f, LU, II RA, jojra, jo8da, 709S2, 706 ma, II UA, —.
Kontakt jxous wird geöffnet. Über Kontakt 711«« wird die Rufstromquelle angelegt. Im Leitungswähler sind beim Ansprechen des Durchschaltrelais DS die Leitungsadern gekreuzt worden, 214 steht über 512 ds und 444 in Verbindung mit 443 und 219 ist über 513^5 und 437 mit 438 verbunden. Der Rufstrom, der in der Fig. 11 an die mit der Ader 219 in Verbindung stehenden Ader 683 angelegt wird, ist durch die Leitungskreuzung auf den Schaltarm 437 und damit auf die Ader 438 umgeleitet. Über die Teilnehmerleitung fließt der Rufstrom in derselben Weise wie bei Hausverbindungen. Durch Öffnen des Kontaktes 910«« ist ein Rufstromfluß zum rückfragenden Teilnehmer ver-
hindert. Der rückfragende Teilnehmer erhält ein Freizeichen:
112. +, Π AAx, II Si, gxxirx, gz2-ua, Fr, +.
Meldet sich in einer Rufpause der rückgefragte Teilnehmer, so spricht das Relais S 2 durch Stromfluß über seine Wicklung I an. Es öffnet am Kontakt 713 s 2 den Kurzschluß der Wicklungen II S 2 und Il XA 2 und am Kontakt 714s 2 den Kurzschluß der Wicklung I XA 2. Das Differenzrelais XA 2 ist in die Speisebrücke eingeschaltet. Durch Öffnen des Kontaktes 676 s 2 (Fig. 11) ist die Haltewicklung II des Relais DA ausgeschaltet. Dieses fällt ab und vollendet an den Kontakten 680 da und 681 da (Fig. 10) die Sprechverbindung.
II. Umlegen der Amtsverbindung auf den in der Rückfrageverbindung angerufenen Teilnehmer
Will der in der Rückfrageverbindung angerufene Teilnehmer die Amtsverbindung übernehmen, so betätigt er die Rückfragetaste RTa. Relais XA 2 (Fig. 10) spricht an. Die aus den Relais Y 2 und Z 2 bestehende Relaisgruppe wird mittels des Kontaktes jxgxa2 in derselben Weise beeinflußt wie die bei Einleitung der Rückfrageverbindung durch das Relais XAi betätigte Relaisgruppe Yi, Zx. Es spricht zuerst das Relais Y 2 an und beim Loslassen der Taste RTa und Öffnen des Kontaktes yigxaz auch das Relais Z2.
Durch das Relais XA 2 wird gleichzeitig mittels des Kontaktes 726#«2 die Relaisgruppe Yi, Zτ derart beeinflußt, daß sie nach Loslassen der Taste RTa und Wiederöffnen des Kontaktes 726*0:2 die Ruhelage eingenommen hat. Beim Schließen des Kontaktes y26xa2 werden die Wicklungen II von Fi und I von Z1 kurzgeschlossen. Relais Yi fällt ab, öffnet 6273/1, 6303/1, 6313Ί und schließt 6283/1, -6293/1. Die Rückfrageleitung RL ist mit der Amtsleitung AL zusammengeschaltet. Beim Öffnen des Kontaktes 726 ##2 ist auch der bis dahin über diesen Kontakt bestehende Stromkreis für die Wicklung II des Relais Zx unterbrochen. Auch Relais Zx fällt ab.
Bereits durch Öffnen des Kontaktes 565 #«2 (Fig. 11) wird die Auslösung der zum rückfragenden Teilnehmer bestehenden Verbindung eingeleitet. +-Potential wird von der Ader 562 abgetrennt. Im Gruppenwähler fallen C 4 und AD, im Anrufsucher U und an der Teilnehmerleitung A R und anschließend TR ab, falls dieses nicht in den Fangstromkreis über die Teilnehmerleitung eingeschaltet wird.
Beim Schließen des Kontaktes 7323/2 wird der am Kontakt 622 aa des Amtsschleifenrelais AA angeschaltete + -Pol an die Ader 640 angelegt. Alle über diese Ader gehaltenen Relais bleiben angesprochen. Danach öffnet Kontakt 6413/2. Relais TRx fällt verzögert ab und schließt die Kontakte 574^1, 570 tr 1. Die Speisebrückenrelais A i, Xi, XA χ bleiben nach dem Öffnen der Kontakte 694 ma, 695 m« des bei Abfall des Relais Zx ausgeschalteten Relais MA angeschaltet.
