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Österreichische PATENTSCHRIFT N 18479.
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In Fig. 1 ist der Zweifurchenpflug in Vorderansicht, in Fig. 2 im Grundriss, in Fig. 3 und 4 ist die Steuerungsvorrichtung des hinteren Lenkrades, in der Richtung seiner Lonkachso und senkrocht dazu und in Fig. 5 ist ein Dreifurchenpflugrahmen dargestellt.
1 und 2 sind die auf ihrer Kurbelachse 3 in üblicher Weise drehbaren beiden Vorderräder des um den Bolzen 4 drehbaren Vordergestelles mit dem Anspannquerstück 5,
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Kopf 14 drehbar ist welcher zugleich das Lager für eine bei 1! 6' gekröpfte Spindel ? 7 enthält, deren Zapfen 18 das hintere Führungsrad 19 trägt. Auf der Spindel 17 ist ausserdem noch ein zweiter Kopf 16 angebracht, in welchem sich die Spindel 17 drohen k@nn, wobei diese aber weder in 16 noch in 15 längs ihrer Achse verschiebbar ist. In 20
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die Achse 3 drehbaren Hebel 23 steckt, welcher in einen beliebigen Einschnitt des Zahnbogens 27 mittels einer Handhabe 25 bezw.
Federzunge 26 und eines federnden Sperrstiftes 24 eingestellt werden kann, um in dieser bekannten Weise das Gerät auf seinen drei Rädern 1, 2 und 1 ! J zu heben oder zu senken. Die Spindel 17 kann um 900 oder um
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Ackorung auf eine oder die andere Seite und für den Leergang in die Mittoistollung um- schlagen lässt. Das Hinterrad J9 muss immer in der Furche laufen, weshalb es durch Drehen der WoHo 17 um 180 ebenfalls in eine von seinen beiden in Fig. 2 gezeichneten Lagen umgestellt wird. Beim Kehren selbst wird es senkrecht zur Fahrrichtung gestellt, so dass der Hebel 28 in die mittlere Kerbe einfällt.
Das Lagerstück 34 ist ein exzentrischer Körper, auf welchem das Ende 42 eines um den horizontalen Bolzen 40 drehbar befestigten Hebel 41, welcher in 43 geführt ist. aufruht.
Dieser Fallhebel ist mit einer Nase 44 versehen, welche, wenn die Vorderkarre in normaler
Stellung sich befindet, in einer und der anderen Endlage in die sich überdeckenden Kerben der sich ebenfalls deckenden Schleifringe 7 und 8 einfällt und so die Vorderkarre in
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ihrer Lage festhält. Dies geschieht beim Ackern, wenn die Pflugkörper nach, links Oder rechts gekehrt sind und in der Erde laufen. Beim Loorgang jedoch, wenn die Pflugkörper gehoben sind, sei es zum Transport oder zum. Kehren, hebt der mit denselben aufwärts gedrehte Exzenter 34 den mit seinem Ende auf dem Exzenter aufruhenden Fallhebel 41 bezw. seine Nase 44 aus der Kerbe heraus. Die Vorderkarre ist dann frei drehbar.
In eine oder die andere Lage kann der Pflugrahmen mit seinen Pflugkörpern mittels des Hebels 40 gedreht werden, dessen Federbolzen in eine von den drei Kerben des Stellbogens 45 einfällt, so dass die Pflugkörper in der erwünschten Stellung festgehalten werden.
Es sind das die drei Stellungen : Nach rechts geneigt, nach links geneigt und vertikal.
Für einen Dreifurchenpflug ist der Rahmen 32-46 in Fig. 5 dargestellt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mehrfurchen-Wendepflug mit um eine wagrechte Achse drehbarem Pflugrahmen, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Arbeitsstellung des Pfluges ein um einen wagrechten Bolzen (40) droh barer Hebel (41) in die übereinander liegenden Kerben eines mit dem Pflugbaum (9, 10, 11) aus einem Stücke bestehenden Schleifringes (8) und eines am
Vordergestolle angeordneten Schleifringes (7) infolge des Eigengewichtes oder von Federkraft einfällt und so eine starre Verbindung von Vorder- und Hintergestell bewirkt,
bei der Transportstellung jedoch durch Verschwenken des das eine Lager dos Pflugrahmens
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wird und dadurch ein Verschwenken des Vordergestelles um seinen Drehbolzen (9) gestattet.