AT19488B - Vorrichtung zur Herstellung eines Gasluftgemisches. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines Gasluftgemisches.

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  Vorrichtung zur Herstellung eines Gasluftgemisches. 



   In dem Stamm-Patente Nr. 18270 ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Gasluftgemisch, insbesondere für   Beleiichtungszweclie, unter Anwendung   von getrennten Schöpfräumen für Gas und Luft beschrieben, wobei es darauf ankommt, dass bei schwankendem 
 EMI1.1 
 bei jedem Spiel der Schöpfvorrichtungen die angesaugten Gas-und Luftmengen teilweise oder ganz durch gleichzeitig aus der Verbrauchsleitung mittels Rücksaugeleitungen angesaugtes Gasluftgemisch ersetzt werden.

   Die für diesen Zweck gemäss Stamm-Patent Nr.   18270   
 EMI1.2 
   Verbraucbsloitung eingestellt werden und   den   Durchflussquerschnitt   der   Rücksaugeleitungen     verändern,   Es hat sich nun gezeigt, dass die   Rücksangeleitungen   besser und zuverlässiger wirken und dass auch der gesamte Wirkungsgrad der Maschine gesteigert werden kann, 
 EMI1.3 
 jedem Ansaugevorgange die beiden Zulässe für Gas oder Luft einerseits und für Gastuftgemisch andererseits geöffnet, während des Förderganges aber   geschlossen werden.   Bei den in dem   Stamm-Patente   Nr.

   18270 angegebenen Einrichtungen findet während des Druckvorganges kein Abschluss der Rücksaugeleitungen statt, so dass diese auch teilweise für Rückförderung benzutzt werden. Hiedurch ergibt sich eine nachteilige Beeinflussung der den Querschnitt der Rücksaugeleitungen verändernden Stellvorrichtung. Bei der neuen Vorrichtung werden also alle dip zu fördernden Mengen nur mittels der Druckventile weiter   befördert.   



   Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einer   Ausführungsform   (Fig. 1 und 2) dargestellt. und zwar in Fig. 1 im Querschnitt, in Fig. 2 in der Seitenansicht. Es ist angenommen, dass eine Schöpfpumpe a angeordnet ist, die auf der einen Seite des Kolbens Luft, auf der anderen Seite Gas fördert. Gemäss Fig. 2 findet die Ansangung des Gases mittels des Ventiles c, der Luft mittels des Ventiles d statt. Das Gas strömt durch die 
 EMI1.4 
 Ventile c und d ist übereinstimmend. Die   nähere   Konstruktion der Ventile ergibt sich aus Fig.   l,   in welcher das Ventil c im Schnitt dargestellt ist.

   Aus dieser Figur ergibt sich auch die Konstruktion des einen der beiden Druckventile e und f, durch welche Gas und Luft sowie das   zurückgesaugte   Gasluftgemisch der Verbrauchsleitung 9 zugeführt werden. 



  Die Verbrauchsleitung   9   steht, wie auch in dem Stamm-Patente Nr. 18270 beschrieben, mittels der Leitung   l   mit dem Regler k in Verbindung, mit welchem das in die Rück-   sallgeleitung heingeschaltete   Gasdurchlassventil i   zwangiä. ussg   verbunden ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind von der   Rücksaugeleitung h hinter   dem   Durchfluss   
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 Gasansaugeventil c, die andere'nach dem   Luftsaugeventil d führt. Wie   sich aus Fig. 1 ergibt, dient derselbe Verschlusskörper o sowohl als Verschluss für die Gaszuführleitung als auch als Verschluss für die Rücksaugeleitung h1.

   Es werden somit bei jedem Sang-   vorgange   durch das Heben des Verschlusskörpers o gleichzeitig sowohl die Gasansaugeleitung als auch die Rücksaugleitung geöffnet und   umgekehrt, während   des Fördervorganges 

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   durch den Druck im Arbeitsraum geschlossen gehalten. Bei dieser Anordnung arbeiten die Rticksaugeleitungen nur während des Saugvorganges, nicht auch während des Druckvorganges, wodurch die eingangs geschilderten Vorteile erzielt werden. 



  Die beschriebene Einrichtung lässt sich naturgemäss in mehrfacher Hinsicht abgeändert   ausführen. Statt des Verschlusskörpers o für'die gemeinsam zu öffnenden Saugeleitungen könnten zwei verschiedene Saugeventile nebeneinander angeordnet sein und diese beiden Saugventile könnten zwangläufig miteinander verbunden sein ; sie könnten auch übereinander liegen und durch Gestänge verbunden sein.   Das Öffnen und Schliessen   der gemeinsam zu öffnenden Saugeleitungen könnte ferner in kurzen Zwischenräumen hintereinander, z. B. durch verschiedene Belastung oder durch Steuerung derselben erfolgen. Wesentlich ist in jedem Fall, dass die Rucksaugeleitnngen ausser mit dem Regelungsventil i mit einem besonderen Saugeventil verbunden sind.

   Der Verschlusskörper o ermöglicht insbesondere die Ausführung der beschriebenen Vorrichtung mit ungesteuerten Saugeventilen. Werden die zusammengehörigen Saugeventile getrennt angeordnet, so wird es sich im allgemjinen empfehlen, sie zu steuern, d. h. zwangläufig zu öffnen und zu schliessen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :     l.   Vorrichtung zur Herstellung eines Gemisches von Gas und Luft gemäss StammPatent Nr. 18270, dadurch gekennzeichnet, dass die nach den Saugeleitungen (x, y) für Gas und Luft führenden Rücksaugeleitungen   , A)   ausser mit dem Drosselorgan (i) zur Veränderung des Durchflussquerschnittes mit besonderen Rückschlagventilen (o) versehen sind, so dass während jedes Ansaugevorganges sowohl die Luft- bezw. Gassaugeventile, als auch die die   Rücksangeleitungen   abschliessenden Ventile geöffnet, beim Druckvorgange jedoch sämtliche Zuleitungen geschlossen werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugeleitungen (x, y) und die Rücksaugeleitungen (, beim Betriebe des Druckerzeugers durch gemeinsame Ventilkörper (o) geöffnet und geschlossen werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugeleitungen (x, y) und die Rücksaugeleitungen (711, h2) beim Betriebe des Druckerzeugers durch zwangläufig verbundene Ventilkörper geöffnet und geschlossen werden.
AT19488D 1903-08-13 1904-07-27 Vorrichtung zur Herstellung eines Gasluftgemisches. AT19488B (de)

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