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Gegenstand der Erfindung sind liegende Verdampfapparate mit unmittelbar über ihren Boden innen rotierendem Koch :' und Mischapparat aus Heizröhren, welche in Gestalt von Mischarmen angeordnet und mit entsprechenden Querplatten in der Mitte versteift sind, zum Zwecke, um namentlich Füllmassen bis auf 96-97 Siedegrade zu verkochen und aus den sogenannten grünen Sirupen sämtlichen kristallisationsfähigen Zucker mit MaximalMelasse-Quotienten 60 zu gewinnen.
In beiliegender Zeichnung ist :
Fig. 1 der Vakuum-Kochapparat im Achsialschnitt und Seitenansicht,
Fig. 2 der Mischapparat im Querschnitt,
Fig. 3 der Vakuum-Kochapparat in Stirnansicht,
Fig. 4 ist die Zapfenlagerung im Grundriss und Achsialschnitt und im vergrösserten Massstab.
1 ist der Vakuumkochkörper, in dessen Stirnböden 2 und 3 die Hohlzapfen eines von 2 bis 3 reichenden horizontalen Mischapparates gelagert sind. Jeder von den beiden Ilohlzapfen bildet ein Stück mit seiner Hohlscheibe 4,5, in deren Hohlarme 7, 8 mit ihren beiden offenen Enden horizontale Rohre 6, ohne den ganzen Kreisquerschnitt auszufüllen, eingesetzt sind. Scheiben 9, 10, durch welche die Röhren 6 durchgehen, dienen als Versteifung. Die Hohlkörper 7, 8 sind miteinander mit einer Welle 11 verbunden, auf welcher die Aussteifungsscheiben 9 und 10 gelagert sind.
Der Mischapparat ist unmittelbar über den Boden in dem Vakuum angebracht und bestreift mit einem oder mehreren an seinem Umfange befestigten. Spiralmessern 12, welche über die ganze Bodenlänge mit höchstens einer bis zwei Windungen reichen, den ganzen Boden von einem bis zum entgegengesetzten Ende, an welchem letzteren eine mit dem Auslassventile 13 geschlossene Bodenöffnung angebracht ist.
Aussen schliesst an den Ainen Hohlzapfen ein Einlassventil 4 mit seinem eingeschliffenen und gedichteten Hals an. Mit seinem anderen Hohlzapfen 5, welcher das Schneckenrad 15 trägt, ist der Mischapparat im Supporte 16 gelagert und wird mittels einer in das Schneckenrad 15 eingreifenden an der Welle 17 aufgekeilten Schnecke mittels eines Riemengetriebes mit Scheiben 18, oder sonst auf eine geeignete Art umgedreht.
Der Vakuum-Kochapparat ist gehörig versteift und mit der bekannten Armatur, Seh- löchern u. dgl. in üblicher Weise versehen.
Je nach Bedarf wird durch das Ventil 14 und den Zapfen 4 in die Rohre entweder heisser Dampf oder kaltes Wasser eingelassen und strömt durch die Rohre 6 bis zur Aus- lassöffnung 19 durch. Im ersten Falle dient der Mischapparat zum Mischen und Anwärmen bezw. Kochen bis zur vollständigen Verdickung, im zweiten Falle zum Mischen und Abkühlen der im Vakuum boindlichen Masse.
In diesem Apparate wird der Saft, wenn man den Mischapparat umdreht und mit heissem Dampf hei. zt, ohne Schwierigkeit bis auf 3-40/0 Wassergehalt abgekocht. Unter fortwährendem Mischen wird dann der abgekochte Saft mit etwa 6-80/0 Sirup oder dgl. verdünnt und anstatt Dampf lässt man aurch die Röhren des Mischapparates kühles Wasser durchströmen. Der so verdünnte und abgekühlte Saft wird durch Öffnen des Ventils 13 unter fortwährendem Umdrehen des Mischapparates herausgebracht, wobei die Abstreif- messer 12 auch die sonst auf den Boden des Vakuums leicht verbleibende Masse voll- ständig abstreifen und herausbringen.
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