AT19119B - Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen. - Google Patents
Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische PATENTSCHRIFT ? 19119 EDUARDBERGMANNINWIEN.
EMI1.1
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung bezw. Abänderung der im Stamm-Patente Nr. 1882D beschriebenen Schutzvorrichtung.
Wie aus Fig. 1 und 2 der Zeichnung hervorgeht, ist zwecks sicherer Fuhrung des Auffangnetzes a längs des horizontal liegenden Bolzens e, dieser nach rückwärts zu ver- längert und das Auffangnetz a rückwärts mit einem Arm c versehen, der mittelst zweier an ihm angebrachter Rollen d längs des verlängerten Bolzens e gleitet, während zwecks
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Schliesslich ist die beim Anfahren an ein Fahrthindernis in Tätigkeit zu setzende Bremsvorrichtung der im Stamm-Patent angegebenen Schutzvorrichtung durch eine Sand- streuvmrichtung ersetzt. Dieselbe besteht aus zwei kleinen mit Sand gefUllten Kästchen s, die einen um ein Scharnier drehbaren loden besitzen, der durch eine Feder in der Schliesslage gehalten wird, und ans zwei Stangen t, die, mit dem Fangnetz durch Scharniere verbunden, in Führungen M gleiten. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind die Sandstreu-Kästchen an den Stangen t, bei der Ausführungsform nach Fig. 3 vor den Rädern an den Trägern des Wagens befestigt.
Die Betätigung erfolgt im ersten Falle in der Weise, dass beim Znrück- gleiten des Aufrangnetzes die Sandstreu-Kästchen durch die Stangen t an den Radumfang angedrückt werden, wobei die über die abgeschrägte Fläche der Sandstreu-Kästchen vorstehenden Stifte ! ; niedergedrückt und dadurch, dass diese Stifte auf den Boden der Sandstreu-Kästchen drücken, dieselben geöffnet werden. Im zweiten Falle drücken die am Ende der Stangen t angebrachten Plättchen 10 auf die über die vordere Fläche der Sandstreu-
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Abänderung der Schutzvorrichtung nach Patent Nr. 18829, wobei die Bremsvorrichtung durch eine Sandstreuvorrichtung ersetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks sicherer Führung des Auffangnetzes (a) längs des horizontal liegenden Bolzens (e) dieser nach rückwärts verlängert ist und das Auffangnetz (a) mit einer besonderen Führung (d) auf dieser Verlängerung gleiten kann.2. Ausführungsform der Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querbolzen (I, f) mit vertikalen Führungsstangen (h, h) versehen sind.3. Ausführungsform der Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher über die Vorderkante des Auffangnetzes ein elastischer Belag gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiderseits herabhängenden Enden des Belages wulstförmig verdickt sind, so dass das Auffangnetz über Unebenheiten der Fahrbahn leicht hinweggleiten kann, da durch Einklemmen der wulstförmigen Verdickungen zwischen Vorderkante und Unebenheit das Auffangnetz gehoben wird.4. Ausführungsform der Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem mit dem Auffangnetz (a) durch eine Stange (t) verbundenen SandstreuKästchen (s) ein Stift (v) verschiebbar gelagert ist, welcher beim Andrücken des Kästchens an den Radumfang den Boden des letzteren öffnet, wodurch Sand vor die Räder gestreut wird (Fig. 1).5. Ausführungsform der Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Boden des Sandstreu-Kästchens (s) mit einem Ansatz (x) versehen ist, gegen welchen ein im Kästchen verschiebbar gelagerter Stift (v) wirkt, der durch die mit dem Auffangnetz (a) verbundene Stange (t) im Moment der Gefahr nach rückwärts gedrückt wird, wodurch der Boden des Sandstreu-Kästchens geöffnet und Sand vor die Räder gestreut wird (Fig. 3).
Applications Claiming Priority (2)
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| AT18829T | 1903-11-05 | ||
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| AT19119D AT19119B (de) | 1903-11-05 | 1904-01-25 | Schutzvorrichtung an Straßenbahnwagen. |
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1904
- 1904-01-25 AT AT19119D patent/AT19119B/de active
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