AT200219B - Fernsteuerempfänger nach dem Synchronwählerprinzip für tonfrequente Netzüberlagerungs-Fernsteuer-Anlagen -sogenannte Rundsteuer-Anlagen - Google Patents

Fernsteuerempfänger nach dem Synchronwählerprinzip für tonfrequente Netzüberlagerungs-Fernsteuer-Anlagen -sogenannte Rundsteuer-Anlagen

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AT200219B
AT200219B AT200219DA AT200219B AT 200219 B AT200219 B AT 200219B AT 200219D A AT200219D A AT 200219DA AT 200219 B AT200219 B AT 200219B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fernsteuerempfänger nach dem Synchronwählerprinzip für tonfrequente   Netz üb er lagerungs-Fernsteuer-Anlagen-sogenannte Rundsteuer-Anlagen    
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einem auf dem Nocken gleitenden Führungshebel und einem Übertragungshebel mit einem gefederten
Klinkeneingriff besteht,
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden an Hand des in Fig. l der Zeichnung dar- gestellten Ausführungsbeispieles eines Synchronwählers mit sprungartiger Bewegung des Wählerarmes be- schrieben : Fig. 2-4 zeigen verschiedene Impuls-Diagramme. 



   Die Fig. 1 zeigt einen Wähler W, der mit seinem Kontaktarm w die Wahlkontakte o überstreicht, an welche, wie angedeutet, die Schaltrelais angeschlossen sind. Dieser Wähler W wird im allgemeinen in bekannter Weise über ein Übersetzungsgetriebe G in stetiger Drehung direkt durch einen Synchronmotor S angetrieben. Die Schliesszeiten des Wählerarmes w mit den Wahlkontakten o seien für diesen bekannten
Fall durch das Diagramm der Fig. 3 dargestellt. 



   Die Fig. 2 zeigt ihrerseits das am Empfangsort eintreffende,   synchron zugeordnete Befehlsimpulsdian   gramm. Aus konstruktiven Gründen und solchen der Toleranz müssen oft die   Koniaktschliesszeiten grosser   gewählt werden als die zeitliche Dauer eines Befehlsimpulses. Die an den Wahlkontakten angeschlosse- nen Schaltrelais sind deshalb während diesen gesamten Kontaktschliesszeiten allfällig eintreffenden Stör- impulsen ausgesetzt. Es ist deshalb von Interesse, so zu verfahren, dass man die Wahlkontaktschliesszeiten auf die minimalen Werte kürzt, die für das Arbeiten der zugeordneten Schaltrelais gerade noch erforder- lich sind.

   Um dieses Ziel zu erreichen, ist es aus konstruktiven Gründen hiebei besonders vorteilhaft, so vorzugehen, dass der Wählerarm periodisch stillgesetzt bzw. periodisch mit erhöhter Geschwindigkeit über die Kontaktwege geführt wird. Man erzielt dann, wiein der Fig. 4 dargestellt, gekürzte Kontakt-   schliesszeiten,   ohne die Kontaktabmessungen in konstruktiv unerträglicher Weise zu begrenzen. Zusätz-   . lich wird hiebei der. konstruktiv   wesentliche Vorteil gewonnen, dass durch das beschleunigte Durchlaufen der Kontakte die Anforderungen an deren Einstellgenauigkeit herabgemindert werden können. Dieses Vorgehen ist also gerade umgekehrt, wie bei den Telefonwählern, wo bekanntlich die Bewegung des Wählers sich in den Zwischenintervallen vollzieht, während der Wähler zum Kontaktschluss angehalten wird.

   Im übrigen ist der Vergleich insofern   unzutreffend. als   bei den   Telefonwählern   im allgemeinen Schrittschaltmotoren verwendet werden. 



