AT18543U2 - Messerringholzzerspanungsvorrichtung sowie Vorrichtung zur Aufnahme eines aus einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung zu entnehmenden Schlägerrades - Google Patents
Messerringholzzerspanungsvorrichtung sowie Vorrichtung zur Aufnahme eines aus einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung zu entnehmenden SchlägerradesInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Messerringholzzerspanungsvorrichtung (1; 1a), die eine Einrichtung (5; 5a) zur lösbaren Verbindung einer Welle (2) eines Antriebs der Messerringholzzerspanungsvorrichtung (1; 1a) mit einem Schlägerrad (3; 3a) der Messerringholzzerspanungsvorrichtung umfasst. Zweckmäßigerweise weist die die Verbindungseinrichtung (5; 5a) eine zumindest bereichsweise kegelstumpfförmige Buchse (6; 6a) auf. Ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung (14) zur Aufnahme eines aus einer erfindungsgemäßen Messerringholzzerspanungsvorrichtung (1; 1a) zu entnehmenden Schlägerrades (3; 3a), die lösbar an eine Entnahmeeinrichtung (16), die zur Entnahme eines Messerrings (3; 3a) aus der Messerringholzzerspannungsvorrichtung (1; 1a) vorgesehen ist, anbringbar ist.
Description
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Messerringholzzerspanungsvorrichtung, die eine Einrichtung zur lösbaren Verbindung einer Welle eines Antriebs der Messerringholzzerspanungsvorrichtung mit einem Schlägerrad der Messerringholzzerspanungsvorrichtung umfasst.
[0002] Die Welle ist vorzugsweise eine zylindrische Vollwelle oder eine zylindrische Hohlwelle.
[0003] Durch Benutzung sind Messerringholzzerspanungsvorrichtungen bekannt, mit denen aus Frischholzhackschnitzeln oder Recyclingholz Holzspäne hergestellt werden, die beispielsweise zur Herstellung von Spanplatten, die ihrerseits zur Verwendung in der Möbel- oder Bauindustrie vorgesehen sind, verwendet werden.
[0004] Eine Messerringholzzerspanungsvorrichtung ist außerdem aus DE 20 2023 104 286 U1 bekannt.
[0005] Bei einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung erfolgt die Zerspanung durch einen Messerring, der gegenläufig zu einem Schlägerrad dreht. Durch das Schlägerrad wird in die Messerringholzzerspanungsvorrichtung eingebrachtes, zu zerkleinerndes Holz durch Fliehkräfte in Richtung des Messering bewegt. Zwischen dem Messering und dem Schlägerrad ist ein Spalt ausgebildet, der von einem Messer des Messerings und einer Schlagleiste des Schlägerrades begrenzt ist. Durch die gegenläufige Bewegung des Messerings zu dem Schlägerrad wird das zu zu zerkleinernde Holz, das größer ist als der Spalt, zerkleinert und durch den Messering hindurch in eine Sammeleinrichtung für zerkleinertes Holz zur weiteren Verwendung geführt.
Es sind außerdem Messerringholzzerspanungsvorrichtungen bekannt, bei denen der Messerring feststehend ist.
[0006] Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Messerringholzzerspanungsvorrichtungen ist eine Nabe des Schlägerrades unmittelbar auf eine zylindrische Welle aufgebracht. Bei einem Wechsel des Schlägerrades, beispielsweise zum Austausch verschlissener Schlagplatten, ist ein erheblicher Aufwand erforderlich, um das Schlägerrad von der Welle zu trennen.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Messerringholzzerspanungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, aus der ein Schlägerrad besonders einfach entnehmbar ist.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Verbindungseinrichtung eine zumindest bereichsweise kegelstumpfförmige Buchse aufweist.
[0009] Der kegelstumpfförmige Bereich bildet eine Außenkontur der Buchse, während eine Innenkontur kreiszylindrisch ist.
Ein Durchmesser der Buchse in dem kegelstumpfförmigen Bereich verkleinert sich bei bestimmungsgemäßem Einbau in Richtung des Schlägerrades.
