AT18545U2 - Schlägerrad zur Verwendung in einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung sowie Messerringholzzerspanungsvorrichtung - Google Patents

Schlägerrad zur Verwendung in einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung sowie Messerringholzzerspanungsvorrichtung

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AT18545U2
AT18545U2 ATGM50054/2025U AT500542025U AT18545U2 AT 18545 U2 AT18545 U2 AT 18545U2 AT 500542025 U AT500542025 U AT 500542025U AT 18545 U2 AT18545 U2 AT 18545U2
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AT
Austria
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beater wheel
impact
wear plate
knife
plate
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Application number
ATGM50054/2025U
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English (en)
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Blank Jürgen
Freichel Thomas
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Blank Service Gmbh
SwissWoodtec GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Schlägerrad (1) zur Verwendung in einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung, das bei Draufsicht auf das Schlägerrad in Richtung einer Drehachse (3) in einer Umfangsrichtung des Schlägerrades nebeneinander angeordnete Schlagplatten (2) umfasst. Zweckmäßigerweise weist das zumindest eine der Schlagplatten (2) eine mehrteilige Verschleißplatte (5) auf, die lösbar mit einem Schlagplattengrundkörper (4) verbindbar ist. Ferner betrifft die Erfindung eine Messerringholzzerspanungsvorrichtung, die ein erfindungsmäßiges Schlägerrad (1) umfasst.

Description

Ss N
Beschreibung
SCHLÄGERRAD ZUR VERWENDUNG IN EINER MESSERRINGHOLZZERSPANUNGSVORRICHTUNG SOWIE MESSERRINGHOLZZERSPANUNGSVORRICHTUNG
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schlägerrad zur Verwendung in einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung, das bei Draufsicht auf das Schlägerrad in Richtung einer Drehachse mehrere in einer Umfangsrichtung des Schlägerrades nebeneinander angeordnete Schlagplatten umfasst.
[0002] Durch Benutzung sind Messerringholzzerspanungsvorrichtungen bekannt, mit denen aus Frischholzhackschnitzeln oder Recyclingholz Holzspäne hergestellt werden, die beispielsweise zur Herstellung von Spanplatten, die ihrerseits zur Verwendung in der Möbel- oder Bauindustrie vorgesehen sind, verwendet werden.
[0003] Ein Schlägerrad ist beispielsweise aus DE 19835144 A1 bekannt.
[0004] Bei einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung erfolgt die Zerspanung durch einen Messerring, der gegenläufig zu einem Schlägerrad dreht. Durch das Schlägerrad wird in die Messerringholzzerspanungsvorrichtung eingebrachtes, zu zerkleinerndes Holz durch Fliehkräfte in Richtung des Messerings bewegt. Zwischen dem Messering und dem Schlägerrad ist ein Spalt ausgebildet, der von einem Messer des Messerings und einer Schlagleiste des Schlägerrades begrenzt ist. Durch die gegenläufige Bewegung des Messerings zu dem Schlägerrad wird das zu zu zerkleinernde Holz, das größer ist als der Spalt, zerkleinert und durch den Messering hindurch in eine Sammeleinrichtung für zerkleinertes Holz zur weiteren Verwendung geführt.
Es sind außerdem Messerringholzzerspanungsvorrichtungen bekannt, bei denen der Messerring feststehend ist.
[0005] Ein Schlägerrad umfasst zwei in einer axialen Richtung voneinander beabstandete Schlägerradringe, zwischen denen die Schlagplatten angeordnet sind, wobei die Schlagplatten bei Draufsicht auf ein Schlägerrad in axialer Richtung, das heißt in Richtung einer Drehachse des Schlägerrades, um das sich das Schlägerrad bei dessen bestimmungsgemäßer Benutzung in einer Messeringholzzerspanungsvorrichtung dreht, in Umfangsrichtung der Schlägerradringe nebeneinander angeordnet sind.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schlägerrad der eingangs genannten Art zu schaffen, das besonders einfach zu warten ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass zumindest eine der Schlagplatten eine mehrteilige Verschleißplatte aufweist, die lösbar mit einem Schlagplattengrundkörper verbindbar ist.
