AT19539B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern aus schmiedbaren Blöcken. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern aus schmiedbaren Blöcken.Info
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<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Bei den bisherigen alten Dornverfahren treten infolge der Reibung des an den Matrizenwänden aufsteigenden Materiales sehr grosse Widerstände auf. Diese werden (lurch nachstehend beschriebenes Verfahren vermieden: Der Hohlraum der Matritze m ist in seinem unteren Teile genau nach der äusseren Form des herzustellenden Hohlkörpers ausgebildet, während sein oberer Teil erweitert und zur Aufnahme des rohen Arbeitsstückes a bestimmt ist. Ein Stempel S. welcher durch einen konstant wirkenden Druck von unten in der Matrize hochgehalten wird, bildet mit seiner Stirnfläche die Auflage für das Arbeitsstück. Der Dorn d, der zur Aushöhlung des Arbeitsstückes dient, wird zentral zur Matrize von oben auf das Arbeitsstück gesenkt, wodurch dasselbe zwischen Dorn und unteren) Stempel fest eingespannt wird. Infolge entsprechender Druckwirkung auf den Dorn d wird das Arbeitsstück a unter gleichzeitigem Zurückweichen des Stempels S in die untere Matrizenhöhlung hineingepresst. Dabei bleibt das Arbeitsstück aber infolge seiner fortdauernden Einspannung zwischen Dorn d und unterem Stempel S in unverriickbarer Lage. Durch den Widerstand, welchen das Arbeitsstück in dem verengten Teil der Matrize erfährt sowie unter dem Gegendrucke des unteren Stempels S, erfolgt daher EMI1.2 Beim weiteren Vordringen des Dornes wird das Material des Arbeitsstückes längs der Verengung der Matrizonwände über den Dorn gezogen und erfährt dabei eine starke Verdichtung. Die fertige Form des Arbeitsstückes a wird erreicht, bis dasselbe auf dem Boden der Matrizenhöhlungaufsitzt (siehe Fig. 2) und der Dorn infolge einer Hubbegrenzung am weiteren Eindringen verhindert ist. EMI1.3 Traverse t, welche nach erreichter Tiefstlage auf der Matrize aufsitzt und mittelst eines Bundes in einer dazu passenden Eindrehung der Matrize zentriert wird. Dadurch ist die richtige gegenseitige Lage von Matrize und Dorn während des ganzen Vorganges gesichert. Die Traverse t und der Dorn senken sich zuerst gleichzeitig, bis erstere auf der Matrize aufliegt, dann geht der Dorn allein abwärts. Ist die Pressung vollendet, so wird der Dorn EMI1.4 zwischen Dorn und dem unteren Stempel S eingespannt ist, hebt nun auch die Traverse t so hoch an, als es die untersten, einstellbaren Muttern der Zugstangen Z1 und Z2 ge- statten. Sollte der fertige Hohlkörper in der Matrize feststecken, dann dient der untere Stempel S auch noch dazu, das Arbeitsstück aus der Form herauszudrücken. Beim weiteren Hochgehen des Dornes d allein wird das fertige Arbeitsstück vom Dorne an der jetzt EMI1.5
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 zeichnet dadurch, dass der Block von der oberen weiteren Höhlung einer Matrize m vermittelt des Lochdornes d und eines Gegendruckstempels S in den verengten Teil der Matrize übergeführt und hiedurch nicht nur gelocht, sondern auch in diesem gepresst wird.2. Eine Presse zur Durchführung des im Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahrens mit einem unteren, konstant unter Druck stehenden Gegendruckstempel S, einer beweglichen Traverse t zur genauen Dornführung und, zur Abstreifung des fertigen Hohlkörpers vom Dorne d mittels der Hubbegrenzungsstangen und Zg. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT19539T | 1904-02-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT19539B true AT19539B (de) | 1905-03-27 |
Family
ID=3524617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT19539D AT19539B (de) | 1904-02-10 | 1904-02-10 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern aus schmiedbaren Blöcken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT19539B (de) |
-
1904
- 1904-02-10 AT AT19539D patent/AT19539B/de active
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