[0010] Dadurch, dass die Buchse zumindest bereichsweise kegelstumpfförmig ist, kann eine besonders einfache und gut lösbare Verbindung der Welle des Antriebs der Messerringholzzerspanungsvorrichtung und dem Schlägerrad erreicht werden. Durch die Konizität wird außerdem sichergestellt, dass sich die Buchse bei Einbau eines Schlägerrades in die Messerringholzzerspanungsvorrichtung geführt in eine Montageendstellung bewegt. Eine zusätzliche Führung ist vorteilhaft nicht erforderlich.
[0011] Zweckmäßigerweise ist die zumindest bereichsweise kegelstumpfförmige Buchse in einer radialen Richtung der Welle des Antriebs der Messerringholzzerspanungsvorrichtung zwischen der Welle und dem Schlägerrad angeordnet.
Vorteilhaft kann die zumindest bereichsweise kegelstumpfförmige Buchse als Adapter wirken, durch den die Welle der Messerringholzzerspanungsvorrichtung mit dem Schlägerrad drehfest verbindbar ist.
Die Welle ist drehfest mit der zumindest bereichsweise kegelstumpfförmigen Buchse verbindbar. Dazu können die Welle außenseitig und die Buchse innenseitig jeweils eine Nut aufweisen, in die eine Passfeder zur Ausbildung einer drehfesten Verbindung eingreift.
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[0012] Weiter vorteilhaft wird durch die Buchse ein austauschbare Verbindungselement geschaffen, durch das die Lebensdauer der Messerringholzzerspanungsvorrichtung erheblich verlängert wird. Während bisher beim Trennen der Welle der Messerringholzzerspanungsvorrichtung von der Nabe des Schlägerrades mechanische Beschädigungen denkbar waren, wird durch ein austauschbares Verbindungselement wie die zumindest bereichsweise kegelstumpfförmige Buchse sichergestellt, dass Beschädigungen nur an einem solchen Bauteil auftreten, das auf einfache Art und Weise austauschbar ist.
[0013] In einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Verbindungseinrichtung ein von der zumindest bereichsweise kegelstumpfförmigen Buchse vorstehendes Zentriermittel auf, das vorzugsweise einen Zentrierdorn umfasst.
Vorteilhaft ist ein besonders einfacher Einbau eines Schlägerrades möglich. Durch das Zentriemittel wird zusätzlich zur Konizität der zumindest bereichsweisen kegelstumpfförmigen Buchse eine weitere Führung geschaffen, die einerseits eine besonders einfache Verbindung einer Nabe des Schlägerrades mit der Buchse ermöglicht und andererseits ein sicheres und positionsgenaues Einrasten einer Passfeder zur drehfesten Verbindung von Nabe und Buchse sicherstellt. Eine Längsachse des Zentrierdorns ist parallel zu einer Rotationsachse der zumindest bereichsweisen kegelstumpfförmigen Buchse.
Es versteht sich, dass der Zentrierdorn in Richtung des einzubauenden Schlägerrades vorsteht.
[0014] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die zumindest bereichsweise kegelstumpfförmige Buchse drehfest mit dem Schlägerrad, insbesondere einer Nabe des Schlägerrades, lösbar verbindbar.
Dazu können die bereichsweise kegelstumpfförmige Buchse in einem konischen Bereich außenseitig und die Nabe innenseitig jeweils eine Nut aufweisen, in die eine Passfeder zur Ausbildung einer drehfesten Verbindung eingreift.
[0015] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist eine dem Schlägerrad zugewandte Stirnseite der zumindest bereichsweise kegelstumpfförmigen Buchse bei bestimmungsgemäßer Verwendung der Messerringholzzerspanungsvorrichtung durch eine Abdeckung verdeckt.
[0016] Vorteilhaft werden Verschmutzungen und Beschädigungen der zumindest bereichsweise kegelstumpfförmigen Buchse wirksam verhindert. Durch die Abdeckung wird die zumindest bereichsweise kegelstumpfförmige Buchse von einem Innenraum der Messerringholzzerspanungsvorrichtung, in den zu zerkleinerndes Holz eingebracht wird, räumlich getrennt.