[0008] Die Verschleißplatte ist derjenige Teil des Schlägerrades, der bei Betrieb einer Messeringholzzerpanungsvorrichtung unmittelbar Kontakt zu zu zerkleinerndem Holz hat, das heißt in Drehrichtung des Schlägerrades vorne an der Schlagplatte angeordnet ist.
[0009] Ist die Verschleißplatte mehrteilig ausgebildet und lösbar mit dem Schlagplattengrundkörper verbindbar, ist vorteilhaft ein Austausch einzelner Teile der mehrteiligen Verschleißplatte möglich. Der Austausch der gesamten Verschleißplatte bei Verschleiß an nur einer einzigen Stelle ist im Gegensatz zu aus dem Stand der Technik bekannten Schlagplatten nicht mehr erforderlich. Ein Austausch kann bedarfsgerecht, das heißt verschleiRgerecht, erfolgen.
[0010] Zweckmäßigerweise weist die mehrteilige Verschleißplatte zwei vorzugsweise flache Verschleißplattenteile auf, die in einer radialen Richtung des Schlägerrades hintereinander angeordnet sind.
Die Erfinder haben festgestellt, an welchen Stellen der größte Verschleiß an einer Verschleißplatte auftritt, und aus dieser Erkenntnis die optimale Anzahl der Verschleißplattenteile abgeleitet. Es wurde erkannt, dass es vorteilhaft und ausreichend ist, wenn die mehrteilige Verschleißplatte zweiteilig ausgebildet ist.
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Vorzugsweise sind die beiden Verschleißplattenteile bündig zueinander.
[0011] In einer Ausgestaltung der Erfindung weist die mehrteilige Verschleißplatte zwei Verschleißplattenteile auf, die in einer radialen Richtung des Schlägerrades hintereinander angeordnet sind, und die unterschiedlich groß sind.
[0012] Die Erfinder haben ein typisches Verschleißbild einer Schlagplatte eines Schlägerrades einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung ausgewertet und sind zu der Erkenntnis gelangt, dass die beiden Teile der mehrteiligen Verschleißplatte unterschiedlich groß sein müssen. Der kleinere Teil wird dazu an einer Stelle der Schlagplatte angebracht, an der ein höherer Verschleiß auftritt, während der größere Teil an einer Stelle mit geringerem Verschleiß angebracht wird. Vorteilhaft können die Verschleißplattenteile bei einer Wartung lediglich verschleißgerecht ausgetauscht werden. Ein Austausch ohne oder bei lediglich geringem bereichsweisen Verschleiß ist nicht erforderlich.
[0013] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist ein erster Verschleißplattenteil, der kleiner ist als ein zweiter Verschleißplattenteil, an einem der Drehachse des Schlägerrades zugewandten Ende der Schlagplatte angeordnet und vorzugsweise leistenförmig ausgebildet. Die Erfinder haben erkannt, dass in dem der Drehachse des Schlägerrades zugewandten Bereich der höchste Verschleiß einer Schlagplatte auftritt. Durch diese Ausgestaltung der Erfindung wird vorteilhaft sichergestellt, dass derjenige Bereich des Schlagplattengrundkörpers, der dem höchsten Verschleiß unterliegt, mit einem eigenen Verschleißplattenteil überdeckt ist. Es hat sich als vorteilhaft und ausreichend herausgestellt, wenn dieser erste Verschleißplattenteil leistenförmig ausgebildet ist.
[0014] In einer Ausgestaltung der Erfindung steht der erste Verschleißplattenteil, der vorzugsweise leistenförmig ausgebildet ist, in einer radialen Richtung des Schlägerrades in Richtung der Drehachse über den Schlagplattengrundkörper, an dem der erste Verschleißplattenteil lösbar befestigbar ist, vor.
Steht der erste Verschleiß plattenteil über den Schlagplattengrundkörper vor, wird eine besonders guter Verschleißschutz erreicht. Es wird vorteilhaft sichergestellt, dass auch bei Verwirbelungen in einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung kein Verschleiß an dem Schlagplattengrundkörper auftritt.
Durch die lösbare Verbindung ist ein einfacher Austausch des ersten Verschleißplattenteils möglich.
[0015] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist jeder Verschleißplattenteil einer mehrteiligen Verschleißplatte lösbar mit dem Schlagplattengrundkörper verbindbar, vorzugsweise durch eine Schraubverbindung.
