AT17390B - Weichlötmasse. - Google Patents
Weichlötmasse.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische PATENTSCHRIFT Nu"-17390. JAKOB CALLMANN UND RUDOLF BORMANN, BEIDE IN BERLIN.
Weichlötmasse.
Die Vereinigung von Metallgegenständen vermittels Weichlotes geschieht bisher bekanntlich in der Weise, dass, nachdem die zu vereinigenden Stellen z. U. zweier Metallstücke vermittelst der bekannten Desoxydationsmittol z. B. Chlorzink oder dgl. gereinigt worden
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Weichlot anlegt und schmilzt.
Mit diesem seit Jahren in Anwendung stehenden Verfahren sind nun einzelne Nachteile verbunden, u. zw. bestehen dieselbe n in folgendem :
Zunächst ist es nicht möglich, nur die gerade zum Löten erforderliche Menge des Lotes zu verwenden, da bei dem Lötvorgange regelmässig ein grosser Überschluss des Lotes schmilzt und abtropft, wodurch grössere Verluste an dem Lot entstehen, woraus sich von selbst ergibt, dass von einem gleichmässigen Verteilen des Lotes auf die Lötstellen nicht die Rede sein kann.
Ein weiterer Missstand, der besonders für den Feinmechaniker in Frage kommt,
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abschmelzende Lot verunreinigt werden, so dass ein Bedürfnis nach einem diese Übelstände beseitigenden Lötmittel, welches z. B. auf die Lötstellen aufstreichhar wäre und sich nur in der gerade erforderlichen Menge anwenden liesse, seit langem vorhanden ist.
Das der Erfindung zugrunde liegende Mittel, welches aus einem innigen, zu einem streichbaren Brei verriebenen Gemenge von feingepulvertem Weichlot (Zinn, Zinnlegierung oder dgl.) und einem Desoxydationsmittel, z. B. Chlorzink, Chlorammonium oder beide zusammen und einem Verdickungsmittel, welches wie z. B. Zellulose, ruckstandslos und leicht verbrennt, besteht, entspricht nun diesen Anforderungen, indem es eine Lötmasse darstellt, welche als verstreichbare und bisher in dieser Form nicht bekannte breiige Masse, vor allem den sehr bedeutenden Vorteil hat, dass sie sich vermittels eines Pinsels auf die
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mittel in den gerade erforderlichen Mengen und sehr gleichmässig auf die zu lötendon Stellen verteilt werden aun, wobei diese Stellen durch einfaches Erhitzen über einer Spiritus- oder dgl.
Flamme miteinander fest und innig verbunden worden.
Ein weiterer Vorteil der Anwendung einer derartigen streichbaren Weichlötmasse besteht darin, dass man in unvergleichlich kürzerer Zeit a) s dies bisher möglich war, eine ganze Anzahl von Gegenständen und insbesondere von kleinen Gebrauchsgegenständen schnell nacheinander löten kann. Man verfährt dabei in der Weise, dass man auf die zu
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und nachher durhc die Flamme erhitzen, ohne dass beim Drehen und Wenden dieser Gegen- stände in der Flamme das Lot von der Lötfuge abfällt, was schon dadurch verhindert wird, dass man es in der Hand hat, gerade die erforderliche Menge des Lotese aufzulegen.
<Desc/Clms Page number 2>
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Weichlötmasse, gekennzeichnet durch ein zu einem streichbaren Brei verriebenes Gemenge von feingepulvortem Weichlotmetall (Zinn, Zinnlegierung oder dgl.), einem Desoxydationsmittel, z. D. Chlorzink oder Chlorammonium und einem ohne Rückstand verbrennenden Verdichtungsmittel, z. B. Cellulose.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1902146810D DE146810C (de) | 1902-08-16 |
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| AT17390B true AT17390B (de) | 1904-08-25 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT17390D AT17390B (de) | 1902-08-16 | 1903-11-25 | Weichlötmasse. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT17390B (de) |
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1903
- 1903-11-25 AT AT17390D patent/AT17390B/de active
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