[0017] Die Abdeckung kann beispielsweise zweiteilig ausgebildet sein, wobei ein erster Teil eine Stirnseite der Welle abdecken kann und ein zweiter Teil eine Stirnseite der zumindest bereichsweise kegelstumpfförmigen Buchse.
[0018] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Aufnahme eines aus einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung zu entnehmenden Schlägerrades ist dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung lösbar an eine Entnahmeeinrichtung, die zur Entnahme eines Messerrings aus der Messerringholzzerspanungsvorrichtung vorgesehen ist, anbringbar ist.
[0019] Bei einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung muss ein Messerring verschleiRbedingt nach in etwa acht Stunden Benutzung ausgetauscht werden. Dazu weist die Entnahmeeinrichtung zwei synchron hydraulisch horizontal aus der Messerringholzzerspanungsvorrichtung heraus bewegbare Stangen auf, an die der Messerring zu dessen Entnahme aus der Messerringholzzerspanungsvorrichtung anliegen kann. Ein Abstand der Stangen von dem Messerring beträgt im eingebauten Zustand des Messerrings lediglich wenige Millimeter, so dass dieser nach Lösen von Arretierungsschrauben unmittelbar auf die Stangen absinken kann.
Dadurch, dass die Aufnahmevorrichtung an die Entnahmeeinrichtung, insbesondere die bewegbaren Stangen angebracht ist, kann vorteilhaft ein und dieselbe Entnahmeeinrichtung für den Messerring und das Schlägerrad verwendet werden. Die Aufnahmevorrichtung wirkt dazu wie ein Adapter, der eine Doppelverwendung ermöglicht.
[0020] Zweckmäßigerweise ist die Aufnahmevorrichtung höhenverstellbar. Vorteilhaft ist die Aufnahmevorrichtung mit verschieden großen Schlägerrädern ohne Anpassung
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der Messerringholzzerspanungsvorrichtung verwendbar. Durch die Höhenverstellbarkeit kann das Schlägerrad sogar horizontal aus der Messerringholzzerspanungsvorrichtung entnommen werden, so dass dessen Verkippung verhindert wird.
Insgesamt ist eine einfachere Entnahme möglich.
[0021] Ein Durchmesser eines Schlagrades von einer Drehachse zu einem in radialer Richtung äußeren Punkt einer Schlagplatte verändert sich während einer bestimmungsgemäßen Benutzung des Schlägerrades, da aufgrund von Verschleiß der Schlagplatten und eines Messerringes die Schlagplatten in radialer Richtung des Schlägerrades derart nachjustiert werden, dass ein Spalt zwischen Messerring und Schlägerrad im Wesentlichen konstant bleibt.
[0022] Durch dieses Nachjustieren nimmt der Durchmesser des Schlägerrades zu. Durch die Höhenverstellbarkeit der Aufnahmevorrichtung kann diese Durchmesserzunahme kompensiert werden, das heißt das Schlägerrad kann unabhängig von dessen Verschleiß horizontal aus einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung entnommen und ohne Überwindung eines Höhenunterschiedes auf der Aufnahmevorrichtung abgestellt werden.
Zur Höheneinstellung können beispielsweise auf gegenüberliegenden Seiten der Aufnahmevorrichtung jeweils mehrere, vorzugsweise zwei Schrauben vorgesehen sein, die zur Anlage an zwei synchron hydraulisch horizontal aus der Messerringholzzerspanungsvorrichtung heraus bewegbare Stangen einer Entnahmeeinrichtung für das Schlägerrad anliegen. Durch Drehung der Schrauben ist ein vertikaler Abstand der Aufnahmevorrichtung von den horizontalen Stangen veränderbar, so dass die Aufnahmevorrichtung höhenverstellbar ist.
