AT17415U2 - Hängematte - Google Patents
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- AT17415U2 AT17415U2 ATGM100/2021U AT1002021U AT17415U2 AT 17415 U2 AT17415 U2 AT 17415U2 AT 1002021 U AT1002021 U AT 1002021U AT 17415 U2 AT17415 U2 AT 17415U2
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- A45F3/22—Hammocks; Hammock spreaders
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Abstract
Eine Hängematte (1) umfasst an ihren Enden lange Stäbe (2) und im Bereich ihrer Liegefläche symmetrisch zur Längsmittelebene angeordnete kurze Stäbe (3) sowie kurze Stäbe (4), welche mit ihren Enden an den Längsrändern der Liegefläche angeordnet sind. Die symmetrischen Stäbe (3) und die kurzen Stäbe (4) überlappen einander. Die Hängematte (1) weist langgestreckte Elemente (6) auf, die durch Löcher in den Stäben (2, 3 und 4) geführt sind. Vorgesehen sind symmetrisch zur Längsmittelebene der Liegefläche der Hängematte (1) angeordnete kurze Stäbe (3) und kurze Stäbe (4), die mit einem ihrer Enden im Bereich der Längsränder der Liegefläche der Hängematte 1 angeordnet sind.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Hängematte mit den Merkmalen des einleitenden Teils von Patentanspruch 1.
[0002] Hängematten sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. [0003] Die meisten Hängematten besitzen eine Liegefläche aus Stoff oder einem Netz.
[0004] Nachteilig bei den bekannten Hängematten ist es, dass diese nicht immer den gewünschten Liegekomfort aufweisen und wenig stabil sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hängematte der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, deren Liegefläche beweglich und dennoch stabil ist.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einer Hängematte, welche die Merkmale von Patentanspruch 1 aufweist.
[0007] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Hängematte sind Gegenstand des Unteransprüche.
[0008] Dadurch, dass die Liegefläche der erfindungsgemäßen Hängematte Stäbe umfasst, ergibt sich eine Stabilität der Liegefläche.
[0009] Da bei der erfindungsgemäßen Hängematte längere und kürzere Stäbe vorgesehen sind, ergibt sich trotz guter Stabilität der Hängematte eine Beweglichkeit der Hängematte nicht nur in Richtung ihrer Längserstreckung, sondern auch quer dazu. Dies hat den vorteilhaften Effekt, dass sich die Hängematte, ungeachtet des Umstandes, dass sie mit einer Liegefläche aus Stäben gebildet ist, an den Körper einer in ihr liegenden Person anschmiegen kann.
[0010] Ein weiterer Effekt der erfindungsgemäßen Hängematte ist es, dass diese auf Grund der Stäbe auf den Körper einer in Ihr liegenden Person eine Massagewirkung ausübt.
[0011] Bevorzugt ist, dass lange Stäbe an beiden Enden der Hängematte angeordnet sind, so dass die Liegefläche eine gute Stabilität aufweist. Durch eine sinnreiche Kombination von kürzeren Stäben, die zwischen den an den Enden der Hängematte angeordneten längeren Stäben vorgesehen sind, werden die oben geschilderten Vorteile der erfindungsgemäßen Hängematte besonders gut erreicht.
[0012] Die Stäbe der erfindungsgemäßen Hängematte können aus einem beliebigen Werkstoff bestehen. Bevorzugt ist aber, wenn die Stäbe der erfindungsgemäßen Hängematte aus Holz, wie Tannenholz oder Fichtenholz, bestehen.
[0013] Die Stäbe der erfindungsgemäßen Hängematte können im Wesentlichen prismatisch sein, wobei die Kanten und/oder die Enden der Stäbe bevorzugt abgerundet sind.
[0014] Die Stäbe der erfindungsgemäßen Hängematte können voll oder wenigstens teilweise hohl sein.
[0015] Die bei der erfindungsgemäßen Hängematte vorgesehenen Stäbe können eine im Wesentlichen rechteckige oder quadratische Querschnittsform mit abgerundeten Kanten und/oder Enden aufweisen.
[0016] Um die Massagewirkung zu erhöhen, können Stäbe vorgesehen sein, die wenigstens in ihrer Längsmitte eine zylindrische (kreiszylindrische) Querschnittsform aufweisen.
