AT200390B - Luftgekühlte Brennkraftmaschine mit in V-Form angeordneten Zylindern - Google Patents

Luftgekühlte Brennkraftmaschine mit in V-Form angeordneten Zylindern

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AT200390B
AT200390B AT200390DA AT200390B AT 200390 B AT200390 B AT 200390B AT 200390D A AT200390D A AT 200390DA AT 200390 B AT200390 B AT 200390B
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AT
Austria
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air
internal combustion
combustion engine
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cooling air
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Fritz Ing Freyn
Hans Dipl Ing Dr Techn List
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Hans Dipl Ing Dr Techn List
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Luftgekühlte Brennkraftmaschine   mit in V-Form angeordneten Zylindern   Der übliche Aufnehmerraum für die Verbrennungsluft bei Brennkraftmaschinen mit einem Lade- oder Spülluftgebläse, der bei in V-Form angeordneten Zylinderreihen zwischen den Zylinderreihen Platz findet, dient vorwiegend dazu, den pulsierenden Zustrom der verdichteten Luft auszugleichen. Gegenstand der Erfindung ist die Verbesserung von Brennkraftmaschinen mit in V-Form angeordneten Zylindern, bei welchen ein Radialgebläse für die Kühlluft vorgesehen ist, das sich aus Gründen der Vereinfachung des Antriebes des Gebläseläufers an der Stirnseite des Motors befindet.

   Durch die divergierende Stellung der Zylinder befinden sich die gegenüberliegenden Zylinderköpfe in erheblichem Abstand voneinander, wodurch die strömungsgünstige Ausbildung der Zuführung der Verbrennungsluft Schwierigkeiten bietet. Hiefür ist massgeblich, dass für beide Zylinder mit einem einzigen Luftfilter, der zumeist gleichzeitig die Aufgaben des Ansauggeräuschdämpfers zu erfüllen hat, das Auslangen gefunden werden soll und die mit Rücksicht auf die gleichmässige Versorgung aller Zylinder mit Verbrennungsluft erforderliche zentrale Lage des Luftfilters bezüglich des Motorgehäuses nicht eingehalten werden kann, weil im Raum zwischen den Zylindern weitere für den Betrieb des Motors erforderliche Einrichtungen untergebracht werden müssen. Hiezu zählen etwa die Einspritzpumpe oder der Kraftstoffbehälter. 



  Abgesehen von der sich aus der seitlichen Versetzung des Luftfilters gegenüber der Motormitte ergebenden Asymmetrie der Luftzuleitungen zu den Zylinderköpfen, zeigen die gebräuchlichen Saugrohre auch beachtliche Nachteile, weil es bisher nicht gelungen war, eine von starken Krümmungen und Querschnittsveränderungen freie Ausbildung des im wesentlichen rohrförmigen Ansaugluftverteilers festzulegen. 



  Die Erfindung schafft hier dadurch Abhilfe, dass die Verbrennungsluft nach dem Durchströmen des Luftfilters in einen die Wirkung eines Ausgleichsraumes ergebenden Behälter gelangt, der mit Bezug auf die Ansaugkanäle der einzelnen Zylinderköpfe symmetrisch und derart angeordnet ist, dass nachteilige Umlenkungen, Luftbeschleunigungen durch sprunghafte Querschnittsveränderungen u. dgl. vermieden oder zumindest ihre schädlichen Wirkungen durch stetige über-   gänge ausgeschaltet werden.

   Hiefür ist vornehm- lich die Grösse des Ausgleichs- und Beruhigungs- raumes und dessen zentrale Anordnung über dem
Gebläsegehäuse massgeblich, durch welche beiden
Merkmale die Umkehrung der Strömungsrich- tung der Verbrennungsluft entsprechend der zeit- lichen Aufeinanderfolge der Saugtakte in den ge- genüberliegenden Zylindern, die in den gebräuch- lichen Ansaugluftverteilern sich ausserordentlich nachteilig auswirkt, entfällt. 



   Das als doppelte Austrittsspirale ausgebildete
Gebläsegehäuse mündet in radial zum Gehäuse verlaufende   Kühlluftführungen,   durch die die
Kühlluft zu den Zylindern gelangt. Die Zufüh- rungskanäle für die Verbrennungsluft durchsetzen diese Kühlluftführungen und sind-wie bei Mo- toren mit einem   Spül- oder   Ladegebläse bekannt- in Richtung zum Aufnehmergehäuse trompeten- förmig erweitert. Durch diese Ausbildung der Zu- führungskanäle wird zusammen mit der Druck- schwankungen ausgleichenden Wirkung des Auf- nehmers und der geringfügigen Umlenkung der
Luft auf ihrem Weg in die Zylinder der Füllungs- grad und damit die Motorleistung verbessert. 



   Eine Vereinfachung des Aufbaues ergibt sich dadurch, dass in den Kühlluftführungen befind- liche Hohlräume zur Ergänzung der Zuführungskanäle für die Verbrennungsluft verwendet wer- den. 