Über die Kontakte 72022, 72122 sind die Sprechadern 688 und 683 der Rückfrageleitung RL mit den Adern 632, 633 und damit mit den Adern 582, 583 der Amtsleitung verbunden. Zwischen den Adern 632, 633 liegen die Relais AAx, Sx, XA χ als Speisebrücke für den jetzt mit der Amtsleitung verbundenen Teilnehmer. Die Relais Y 2 und Z 2 werden über folgenden Stromkreis erregt gehalten:
113. +, η-zzcai, 7233/2, II Y2, IZ2, IIZ2, 72422, 725. —·
Auch der Teilnehmer, der die Amtsverbindung übernommen hat, kann wieder eine Rückfrageverbindung zu einem Teilnehmer der Anlage durch Betätigen seiner Rückfragetaste RTa einleiten. Das Relais XA1 steuert in der beschriebenen Weise die Relaisgruppe Yi, Zx. Der Rückfrageweg ist bereits an den Kontakten 7273/2 und 7283/2 vorbereitet. Die Rückfrageverbindung wird über den Wähler AGW (Fig. 12), der der Amtsleitung AL zugeordnet ist, und einen Leitungswähler LW (Fig. 7) hergestellt und nach dem Schließen der Kontakte 729 c«, 730 cw vollendet. Der Sprechweg verläuft über folgende Adern und Kontakte:
114. Rückfragender Teilnehmer, LW, GW, AS, (Fig. 10) 688/683, 72022/72122, 632/633, 6303/1 /631 y x, 68odaj68xda, b86maj6^ma, 7273/2/7283/2, 729CM/73OCM, 790/791, AGW, LW, gewählter Teilnehmer.
III. Aufheben der Rückfrageverbindung und Wiederherstellen der ursprünglichen Amtsverbindung go
Will der rückfragende Teilnehmer sich wieder an die Amtsleitung zurückschalten, so betätigt er die Rückfragetaste R Ta. Relais XA χ spricht an. Relais Yi fällt ab, da seine Wicklung II am Kontakt 624 χα χ kurzgeschlossen ist. Die Kontakte 6283/1 und 6293/1 werden geschlossen. Die Adern 632 und 633 sind mit den Adern 582 und 583 der Amtsleitung zusammengeschaltet. Beim Loslassen der Taste RTa, Abfall des Relais XA1 und Öffnen des Kontaktes 624*« 1 ist auch der über diesen Kontakt noch bestehende Stromkreis lot> für die Wicklung II des Relais Zx unterbrochen. Relais Zx fällt ab.
Bestand die Rückfrageverbindung zu einem amtsberechtigten Teilnehmer, so ist das Relais MA (Fig. 11) angesprochen. Der Kontakt 67421 öffnet den Stromkreis über die Haltewicklung IIMA.
Nach dem Öffnen der Kontakte 704ma, yo^ma ist die Speisebrücke XA 2, S 2 abgeschaltet. Im Leitungswähler fällt Relais E ab und trennt + -Potential von der Ader 183 ab. Alle über diese Halteader gehaltenen 11D Relais fallen ab. An der angerufenen Leitung wird in üblicher Weise der Fangzustand hergestellt, wenn der Teilnehmer seinen Handapparat noch nicht aufgelegt haben sollte.
IV. Aufheben der Rückfrageumschaltung vor Vollendung der Rückfrageverbindung
Der rückfragende Teilnehmer ist mit einem Speicher zusammengeschaltet. Jederzeit kann er sich auf die Amtsleitung zurückschalten.
Es sei angenommen, daß der Teilnehmer noch kein Kodezeichen, das einer der Ziffern 1 bis 0 entspricht, ausgesendet hat. Will er die Rückfrageverbindung aufheben, so braucht er nur die Taste RTa zu betätigen. Durch das dadurch ausgesandte Kodezeichen wird allein das Relais Ci betätigt, welches seine Wick-
909 594/4
lung II in den Haltestromkreis einschaltet. Das Relais FS (Fig. 4) spricht, da seine Wicklung unmittelbar eingeschaltet wird, mit geringer Verzögerung an:
115. +, 733«, 734«ι» 735δΐ, 736 «Ί, 737C1, FS, —. Über entsprechende az-cz- bzw. a3-c3-Kontakte wird das Relais FS auch nach Aussendung des der ersten bzw. der zweiten Ziffer einer Rufnummer entsprechenden Kodezeichens eingeschaltet, wenn zu diesem Zeitpunkt die Taste RTa betätigt wird und das Relais C 2 oder C 3 anspricht. Wie beschrieben, wird das Relais V eingeschaltet. Nach Öffnen der Kontakte 15 ν und 16 fs fällt im AnrufsucherRelais .Elf ab und öffnet den Kontakt 17 eh. -f- - Potential ist vom Schaltarm cas und damit auch von der Ader 640 ab-. getrennt.
