AT147961B - Elektromagnetischer Stimmgabelsummer. - Google Patents

Elektromagnetischer Stimmgabelsummer.

Info

Publication number
AT147961B
AT147961B AT147961DA AT147961B AT 147961 B AT147961 B AT 147961B AT 147961D A AT147961D A AT 147961DA AT 147961 B AT147961 B AT 147961B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tuning fork
electromagnetic
buzzer
spring
buzzer according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ver Telephon Czeija Nissl & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Telephon Czeija Nissl & Co filed Critical Ver Telephon Czeija Nissl & Co
Application granted granted Critical
Publication of AT147961B publication Critical patent/AT147961B/de

Links

Landscapes

  • Table Equipment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromagnetischer Stimmgabelsummer. 



   Es ist bekannt, eine Stimmgabel mit einem Kontakt zu versehen und durch diesen Kontakt den Stromkreis eines Magneten zu unterbrechen, der auf die Stimmgabel wirkt, so dass die Anordnung als   Selbstunterbreeher   nach Art des bekannten Neefschen Hammers wirkt und einen ununterbrochenen Gleichstrom von der Frequenz der Stimmgabel erzeugt. 



   Diese Anordnung erfordert eine sehr genaue Einstellung des Selbstunterbreeherkontaktes und bei Verstellen oder Abbrennen dieses Kontaktes wirkt sie nicht zuverlässig. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Stimmgabelsummer, der von einer genauen Einstellung der Selbstunterbreeherkontakte und der dem Magneten   zugeführten   Spannung in weiten Grenzen unabhängig ist. 



   Fig. 1 zeigt   die grundsätzliche   Anordnung des Erfindungsgegenstandes, Fig. 2 eine im praktischen Betriebe als vorteilhaft erkannte Ausführungsform. 



   In Fig. 1 ist die Stimmgabel St. G. horizontal gelagert. Ober ihr ist die Feder F angeordnet, die derart abgestimmt ist, dass ihre Eigenschwingung gleich der Eigenschwingung der Stimmgabel ist. Ein Zwischenstück   ZS   ist zwischen der Feder und der Stimmgabel angeordnet. Die Feder F liegt mit ihrer 
 EMI1.1 
   F und GF kein   Kontakt besteht. 



   Wird nun die Stimmgabel angeschlagen, etwa dadurch, dass der Stromkreis bei   F und GF   einmal geschlossen und dann wieder geöffnet wird, so dass der Magnet die Stimmgabel einmal anzieht und wieder loslässt, so gerät die Stimmgabel in Schwingungen. Die Schwingungen übertragen sich mittels des Zwischenstückes auf die Feder F und da diese in Resonanz ist, beginnt sie kräftig mitzuschwingen und schliesst beim Berühren des Kontaktes der Gegenfeder periodisch den Stromkreis des Magneten. Hiedurch wird die Schwingung der Stimmgabel aufrechterhalten, und sie schwingt dauernd weiter. Es hat sich gezeigt, dass die Anordnung nach einmaliger Abstimmung der Feder von der Kontaktentfernung in weiten   Grenzen unabhängig ist, da die Federinfolge   der   Resonanz immer mit genügend   grosser Amplitude schwingt. 



   Der Angriffspunkt des Zwischenstückes ist für die sichere Einsetzung und für die Aufrechterhaltung der Schwingung wesentlich. Am günstigsten hat sich das untere Drittel der Stimmgabel hiefür gezeigt. 



   Das Zwischenstück liegt mittels einer weichen Auflage (Filz, Gummi) auf der Stimmgabel auf, wodurch ein merkbares Abbremsen der Stimmgabel verhindert wird. 



   Um die Anordnung zur Erzeugung von Wechselstrom oder unterbrochenem Gleichstrom zu verwenden, trägt die Stimmgabel einen kräftigen Kontakt K, der im Stromkreis der Primärwicklung eines Transformators liegt, an dessen Sekundärklemmen Wechselstrom entnommen werden kann. Dieser Kontakt kann bei längerem Betrieb und starker Stromentnahme wohl einen Abbrand zeigen, auf die Schwingung kann dies jedoch keinen Einfluss haben, da der Stromkreis zur Aufrechterhaltung der Schwingung und der Abnahmestromkreis voneinander getrennt sind. 