[0017] Weitere Einzelheiten und Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Hängematte ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele. Es zeigt:
[0018] Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer Hängematte, [0019] Fig. 2 eine zweite Ausführungsform einer Hängematte und [0020] Fig. 3 eine dritte Ausführungsform einer Hängematte.
[0021] Es ist darauf hinzuweisen, dass in den Zeichnungen nur ein Endbereich der erfindungsgemäßen Hängematte 1 dargestellt ist. Es versteht sich, dass die in den Fig. 1, 2 und 3 nur teilweise dargestellten Hängematte 1 an beiden Enden so ausgebildet sind, wie dies in den Zeichnungen für einen Endbereich dargestellt ist.
[0022] Durch Wahl der Anzahl der Stäbe der erfindungsgemäßen Hängematte 1 kann deren Länge gewählt werden.
[0023] Die in Fig. 1 dargestellte Hängematte 1 umfasst an den Enden der Hängematte 1 vorgesehene lange Stäbe 2 und kurze Stäbe 3, die symmetrisch zur Längsmittelebene der Hängematte 1 ausgerichtet sind, und kurze Stäbe 4, die mit ihren Enden 5 an den Längsrändern der Liegefläche der Hängematte 1 angeordnet sind.
[0024] Die langen Stäbe 2 haben eine Länge, die im Wesentlichen der Breite der Liegefläche der Hängematte 1 entspricht.
[0025] Die kurzen Stäbe 3 und 4 haben eine Länge, die einem Bruchteil der Breite der Liegefläche der Hängematte 1 entspricht.
[0026] Die Darstellung von Fig. 1 zeigt, dass die symmetrisch zur Längsmittelebene angeordneten kurzen Stäbe 3 und die an den Rändern angeordneten kurzen Stäbe 4 einander überlappen, wobei die Uberlappung im Abstand von den Längsrändern der Liegefläche der Hängematte 1 liegt.
[0027] Zusammengehalten werden die Stäbe 2, 3 und 4 der Hängematte 1 durch langgestreckte Elemente 6, wobei im Beispiel von Fig. 1 vier langgestreckte Elemente 6 vorgesehen sind. Die langgestreckten Elemente 6 sind an ihren Enden an einem gemeinsamen Ring 7 befestigt, wobei der Ring zum Befestigen der Hängematte 1 dient, wenn die Hängematte 1 für den Gebrauch aufgehängt werden soll.
[0028] Die langgestreckten Elemente 6 werden durch Löcher der Stäbe 2, 3 und 4 geführt, wobei vorgesehen ist, dass in jedem Stab 2, 3 und 4 wenigstens zwei Löcher vorgesehen sind. Zwei Löcher sind in den symmetrisch angeordneten kurzen Stäben 3 und in den randseitigen kurzen Stäben 4 vorgesehen. In den an den Enden der Hängematte 1 vorgesehenen langen Stäben 2 sind fünf Löcher vorgesehen, wobei das mittlere langgestreckte Element 6 auch mittige Löcher der Stäbe 3 durchsetzt.
[0029] Die langgestreckten Elemente 6 können beliebige langgestreckte Elemente sein. Beispiele sind Schnüre, Seile aus Kunststofffasern, Naturfasern, insbesondere Schnüre oder Seile aus Hanf, oder Monofile aus Kunststoff, wie Nylon.
[0030] Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Hängematte 1 umfasst an ihren Enden wieder lange Stäbe 2, symmetrisch angeordnete kurze Stäbe 3 und seitlich angeordnete kurze Stäbe 4. Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform der Hängematte 1 überlappen die kurzen Stäbe 3 und 4 einander.
[0031] In der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform sind zwischen den randseitigen kurzen Stäben 4 noch mittlere, zur Längsmittelebene symmetrisch angeordnete Stäbe 8 vorgesehen. Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform sind insgesamt sechs langgestreckte Elemente 6 vorgesehen, die durch Löcher in den Stäben 2, 3, 4 und 8 greifen. Hier ist vorgesehen, dass jeder der Stäbe 2, 3, 4 und 8 von wenigstens zwei langgestreckten Elementen 6, die durch Löcher in den Stäben 2, 3, 4 und 8 geführt sind, gehalten sind.
[0032] Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hängematte 1 entspricht weitestgehend der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform, wobei die in Fig. 3 dargestellte Hängematte 1 eine größere Breite der Liegefläche aufweist.
