AT17753B - Verfahren zur Herstellung von Polituren für Holzwaren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polituren für Holzwaren.

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 PATENTSCHRIFT   N"17753.   



   MAXWAGNERINBRESLAU. 



  Verfahren zur Herstellung von Polituren für Holzwaren. 



   Zum Politieren von Holzwaren werden bisher vornehmlich alkoholische Lösungen von Schellack und anderen Harzen verwendet. Die mit diesen Flüssigkeiten hergestellte Politur besitzt jedoch eine   verhältnismässig   geringe Widerstandsfähigkeit. Durch Einflüsse der verschiedensten Art, wie Temperaturwechsel, Feuchtigkeit, geringen Gehalt der Luft an Säuren und Alkalien (Ammoniak) wird sie leicht angegriffen, matt und rissig. Es wird deshalb leicht ein Neu-oder Aufpolitieren der betreffenden Holzwaren notwendig. 
 EMI1.2 
 flüssigkeiten, durch welche auf Holzwaren ein Überzug erzielt worden kann, der sich sowohl durch grössere Widerstandsfähigkeit als auch durch bedeutonderen Glanz und grössere Härte vor dem bisher Erreichten auszeichnet.

   Es handelt sich hiebei um eine Nutzbarmachung des durch so viele Vorzüge ausgezeichneten, seit kurzer Zeit in die europäische Industrie eingeführten Saftes von   Rhus   vernicifera für alkoholische Harzlösungen. 



   Der Saft von Rhus vernicifera   ist bisher filr Spirituslacke,   d. h. für Lacke, bei welchen Äthylalkohol das Losungsmittel und den Hauptbestandteil bildet, nicht verwendet worden, da er in diesem   unlöslich   ist. 



   Die Schwierigkeit der Vereinigung mit Alkohol kann jedoch nach dem vorliegenden Verfahren dadurch behoben werden, dass der Saft von Rhus   vernicifera   zunächst in Aceton gelöst und in   dieser Form der alkoholischen Harzlösung zugefügt wird.   Durch das Aceton wird der Saft in Lösung erhalten und mit den übrigen Politurbestandteilen zu einem Ganzen vereinigt. Die   Ausführung   des Verfahrens findet in folgender Weise statt : 90 Teile Saft von Rhus vernicifera werden unter Umschütteln in Aceton gelöst und zu dieser   Flüssigkeit   zweckmässig eine Lösung von 10 Teilen   Kampher in 75 Toilen   Leinöl und 35 Teilen Rosmarinöl gefügt. Der bei der Herstellung von Polituren an sich bekannte   Zusatz (D.   R.

   P.   Nr.     17089) dieser Substanzen hat   den Zweck, bei der schnellen Verdunstung des   Lösungsmittels beim Politieren   ein Stocken des Politurlappens zu verhindern und gleichzeitig die Elastizität und Geschmeidigkeit des   Überzuges xu erhöhen.   



     Von der so hergestellten Flüssigkeit   setzt man   15-2     (/o   den gewöhnlichen alko-   holischen     Holzpolituren   zu. Es eignen sich für diesen Zweck besonders solche Polituren, die nur wenig Schellack enthalten. 



   Das Politieren mit der auf diese Weise   erhaltenen Politurflüssigkoit   wird ebenso wie mit den älteren Polituren   vorgenommen.   Die Arbeit geht leicht und rasch von statten. 



   Die auf Holz erhaltenen Überzüge zeichnen sich durch einen prachtvollen Spiegel aus, sie sind nach kurzer Zeit   hart und elastisch aufgetrocknet   und halten sich, wie umfangreiche 

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