Relais TRx fällt ab und schaltet an den Kontakten 574fr i, 570 tr χ die Speisebrücke AA x, S χ,ΧΑ ι wieder an die Adern 576, 572 an. Die Relaisgruppe Yx, Zi wird in den Ruhezustand gebracht, denn über die Kontakte 7380-I1 jsgda, y^ora sind die Wicklungen II des Relais Yx und I des Relais Zi kurzgeschlossen. Yi fällt ab und schaltet die Amtsverbindung wieder durch. Am Kontakt 6513/1 wird Stromkreis 102 geag öffnet. Die Relais UA und RA fallen ab. Beim Öffnen des Kontaktes 740 ra fällt auch Relais Zi ab und schaltet das Relais DA durch Öffnen des Kontaktes 67421 (Fig. 11) aus.
E. Ankommende Amtsverbindung
Auf einem Rufstromfluß über die Adern 582 und 583 (Fig. 10) der Amtsleitung spricht das Anrufrelais.4.Ri an. Es legt sich am Kontakt 750 ar χ mit seiner Wicklung II in einen von einem Kontakt 751 w» abhängigen Haltestromkreis, schaltet am Kontakt 752 απ die Anruflampe LA ein und sperrt die Amtsleitung gegen Belegung von einem Gruppenwähler durch Öffnen des Kontaktes 563 ar χ (Fig. 11).
Wie bereits erwähnt, ist die Ausrüstung am Arbeitsplatz nur durch einige üwt-Kontakte angedeutet, welche teils von Tasten oder Kippschaltern und teils von Relais gesteuert werden.
Die Beamtin schaltet sich zum Abfragen an die Amtsleitung an. Kontakt föxvm wird geöffnet, Relais ARx fällt ab. Die Kontakte 757vm und 758vm werden geschlossen. Die Kontakte 852WW/760WW und 5$3vmJ76xvm werden nicht betätigt. Die Beamtin erhält ihren Speisestrom über die aus den Relais AA x, Sx und XA x bestehende Speisebrücke. Am Kontakt 579 s ι (Fig. 11) wird die Wicklung I des Relais HC eingeschaltet, das anspricht und am Kontakt 580AC seine Kurzschlußwicklung II einschaltet. Durch Schließen des Kontaktes 581 Ac wird das Relais AA in Brücke zu den Adern 582, 583 der Amtsleitung gelegt. Auf den Stromfluß über diese Adern spricht Relais AA an. Im Amt wird der Rufstrom abgeschaltet. Über Kontakt 585 «α (Fig. 11) spricht das Relais CA an. Nach dem Schließen des Kontaktes 563 ar χ ist die Amtsleitung durch* das über Kontakt 585 aa angelegte -\- - Potential gegen Belegung über einen Gruppenwähler gesperrt.
Nach dem Abfragen werden durch vorübergehendes Schließen der Kontakte 753 t/?» und 754vm beide
Relaisgruppen Yx, Zi und Y1Z, Zz betätigt. Alle vier Relais sind nach dem Öffnen der genannten Kontakte angesprochen.
Ein Speicher (Fig. 4, 5) wird unmittelbar, nicht über einen Anrufsucher, an die Amtsübertragung A U (Fig. 10) angeschaltet. Der Anschaltanreiz wird über folgenden Weg gegeben:
116. (Fig. 10) —, 6350-1, 63621, 755yz» 756, (Fig. 3) und von hier über einen Mischwähler MW zu einem Speicher Sf.
Das Relais Cs (Fig. 4) spricht an:
117. (Fig. 10) +, 820 ea 1, 821, (Fig. 3) 14, (Fig. 4)
Im Speicher wird das Relais Q (Stromkreis 4) eingeschaltet und legt sich in den Haltestromkreis 5. Relais WK (Fig. 4) spricht an:
118. (Fig. 4) +, 37«i, 26?, IWK, 28, (Fig. 3) 771,
(Fig. 10) 7703/2, 831 w», —.
Der Kontakt 831 vm ist nur vorübergehend geschlossen, er wird nach dem Empfang des Wählzeichens aus dem Speicher von der Beamtin wieder geöffnet.
Das Relais P (Fig. 4) spricht in Reihe mit dem Trennrelais !Ti?ι an:
119. (Fig. 4) -h 3°cs, 33&I, 34?. I P', Π Ρ, 35, (Fig. 3) 832, (Fig. 10) 809?·«, 80622, 64221, TRx1-.
