AT16873B - Altarkelch mit Becherkranz. - Google Patents

Altarkelch mit Becherkranz.

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Thoeger Christian Theo Moeller
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Thoeger Christian Theo Moeller
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   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nrz   16873.   THÖGER CHRISTIAN THEODOR MÖLLER IN KOPENHAGEN.   



   Altarkelch mit Becherkranz. 



    Die vorliegende Erfindung betrifft Altarkelche, deren Rand als ssecherkranz ausgebildet ist. Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die bekannten Kelche dieser Art derart zu vereinfachen, dass der Wein, der in einem zentral gelegenen Behälter sich befindet, in die einzelnen Becher nur infolge der Neigung hineinfliessen muss, die auch bei den gewöhnlichen Altarkelchen notwendig ist, damit ein Kommunikant aus dem Reiche trinken kann. 



  Wenn nur eine geringe Anzahl, z. B. 6 bis 8 Becher, im Kranze vorhanden ist, so dass jeder Becher über einen verhältnismässig grossen Teil des Umkreises des Kelches sich erstreckt, so kann der oben erwähnte Zweck ganz einfach dadurch erreicht werden, dass der Weinbehälter mit einer entsprechenden Anzahl, also fi bis 8 Ausgüssen versehen wird, die der Mitte jedes der Becher im Kranze gerade gegenüber liegen. Wenn der Kelch schräge gehalten wird, so dass einer der Becher und einer der Ausgüsse des Weinbehälters dadurch tiefer als die anderen Becher und Ausgüsse zu liegen kommen, wird der Wein durch diesen einen am tiefsten liegenden Ausguss in den entsprechenden am tiefsten gelegenen Becher übertreten, ohne dass gleichzeitig etwas Wein in die benachbarten Becher hinüberfliesst. 



  Ist dagegen der Becherkranz in eine grössere Anzahl Becher, z. B. 12 his 16, geteilt, so wird es in der Regel notwendig sein, besondere Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass beim Füllen eines der Becher aus dem zentral gelegenen Behälter auch in die beiden benachbarten Becher etwas Wein gelangt. Diese Vorkehrungen müssen also von solcher Art sein, dass der Wein entweder nur von den benachbarten Bechern oder aber zugleich von sämtlichen Bechern, mit Ausnahme von dem im Augenblicke benutzten, abgesperrt wird. Dies kann im allgemeinen dadurch erreicht werden, dass ausser der Neigung, die bei allen Arten-auch ganz gewöhnlichen-Altarkelchen notwendig ist, gleichzeitig eine drehende Bewegung der einzelnen Teile des Kelches im Verhältnis zueinander ausgeführt wird. Man kann z.

   B. den zentralen Weinbehälter mit nur einem einzigen Ausguss und den Behälter drehbar anordnen, derart, dass der Ausguss durch ein Drehen desselben nach und nach dazu gebracht werden kann, sämtlichen Bechern im Kranze gerade gegenüber zu liegen. Durch ein Schrägstellen des lielches in die Richtung, in welcher der Ausguss liegt, wird man dann nur den einzelnen Becher, der gerade dem Ausgusse gegen- überliegt, gefül1t bekommen. Man kann auch den Weinbehälter unbeweglich sein lassen, und denselben mit einer, der Anzahl der Becher entsprechenden, Anzahl Ausgüsse oder Auslauföffnungen versehen und dabei gleichzeitig einen drehbaren Ring anordnen, der sämtliche Ausgüsse oder Öffnungen, mit Ausnahme eines einzigen, absperrt.

   Wenn der Kelch derart geneigt wird, dass der nicht abgesperrt Ausguss oder die Öffnung sich unten befindet, so wird nur der einzelne, der Öffnung gerade gegenüberliegende Becher gefüllt werden. Statt eines vollen Ringes kann man eine drehbare Platte oder dgl. benutzen, die nur diejenigen Ausgüsse oder Öffnungen absperrt, die einem bestimmten Ausguss oder einer Üffnung zu beiden Seiten am nächsten liegen, da es genügt, wenn nur die benachbarten Becher vom Weine abgesperrt sind. 



  Die drohende Bewegung braucht nicht in allen Fällen mit der land ausgeführt zu werden. Die oben zuletzt erwähnte drehbare Platte, welche die benachbarten Becher zu   

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 jeder Seite des gerade benutzten Bechers absperrt,   lann 1..   B. derart belastet und an. geordnet sein, dass dieselbe beim Neigen des Kelches unter der Einwirkung der Schwerkraft die richtige Lage einnimmt. 



   Dadurch, dass der vorliegende   Altarkelcb   es   ermöglicht,   dass der Wein einfach beim Neigen des Kelches in nur einen Becher   hinüberniesst,   gewähren Altarkelche der hier erwähnten Art zugleich den Vorteil, dass der Wein wie bei den gewöhnlichen Altarkelchen 
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Dio vorliegenden   A1tarkelche   sind derart eingerichtet, dass der Weinrest, der nach der Benutzung in einem Becher übrig bleibt, nicht wieder in den zentralen Behälter zurück fliesst, sondern in einen besonderen Raum   hinunterfliesst.   