[0016] Eine Schraubverbindung hat sich als besonders geeignet herausgestellt, um eine lösbare Verbindung zu erreichen. Sonderwerkzeuge sind nicht erforderlich, Standardwerkzeuge vielmehr ausreichend.
Dadurch, dass jeder Verschleißplattenteil einzeln austauschbar ist, wird ein reparatur- und wartungsfreundliches Schlägerrad geschaffen. Eine Messerringholzzerspanungsvorrichtung, die ein solches Schlägerrad aufweist, ist ebenso reparatur- und wartungsfreundlich, wodurch lange Stillstandszeiten verhindert werden.
[0017] Zweckmäßigerweise umfasst die Verschleißplatte der zumindest einen Schlagplatte an gegenüberliegenden Seiten einen in Richtung eines Schlägerradringes vorstehenden Vorsprung, der vorzugsweise eine bereichsweise dreieckige Grundfläche aufweist.
Es befindet sich auf jeder der beiden gegenüberliegende Seiten jeweils ein Vorsprung.
Der Vorsprung ist in einem der Drehachse des Schlägerrades abgewandten Bereich der Verschleißplatte angeordnet, wenn die Verschleiß platte bestimmungsgemäß in ein Schlägerrad eingebaut ist.
Umfasst die Verschleißplatte zwei unterschiedlich große Verschleißplattenteile, sind die beiden Vorsprünge an den größeren Verschleißplattenteil angebracht, beispielsweise einstückig angeformt.
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Durch den Vorsprung wird auf jeder der beiden gegenüberliegenden Seiten ein Durchgang geschlossen, durch den zu zerkleinerndes Holz oder bereits teilweise zerkleinertes Material hindurchtreten kann ohne zerkleinert zu werden. Dies führt aufgrund der hohen Geschwindigkeiten, mit denen ein Schlägerrad dreht, zu einem erhöhten Verschleiß des Schlägerradringes im Bereich des Durchgangs.
Die Erfinder haben erkannt, dass durch einen solchen Vorsprung, der vorzugsweise bereichsweise dreieckig ausgebildet ist, der vorgenannte Durchgang wirksam verschlossen werden kann, wodurch eine längere Benutzung des Schlägerrades vorteilhaft möglich ist.
[0018] In einer Ausgestaltung der Erfindung weist zumindest eine der Schlagplatten eine lösbar mit dem Schlagplattengrundkörper verbindbare Schlagleiste auf.
Bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Schlägerrades in einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung ist die Schlagleiste in einer radialen Richtung des Schlägerrades hinter der mehrteiligen Verschleißplatte angeordnet und vorzugsweise bündig zu der mehrteiligen Verschleißplatte.
[0019] Dadurch, dass die Schlagleiste schnittrelevant ist, und unmittelbaren Kontakt zu zu zerkleinerndem Holz hat, ist diese einem erhöhten Verschleiß ausgesetzt. Durch die lösbare Verbindbarkeit ist deren einfacher Austausch vorteilhaft möglich. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn Recyclingholz verwendet wird, durch das Verschleiß begünstigende Sandkörner in eine Messerringholzzerspanungsvorrichtung eingebracht werden können.
[0020] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Schlagleiste lösbar mit einem Schlagleistenträgerkörper verbindbar, und der Schlagleistenträgerkörper ist lösbar mit dem Schlagplattengrundkörper verbindbar.
Ist die Schlagleiste lösbar an einen Schlagleistenträgerkörper angebracht und dieser lösbar an den Schlagplattengrundkörper, wird vorteilhaft eine modulare Einheit geschaffen, die entweder vollständig austauschbar ist, oder deren Einzelteile austauschbar sind.
Eine Zeit, die zur Wartung des Schlägerrades erforderlich ist, wird im Gegensatz zu heute bekannten Wartungsdauern erheblich verkürzt.
[0021] Zweckmäßigerweise ist der Schlagleistenträgerkörper im Querschnitt L-förmig oder T-förmig, wobei eine daran angebrachte Schlagleiste vorzugsweise mit einer einzigen Seitenfläche an den Schlagleistenträgerkörper anliegt.
