AT17836B - Telephonrelais. - Google Patents

Telephonrelais.

Info

Publication number
AT17836B
AT17836B AT17836DA AT17836B AT 17836 B AT17836 B AT 17836B AT 17836D A AT17836D A AT 17836DA AT 17836 B AT17836 B AT 17836B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
membrane
telephone
fork
vibrations
microphone
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Kriss
Moriz Alter
Moris Kris
Original Assignee
Markus Kriss
Moriz Alter
Moris Kris
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Markus Kriss, Moriz Alter, Moris Kris filed Critical Markus Kriss
Application granted granted Critical
Publication of AT17836B publication Critical patent/AT17836B/de

Links

Landscapes

  • Telephone Set Structure (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   17836. MARKUS KRISS, MORIZ ALTER UND MORIZ   KRIS IN WIEN.   



   Telephonrelais. 



   Es wurden häufig Versuche gemacht, bei langen. Telephonleitungen zur Verstärkung des Stromes Relaisstationen zu verwenden, doch führten dieselben infolge der Unvollkommenheit bezw. der unvorteilhaften Wirkungsweise der hiebei verwendeten Einrichtungen zu keinem Resultat. Hauptsächlich scheiterten diese Versuche an den ungenügenden mechanischen Mitteln, welche zur Übertragung der Schwingungen von der Telephonmembran auf die Mikrophonmembran verwendet wurden, da sie diese Schwingungen einerseits nicht mit gleicher Amplitude, anderseits nicht nach der richtigen Seite hin   übertrugen   und endlich weil sie sehr raschen Schwingungen der Membranen nicht folgen konnten, wodurch eine Kollision der Schwingungsphasen, also eine unrichtige Übertragung, entstehen musste. 



  Ausserdem konnten bei diesen Einrichtungen die in der Praxis sehr gut bewährten KohlenkÖrner-Mikrophone nicht Verwendung finden. Diesen Einrichtungen gegenüber besitzt das Relais nach vorliegender Erfindung als mechanisches Mittel zur Übertragung der Membranschwingungen eine U-förmig gebogene Stahlfeder bezw. Stahlgabel, welche nach Art einer Stimmgabel Schwingungen von einem Ast auf den anderen, also auch, da jeder Ast der Gabel mit je einer Membran verbunden ist, von einer Membran auf die andere in symmetrischer Weise und bei gleicher Amplitude überträgt. 



   In der umstehenden Zeichnung ist-ein solches Relais dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1   dasselbe im   lotrechten Längsschnitt, Fig. 2 zeigt schematisch eine in eine Telephonleitung eingeschaltete Relaisstation. Das dargestellte Relais besteht aus einem Telephon   A   und einem Mikrophon B von   üblicher   Konstruktion und einem Gehäuse, das diese beiden verbindet. Zwischen den Membranen a des Telephons und b des Mikrophons ist nach vorliegender Erfindung eine U-förmig gebogene Feder bezw. Stahlgabel c nach Art einer Stimmgabel angeordnet, welche einerseits durch ein Knie d mit der Telephonmembran in fester Verbindung ist und anderseits durch eine Schraube e mit der an der Mikrophonmembran befestigten Platte f unter Druck in Berührung gebracht ist.

   Im Augenblick der Ruhe befindet sich die   Stahlgabel   c in derjenigen Spannung, mit welcher sie von vorneheroin in den Apparat montiert wurde, und müssen deshalb die beiden Membranen a und   11   
 EMI1.1 
 oder Entfernen der beiden Membranen vollzogen werden. Die Wirkung der Gabel beruht auf deren Eigenschaften, wie diese bei einer Stimmgabel bekannt sind. Wird nämlich ein   Gahelast in Schwingungen   versetzt, so übertragen sich dieselben in gleicher Weise, d. h. mit gleicher Amplitude und in symmetrischer Richtung gegen die Mittellinie der Gabel, auf den zweiten Ast.

   Da nun die Gabel mit der Membran a in fester Verbindung steht, so werden die Schwingungen der Telephonmembran   ungeschwächt   auf die   Mikrophonmembran   übertragen und durch das Mikrophon bezw. dessen Stromkreis verstärkt weiter geleitet   (Fig. 2).   

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Telephonrelais, welches aus der Kombination eines Telephons und eines Mikrophons besteht, deren Membranzentren durch ein zur Übertragung der Schwingungen geeignetes <Desc/Clms Page number 2> mechanisches Zwischenglied miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine U-förmig gebogene, nach Art einer Stimmgabel wirkende, mit einer Anfangsspannung versehene Feder oder Stahlgabel (c) einerseits mit der Telephonmembran in feste Verbindung gebracht ist und anderseits auf die Mikrophönmembran drückt, so dass Schwingungen der einen Membran mit gleichem Ausschlag und in zur Gabelachse symmetrischer Richtung auf die andere Membran übertragen werden. EMI2.1
AT17836D 1903-10-19 1903-10-19 Telephonrelais. AT17836B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT17836T 1903-10-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT17836B true AT17836B (de) 1904-10-10

Family

ID=3520879

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT17836D AT17836B (de) 1903-10-19 1903-10-19 Telephonrelais.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT17836B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1815694C2 (de) Elektrodynamisches Wandlersystem
DE2213962C3 (de) Funkfeld in einem Richtfunksystem
AT17836B (de) Telephonrelais.
DE102012013392A1 (de) Elektrische Hornvorrichtung für einFahrzeug und Fahrzeug
DE620707C (de) Elektromagnetische, vibratorisch betriebene Pumpe fuer Gase
DE675876C (de) Einrichtung zur Amplitudenueberrsetzung bei Wasserschallgeraeten
EP0360061A2 (de) Membran für Lautsprecher
DE921874C (de) Magnetsystem fuer dynamische Lautsprecher
DE421038C (de) Elektrodynamischer Lautsprecher
AT43164B (de) Translations-Apparat.
AT40264B (de) Fernhörer.
DE309148C (de)
AT93165B (de) Schallempfänger oder -sender.
AT142428B (de) Elektroakustische Vorrichtung.
DE731856C (de) Schienendurchbiegungskontakt, bei dem die Wirkung auf das kontaktgebende System ueber eine pneumatische oder hydraulische Kammer erzielt wird
AT85892B (de) Einrichtung zur Erhöhung der Schwingungszahl von Schallschwingungen.
DE435324C (de) Sprechmaschine
DE320434C (de) Schaltungsanordnung fuer Anlagen fuer Erdtelegraphie
DE468069C (de) Hartpapierrohr, insbesondere fuer Haengeisolatoren
AT75296B (de) Kontaktblattfeder für elektrische Apparate.
AT81577B (de) Vorrichtung zur elektrischen Übermittlung von ZeicVorrichtung zur elektrischen Übermittlung von Zeichen über Linien großer Kapazität, insbesondere übehen über Linien großer Kapazität, insbesondere über Unterseekabeln. r Unterseekabeln.
AT92058B (de) Einrichtung an Schallapparaten.
AT27489B (de) Hydro-dynamisches Mikrophon.
AT87574B (de) Anordnung zur Nachrichtenübermittlung von Schiffen aus mittels Stromlinientelegraphie.
AT77447B (de) Zungenpfeife mit durchschwingender Zunge zur Erzeugung von Tönen in Gasen und Flüssigkeiten.