   Eine beispielsweise Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens sei ebenfalls an Hand der Fig. 1 erläutert. Zwischen dem Synchronantrieb S, G und dem Wähler W ist ein Umwandlungsgetriebe eingeschaltet, das aus einem auf der Synchronwählerachse a sitzenden Klinkenrad R, sowie aus einem Zwischen-Übertragungsglied H, L, V aufgebaut ist. Das   Zwischen-Übertragungsglied   besteht aus einem Führungshebel H, welcher zwei Arme   Hl,   H2 aufweist, drehbar um die   Synchronwählerachse   a gelagert ist und mittels eines Nockens N geführt wird, wobei der Führungshebel H über den Arm L und eine gefederte Klinke V mit dem Klinkenrad R im Eingriff liegt.

   Bei kontinuierlicher Drehung des Synchronantriebes vollführt der Führungshebel H, wie mit Doppelpfeil angedeutet, eine Hin- und Herbewegung, wodurch das KIinkenrad R sprungweise im Gegenuhrzeigersinn bewegt wird. Eine Feder F sperrt hiebei den Wähler gegen Rückdrehung im'Uhrzeigersinn. 



   Es ist für die Erfindung unwesentlich, ob es sich bei dem sprungweise betätigten Wähler um einen Vollkreiswähler handelt, wie in der Figur angedeutet oder ob der Wähler beispielsweise derart ausgebildet ist, dass die Kontakte in einer Geraden angeordnet sind, wobei jedem Kontakt in Form einer Nockenscheibe ein sinngemäss verdrehter Wählerarm zugeordnet ist. 



   Die vorliegende Erfindung weist insbesondere zwei Vorzüge auf, die gegenüber der bisher praktizierten Technik einen wesentlichen Fortschritt darstellen. Durch die beschleunigten Kontaktschliessungen wird die Trefferwahrscheinlichkeit kurzzeitiger Störimpulse erheblich vermindert. Ferner wird durch die beschleunigten Kontaktschliessungen eine praktisch wesentlich ins Gewicht fallende Reduktion der Anforderungen an die Einstellgenauigkeit des Wählers gewönnen. 



   Im Falle des Nockenwählers wird ausserdem noch ein nicht unwesentlicher Bedienungsvorteil erzielt, da der Wähler von Hand im Uhrzeigersinn leicht verdreht werden kann, ohne dass der Synchronantrieb mitbewegt werden muss, wodurch die Einstellbarkeit der einzelnen Wählernocken auf die gewünschten Kommandostellungen erleichtert wird. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Fernsteuer-Empfänger nach demSynchronwähler-Prinzipfür tonfrequenteNetzüberlagerungs-Fern- steuer-Anlagen-sogenannte Rundsteuer-Anlagen, wobei empfangsseitig über einen für dieSteuerfreqienz selektiven Eingangskreis sowie ein diesem zugeordnetes Impulsrelais mittels eines über ein Reduzierge- EMI2.1 Befehls-Impulse durch mindestens ein Schaltrelais verarbeitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Synchron-Antrieb (S-G) und dem Wähler (W) ein Umwandlungs-Getriebe (N-H-L-V-R-F) ein- <Desc/Clms Page number 3> geschaltet ist, das die stetige Drehbewegnng des Synchronantriebes in eine periodische, während eines Teiles des Befehlsimpuls-Intervalles erfolgende sprungartige Bewegung des Wählers übersetzt.
    2. Fernsteuer-Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umwandlungs-Getriebe aus einem auf der Synchronwelle sitzenden Nocken (N) und einem auf der Achse (a) des Synchronwählers sitzenden Klinkenrad (R) sowie einem zwischen diesen beiden angeordneten Übertragungsglied (H-L-V) besteht.
    3. Fernsteuer-Empfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsglied aus einem auf dem Nocken (N) gleitenden Führungshebel (H) und einem Übertragungshebel (L) mit einem gefederten Klinkeneingriff (V) besteht.
    4. Fernsteuer-Empfänger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine in das Klinkenrad (R) eingreifende Sperrfeder (F) vorgesehen ist, die den Wählerarm (w) gegen Rückwärtsbewegung sichert.
AT200219D 1957-09-02 1957-09-20 Fernsteuerempfänger nach dem Synchronwählerprinzip für tonfrequente Netzüberlagerungs-Fernsteuer-Anlagen -sogenannte Rundsteuer-Anlagen AT200219B (de)

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