AT19443B - Verfahren zur Herstellung von Zement. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zement.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Zement. 



   Den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet eine weitere. Ansbildung des mehrfach bekannten   Verfahrens, I ! ochofcnsch ! acken   ohne wesentliche Verminderung ihrer chemischen   Zusammensetzung   in Portlandzomont zu verwandeln. Es hat sich   hoi   längerem Studium der Hochofenschlacke herausgestellt, dass das Vorhandensein der Eigenschaften eines Portland- 
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   woche   blasig und solche, welche mehr oder minder entglast erstarrt sind. Chemisch lassen sich dioso beiden Sorten noch unterscheiden durch ihr Verhalten gegen Kohlensäure, indem diese auf aus dem Schlackenpulver mit wenig Wasser angemachte Presskörper zur Ein-   witll < gng Kracht wird. Während   die glasigen Schlacken mit Kohlensäure nicht oder 
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 treten :   t.

   ('t a s i g o Schlacken.   



   1. Durch lebhafte Luftbehandlung und feine Verteilung zum raschen Erstarren gebrachte Schlacke. 
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   chemisch gobundonon Wassers durch Trocknung   bis zu   2000.   



   II.   Entglaste Schlacken.   



   3. Mit Luft behandelte, aber langsamer als die glasige abgekühlte Schlacke, meist von himssteinartiger oder schwammiger Struktur. 



   4. Bis zur Entglasung geglühte wassergranulierte Schlacke. 



   Die unter 1 und 2 genannten Modifikationen einerseits und die unter 3 und 4 ge- 
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 zu erkennen ist, ist die Unterscheidung durch die Kohlensäurereaktion   naturgemäss   weniger scharf, man erhält Mittelwerte. Die Art des Kühlmittels ist gleicbgiltig. Es ist also einerlei, ob Luft, Dampf, andere Gase oder Wasser angewendet werden ; es kommt lodiglich auf die glasige bezw. die ganz oder teilweise entglaste Struktur an. Eine 
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 meist überhaupt nicht oder nur so schwach, dass sie als Zement nicht verwendet werden kann. Die entgaste Modifikation verhält sich etwas hydraulischer als die glasige.

   Mischt man dagegen die Schlackenmodifikationen   l   und 3, 1 und 4,2 und 3,2 und 4 in geeigneten Verhältnissen miteinander, so   erhält   man einen Zement, welcher die Eigenschaften eines guten Portlandzementes hat. Durch Zumischen geringer Quantitäten Portlandzementes gewöhnlichen   llerstellungsverfahrens   kann man gegebenenfalls noch die Abbindezeit regeln oder sonst die Eigenschaften in gewünschter Richtung modifizieren. 



   Im folgenden soll das Verfahren an einem Beispiel mit allen Einzelheiten genau 
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   I1l1ttonsand   wird auf zirka   12000   erhitzt und dann vermittelst eines Luftstromes schnell abgekühlt. Das Material wird auf die gleiche Feinheit gebracht, wie das oben beschriebene. 



  Probekörper daraus binden zwar nach einigen Stunden ab und zeigen die Volumenbeständigkeit eines Zementes, die Festigkeit ist aber durchaus ungenügend. Gleiche Teile beider Produkte, d. b. also derselben, aber auf verschiedenem Wege behandelten Schlacke geben miteinander gemischt,   einen volumenbeständigen tadellosen Zement von   normaler Abbindezeit und grosser Festigkeit. Es geht daraus hervor, dass nur die Mischung der beiden verschieden behandelten Produkte einen   guten Zemont gibt.   Um die Anfangsenergie der miteinander gemischten   Schlackoumodifikationen     u   erhöhen und zur Regelung der Abbindezeit empfiehlt sich manchmal ein Zusatz einer geringen Menge auf die bisher bekannte Weise hergestellten Portlandzementes.

   So ergeben beispielsweise gleiche Teile glasiger und entglaster, schwammiger, bimssteinartiger Schlacke, mit Hinzufügung von   100/0   Portlandzement gemahlen, einen ganz vorzüglichen Zement. Es liess sich feststellen, dass eine grosse Menge von Hochofenschlacken existiert, welche trotz geringen   Kalkgehaltes,   wenn sie in der vorstehend geschilderten Weise ausgewählt und gemischt werden, kalkarmen Zement ergeben, der in der praktischen Verwendung dem üblichen Portlandzement   gleichkommt.     hs   soll nicht unterlassen worden, an dieser btelle darauf hinzuweisen,

   dass die   Mischung   von Hochofenschlacke mit anderen Ilydrauliten und auch mit Portlandzement nn sich insbesondere bei der   Ilorstellung   von künstlichen Steinen vielfach vorgeschlagen und verwendet wurde. Indes wur os neu, durch die auf dem Verhalten der Schlacken   gogcn     Kohlensäure   basierte Auswahl bestimmter Schlackensorten Mischungen herzustellen, 
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 in den   Gemischen   für die Fabrikation der künstlichen   Steine vorwendet hat.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Zement durch Mischen verschiedenartiger Hochofenschlacken, dadurch gekennzeichnet, dass entglaste Schlacken (z. H. bei mässiger Luftgranulation bimssteinartig oder schwammig erstarrte oder bis zur Entglasung geglühte wassergranulierte Schlacke), deren Pulver befeuchtet auf Kohlensäure heftig reagiert, mit glasigen Schlacken (z. B. durch kräftige Luftgranutation zerkleinerte Schtacke oder Hattensand), deren Pulver diese Reaktion nicht zeigt, gemischt werden, worauf zwecks Regelung der Abbindezeit geringe Mengen von Portlandzement oder anderen zur Abspaltung von Ka) k befähigten Materialien beigemischt worden können.
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