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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 19796. M. BAUMANN, MASCHINENFABRIK G. M. B. H. BERLIN.
Einrichtung zum Abstellen von Schraubengetrieben.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Abstellen von Schraubengetrieben für den Vorschub eines Schlittens, welches Getriebe aus einer rotierenden Gewindespindel
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stellen des Schlittenvorschubes an einer bestimmten Stelle zu bewirken, ohne dass dazu eine Stillsetzung der. pindeldrellllng erforderlich ist und besteht aus einem an den Gewindeteil der Spindel anschliessenden konischen Teil, mittels dessen die halbe Mutter bei Erreichung des Endes des Gewindes durch Auflaufen auf ihn aus dem Gewinde ausgehoben wird.
Die Erfindung eignet sich für jede Art Maschinen, bei denen ein ununterbrochener oder absatzweiser selbsttätiger Schlittenvorschub vermöge eines Schraubengetriebes der oben angegebenen Art erfolgt und soll ausser bei Drehbänken u. dgl. auch besonders bei Aufschnittschneidemaschinen Anwendung finden.
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L-inen Teil der Vorschubspindel mit der halben Mutter in der Eingriffslage und in der durch den Konus ausgehobenen Lage.
Die Spindel M, welche in dem Support der betreffenden Maschine oder dem sonstigen Teil. der den Schlitten verschiebbar trägt, parallel zur Richtung, in der der Schlitten- \orschub erfolgen soll, drehhar gelagert ist, erhält durch geeignete Ubertragungsmittel je nach den Umständen ununterbrochene oder absatzweise Drehung. Die halbe Mutter s hat zweckmässig die Form eines Hebels, der quer zur Spindel gerichtet mit seinem einen hebelende an der Unterseite des Schlittens schwingbar angelenkt ist, so dass er von drr Spindel abhebbar durch sein Eigengewicht oder auch durch Federdruck mit ihr in Eingriff gehalten wird.
Es ist ohne weiteres verständlich, dass so-den Eingriff der halben Mutter mit der Spindel vorausgesetzt, wie er aus der Zeichnung mit Bezug auf den links dargestellten Querschnitt der halben Mutter s ersichtlich ist-bei Drehung der Spindel ein
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Um nun dem Vorschub des Schlittens auf dem Support eine bestimmte Grenze zu setzen, d. h. denselben selbsttätig an einer bestimmten Stelle aufhören zu lassen, ohne dass die Spindeldrehung stillgesetzt wird, ist gemäss der Erfindung die Spindel n derart gestaltet, dass unmittelbar an ihrem mit Gewinde versehenen Teil, und zwar an dem Ende, gegen das der Vorschub des Schlittens stattfindet, ein konisch sich verstärkender Teil n' (siehe Zeichnung) anschliesst.
Da die mit der Spindel in Eingriff stehende halbe Mutter, wie oben angegeben, hebelartig von der Spindel abhebbar an dem Schlitten angelenkt ist, so wird sie bei Erreichung des Endes des Gewindes allmählich auf den Konus n'auf- laufen und sich hiebei nach und. nach aus dem Gewinde der Spindel abheben, bis schliesslich, wie in der Zeichnung mit Bezug auf den rechts dargestellten Mutterquerschnitt veranschaulicht, die beiden Gewinde gänzlich ausser Eingriff kommen, so dass die Spindel
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Besonders zweckmässig lässt sich, wie schon oben erwähnt, die vorliegende Erfindung he.
Aufschnittschneidemaschinen anwenden, bei denen das aufzuschneidende Fleisch erstens zum Abschneiden der Fleischscheiben in Längsrichtung der Maschine bei dem rotierenden Krp.ismessor vorbei hin und her bewegt wird und zweitens absatzweise am Ende jedes
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Druckhubes quer zur Maschine einen Vorschub um die Dicke einer Scheibe erfährt Das Schraubengetriebe n, s dient dann dazu, letzteren absatzweisen Vorschub zu bewirken, indem die Spindel 1. in dem hin und her gehenden Support gelagert und die halbe Mutter an dem auf diesem verschiebbaren, das eingespannte Fleisch tragenden Vorschubschlitten angelenkt ist.
Durch die Ausbildung der Spindel gemäss der Erfindung mit dem Konus n'wird in
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dass die Maschine angehalten zu werden braucht, indem das Fleisch von dem betreffenden Zeitpunkte an unwirksam bei dem rotierenden Kreismesser vorbeigeführt wird.