Ein L- oder T-förmiger Schlagleistenträgerkörper hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt. Die eine einzige Seitenfläche, an die die Schlagleiste an den Schlagleistenträgerkörper vorzugsweise anliegt, ist besonders bevorzugt diejenige Seite, die einer Seite der Schlagleiste abgewandt ist, die Kontakt zu zu zerkleinerndem Holz hat. Vorteilhaft ist eine Verschiebung der Schlagleisten in einer radialen Richtung des Schlägerrades bei zunehmendem Verschleiß des Schlägerrades oder des Messerrings möglich.
[0022] In einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Schlägerrad zumindest eine Prallleiste, die lösbar mit einem Prallleistenträgerkörper verbindbar ist.
Eine Pralilleiste eines Schlägerrades ist eine Leiste, gegen die zu zerkleinerndes Holz bei Drehung des Schlägerrades prallt, wodurch dessen Bewegung in Richtung eines Messerrings einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung bewirkt wird.
Aus dem Stand der Technik bekannte Prallleisten sind an das Schlägerrad angeschweißt, wodurch bei deren verschleiRbedingtem Austausch durch Einschweißen einer neuen Pralllieiste ein Auswuchten des Schlägerrades erforderlich ist. Die Erfinder haben erkannt, dass durch einen mit dem Schlägerrad verschweißten Prallleistenträgerkörper und einer lösbar damit verbindbaren Prailleiste, die den Prallleistenträgerkörper vor Verschleiß schützt, nicht nur ein einfacher Austausch der Prallleiste möglich ist, sondern nach deren Austausch kein Auswuchten mehr erforderlich ist. Vorteilhaft ist ein solches Schlägerrad besonders wartungsfreundlich.
[0023] Ein erfindungsgemäßer Messerringholzzerspanungsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass diese ein erfindungsgemäßes Schlägerrad aufweist.
[0024] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und der beigefügten, sich auf die Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
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[0025] Fig. 1a-c Eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schlägerrades sowie Details.
[0026] Ein in Fig. 1a in einer perspektivischen, teilweisen Explosionsansicht gezeigtes Schlägerrad 1 weist insgesamt siebzehn in Fig. 1b in geschnittener Seitenansicht und Fig. 1c in Draufsicht auf eine Vorderseite im Detail gezeigte Schlagplatten 2 auf. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Schlägerrades 1 in einer in Fig. 1 nicht gezeigten Messerringholzzerspanungsvorrichtung dreht das Schlägerrad 1 um eine Drehachse 3.
[0027] Jede Schlagplatte 2 umfasst in diesem Ausführungsbeispiel einen Schlagplattengrundkörper 4, an den eine zweiteilige Verschleißplatte 5 durch eine Schraubenverbindung 6 lösbar angebracht ist. Die zweiteilige Verschleißplatte 5 umfasst einen ersten Verschleißplattenteil 7, der leistenförmig und kleiner ist als ein zweiter, plattenförmiger Verschleißplattenteil 8. Jeder Verschleißplattenteil 7, 8 ist lösbar mit dem Schlagplattengrundkörper 4 durch eine Schraubenverbindung 6 verbindbar.
Der erste Verschleißplattenteil 7 steht in einer radialen Richtung 9 über den Schlagplattengrundkörper 4 in Richtung der Drehachse 3 vor und ist in der radialen Richtung 9 des Schlägerrades 1 vor dem zweiten Verschleiß plattenteil 8 angeordnet.
[0028] Bei der in Fig. 1c in einer Draufsicht (A-A aus Fig. 1b) gezeigten Schlagplatte 2 umfasst der zweite Verschleißplattenteil 8 der Schlagplatte 2 an gegenüberliegenden Seiten 10 jeweils einen in Richtung eines Schlägerradringes 11 vorstehenden Vorsprung 12, der in einem Endbereich 13 dreieckig ausgebildet ist. Der Endbereich 13 ist durch eine gestrichelte Linie in Fig. 1c begrenzt.
[0029] Außerdem weist in diesem Ausführungsbeispiel jede Schlagplatte 2 eine Schlagleiste 14 auf, die durch eine Schraubenverbindung 6 lösbar mit einem im Querschnitt T-förmigen Schlagleistenträgerkörper 15 verbindbar ist, wobei und der Schlagleistenträgerkörper 15 wiederum durch eine Schraubverbindung 6 mit dem Schlagplattengrundkörper 4 lösbar verbindbar ist, und die Schlagleiste 14 mit einer einzigen Seitenfläche 17 an den T-förmigen Schlagleistenträgerkörper 15 anliegt.