   Der Becherkranz kann mit dem eigentlichen Kelch aus einem Stück gebildet sein, oder aber einen besonderen abnehmbaren Teil bilden, was in der Regel vorzuziehen sein wird, da man in solchem Falle durch ein Auswechseln des Becherkranzes einen und denselben Kelch für viele gleichzeitig kommunizierende Personen benutzen kann, während man, wenn der Becherkranz mit dem Kelche ein Ganzes bildet, nicht viele gleichzeitig kommunizierende Personen würde bedienen können, ohne dazu mehrere Kelche zu benutzen. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung in verschiedenen Aosführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Kelch mit 15 Bechern und 15 Ausgüssen an einem zentralen Behälter, in Seitenansicht und teilweise im Schnitt ; Fig. 2 zeigt den Behälter und einen Teil des Becherkranzes in Draufsicht ; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit am Behälter in Draufsicht. 



   Fig. 4 veranschaulicht eine einfachere Ausführungsform mit einem drehbaren Be-   halter,   der nur mit einem Ausguss versehen ist. Fig. 5 stellt einen Kelch dar, bei welchem der drehbare Behälter mit einer Auslauföffnung statt mit einem Ausgusse versehen. Fig 6 ist ein Schnitt durch einen Teil der Fig. 5, und zwar in der Richtung der Pfeile gesehen, Fig. 7 eine geänderte Einzelheit an dieser Anordnung unter Anwendung eines drehbaren
Ringes statt des drehbaren Behälters und Fig. 8 eine Ausführungsform einer selbsttätigen   Absperranordnung in Draufsicht.   



   Bei der in Fig. 1-3 dargestellten   Ausführungsform   ist der Becherkranz auswechselbar und z. B. mit einem Kragen b versehen, der um einen Kragen c am Kelche d hinuntergreift. Jeder einzelne Becher wird vermittels radialer   Scheidewände al im   Becherkranze gebildet und ist in der Hinterwand a2 mit einem oder mehreren Löchern c versehen, durch welche die Weinreste in den Bechern in den   Raum f hinunterfliessen können.   



  Der äussere Rand der Becher, welcher mit den Lippen in Berührung kommt, kann mit dem Kelch konzentrisch, wie dies rechts in Fig. 2 dargestellt ist, oder aber in geeigneter Weise ausgebogen sein, etwa wie links in dieser Figur dargestellt. Innerhalb des Becherkranzes a ist der Weinbehälter   9   angeordnet, welcher am ganzen Umkreis mit Ausgüssen gl von dreieckigem oder anderem geeigneten Querschnitt versehen ist, und zwar können dieselben entweder verhältnismässig tief sein, wie auf der Zeichnung dargestellt, oder aber nur wenig vom Oberteil des Behälters abweichen oder schliesslich als kurze 
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 oder aber zylindrisch sein, wie dies in der unteren Hälfte der Fig. 2 dargestellt ist. 



  Wenn der Behälter   9   im   Kelche   angebracht ist, wo derselbe durch Reibung oder in anderer geeigneter Weise festgehalten sein kann. kommt jeder der Ausgüsse   il   zwischen zwei radiale Scheidewände   al im Becherkranze,   bezw. gerade einem Becher gegenüber zu liegen. 



   Wird der Kelch ans der in Fig. 1 dargestellten senkrechten Lage um einen gewissen Winkel nach links geneigt, so wird der Wein im Behälter 9 allerdings   zum grössten   Teil durch den einen im Schnitt dargestellten Ausguss hinausfliessen ; es wird jedoch, und zwar bei einem weniger sicher ausgeführten Neigen des Kelches bei dicht sitzenden Ausgüssen   bezw. Bechern zugleich etwas   Wein in die benachbarten Becher hinausfliessen, so dass alle drei links in Fig. 2 dargestellten Becher mehr oder weniger gefüllt werden. Um dies zu verhindern, wird der zickzackförmige Oberteil des Behälters mit einem ringförmigen Deckel 92 versehen (Fig. 1 und 3), welcher sich den Oberkanten der Ausgüsse dicht anschliesst und an einer Stelle mit einem Ausschnitt g3 versehen ist.

   Wenn sich dieser Ausschnitt über dem links in Fig. 1 dargestellten Ausguss befindet, wird, wenn der Kelch geneigt wird, nur der einzelne, dem Ausgusse entsprechende Becher gefüllt werden. Die ringförmige Absperrvorrichtung g2 kann mit einem Knopf oder anderen Mitteln versehen sein, die das Drehen erleichtern. 



   Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist der Behälter   9   selbst drehbar angeordnet, indem derselbe, z. B. vermittelst einer passenden Anzahl Vorsprünge h, auf 

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   inem inwendig ringförmigen Vorsprung des Becherkranzes ruht. Der Behälter ist hier nur tit einem einzigen Ausguss gl versehen, der durch ein Drehen des Behälters nach und lach den einzelnen Bechern gerade gegenüber zu liegen kommt. Wenn man diesem einzigen Lusguss go irgendwelche wohlbekannte geeignete Form gibt, wird man leicht erreichen können, dass der Wein beim Neigen des Kelches nur durch den Ausguss selbst herausliesst, so dass nur der einzelne gerade vor demselben befindliche Becher gefüllt wird.

   Der ingförmige Raum zwischen der Hinterwandung a2 der Becher und dem Behälter 9 kann lurch eine Platte von ähnlicher Form, wie die in Fig. 3 dargestellte, abgedeckt werden, wobei jedoch diese Platte mit dem Behälter 9 fest verbunden sein muss, so dass der Bekälter gedreht wird, wenn man den Knopf verschiebt. 



  Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist der Behälter ebenfalls Irehbar, statt eines Ausgusses ist aber an der Seite eine einzige Öffnung i, die beim Drehen des Behälters an einem Kranz von Öffnungen el in der Hinterwandung < der Becher-hinsichtlich der Lage ungefähr den Löchern e in Fig. 1 und 3 entsprechendvorbeigeht, so dass die Becher durch diese Öffnung i gefüllt werden, durch welche der Weinrest, nachdem der Becher benutzt worden ist, in den Raum f hinunterfliesst. Wird der Behälter 9 um einen kleinen Winkel nach der einen oder nach der anderen Seite aus der in Fig. 5 und 6 dargestellten Lage herausgedreht, so wird das betreffende Loch el abgesperrt, so dass der Wein im betreffenden Becher verbleiben kann, ohne herauszufliessen. 



  Wenn der Behälter weiter gedreht wird, wird der Wein, welcher nicht getrunken worden ist, in den Raum f hinunterfliessen, wobei gleichzeitig die Öffnung i einer neuen Öffnung el gegenüber zu liegen kommt. Zur sicheren Führung des Behälters während des Drehens, so dass der Rand und die Öffnung i sich dem Becherkranz dicht anschliesst, dienen ein Paar Vorsprünge il, die auch auf dem Becherkranz gleiten können. 



  Fig. 5 zeigt auch, dass der Becherkranz mit dem eigentlichen Kelch ein Stück bildet. 



  Statt den Behälter g drehbar anzuordnen, wie dies in Fig. 5 und 6 dargestellt ist, kann man denselben auch fest anbringen und ihn gleichzeitig mit einem Kranz von Löchern i versehen (Fig. 7), welche den Löchern el in der Hinterwand a2 des Becherkranzes gerade gegenüberliegen, indem man im Innern des Behälters g und in gleicher Höhe mit den Löchern i einen drehbaren Ring anbringt, welcher nur mit einer einzigen Öffnung j1 versehen ist. Durch Drehen des Ringes wird diese Öffnung j1 nach und nach den einzelnen, miteinander koinzidierenden Löchern i und el gerade gegenüber zu liegen kommen.   
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI4.1 das Füllen der einzelnen Becher allein durch das natürliche Neigen des Kelches ermöglicht wird, indem der Weinbehälter mit Ausgüssen oder Öffnungen versehen ist, die den einzelnen Bechern gerade gegenüber liegen.
    2. Ein Altarkelch der im Anspruch 1 angegebenen Art, dadurch gekennzeichnet, dass die Becher des Kranzes mit Öffnungen versehen sind, welche das Ablaufen des nicht getrunkenen Weines in einem im Kelche angeordneten Sammelbehälter ermöglichen.
    3. Ein Altarkelch der in den Ansprüchen 1 und 2 angegebenen Art, dadurch gekennzeichnet, dass der Weinbehälter mit einer drehbaren Absperrvorrichtung versehen ist, die nur einen Ausguss oder eine Öffnung freilässt.
    4. Bei den in den Ansprüchen 1 bis 3 angegebenen Anordnungen die Abänderung, dass der in gleicher Höhe mit dem Becherkranz angeordnete, oben offene Weinbehälter mit Bezug auf den Becherkranz drehbar ist oder umgekehrt, und nur mit einem einzigen Ausguss oder einer Öffnung versehen ist.
    5. Bei der im Anspruch 3 angegebenen Anordnung die Abänderung, dass das drehbare Absperrorgan nur diejenigen Ausgüsse oder Öffnungen absperrt, welche der beim Neigen des Kelches am tiefsten liegenden Öffnung bezw. dem Ausguss am nächsten liegen.
AT16873D 1903-05-20 1903-05-20 Altarkelch mit Becherkranz. AT16873B (de)

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