AT19613B - Verfahren zur Herstellung von Reisstärke. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Reisstärke.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Österreichische PATENTSCHRIFT Ni. 19613. EMI1.1 Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Fabrikation von Reisstärke. Man hat bei der Fabrikation von Maisstärke schon mit Erfolg die schweflige Säure an Stelle der im allgemeinen angewendeten alkalischen Lösungen gesetzt, aber man hat dieselbe bei der Verarbeitung des Reises auf Stärke bisher mit Erfolg nicht verwendet. Der Grund hievon ist der, dass die Reisstärkekörncr wesentlich kleiner sind als die Maisstärkekörner und dass nach einer Behandlung mit schwefliger Säure sich die Reisstärke in einem Zustand von Feinheit befand, der ihre Abscheidung mit den gebräuchlichen mechanischen Mitteln unmöglich machte. Um daher die Anwendung der Behandlung mit schwefliger Säure bei der Reisstärke möglich zu machen, musste die Waschung mit schwefliger Säure durch eine Operation vervollkommnet werden, die die Reisstärkekörner in einen derartigen Zustand überführte, dass sie mechanisch abgeschieden werden können. Bei dem vorliegenden Verfahren wird dieses Resultat dadurch erzielt, dass man die saure Flüssigkeit einer elektrolytischen Behandlung unterwirft, worauf die Abscheidung der Reisstärke aus der Stärkemilch in bekannter Weise durch Fluten oder Schleudern erfolgt. Es soll hier auch in Erinnerung gebracht werden, dass die mit schwefliger Säure erhaltene Stärke eine vollkommene Neutralität besitzt, während die unter Anwendung von Alkali dargestellte mehr oder weniger alkalisch reagiert. In nachstehendem soll beispielsweise eine Reihe von Operationen beschrieben werden, die die gesamte Behandlung des ganzen Reiskornes zeigen : Der Reis oder der Reisbruch wird nacheinander folgenden Operationen unterworfen : 1. Dem Tränken des Reises oder Reisbruches in einer oder mehreren Lösungen von schwefliger Säure ; 2. dem Waschen des Kornes in mehreren reinen Waschwässern ; 3. dem Mahlen in Gegenwart von reinem Wasser ; 4. dem ersten Sieben ; 5. dem Absetzenlassen und Reinigen der Stärke auf geneigten Ebenen ; 6. dem Sammeln und Verdünnen des Stärke- breies mit Wasser. 7. der Elektrolyse der im Wasser verteilten Stärke ; 8. dem zweiten Sieben ; 9. dem zweiten Absetzenlassen und Reinigen der Stärke auf geneigten Ebenen ; 10. dem Sammeln der Stärke, Verdünnen des Stärkebreies bis zu cremeartiger Konsistenz und dem Einbringen in geeignete Kasten ; 11. dem Trocknen an der Luft bezw. in den Trockenapparaten. Die elektrolytische Behandlung der Stärkemi1ch kann in Apparaten ausgeführt werden, dip/. B. die in dem österr. Pat. Nr. 7973 beschriebene Konstruktion besitzen. Bei der Ausführung der Elektrolyse kann sowohl Gleich-als auch Wechselstrom an- gewendet werden. Bei Anwendung von Gleichstrom wird die Stärke äusserst schnell auf der positiven Elektrode abgesetzt und unterbricht dadurch den Stromkreis. Es muss daher ein öfteres Umkehren der Stromrichtung0 stattfinden. Dieser Nachteil ist bei Anwendung von Wechselstrom vermieden ; bei Wechselstrom bleibt die Stromstärke konstant und es wird eine grosse Ersparnis an E1ektrodenplatten erzielt, da dieselben sich weniger aufbrauchen als bei Gleichstrom. Die Stromstärke beträgt 50-60 Ampère für das Quadratmeter bei einer Spannung von etwa 5 Volt. Die Elektroden sind in einem Abstande von 10 mm auf- gestellt und die Einwirkung der Elektrolyse dauert nur etwa 10 Minuten.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Reisstärke, darin bestehend, dass nach Trennung des Glutens von der Stärke durch eine Waschung mit schwefliger Säure die im Wasser verteilte Stärke elektrolytisch behandelt wird, zu dem Zwecke, die mechanische Abscheidung der Reisstärkekörner, die sich infolge der Waschung mit schwefliger Säure in einem äusserst feinen Zustande befinden, zu ermöglichen.
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