Unabhängig vom Kontakt 579si wird Relais HC (Fig. 11) über Kontakt 673^1 gehalten. In Fig. 11 ist das Relais AA1Z bereits eingeschaltet:
120. +, 8i3<?ai, 81421, AAz, —.
Am Kontakt 815aaz (Fig.io) ist dieWicklungl des Relais EA χ an die Ader 766 angelegt. Relais EA χ spricht, da im Speicher das Relais Q inzwischen abgefallen ist, an:
121. (Fig. 11) +, EAx, 8ΐ5αα2, 766, (Fig. 3) 51, (Fig. 4) 52*1, 53s, 49?, 5410k, I DA, —.
Am Kontakt 8130α ϊ wird Stromkreis 120 wieder geöffnet. Relais AA 2 fällt ab und schaltet die Wicklung I des Relais EA χ von der Ader 766 ab. Relais EA χ hat aber durch Öffnen seines Kontaktes 820 ea 1 seine Wicklung II in den Stromkreis 117 eingeschaltet.
In der Ausrüstung der Amtsleitung wurden bei der Einleitung des Verbindungsaufbaues die Kontakte vm, 853 vm geöffnet und die Kontakte 760 vm, j6xvm geschlossen. Geöffnet werden auch die zum Abfragen geschlossenen Kontakte 757 wre und 7581;?». Die Relais AAx, Sx, XAx sind abgeschaltet. Die Beamtin erhält ihren Speisestrom vom Speicher über Relais .4 und die Drosselspule DR. Es besteht folgender Stromkreis:
122. (Fig. 4) +, IIDR, A, 67s, 68λγι, 69, (Fig. 3) 762, (Fig. 10) 763c«, 7283/2, 685>K0, 68xda, 6313Ί, 633, y6x im, Sprechapparat der Beamtin Be,
760 vm, 632, 6303/1, 68θίϋ«, 686#ΐα, 722> 764CU, 765 ««2, 766, (Fig. 3) 51, (Fig. 4) 52*ΐ, 53S, 49?. 54«^, IDR,-.
. Die Beamtin erhält das Wählzeichen (Stromkreis 14). Die Beamtin ist mit einer Tastatur ausgerüstet, welche der in Fig. 2 veranschaulichten entspricht. In der Fig. 10 wird Kontakt 831 w« geöffnet und Kontakt 830 vm wieder geschlossen, was selbsttätig durch t0 Steuerrelais erfolgt. Beim Druck einer Wähltaste erfolgt im Speicher in der beschriebenen Weise die Anschaltung der Wahlbrücke WB1. In Fig. 10 sind die Kontakte 648 vm, 64g vm, 671 vm geöffnet. Die Kontakte 667vm, 668vm, 66gvm sind geschlossen. Nach Aufnahme des ersten Kodezeichens im Speicher und Durchführung der beschriebenen Umschaltungen sprechen die Relais AMi, WK (Fig. 4) und UA (Fig. 11) an:
123. (Fig. 10) +, 667vm, I UA, 668vm,647ra, 830w», 7703/2, 771, (Fig. 3) 28, (Fig. 4) IWK, 521?, 522s, 523*1, 524«w2, AMi, —.
Relais AMx legt sich in den Haltestromkreis 86. Relais WK kann sich nicht halten, es fällt wieder ab. Der Stromkreis 102 über die Wicklungen II von Relais UA und I von Relais RA (Fig. 10) ist hergestellt. Relais RA spricht verzögert an. Kontakt 647«? wird geöffnet, Kontakt 654 m schließt. Im Speicher (Fig. 4) spricht in der beschriebenen Weise Relais S an. Das Relais AM2 spricht an:
124. (Fig. 4) +, AM2, 643s, frig, I WK, 28, (Fig. 3)
771, (Fig. 10) 7703/2, 830Vm1 654m, 66gvm,
772, —.
Infolge des hohen Widerstandes 772 kann das Relais WK nicht ansprechen. Relais AM2 legt sich am Kontakt 654am2 unmittelbar an die Ader 28/771 an.
Das Amtskennzeichen ist im Speicher festgehalten, da die beiden Kontakte 529ami und 773am2 geschlossen sind.
Die Relais PA und PB stellen fest, ob der der Amtsübertragung zugeordnete Wähler AGW (Fig. 12) betriebsbereit ist:
125. (Fig. 5) +, 85«, 86pr, 87g, I PA, 88*2, 8imi, 44, (Fig. 4/3) 786, (Fig. 10) 788 am, 790, (Fig. 12) 79206,794*5,796,—.
