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Vorrichtung zur Herstellung eines Gasluftgemisches.
In dem Stamm-Patente Nr. 18270 ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Gasluftgemisch, insbesondere für Beleiichtungszweclie, unter Anwendung von getrennten Schöpfräumen für Gas und Luft beschrieben, wobei es darauf ankommt, dass bei schwankendem
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bei jedem Spiel der Schöpfvorrichtungen die angesaugten Gas-und Luftmengen teilweise oder ganz durch gleichzeitig aus der Verbrauchsleitung mittels Rücksaugeleitungen angesaugtes Gasluftgemisch ersetzt werden.
Die für diesen Zweck gemäss Stamm-Patent Nr. 18270
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Verbraucbsloitung eingestellt werden und den Durchflussquerschnitt der Rücksaugeleitungen verändern, Es hat sich nun gezeigt, dass die Rücksangeleitungen besser und zuverlässiger wirken und dass auch der gesamte Wirkungsgrad der Maschine gesteigert werden kann,
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jedem Ansaugevorgange die beiden Zulässe für Gas oder Luft einerseits und für Gastuftgemisch andererseits geöffnet, während des Förderganges aber geschlossen werden. Bei den in dem Stamm-Patente Nr.
18270 angegebenen Einrichtungen findet während des Druckvorganges kein Abschluss der Rücksaugeleitungen statt, so dass diese auch teilweise für Rückförderung benzutzt werden. Hiedurch ergibt sich eine nachteilige Beeinflussung der den Querschnitt der Rücksaugeleitungen verändernden Stellvorrichtung. Bei der neuen Vorrichtung werden also alle dip zu fördernden Mengen nur mittels der Druckventile weiter befördert.
Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einer Ausführungsform (Fig. 1 und 2) dargestellt. und zwar in Fig. 1 im Querschnitt, in Fig. 2 in der Seitenansicht. Es ist angenommen, dass eine Schöpfpumpe a angeordnet ist, die auf der einen Seite des Kolbens Luft, auf der anderen Seite Gas fördert. Gemäss Fig. 2 findet die Ansangung des Gases mittels des Ventiles c, der Luft mittels des Ventiles d statt. Das Gas strömt durch die
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Ventile c und d ist übereinstimmend. Die nähere Konstruktion der Ventile ergibt sich aus Fig. l, in welcher das Ventil c im Schnitt dargestellt ist.
Aus dieser Figur ergibt sich auch die Konstruktion des einen der beiden Druckventile e und f, durch welche Gas und Luft sowie das zurückgesaugte Gasluftgemisch der Verbrauchsleitung 9 zugeführt werden.
Die Verbrauchsleitung 9 steht, wie auch in dem Stamm-Patente Nr. 18270 beschrieben, mittels der Leitung l mit dem Regler k in Verbindung, mit welchem das in die Rück- sallgeleitung heingeschaltete Gasdurchlassventil i zwangiä. ussg verbunden ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind von der Rücksaugeleitung h hinter dem Durchfluss
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Gasansaugeventil c, die andere'nach dem Luftsaugeventil d führt. Wie sich aus Fig. 1 ergibt, dient derselbe Verschlusskörper o sowohl als Verschluss für die Gaszuführleitung als auch als Verschluss für die Rücksaugeleitung h1.
Es werden somit bei jedem Sang- vorgange durch das Heben des Verschlusskörpers o gleichzeitig sowohl die Gasansaugeleitung als auch die Rücksaugleitung geöffnet und umgekehrt, während des Fördervorganges
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durch den Druck im Arbeitsraum geschlossen gehalten. Bei dieser Anordnung arbeiten die Rticksaugeleitungen nur während des Saugvorganges, nicht auch während des Druckvorganges, wodurch die eingangs geschilderten Vorteile erzielt werden.
Die beschriebene Einrichtung lässt sich naturgemäss in mehrfacher Hinsicht abgeändert ausführen. Statt des Verschlusskörpers o für'die gemeinsam zu öffnenden Saugeleitungen könnten zwei verschiedene Saugeventile nebeneinander angeordnet sein und diese beiden Saugventile könnten zwangläufig miteinander verbunden sein ; sie könnten auch übereinander liegen und durch Gestänge verbunden sein. Das Öffnen und Schliessen der gemeinsam zu öffnenden Saugeleitungen könnte ferner in kurzen Zwischenräumen hintereinander, z. B. durch verschiedene Belastung oder durch Steuerung derselben erfolgen. Wesentlich ist in jedem Fall, dass die Rucksaugeleitnngen ausser mit dem Regelungsventil i mit einem besonderen Saugeventil verbunden sind.
Der Verschlusskörper o ermöglicht insbesondere die Ausführung der beschriebenen Vorrichtung mit ungesteuerten Saugeventilen. Werden die zusammengehörigen Saugeventile getrennt angeordnet, so wird es sich im allgemjinen empfehlen, sie zu steuern, d. h. zwangläufig zu öffnen und zu schliessen.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zur Herstellung eines Gemisches von Gas und Luft gemäss StammPatent Nr. 18270, dadurch gekennzeichnet, dass die nach den Saugeleitungen (x, y) für Gas und Luft führenden Rücksaugeleitungen , A) ausser mit dem Drosselorgan (i) zur Veränderung des Durchflussquerschnittes mit besonderen Rückschlagventilen (o) versehen sind, so dass während jedes Ansaugevorganges sowohl die Luft- bezw. Gassaugeventile, als auch die die Rücksangeleitungen abschliessenden Ventile geöffnet, beim Druckvorgange jedoch sämtliche Zuleitungen geschlossen werden.