   Nach weiteren Merkmalen der Erfindung können das Aufnehmergehäuse, das Gebläsegehäuse, das zur gleichmässigen Beaufschlagung der Zylinder als doppelte Austrittsspirale ausgebildet ist, sowie die Zuleitungen für die Kühlluft und die Verbrennungsluft zu den einzelnen Zylindern zu einem einzigen Bauteil vereinigt sein, der den Motor an einer Stirnseite abschliesst. Insbesondere in diesem Falle ist es vorteilhaft, die Führungskanäle für die Verbrennungsluft im Bereich der   Kühlluftzuführungen   durch Einbauten in diesen Führungsteilen herzustellen. 



   Der über dem Kühlluftgebläse sitzende Aufnehmer kann nicht nur den Luftfilter selbst tragen, sondern auch als Konsole den Kraftstoffbehälter und ähnliches für den Betrieb des Motors notwendiges Zubehör aufnehmen.'
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung im folgenden beschrieben. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Die Fig. 1 stellt einen Querschnitt des Motors im Bereich des Gebläsegehäuses entsprechend dem durch die Gerade I-I der Fig. 2 angegebenen Verlauf des Schnittes dar, während Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 zeigt. 



  Schliesslich ist in Fig. 3 ein Teil der Draufsicht in Richtung des Pfeiles Ader Fig. 1 wiedergegeben. Alle Darstellungen sind zur Verbesserung der übersichtlichkeit nur schematisch ausgeführt. 



  Die Zylinder 1 und 2 werden durch das Gebläse, dessen Läufer mit 3 bezeichnet ist, mit Kühlluft versorgt. Zur gleichmässigen Aufteilung der Kühlluftmenge besitzt das Gebläsegehäuse zwei Austrittsspiralen 4a und 4b, an deren Austrittsöffnungen die bezüglich des Verdichters radial nach aussen verlaufenden Fortsätze 5 anschliessen, durch die die Kühlluft zu den Zylindern gelangt. Leitwände 6a und 6b in den Fortsätzen haben die Aufgabe, die Kühlluft bis an das obere Ende des Zylinders und bis zum Zylinderkopf weiterzuleiten. 



  Zwischen den Kühlluftführungen 5 liegt der Aufnehmerraum 8, der über Verbindungskanäle 9 mit den Ansaugöffnungen 10 der Zylinderköpfe 7 verbunden ist. Zur Verminderung der Strömungswiderstände sind die Verbindungskanäle an ihrer Einmündung in den Aufnehmer trompetenförmig erweitert und in Richtung zu den Öffnungen 10 der Ansaugkanäle der Zylinderköpfe entsprechend deren Querschnitt kontinuierlich zulaufend ausgebildet (Fig. 3). Auf der oberen Abschlussfläche des Aufnehmers ist neben dem Luftfilter 11 der Kraftstoffbehälter 12 angeordnet. 



  Die in der Zeichnung veranschaulichte Ausbildung stellt nur ein Anwendungsbeispiel der Erfindung dar ; es würde selbstverständlich keine   
 EMI2.1 
 die konstruktive Umsetzung der angegebenen Problemlösung gegenüber dem beschriebenen Gegenstand abzuändern. So wäre es z. B. möglich, Kühlgebläse, Aufnehmer und Kühlluftzuführungen aus voneinander getrennten Blechpressteilen   zu-   zusammenzusetzen bzw. jeden Teil einzeln am Motorgehäuse zu fixieren. Daneben sind aber auch beliebige Kombinationen dieser Einzelteile zu ei- 
 EMI2.2 
 nur,dass ein reichlich bemessener Aufnehmerraum möglichst zentral angeordnet ist, so dass von ihm 
 EMI2.3 
 der Verbrennungsluft zu den Zylinderköpfen ausgehen.. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Brennkraftmaschine mit in V-Form angeordneten Zylindern und an der Stirnseite des Motorgehäuses angeordnetem Radialgebläse für die Kühlluft, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Kühlluftgebläse, vorzugsweise in Höhe der Zylinderköpfe und zwischen den zu den Zylindern reichenden Kühlluftführungen   (5),   die bezüglich des als doppelte Austrittsspirale ausgebildeten Gebläsegehäuses (4a, 4b) im wesentlichen radial verlaufen, ein als Aufnehmer für die Verbrennungsluft dienendes Gehäuse (8) vorgesehen ist, von dem die Verbrennungsluft durch in Richtung zum Aufnehmer vorzugsweise trompetenförmig erweiterte, die Kühlluftführungen   (5)   durchsetzende Verbindungsleitungen   (9)   den Zylindern zugeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungskanäle zwischen dem Aufnehmer (8) und den Zylinderköpfen durch Hohlräume in den Kühlluftführungen (5) ergänzt werden.
    3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläsegehäuse (4), das Aufnehmergehäuse (8) und die Führungsteile für die Kühlluft (5) einen gemeinsamen Bauteil bilden.
    4. Brennkraftmaschine nach einem der vorher- EMI2.4 dass an der oberen Abschlusswand des Aufnehmergehäuses der Luftfilter (11), der Kraftstoffbehäl- EMI2.5
AT200390D 1957-03-28 1957-03-28 Luftgekühlte Brennkraftmaschine mit in V-Form angeordneten Zylindern AT200390B (de)

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