126. (Fig. 5)+, 85CS, 86pr, 87g, IPB, 92*2, 82mi, 47. (Fig· 4/3) 7^7. (Kg-1«) 789 afc, 791, (Fig.12) 793 c 6, 795*5» 797,—·
Nach dem Belegen der Einstelleinrichtung EE 3, die dadurch erfolgt, daß die Relais P (Fig. 4), X5 undAN3 (Fig. 12) nacheinander ansprechen, erfolgt die Aussendung des ersten Kodezeichens, welches die Wahlbrückenrelais der Einstelleinrichtung EE 3 (Fig.12) über die Adern 44, 786, 790, 698 oder/und 47, 787, 791, 699 beeinflußt. Der Gruppenwähler AGW belegt einen freien Leitungswähler in der über die Kontaktpyramide KPs gekennzeichneten Dekade, z. B. den in Fig. 7 gezeigten Leitungswähler. Das Relais C 6 und der Andrückmagnet AD sprechen über einen in der Einstelleinrichtung EE 3 geschlossenen Stromkreis an. Die Sprechadern 790, 791 werden zu den Schaltarmen 799, 800 durchgeschaltet. Die Kontakte 79206, 793 c 6, 801 c 6,802 c 6 öffnen sich. Die Kontakte 803 c 6, 804 c 6, 805 c 6 schließen.
Relias C6 und der Magnet AD bleiben über folgenden Stromkreis erregt:
127. (Fig. 10) 822ml, 64221, 8o6z2, 8o8ra, 833, (Fig. 12) 803 c 6, AD, C 6, —.
Nach der Einstellung des Leitungswählers spricht, wenn in Fig. 8 der Kontakt 335 eu geschlossen ist, das Relais AK (Fig. 8) an, das das Amtskennzeichen aufnimmt. Im Speicher ist nach Aussendung des letzten Kodezeichens das Relais if 13 angesprochen und hat Kontakt 543 k 13 (Fig. 4) geschlossen.
128. (Fig. 8) +, 268an2, IAK, 335eu, 364, (Fig. 7) 265 «4, 365 r, 388 c 5, 252, (Fig. 6) 834, (Fig. 12) 835, 805 c 6, 836, (Fig. 10) 807m, 832, (Fig. 3) 35, (Fig. 4) 545M 544. 543^13, 773«™2, 529^1, 781, —.
Am Kontakt 783 ak schaltet das Relais AK seine Haltewicklung II an. Es schließt weiter den Kontakt 782 ak und öffnet den Kontakt 401 ak.
Nur dann, wenn der gewählte Teilnehmer amtsberechtigt ist, also zu einer der Gruppen HA, A, FA oder FA ja gehört, kann die ankommende Amtsverbindung vollendet werden. Die Prüfader 383 der gewählten Leitung der zu Amtsverbindungen berechtigten Teilnehmer steht über den Gleichrichter GR3 (Fig. 9) mit der gemeinsamen Ader 380 in Verbindung. Das Relais G spricht über Stromkreis 107 an.
Im Leitungswähler (Fig. 7) spricht das Relais DS an:
129. (Fig. 8) +, 782aÄ, 701g, 366, (Fig. 7) 36704, 368r, DS, —,
und schaltet die Sprechadern metallisch durch. Es legt sich in den Haltestromkreis 84. Die Freischaltung des Speichers wird durch das Ansprechen des Relais PB (Fig. 5) in folgenden Stromkreis eingeleitet:
130. (Fig. 5) +, 85CS, 86^·, 87g-, IPB, 92*2, 82MI, 47, (Fig. 4, 3) 787, (Fig. 10) 789 if«, 791, (Fig. 12) 800, 842, (Fig. 6) 219, (Fig. 7) IIE, 261*4, 263, 10S (Fig. 8) 837 wk2, 838g, 843^, 840m, 841, —.
Relais V spricht über Stromkreis 88 an. Das verzögert ansprechende Relais J7S zur Freischaltung des Speichers wird eingeschaltet. Vor dem Ansprechen no des Relais FS spricht das Relais CU an:
131. (Fig. 4) +, 418CS, 419W, 420fs, 421, (Fig. 3) 844, (Fig. 10) ICU, —.
Das Relais CU öffnet die Kontakte 670cm, 763cm, 764 cm. Die Kontakte 845 cm, 729 cm, 730 cm, 849 cm, (Fig. 10) 846CM, (Fig. 11) schließen. Über 846CM ist die Wicklung II des Relais CU eingeschaltet. Das Relais DA spricht an:
132. (Fig. 10) +, IDA, 845cm, 836, (Fig. 12) 8o5c6, 835. 834, (Fig. 6) 252, (Fig. 7) 388C5, 327r, 669, -.