[0023] Die Erfinder haben ferner erkannt, dass eine Höhenverstellbarkeit zwischen lediglich 3 und 15 mm ausreichend ist, um eine einfache Entnahme eines verschlissenen Schlägerrades aus der Messerringholzzerspanungsvorrichtung zu ermöglichen.
[0024] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Aufnahmevorrichtung ein Höhenverstellmittel mit einem Gewinde, das zur Höhenverstellung derart in eine Aufnahmetasche eingreift, dass durch dessen Drehung eine Höhenverstellbarkeit gegenüber der Entnahmeeinrichtung bewirkt wird.
Dazu kann das Höhenverstellmittel eine Schraube sein oder eine solche Umfassen, deren Schraubenkopf durch Standardwerkzeuge drehbar ist. Vorteilhaft kann eine Höhenverstellung gegenüber der Entnahmeeinrichtung mit einfachen Werkzeugen erfolgen.
[0025] Die Aufnahmetasche kann seitlich einstückig an die Aufnahmevorrichtung angeformt sein, beispielsweise angeschweißt.
[0026] In einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Aufnahmevorrichtung einen gekrümmten Mittenbereich, der sich zwischen zwei Verbindungsmitteln erstreckt, mit denen die Aufnahmevorrichtung lösbar mit der Entnahmeeinrichtung für den Messerring verbindbar ist.
Der gekrümmte Bereich weist vorzugsweise eine Krümmung auf, die an eine Krümmung des Schlägerrades, das heißt dessen Radius angepasst oder anpassbar ist.
[0027] Vorteilhaft wird eine besonders große Anlagefläche geschaffen, wodurch ein Umkippen des Schlägerrades bei dessen Entnahme wirksam verhindert wird.
[0028] Zweckmäßigerweise ist in den gekrümmten Mittenbereich ein Verschleißschutzmittel eingebracht, das teilflächig oder vollflächig an den gekrümmten Mittenbereich anliegt.
Das Verschleißschutzmittel kann eine Verschleißschutzplatte umfassen, die aus einem Kunststoff oder Stahl gebildet ist, und die teilflächig oder vollflächig an den gekrümmten Bereich anliegt.
[0029] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und der beigefügten, sich auf die Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
[0030] Fig. 1a, b Eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Messerringholzzerspanungsvorrichtung,
[0031] Fig. 2a, b eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Aufnahme eines aus einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung zu entnehmenden Schlägerrades.
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[0032] Eine in Fig. 1a in einer perspektivischen Ansicht und in Fig. 1b in einer teilweisen Explosionsansicht gezeigte Messerringholzzerspanungsvorrichtung 1 umfasst eine Antriebswelle 2 und ein Schlägerrad 3, wobei das Schlägerrad durch Drehung der Antriebswelle 2 in Rotation versetzt wird.
[0033] Auf einer dem Schlägerrad 3 zugewandten Seite 4 weist die Messerringholzzerspanungsvorrichtung eine Verbindungseinrichtung 5 auf, die eine kegelstumpfförmige Buchse 6 umfasst, die wiederum drehfest mit der Antriebswelle 2 und drehfest mit dem Schlägerrad 3 verbindbar und in diesem Ausführungsbeispiel verbunden ist.
Die jeweilige drehfeste Verbindung ist lösbar. Hierzu wird in diesem Ausführungsbeispiel eine Passfeder 7 verwendet.
[0034] Die drehfeste Verbindung der kegelstumpfförmigen Buchse 6 mit einer Nabe 8 des Schlägerrades 3 wird ausgebildet, indem die Passfeder 7 in eine außenseitige Nut 9 in der kegelstumpfförmigen Buchse 6 und in eine innenseitige Nut 10 in der Nabe 8 eingelegt ist.
[0035] In Richtung des Schlägerrades 3 steht außerdem ein Zentrierdorn 11 vor, der eine Zentrierung des Schlägerrades 3 bei dessen Einsetzen in die Messerringholzzerspanungsvorrichtung 1 sicherstellt. Insbesondere wird durch den Zentrierdorn 11 ein besonders schnelles Eingreifen der Passfeder 9 in die Nuten 9, 10 möglich. Die Passfeder 9 ist abweichend von gängigen Passfedern, die für eine solche Verbindung ausgewählt werden können, höher und bei Einbringung in die Nut 9 an der einer der Nut 10 zugewandten Seite mit einer Fase versehen. Dadurch wird deren Einbringung in die Nut 10 vorteilhaft erheblich erleichtert.
