AT17780B - Zementdachplattenpresse. - Google Patents

Zementdachplattenpresse.

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AT17780B
AT17780B AT17780DA AT17780B AT 17780 B AT17780 B AT 17780B AT 17780D A AT17780D A AT 17780DA AT 17780 B AT17780 B AT 17780B
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Paul Thomann
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Paul Thomann
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr 17780.     PAUL THOMANN IN HALLE A. S. (DEUTSCHES REICH). 



  Zementdaohptattenpresse.   



   Bei den bisher bekannten Pressen zur Herstellung von   Zemeptdachplatten     bezw. Dach-   ziegeln pflegt man das Streicheisen, durch welches ein Feststampfen und Glattstreichen des Zementmörtels erfolgt, unmittelbar auf der Wandung des   Formrabmens   oder aber auf neben 
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   muldenförmig   ausgearbeitet wird. Infolgedessen werden die   Zementdachplatten be/. w. Dach-   ziegel in der Mitte nach und nach dünner.

   Wird dagegen das   Streicheisen durch   die auf dem   Formtisch   fest angeordneten Führungsschienen geführt, dann tritt mit der Zeit derselbe Übelstand auf, zumal nicht allein die Führungsschienen, sondern auch die betreffenden Nuten des Streicheisens sich nach und nach abnutzen. 
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 versehen, die auf den Führungsschienen c laufen und an Stelle der Anschläge f die Rollen mit einer Flansche h ausstatten, wie dies Fig.   F)   darstellt, um die Längsverschiebung des   Streicheisens zu verhüten. Durch Anordnung solcher Rollen wird die Hin und Herbewegung   des Streicheisuns erleichtert. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 zu der Ebene der Platte unter einem bestimmten Winkel eingestellt wird.

   Um nun diesen
Winkel stets genau einhalten zu können, ohne dass man mit dem Streicheisen die Form- rahmenwand berührt, empfiehlt es sich, falls das Streicheisen mit Laufrollen versehen ist, noch besondere Führungsschienen m anzuordnen, gegen die sich das Streicheisen nur dann legt, wenn dasselbe gedreht wird. Zweckmässig werden diese   Führungsschienen   gemäss den   Fig. 6-10   in ihrer Höhenrichtung einstellbar gemacht und ihre obere Hochkant keil- förmig oder messerartig   zugeschärft   oder abgerundet, mit welcher Hochkante sie in   ent-     sprechende Kerben 1i   (Fig. 7) des Streicheisens eingreifen.

   Selbstverständlich muss zwischen der Kerbe   11   und der betreffenden Schiene M ein gewisser Zwischenraum übrig bleiben, so dass man das Streicheisen d zum Zwecke des Glattstreichen der Farbschicht im Sinne der Fig. 7 um seine Achse drehen und seine Arbeitsfläche gegen die   Dachplattenfache   unter dem erforderlichen Winkel einstellen kann. Das eine Ende der Kerbe n legt sich hiebei gegen die Schiene m und sichert auf diese    Weise ssie Streicbeisenstellung,   wenn das Strich- eisen z. B. in der Richtung o bewegt wird. Wird das Streicheisen zurückgeführt, so muss dasselbe naturgemäss in entgegengesetzter Richtung gedreht werden. 



   Es ist selbstverständlich, dass die einzelnen Einrichtungen konstruktiv geändert werden können, ohne dass an dem Wesen der Erfindung selbst etwas geändert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Zementdachplattenpresse, deren Streicheisen durch neben dem Formkasten an- geordnete Führungsschienen (c) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die letzteren in der Höhenrichtung einstellbar sind, zu dem Zwecke, den Tiefgang des Streicheisens von
Fall zu Fall regeln zu können.

Claims (1)

  1. 2. Eine Zementdachplattenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (0) ausserhalb der Streicheisengriffe (dl) liegen, um das Eindringen des Zementmörtels zwischen die Führungsschienen und das Streicheisen zu verhindern.
    3. Eine Zementdachplattenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Streicheisen mit auf den Führungsschienen (c) laufenden Rollen (g) und jede derselben eventuell mit einer Flansche (h) versehen ist, zu dem Zwecke, das Hin und Herbewegen des Streicheisens zu erleichtern.
    4. Eine Zementdachplattenpresse nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass, falls das Streicheisen mit Laufrollen versehen ist, noch besondere, von dem Streicheisen etwas abstehende, in ihrer Höhenrichtung aber verstellbare Führungsschienen (m) angeordnet sind, gegen welche die untere Streicheisenfläche unter einem bestimmten Winkel eingestellt werden kann, falls das Streicheisen zum Glätten der Dachplatte dienen soll.
    5. Eine besondere Ausführungsform der Zementdachplattenpresse nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (m) oben messerartig zugeschärft oder halbrund gestaltet sind und in entsprechende Kerben des Streicheisens eingreifen, zu dem Zwecke, durch diesen Eingriff gleichzeitig eine Längsverschiebung des Streicheisens zu verhüten.
AT17780D 1903-09-17 1903-09-17 Zementdachplattenpresse. AT17780B (de)

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