Relais DA schließt seinen Haltestromkreis 105. Das Relais MA spricht über Stromkreis 110 an. Der Anruf des gewählten Teilnehmers erfolgt in der bei
der Beschreibung einer Rückfrageverbindung zu einem amtsberechtigten Teilnehmer erläuterten Weise.
Bei jedem Ansprechen des Relais UA -wird die Ruflampe CL (Fig. io) eingeschaltet:
!33· +j 86321, 864ma, 865««, CL, —.
Die Beamtin erkennt hieran, daß die Teilnehmerleitung frei und der gewählte Teilnehmer zu Amtsverbindungen berechtigt ist. Sie veranlaßt die Rück- legung der Kontakte 8$2νηιΙγ6ονηι und in die gezeigte Ruhelage.
Meldet sich der Teilnehmer, so spricht im Speisestromkreis das Relais S 2 an. Dieses beeinflußt nicht gezeigte, Schaltmittel, welche bewirken, daß die Kontakte 754WW, 753vm (Fig. 10) und 8xxvm (Fig. 11) vorübergehend geschlossen werden. Relais DU (Fig. 11) spricht an:
134. +, 81022, 811WK, DU, —. Es legt sich in einen Haltestromkreis: !35· +» 847c«, 848ea 1, 849du, DU, —.
Die Wicklung II des Relais Yi wird am Kontakt 753 ww kurzgeschlossen. Relais Yi fällt ab. Relais Zx bleibt über Kontakt 753vm noch erregt. Die Wicklung II des Relais Yz wird am Kontakt 754WW kurzgeschlossen. Relais Yz fällt ab. Relais Z2 bleibt über Kontakt jfövm noch angesprochen. Öffnen die Kontakte 811 vm, 753 otm, 75457m, so sind Stromkreis 134 und die Stromkreise über die Wicklungen II der Relais Zx und Z 2 geöffnet. Die Relais Zx und Zo, fallen.
Beim Ansprechen des Relais DU erfolgt ein Öffnen der Kontakte 788^«, 789^«, 57Sdu, 5jxdu und ein Schließen der Kontakte 850 du, 851 du (Fig. 10). Der Teilnehmer erhält seinen Speisestrom über die an den Kontakten 694ma, 695 ma angeschaltete Brücke, bestehend aus den Relais AA x, Sx und dem Differenzrelais XA x.
Durch das Ansprechen des Relais DU wird vor dem Abfall des Relais DA und Öffnen des Kontaktes 690 da das Haltepotential -f- an alle den Verbindungsweg aufrechterhaltenden Relais angelegt:
136. (Fig. 11) +, 585a«, 565*02, 812«w, 854, (Fig. 10) 833, (Fig. 12) 803 c 6,
AD, C6, — 8o4C6,855,856, (Fig.6)i83, (Fig. 7) 387T5, C 5,—"
Das Relais TRx (Fig. 10) fällt nach dem Öffnen des Kontaktes 690 da ab.
Der Teilnehmer kann durch Betätigen seiner Taste RTa in der beschriebenen Weise eine Rückfrageverbindung einleiten.
Ist der gewählte Teilnehmer nicht berechtigt, Amtsverbindungen zu führen, so findet, da das Relais G nicht anspricht, keine metallische Druckschaltung der Sprechadern im Leitungswähler statt. Da in der Einstelleinrichtung Fig. 8 beide Kontakte 4oxak und 702 g offen sind, spricht das Priifrelais P 5 nicht an. Nach Abfall des Relais X 4 im Laufe der weiteren Steuervorgänge in der Einstelleinrichtung liegt —Potential an der Ader 219 über I DRx. Es spricht im Speicher
Relais PB und darauf in der Amtsübertragung das Relais CU an. Das Relais DA spricht an:
137. (Fig.io) +, IDiI, 845CM, 836, (Fig. 12) 80506, 835, 834, (Fig. 6) 252, (Fig. 7) 388 c 5, 327?-, 669, —.
Relais DA legt sich in den Haltestromkreis 105, schließt die Kontakte 678 Az und 6ygda. Das Relais GA ist über folgenden Stromkreis eingeschaltet:
138. (Fig. 7)·+, IIDÄi, II Qx, 408^5, 390C5, 213&, 2i2#4, !£, 214, (Fig. 6) 858, (Fig. 12) 799, y& 790, (Fig. 10) 729cu, 7273/2, 686ma, 678da, GA, 6ygda, 68$ηια, 7283/2, 73ocii, 791, (Fig. 12), 800,842, (Fig. 6) 219, (Fig. 7) IIE, 2x7x4,2x8ds, 391C5, 409^5, I Qx, I DAi, —.
