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Österreichische
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(BAYER).
Maschine zum Färben von Flaschenkapseln.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine, um die bekannten aus Staniol bestehenden Flaschenkapseln zu färben. Die neue Maschine hat gegenüber den bisher benutzten folgende Vorteile. Die Arbeit geht erheblich schneller und gleichmässiger vonstatten als bisher, die Bedienung kann von ungeschulten Personen besorgt werden, während sonst das Färben oder Lackieren viel Übung erfordert hat, eventuell kann auch eine Person mehrere Maschinen gleichzeitig bedienen. Schliesslich ist noch hervorzuheben, dass bei Anwendung der neuen Maschine eine Verschwendung von Farbstoff ausgeschlossen ist.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht und Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach der Linie A-B.
Zur Ausführung des Färbens werden die Flaschenkapseln a einzeln auf Büchsen b gesteckt, deren Bohrung genau auf die Arbeitsspindel c der Maschine passt. Diese Spindel wird durch einen beliebigen Antrieb, beispielsweise mittels der Riemenscheibe of in der Richtung des aus Fig. 2 ersichtlichen Pfeiles gedreht, Hiebei wird der Farbstoff von dem in entgegengesetzter Richtung rotierenden Körper e aufgetragen. Dieser Körper hat die Gestalt eines Segmentes. Der Mantelteil f dieses Segmentes ist so lang wie das zu färbende Stück der Flaschenkapsel a und er ist mit elastischem Stoff überzogen, der den Farbstoff
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Plüsch.
An der Stirnseite des Segmentes ist eine Flansche g angeordnet, die an ihrer der Spindel c zugekehrten Flache ebenfalls mit Filz oder plüsch belegt ist und dazu dient, die Stirnseite der Kapsel zu färben.
Der Körper e kann intermittierend oder auch gleichmässig rotieren und diese Drehung
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beispiel der Maschine ist der Antrieb so gedacht, dass auf der Spindel c eine Schnecke sitzt, welche das Schneckenrad h und durch Vermittlung der Welle i das Kegelräderpaar k und die Zahnräder m, l dreht. An dem Zahnrads l ist eine Riemenscheibe n befestigt,
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(Fig. 2) gedrückt. Bei der Rotation streift der Teil f des Körpers e von der Mantelfläche und die Flansche g von der Stirnfläche der Walze etwas Farbstoff ab, sobald dieser
Körper e in die in Fig. 2 punktiert gezeichnete Lage gekommen ist. Die Verschiebbarkeit der Lager r dient zur Regelung des Druckes, der von der Walze q auf den Körper e ausgeübt wird.
Um zu ermöglichen. dass das Segment f bequem in seine richtige Lage zu der zu färbenden Kapsel a gebracht werden kann, werden die Teile e, q und s von einem Rahmen t
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einem Schlitten v befestigt, der mit Hilfe der Spindel w so verschoben werden kann, dass die Flansche y des Körpers e ihre richtige Lage in Bezug auf die Stirnfläche der zu färbenden Kapsel a erhält. Zwischen dem Stirnräderpaar und dem Zahnrad m kann eine Ausrücldtuppluug y angeordnet werden, die von dem Griff z aus betätigt wird und dazu
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dient, die Drehung des Körpers e zeitweise ganz zu unterbrechen. Die Farbwalzo g kann von einer beliebigen Transmission aus unabhängig von dem Körper e gedreht werden.
Es genügt aber auch, wenn die Drehung durch die Friktion des Körpers e an der Walze q bewirkt wird.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise : Während die Arbeitsspindel c schnell rotiert, steckt der Arbeiter eine der die Kapseln tragenden Büchsen b auf das Ende der Spindel c, wenn das Segment 9 sich soweit gedreht hat, dass es seine tiefste Lage erreicht hat. Die zu färbende Kapsel a rotiert nun mit der Spindel c und wenn das Segment f g in der in Fig. 2 punktierten Weise bei der Wake q angelangt ist, wird es mit Farbstoff versehen. Bei fortgesetzter Drehung gelangt das Segment schliesslich in der besonders aus Fig. 1 ersichtlichen Weise an die Kapsel a und färbt dieselbe. Bei fortgesetzter Drehung entfernt sich das Segment wieder von der'Kapsel a, so dass die Büchse b abgezogen und eine neue aufgesteckt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1 Maschine zum Färben von Flaschenkapseln, bei welcher die Kapseln auf einen rotierenden Dorn (c) gesteckt werden, gekennzeichnet durch einen gleichfalls rotierenden Körper (e) mit einem segmentförmigen Mantelteil (f) und einem Flanschsegment (g), welche die Farbe auf die zu färbende Kapsel (a) aufstreichen, wenn diese Teile (j) und (g) soweit gedreht wurden, dass sie die Kapsel berühren, bei fortgesetzter Drehung aber soweit von der Kapsel sich entfernen, dass das gefärbte Stück abgezogen und ein neues aufgesteckt werden kann.