[0036] Eine Längsachse des Zentrierdorns 11 und eine Rotationsachse der kegelstumpfförmigen Buchse 6 sind parallel.
[0037] Durch eine zweiteilige Abdeckung 12 sind eine dem Schlägerrad 3 zugewandte Stirnseite 13 der kegelstumpfförmigen Buchse 6 sowie eine Stirnseite der Welle 2 verdeckt. Dadurch wird vorteilhaft sichergestellt, dass keine Verschmutzungen zwischen Buchse 6 und Nabe 8 oder zwischen Welle 2 und Buchse 6 eindringen können.
[0038] Es wird nun auf Fig. 2 Bezug genommen, wo gleiche oder gleichwirkende Teile mit derselben Bezugszahl wie in Fig. 1 bezeichnet sind und der betreffenden Bezugszahl jeweils der Buchstabe a beigefügt ist.
[0039] Eine in Fig. 2a in einer perspektivischen ausschnittsweisen Ansicht gezeigte Messerringholzzerspanungsvorrichtung 1a und und in Fig. 2b im Detail gezeigte Vorrichtung 14 zur Aufnahme eines aus der Messerringholzzerspanungsvorrichtung 1a zu entnehmenden Schlägerrades 3a ist in diesem Ausführungsbeispiel an hydraulisch horizontal bewegbare Stangen 15 einer Entnahmeeinrichtung 16, die zur Entnahme eines in Fig. 2 nicht gezeigten Messerrings vorgesehen ist, angebracht.
Ein Mittenbereich 17 der Aufnahmevorrichtung 14 ist gekrümmt, wobei eine Krümmung derart an einen Radius des Schlägerrades 3a angepasst ist, dass das Schlägerrad über die nahezu gesamte Krümmung an den Mittenbereich 17 anliegt.
In den Mittenbereich ist außerdem eine gekrümmte Verschleißplatte 18 angebracht, die vollflächig an den Mittenbereich 17 anliegt.
[0040] Durch zwei Verbindungsmittel 19, die jeweils einen Bolzen 20 umfassen, ist die Aufnahmevorrichtung 14 mit den bewegbaren Stangen 15 der Entnahmeeinrichtung 16 lösbar verbindbar und in diesem Ausführungsbeispiel verbunden. Die Verbindung kann dadurch ausgebildet werden, dass die Aufnahmevorrichtung 14 mit einem Lasthubwagen oder einem Gabelstapler von oberhalb der Stangen in Richtung der Stangen 15 derart abgesenkt wird, dass die Bolzen 20 in nicht mit einem Bezugszeichen versehene Bolzenaufnahmetaschen eingreifen und die Aufnahmevorrichtung 14 dadurch gegenüber der Entnahmeeinrichtung 16 ortsfest fixieren.
[0041] Die Aufnahmevorrichtung 14 ist durch insgesamt vier Schrauben 21, von denen zwei in Fig. 2b erkennbar sind, höhenverstellbar. Dazu sind die Schrauben 21 paarweise auf gegenüberliegenden Seiten der Aufnahmevorrichtung 14 angebracht, liegen mit einem Schraubenkopf 22 in Ausnehmungen 23 an den Stangen 15 an und greifen mit deren Gewinde in Gewindetaschen
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24 ein, die seitlich einstückig an die Aufnahmevorrichtung 14 angeformt sind.
Durch Drehung der Schrauben 21 an deren Schraubenköpfen 22 kann die Aufnahmevorrichtung 14 in deren Höhe gegenüber den Stangen 15, das heißt der Entnahmeeinrichtung 16, verstellt werden.
[0042] Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind nicht alle Merkmale in jeder der Figuren mit einem Bezugszeichen versehen.
