AT19202B - Erinnerungsuhr. - Google Patents

Erinnerungsuhr.

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AT19202B
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levers
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Hunger & Uhlig
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Erinnerungsuhr. 



   Die Erinnerungsuhr ist ein Notizzettelhalter mit elektrischer Vielkontakteinrichtung in Verbindung mit einer Uhr.   Kreisförmig um   das Zifferblatt der Uhr sind beliebig viel auf- und zuklappbare Kontakthebel angebracht, welche an ihrer flachen Seite Klemmfedern zur Aufnahme von Notizzottoln u. dgl. haben. Wird nun so ein Hebel hochgedrückt, so schliesst er dann einen elektrischen Stromkreis, wenn der Uhrzeiger, der mit Kontakt-   einrichtung   versehen ist, bei seinem Standort vorbeigleitet, wobei ein anhaltendes Alarmsignal ertönt, durch das man an die Uhr gerufen wird, um gemäss des an dem Hebel befestigten Notizzettels die notierte Verrichtung vorzunehmen, die man zu der betreffenden und   von dem   Uhrzeiger angegebenen Zeit vornehmen wollte. 



   In beiliegender Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt. und zwar zeigt :
Fig. 1 Vorderansicht des   Zifferhlattes,   Zeigers und   Kontakthebelkreises.   



    Fig. 2 voranschaulicht einen Querschnitt derselben im vergrösserten Massstabe,  
Fig. 3 die Anordnung der mit   Klommfodern   e versehenen Hebel d in Platte c in Vorderansicht und Querschnitt,
Fig. 4 die Foderplatte f mit eingesägten Einschnitten, Vorderansicht und Querschnitt, 
 EMI1.1 
   und Querschnitt,  
Fig.   C   Kontakthebel d mit   Kiommfeder   c in Vorderansicht und Querschnitt,
Fig. 7 einen Querschnitt wie Fig. 2, nur mit anderer Anordnung des Hebels d. 



   Dio   Erinnorungsuhr   ist folgendermassen eingerichtet:
EE beliebiges Uhrwerk steht durch Achse a in Verbindung mit einem Zeiger b. 



  Das Uhrwerk befindet sich in einem Gehäuse. Ausserhalb des letzteren ist aufgeschraubt die   Kontakthobolplatte   c, in deren Peripherierand eine beliebige Anzahl Kontakthebel d mit seitlich angebrachten Klemmfedern e beweglich eingenietet sind, und zwar so, dass sie beim Geradrücken (in der Verlängerung der Platte c gedacht) mit ihren unteren schnabelförmigen Enden über die Platte c hervorragen (siehe Fig. 2, Seitenansicht, oben). Die   Klemmfedern   sind für das Einstecken von Notizzetteln bestimmt. Auf der Hebelplatte c liegt die Federplatte f, welche aus dünnem Blech besteht und nach der Mitte zu mit soviel Einschnitten versehen ist, wie die Platte c eingenietete Hebel hat (siehe Fig. 4). 



    Die Fcdorptatte/'kommt   so auf die   Hebelplatte   c zu liegen, dass die einzelnen, eingeschnittenen Federteile auf die einzelnen Hebel d treffen und von diesen beim Geradestellen durch das obere   schnabelförmige   Ende abgebogen werden (siehe Fig. 1, Seitenansicht, oben). 



   Auf der Federplatte f liegt die Kontaktstiftplatte g, welche aus isolierendem Materiale   (Holz,   Schiefer oder Hartgummi u. s. w.) besteht und in welche   kreisförmige Kontaktstifte   eingebohrt sind (Fig. 5). 



   Diese Kontaktstifte kommen direkt auf die Mitte der Ausschnitte der Federplatte f zu stehen und werden von diesen berührt, wenn die Hebel d geradegedrückt sind   (Fig. 2,   

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 EMI2.1 
 stehender Weise in den Stromkreis einer Elektrizitätsquelle geschaltet ist. Zeiger b, welcher von den Platten   c   und 9 durch die Hartgummibüchse i isoliert ist, wird an einen Pol derselben angeschlossen, während die Hebelplatte c mit dem zweiten Pole verbunden ist. 



    Der Strom fliesst sohin von   der Federplatte f auf denjenigen Kontaktstift der Kontakt-   platte,   bei welchem infolge   Hochdruckens   des betreffenden Hebels d der davor stehende   Foderau8scbnitt   der Platte f an denselben sich anlegt (Fig. 2, Seitenansicht, oben). 



   Kommt nun der Zeiger b, an dessen unterer Seite sich eine Kontaktschleppfeder k befindet, mit dieser auf den betreffenden, mit Strom versehenen Kontaktstift der Platte   .   so wird der Stromkreis geschlossen und es ertönt ein anhaltendes   Klingelsignal,   welches erst aufhört, wenn der Zeiger b mit seiner Schleppfeder k, durch den Gang der Uhr veranlasst, über den Kontaktstift geglitten ist oder aber, wenn der Kontakthebel d wieder nach vorne gedruckt wird, wodurch der Federansschnitt der   Platte/* wieder   vom Kontakt- 
 EMI2.2 
 



   Die Anbringung der Hebel d in der Platte c kann verschiedenfach vorgenommen werden, was auf beiliegender Zeichnung in Fig. 7 zum Beispiel ersichtlich ist, wo die Hebel d tiefer in der Platte c eingenietet sind, was ermöglicht, dass der Glasring h direkt bis an die Hebel d geht und das Hineinfallen von Staub zwischen die Platten   c, f ud 9   verhindert. 



   PATENT.   AN8PRÜCHE :   
1. Erinnerungsuhr, bei welcher die von einem Uhrwerk betätigten Zeiger vermittelst   (for an   diesen angeordneten elektrischen Kontaktvorrichtungen Alarmsignale zur Wirkung bringen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer auf dem Peripherierande mit schwingbar angeordneten Kontakthebeln (a) versehenen Platte (c) und einer mit der analogen Anzahl von Kontaktstiften (p) armierten Isolierscheibe (g), eine ans leitendem Materiale hergestellte, lamellierte Federplatte (f) eingeschaltet ist, deren federnde Lamellen den 
 EMI2.3 
 dass beim Einstellen der letzteren die jeweilig abgebogene Lamelle beim Vorbeigleiten des in bekannter Weise in den Stromkreis geschalteten Zeigers zu den gewünschten Zeiten Stromschluss bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Erinnerungsuhr nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seiten- flächen der Kontakthebel Klemmfedern (e) vorgesehen sind, welche zur Aufnahme von Notizzettolu u. dgl. dienen.
AT19202D 1904-02-08 1904-02-08 Erinnerungsuhr. AT19202B (de)

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AT19202T 1904-02-08

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AT19202B true AT19202B (de) 1905-02-10

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ID=3523870

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