[0030] Es versteht sich, dass die Schlagleiste 14 auch mit zwei Seitenflächen 16, 17 an den Tförmigen Schlagleistenträgerkörper 15 anliegen kann.
[0031] Die beiden Verschleißplattenteile 7, 8 sind bündig zueinander und beide Verschleißplattenteile 7,8 sind bündig zu der Schlagleiste 14. Dies zeigt Fig. 1b.
[0032] Ferner umfasst das Schlägerrad 1 in diesem Ausführungsbeispiel in Fig. 1a gezeigte Prallleisten 18, die jeweils durch eine Schraubverbindung lösbar mit einem von insgesamt drei Prallleistenträgerkörpern 19 verbindbar sind.
[0033] Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind nicht alle Merkmale in jeder der Figuren mit einem Bezugszeichen versehen.

Claims (12)

x ‚Hex AT 18 545 U2 2025-09-15 Ss N Ansprüche
1. Schlägerrad (1) zur Verwendung in einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung, das bei Draufsicht auf das Schlägerrad in Richtung einer Drehachse (3) in einer Umfangsrichtung des Schlägerrades nebeneinander angeordnete Schlagplatten (2) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Schlagplatten (2) eine mehrteilige Verschleißplatte (5) aufweist, die lösbar mit einem Schlagplattengrundkörper (4) verbindbar ist.
2. Schlägerrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrteilige Verschleißplatte (5) zwei vorzugsweise flache Verschleißplattenteile (7, 8) aufweist, die in einer radialen Richtung (9) des Schlägerrades (1) hintereinander angeordnet sind.
3. Schlägerrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrteilige Verschleißplatte (5) zwei Verschleißplattenteile (7, 8) aufweist, die in einer radialen Richtung (9) des Schlägerrades (1) hintereinander angeordnet sind, und die unterschiedlich groß sind.
4. Schlägerrad nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Verschleißplattenteil (7), der kleiner ist als ein zweiter Verschleißplattenteil (8), an einem der Drehachse (3) des Schlägerrades zugewandten Ende der Schlagplatte (2) angeordnet und vorzugsweise leistenförmig ausgebildet ist.
5. Schlägerrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verschleißplattenteil (7), der vorzugsweise leistenförmig ausgebildet ist, in einer radialen Richtung (9) des Schlägerrades in Richtung der Drehachse (3) über den Schlagplattengrundkörper (4), an dem der erste Verschleißplattenteil (7) lösbar befestigbar ist, vorsteht.
6. Schlägerrad nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verschleißplattenteil (7, 8) einer mehrteiligen Verschleißplatte (5) lösbar mit dem Schlagplattengrundkörper (4) verbindbar ist, vorzugsweise durch eine Schraubverbindung
(6).
7. Schlägerrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißplatte (5) der zumindest einen Schlagplatte (2) an gegenüberliegenden Seiten (10) einen in Richtung eines Schlägerradringes (11) vorstehenden Vorsprung (12) umfasst, der vorzugsweise eine bereichsweise dreieckige Grundfläche aufweist.
8. Schlägerrad nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Schlagplatten (2) eine lösbar mit dem Schlagplattengrundkörper (4) verbindbare Schlagleiste (14) aufweist.
9. Schlägerrad nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagleiste (14) lösbar mit einem Schlagleistenträgerkörper (15) verbindbar ist, und der Schlagleistenträgerkörper (15) lösbar mit dem Schlagplattengrundkörper (4) verbindbar ist.
10. Schlägerrad nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagleistenträgerkörper (15) im Querschnitt L-förmig oder T-förmig ist, wobei eine
daran angebrachte Schlagleiste (14) vorzugsweise mit einer einzigen Seitenfläche (16, 17) an den Schlagleistenträgerkörper (15) anliegt.
11. Schlägerrad nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlägerrad (1) zumindest eine Prallleiste (18) umfasst, die lösbar mit einem Pralleistenträgerkörper (19) verbindbar ist.
12. Messerringholzzerspanungsvorrichtung, die ein Schlägerrad (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 aufweist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
ATGM50054/2025U 2025-05-16 2025-05-16 Schlägerrad zur Verwendung in einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung sowie Messerringholzzerspanungsvorrichtung AT18545U2 (de)

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