Claims (10)
1. Messerringholzzerspanungsvorrichtung (1; 1a), die eine Einrichtung (5; 5a) zur lösbaren Verbindung einer Welle (2) eines Antriebs der Messerringholzzerspanungsvorrichtung (1; 1a) mit einem Schlägerrad (3; 3a) der Messerringholzzerspanungsvorrichtung umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (5; 5a) eine zumindest bereichsweise kegelstumpfförmige Buchse (6; 6a) aufweist.
2. Messerringholzzerspanungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest bereichsweise kegelstumpfförmige Buchse (6; 6a) in einer radialen Richtung der Welle (2; 2a) des Antriebs der Messerringholzzerspanungsvorrichtung (1; 1a) zwischen der Welle (2; 2a) und dem Schlägerrad (3; 3a) angeordnet ist.
3. Messerringholzzerspanungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (5; 5a) ein von der zumindest bereichsweise kegelstumpfförmigen Buchse (6; 6a) vorstehendes Zentriermittel aufweist, das vorzugsweise einen Zentrierdorn (11; 11a) umfasst.
4. Messerringholzzerspanungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest bereichsweise kegelstumpfförmige Buchse (6; 6a) drehfest mit dem Schlägerrad (3; 3a), insbesondere einer Nabe (8) des Schlägerrades (3; 3a), lösbar verbindbar ist.
5. Messerringholzzerspanungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Schlägerrad (3; 3a) zugewandte Stirnseite der zumindest bereichsweise kegelstumpfförmigen Buchse (6; 6a) bei bestimmungsgemäßer Verwendung der Messerringholzzerspanungsvorrichtung (1; 1a) durch eine Abdeckung (12) verdeckt ist.
6. Vorrichtung (14) zur Aufnahme eines aus einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung (1; 1a) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zu entnehmenden Schlägerrades (3; 3a), dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (14) lösbar an eine Entnahmeeinrichtung (16), die zur Entnahme eines Messerrings (3; 3a) aus der Messerringholzzerspanungsvorrichtung (1; 1a) vorgesehen ist, anbringbar ist.
7. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (14) höhenverstellbar ist.
8. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (14) ein Höhenverstellmittel (21) mit einem Gewinde umfasst, das zur Höhenverstellung derart in eine Aufnahmetasche (24) der Entnahmeeinrichtung (16) eingreift, dass durch dessen Drehung eine Höhenverstellbarkeit gegenüber der Entnahmeeinrichtung (16) bewirkt wird.
9. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (14) einen gekrümmten Mittenbereich (17) umfasst, der sich zwischen zwei Verbindungsmitteln (19) erstreckt, mit denen die Aufnahmevorrichtung (14) lösbar mit der Entnahmeeinrichtung (16) für den Messerring (3; 3a) verbindbar ist.
10. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
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dass in den gekrümmten Mittenbereich (17) ein Verschleißschutzmittel (18) eingebracht ist, das teilflächig oder vollflächig an den gekrümmten Mittenbereich (17) anliegt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50055/2025U AT18543U2 (de) | 2025-05-16 | 2025-05-16 | Messerringholzzerspanungsvorrichtung sowie Vorrichtung zur Aufnahme eines aus einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung zu entnehmenden Schlägerrades |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| ATGM50055/2025U AT18543U2 (de) | 2025-05-16 | 2025-05-16 | Messerringholzzerspanungsvorrichtung sowie Vorrichtung zur Aufnahme eines aus einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung zu entnehmenden Schlägerrades |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| AT18543U2 true AT18543U2 (de) | 2025-09-15 |
Family
ID=97024911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATGM50055/2025U AT18543U2 (de) | 2025-05-16 | 2025-05-16 | Messerringholzzerspanungsvorrichtung sowie Vorrichtung zur Aufnahme eines aus einer Messerringholzzerspanungsvorrichtung zu entnehmenden Schlägerrades |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT18543U2 (de) |
-
2025
- 2025-05-16 AT ATGM50055/2025U patent/AT18543U2/de unknown
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