Der Kontakt 677 ga (Fig. 11) öffnet, so daß das Relais MA, welches Anspruchsverzögerung hat, nicht ansprechen kann.
Die Besetztlampe BSL wird geschaltet:
139. +, 86ovm, 86xga, BSL, —.
Hieran erkennt die Beamtin, daß die Verbindung nicht herstellbar ist. In Auswirkung einer Schaltmaßnahme der Beamtin werden die Kontakte 753 vm und 754»w vorübergehend geschlossen. Durch Rückführung der Relaisgruppen Yi, Zx und Y2, Zz fallen die Relais CU und DA (Fig. 11) ab. Beim Öffnen des Kontaktes 849 cu (Fig.io) fällt das Relais TR χ ab und anschließend infolge Öffnen des Kontaktes 673^1 (Fig. 11) auch das Relais HC. Die zwischen den Adern 582, 583 der Amtsleitung bestehende Gleichstrombrücke wird geöffnet. Relais AA fällt ab und trennt das Haltepotential + von der Ader 562 ab. Die über diese Ader gehaltenen Relais im Gruppenwähler und Leitungswähler fallen ab.

Claims (17)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit einer mehreren Wählern einer Wahlstufe zugeordneten gemeinsamen Einstelleinrichtung, bei der die Leitungen der zu Amtsverbindungen berechtigten Teilnehmer gegenüber den anderen Teilnehmerleiturigen in unterschiedlicher Weise gekennzeichnet sind und bei der über den gleichen Leitungswähler Haus-, ankommende Amts- sowie Rückfrageverbindungen verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß in einer mehreren Leitungswählern [LW, Fig. 7) gemeinsamen Einstelleinrichtung (EE 2, Fig. 8) Relais (AK, RF) angeordnet sind, welche sowohl Amtsund Rückfragekennzeichen aufnehmen als auch in Abhängigkeit von dem Berechtigungskennzeichen (G) an einer gewählten Leitung die Vollendung einer ankommenden Amtsverbindung nur mit der Leitung eines zur Führung von Amtsgesprächen berechtigten Teilnehmers und die Herstellung einer Rückfrageverbindung über die Leitungswähler in der der Verkehrsberechtigung des gewählten Teilnehmers entsprechenden Weise einleiten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Einstelleinrich-
tung zwei Relais (AK, RF) angeordnet sind, von ienen das eine (AK) das Amtskennzeichen und das andere (RF) das Rückfragekennzeichen aufnimmt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Relais (AK, RF) über dieselbe. Steuerader (364) beeinflußt und nacheinander an diese angeschaltet werden.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Verkehrsberechtigung eines gewählten Teilnehmers feststellendes Relais (G) der Einstelleinrichtung über Sperrschaltmittel (GJ? 3) an alle Leitungen der zu Amtsverbindungen berechtigten Teilnehmer angeschaltet ist und bei Einstellung des Leitungswählers auf eine solche Leitung in einem über den Leitungswähler verlaufenden und von einer eigenen Stromquelle (Ko 9) gespeisten Stromkreis (107) anspricht.
ao
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Relais (G) über die Prüfader (383) der gewählten Leitung verläuft.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Gleichrichter (Gi? 3) als Sperrschaltmittel und ein geladener Kondensator (Ko 9) als Stromquelle dienen.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Kondensatoren als Sperrschaltmittel und die Sekundärwicklung eines Wechselstromtransformators als Stromquelle dienen.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf das Rückfragekennzeichen ansprechende Relais (RF) der Einstelleinrichtung die Herstellung einer Rückfrageverbindung zu einem nur zu Verbindungen innerhalb der eigenen Anlage berechtigten Teilnehmer (H) in derselben Weise veranlaßt, in der Hausverbindungen zwischen zwei Teilnehmern der Anlage hergestellt werden.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf das Amtskennzeichen (— an 364) und das auf das Rück- fragekennzeichen (+ an 364) ansprechende Relais (AK bzw. RF) der Einstelleinrichtung (EE 2) im Zusammenwirken mit dem die Amtsberechtigung des gewählten Teilnehmers feststellenden Relais (G) ein Relais (DS) des Leitungswählers einschaltet,
5u welches unter Abschaltung der Speisebrücken (D221, Y) im Leitungswähler die Sprechadern metallisch durchschaltet (^izds, 5i3«fe).
