DE284752C - - Google Patents

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DE284752C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/26Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating a number of devices at different times
    • G04C23/30Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating a number of devices at different times with the actuating element carried by a disc

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten elektrischen Signaluhren mit mehreren Signalstromkreisen sind in der Zeitscheibe ebensoviel Lochreihen erforderlich, als Linien vorhanden sind. Die vorliegende Erfindung betrifft jedoch eine Signaluhr für einen oder mehrere Signalstromkreise, bei.welcher in der Zeitscheibe nur eine einzige Lochreihe angeordnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das
ίο sich beispielweise auf eine Signaluhr für zwei Stromkreise bezieht, ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Die Fig. ι und 2 zeigen hierbei die in Frage kommenden Teile der Signaluhr in zwei Ansichten, während die Fig. 3 eine Teilansicht der Zeitscheibe ist und insbesondere die Gestaltung der in der Zeitscheibe angeordneten Auslösesignalschrauben veranschaulichen soll.
Danach ist in der Zeitscheibe α eine Lochreihe b angeordnet, in welche die Signalschrauben c, d oder e hineingesteckt werden können. Wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, ragen diese Signalschrauben auf der einen oder der anderen Seite oder auch auf beiden Seiten der Zeitscheibe hinaus. Diese Signalschrauben beeinflussen die beiden Winkelhebel f und h, von denen der eine auf der Vorderseite, der andere auf der Rückseite der Zeitscheibe angeordnet ist. Durch die obere Signalschraube c der Fig. 3 wird der auf der Rückseite der Zeitscheibe angeordnete Hebel /;■ beeinflußt und dadurch der eine der beiden Stromkreise geschlossen/während Signalschraube d auf den auf der Vorderseite der Zeitscheibe liegenden Winkelhebel f einwirkt und dadurch den anderen der beiden Stromkreise schließt: Endlich können auch durch die Signalschrauben e, welche auf beiden Seiten der Zeitscheibe α hervorragen, beide Stromkreise gleichzeitig geschlossen werden. Die Signalschrauben für die verschiedenen Stromkreise unterscheiden sich schon äußerlich durch ihre Gestalt.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende:
Die Achse i des Uhrwerkes treibt über mehrere Zahnräder die Zeitscheibe α an, die sich in der Pfeilrichtung dreht. Auf der Achse k ist das Sperrad I angeordnet, das eine der Lochteilung der Zeitscheibe α entsprechende Zahnteilung besitzt, so daß also bei Bewegung der Zeitscheibe um den Abstand zweier Löcher der auf dem Sperrad gleitende Hebel m von einem Zahn des Sperrades abfällt. Dieser Hebel m, der an dem freien Ende den Kontakt η trägt und in dem Punkte 0 gelagert ist, führt also in bestimmten Zeitintervallen unter der Wirkung der Feder p eine Drehung im Uhrzeigersinn aus. Unter dem Hebel m ist ein zweiter beweglicher Hebel q mit dem Kontakt r gelagert. Dieser Hebel führt jedoch erst dann eine Bewegung aus, wenn der Winkelhebel f oder h von einer der drei Signalschrauben c, d, e gehoben wird.
Trifft nun eine der drei Signalschrauben auf einen der beiden Winkelhebel h oder f, so stößt dieser mit dem Ende t gegen den Hebel u, hebt diesen zunächst hoch, bis der untere Teil der kreisförmigen Öffnung ν gegen den in dem Hebel q sitzenden Stift w stößt. Unter der Wirkung der Schraubenfeder χ wird alsdann der
Hebel q mit seinem freien Ende y in Eingriff mit dem Sperrad I gebracht. Wird nun das Sperrad I durch das Uhrwerk weitergedreht, so wird nach einiger Zeit das Ende y des Hebels q von dem Zahn abfallen, und der Kontakt r wird mit dem Kontakt η in Berührung gebracht. Die beiden Kontakte bleiben nun so lange in Berührung, bis nun · auch der Hebel m mit seiner Spitze von dem betreffenden Zahn des Sperrrades I abfällt, worauf der Kontakt η von dem Kontakt r entfernt und somit der Signalstromkreis unterbrochen wird. Die Schließdauer der Signalstromkreise kann nun auf einfache Weise durch die gegenseitige Verschiebung der Hebel m und q erreicht werden (beispielsweise durch Verschiebung des Drehpunktes 0 des Hebels q), derart, daß das Abfallen der beiden Hebel in kürzeren oder größeren Zwischenräumen erfolgt. Der vorbeschriebene Vorgang der Kontaktgebung ist für beide Signalstromkreise derselbe.
Der Vorteil dieser Konstruktion liegt darin,
daß man für jede Linie nur einen Kontakt erhält, und daß diese Kontakte so gelegt sind, daß sie außerhalb des Zifferblattes liegen, also nicht von diesem verdeckt werden. Sie ragen vielmehr über das Zifferblatt hinaus und können daher jederzeit kontrolliert und nachgesehen werden. Die bei den bekannten Konstruktionen von Signaluhren vorkommenden Ungenauigkeiten der Signaldauer, die meist durch zu große Zahnluit der Antriebsräder hervorgerufen werden, werden in einfacher Weise durch die Verstellbarkeit der beiden Kontakthebel m und q zueinander vermieden. Ein weiterer Vorteil der neuen Vorrichtung ist in der momentanen Kontaktschließung und Unterbrechung zu sehen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Elektrische Signaluhr, bei welcher durch eine von einem Uhrwerk angetriebene Zeitscheibe Signale von regelbarer Zeitdauer auf eine oder mehrere Linien gegeben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zeitscheibe für die verschiedenen Stromkreise nur eine Lochreihe vorhanden ist, in welche Auslöseschrauben gesteckt werden, die auf einer oder auf beiden Seiten der Zeitscheibe hervorragen und. auf einen Kontakthebel des einen oder anderen Signalstromkreises einwirken, während der andere Koiir takthebel des betreffenden Stromkreises von dem Uhrwerk periodisch in bestimmten Zeitintervallen bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    d::;iun. GEhiuic.KT in üer reichsuruckerei.
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