   Fig. 2 zeigt eine besonders günstige Ausführungsform. Die Stimmgabel ist so dargestellt, dass sie von vorne gesehen ist und die beiden Zinken ihre Stirnflächen Z. Z. zeigen. Die Resonanzfeder F und ihre Gegenfeder G. F. liegen mittels eines schrägen Zwischenstückes federnd auf der Kante der Stimmgabel auf. Die Schwingung der Stimmgabel überträgt sich daher durch die Kante auf die Resonanzfeder. 



  Da bei dieser Anordnung das Zwischenstück nicht direkt in der   Schwingungsrichtung   der Stimmgabel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bewegt wird, ist die Bremswirkung eine geringere und die Schwingung der Stimmgabel eine kräftigere. 



  Auch hier liegt der günstigste Angriffspunkt im unteren Drittel der Stimmgabel. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetischer Stimmgabelsummer, dadurch   gekennzeichnet,   dass der die   Schwingung   der Stimmgabel aufrechterhaltende Unterbrechungskontakt auf einer die Frequenz der Stimmgabel abgestimmten Feder angebracht ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektromagnetischer Stimmgabelsummer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Feder durch die Stimmgabel mechanisch in Schwingungen versetzt wird.
    3. Elektromagnetischer Stimmgabelsummer nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungen der Stimmgabel durch ein Zwischenstück aus weichem Material (Filz, Gummi) auf die Feder übertragen werden.
    4. Elektromagnetischer Stimmgabelsummer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriffspunkt der Übertragung innerhalb des unteren Drittels der Stimmgabel liegt.
    5. Elektromagnetischer Stimmgabelsummer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aufrechterhaltung der Schwingungen dienende Stromkreis und der zur Erzeugung des unterbrochenen Gleichstroms dienende Stromkreis voneinander unabhängig sind. F 6. Elektromagnetischer Stimmgabelsummer nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das die Schwingungen übertragende Zwischenstück auf der Kante der Stimmgabel aufliegt. EMI2.1
AT147961D 1936-03-23 1936-03-23 Elektromagnetischer Stimmgabelsummer. AT147961B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT147961T 1936-03-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT147961B true AT147961B (de) 1936-12-10

Family

ID=3644875

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT147961D AT147961B (de) 1936-03-23 1936-03-23 Elektromagnetischer Stimmgabelsummer.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT147961B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT147961B (de) Elektromagnetischer Stimmgabelsummer.
DE433285C (de) Anordnung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen mit Rueckkopplung eines Steuerorgans
AT91971B (de) Einrichtung, um entgegengesetzte mechanische oder elektrische Wirkungen auszulösen, wenn die Frequenz eines Wechselstromes eine Normalfrequenz über- oder unterschreitet.
DE921948C (de) Elektrisch angeregte Stimmgabel
AT36017B (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Tönen oder Schallschwingungen auf elektrischem Wege.
AT129659B (de) Resonanzrelais.
DE319398C (de) Unterbrecher fuer eine Schaltung nach Patent 319396
AT69926B (de) Schaltung zur periodischen Unterbrechung eines Hochfrequenzstromes.
AT152946B (de) Schallaufnahmegerät, insbesondere zum Überholen von Kraftfahrzeugen.
DE730415C (de) Sendevorrichtung zur Nachrichtenuebermittlung nach dem Doppeltonverfahren
AT20463B (de) Schaltung für Wechselstromtelegraphen.
DE415959C (de) Hammerunterbrecher fuer Induktionsspulen
DE389641C (de) Geraeuschdaempfende Unterbrecheranordnung
DE724763C (de) Rueckkopplungsschaltung fuer Sender und Empfaenger
AT58024B (de) Signalvorrichtung.
AT112059B (de) Vorrichtung zur Übertragung von Schwingungen auf eine Membran für Apparate zur Umwandlung elektrischer Energie in akustische oder akustischer Schwingungen in elektrische.
DE598205C (de) Elektromagnetisch erregter, mechanischer Vibrator mit Biegungsschwingungen fuer Rueckkopplung von Roehrenerzeugern
AT91704B (de) Anordnung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen, insbesondere für die Nachrichtenübermittlung.
AT156423B (de) Akustische Signalvorrichtung.
AT106848B (de) Elektronenröhrenschaltung für Hochfrequenztelegraphie und -telephonie.
DE675278C (de) Einrichtung zum Senden und Empfangen von Sprache durch Schallwellen, insbesondere in Wasser
DE933158C (de) Elektromagnetisches System
AT146919B (de) Magnetron.
AT142351B (de) Anordnung zum Empfang ultrakurzer elektrischer Wellen mit Elektronenröhren in Bremsfeldschaltung.
DE436306C (de) Roehren-Generator fuer Tonfrequenzen