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Speicher (Fig. 4, 5), der alle einer zu wählenden Rufnummer entsprechenden Ziffernkennzeichnungen (z. B. Kodezeichen) aufnimmt und entsprechende Ziffernkennzeichnungen an die Einstelleinrichtungen der einzelnen Wahlstufen weitergibt, Relais (AM2, WK) angeordnet sind, welche durch das bei Einleitung einer Rückfrageverbindung in der Amtsübertragung (AU, Fig. 10) an eine Steuerader (645/28) angeschaltete Potential betätigt werden
und die Aussendung des Rückfragekennzeichens (Stromkreis 103) zum Relais (RF) der Einstelleinrichtung vorbereiten.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Potential zwei Relais (AM2, WK) betätigt werden, von denen sich das eine (WK) in einen örtlichen Halte-Stromkreis schaltet, während das zweite Relais (AM-2) durch Wiederabschaltung des Potentials von der Steuerader (645/28) abfällt und der unterschiedliche Erregungszustand beider Relais (AMz, WK) das Rückfragekennzeichen erzeugt, das zum Relais (RF) der Einstelleinrichtung des Leitungswählers nach deren Steuerung durch den Speicher weitergegeben wird.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für die das Rückfragekennzeichen aufnehmenden Relais (AM2, WK) des Speichers nach Aufnahme der ersten Ziffernkennzeichnung in diesem geschlossen ist und daß das zweite Relais (AM2) sich in einem über die ankommende Steuerader (645/28) der Rückfrageleitung (RL) verlaufenden Haltestromkreis während der Dauer des an dieser liegenden Rückfragekennzeichens einschaltet.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das Rückfragekennzeichen ansprechenden Relais (AM2, WK) des Speichers auch auf das Verkehrsberechtigungskennzeichen von nur zu bestimmten Amtsverbindungen (Ortsverbindungen) berechtigten Teilnehmern (A) ansprechen und diese Verkehrsberechtigung dadurch gekennzeichnet wird, daß das Potential (—·) an der Steuerader (28) im Gegensatz zum Rückfragekennzeichen dauernd angeschaltet bleibt.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Speicher (Fig. 4, 5), der alle einer zu wählenden Nummer entsprechenden Ziffernkennzeichnungen (z. B. Kodezeichen) aufnimmt, zwei Relais (AMi, AM2) angeordnet sind, die nacheinander durch unterschiedliche, an eine Steuerader (771/28) angelegte, eine ankommende Amtsverbindung kennzeichnende Potentiale (erst +, dann —■) betätigt werden und einen Stromkreis vorbereiten, über den nach der Einstellung des Leitungswählers das das Amtskennzeichen (— an 364) aufnehmende Relais (AK) in der Einstelleinrichtung des Leitungswählers anspricht.
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß über die Steuerader (771/28), über welche das eine Relais (AMx) im Speicher anspricht, ein Relais (UA) in der Amtsübertragung (UA) betätigt wird, welches den Potentialwechsel an der Steuerader (771/28) zwecks Betätigung des zweiten Relais (AM2) des Speichers veranlaßt.
16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, 10 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerader (153, 252), über welche in der Einstelleinrichtung (EE 2) des Leitungswählcrs (LW) die Relais (AK, RF) durch im Speicher festgehaltene
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Amts- oder Rückfragekennzeichen betätigt werden, nach Vollendung des Verbindungsweges vom Zugang (35) zum Speicher (Sp) auf denjenigen Schaltarm (das) des Anruf Suchers (.4S), über den Verkehrsberechtigungskennzeichen der anrufenden Teilnehmer wirksam werden, umgeschaltet wird (152 c/425 c) und im Leitungswähler unter Abschaltung von dem Zugang (254) zur Einstelleinrichtung (EE 2) mit einem die Durchschalteberechtigung eines Teilnehmers feststellenden Relais (Q 2) des Leitungswählers verbunden wird (253C5/388C5).
17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (φ 2) nach Wirksamwerden einer Schaltmaßnahme (Druck von Tao) eingeschaltet wird und bei angeschalteten Aufschaltkerinzeichen (+ an 520) die Aufschaltung auf eine gesperrte Leitung herbeiführt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 902 506;
SEG-Nachrichten, 1954, Heft 1, Aufsatz »Der Schalter-Citomat, eine Neuentwicklung auf dem Gebiet der mittleren Nebenstellenanlagen«.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE902506C (de) * 1949-12-02 1954-01-25 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Teilnehmern verschiedener Verkehrsberechtigung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE902506C (de) * 1949-12-02 1954-01-25 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Teilnehmern verschiedener Verkehrsberechtigung

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