[0033] Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hängematte 1 sind ausgewählte mittlere Stäbe 8 so ausgebildet, dass sie an ihren beiden Enden eine quadratische Querschnittsform mit abgerundeten Kanten und in der Mitte einen Abschnitt 9 mit im Wesentlichen (kreis-)zylindrischer Querschnittsform aufweisen. Durch diesen Abschnitt 9 der mittleren
Stäbe 8 wird eine besonders gute Massagewirkung erreicht. Die Stäbe 8 mit zylindrischen Abschnitten 9 können auch aus mehreren Stücken zusammengesetzt sein.
[0034] Auch bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist vorgesehen, dass jeder der Stäbe 2, 3, 4 und 8 von wenigstens zwei langgestreckten Elementen 6 durchgriffen ist. Insgesamt sind bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform acht langestreckte Elemente 6 vorgesehen.
[0035] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden:
[0036] Eine Hängematte 1 umfasst an ihren Enden lange Stäbe 2 und im Bereich ihrer Liegefläche symmetrisch zur Längsmittelebene angeordnete kurze Stäbe 3 sowie kurze Stäbe 4, welche mit ihren Enden 5 an den Längsrändern der Liegefläche angeordnet sind. Die symmetrischen Stäbe 3 und die kurzen Stäbe 4 überlappen einander. Die Hängematte 1 weist langgestreckte Elemente 6 auf, die durch Löcher in den Stäben 2, 3 und 4 geführt sind. Vorgesehen sind symmetrisch zur Längsmittelebene der Liegefläche der Hängematte 1 angeordnete kurze Stäbe 3 und kurze Stäbe 4, die mit einem ihrer Enden im Bereich der Längsränder der Liegefläche der Hängematte 1 angeordnet sind.
Claims (14)
1. Hängematte (1) mit einer Liegefläche und mit langgestreckten Elementen (6), die die Liegefläche tragen und die zum Befestigen der Hängematte (1) dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegefläche quer zu den langgestreckten Elementen (6) ausgerichtete Stäbe (2, 3, 4 8) umfasst, dass längere Stäbe (2) vorgesehen sind, deren Länge der Breite der Liegefläche im Wesentlichen entspricht, und dass kürzere Stäbe (3, 4, 8) vorgesehen sind, die kürzer sind als die Breite der Liegefläche.
2. Hängematte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass längere Stäbe (2) an den Enden der Liegefläche vorgesehen sind.
3. Hängematte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass kürzere Stäbe (3, 4, 8) einander überlappen.
4. Hängematte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass kürzere Stäbe (3) im Bereich der Mitte der Liegefläche angeordnet sind.
5. Hängematte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass kürzere Stäbe (3) symmetrisch zur Längsmittelebene der Liegefläche angeordnet sind.
6. Hängematte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Enden (5) kürzerer Stäbe (4) an den Längsrändern der Liegefläche angeordnet sind.
7. Hängematte nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass symmetrisch zur Längsmittelebene der Liegefläche angeordnete Stäbe (3) länger sind als Stäbe (4) mit an den Längsrändern der Liegefläche angeordneten Enden (5).
8. Hängematte nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Stäben (4) deren Enden (5) an den Längsrändern der Liegefläche angeordnet sind, mittlere Stäbe (8), die zur Längsmittelebene der Liegefläche symmetrisch angeordnet sind, vorgesehen sind.
9. Hängematte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Stäbe (2, 3, 4, 8) mit viereckiger, insbesondere quadratischer, Querschnittsform, wobei die Kanten und/oder Enden bevorzugt abgerundet sind, vorgesehen sind.
10. Hängematte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Stäbe (8) vorgesehen sind, die wenigstens in ihrer Längsmitte einen Abschnitt (9) mit zylindrischer Querschnittsform aufweisen.
11. Hängematte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2, 3, 4, 8) Stäbe aus Holz, insbesondere aus Tannenholz oder aus Fichtenholz, sind.
12. Hängematte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass als langestreckte Elemente (6) Schnüre oder Seile, insbesondere Seile aus Hanf, vorgesehen sind.
13. Hängematte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass langestrecke Elemente (6) durch Löcher in den Stäben (2, 3, 4, 8) geführt sind.
14. Hängematte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Stab (2, 3, 4, 8) wenigstens zwei Löcher vorgesehen sind, durch die langgestreckte Elemente (6) geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| ATGM100/2021U AT17415U3 (de) | 2021-10-12 | 2021-10-12 | Hängematte |
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Family Applications (1)
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