AT166491B - Entrindungsmaschine - Google Patents

Entrindungsmaschine

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AT166491B
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debarking
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tree trunk
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debarking machine
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Svenska Cellulosa Ab
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  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description


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  Entrindungsmaschine 
Man kennt bereits Entrindungsmaschinen mit einer Vorrichtung zum Vorwärtsschalten der Baumstämme in Berührung mit einer oder mehreren Entrindungsketten od. dgl., die im allgemeinen in ihrer Längsrichtung beweglich sind, so dass sie bei der Entrindung stets mit neuen Teilen ihrer Länge mit dem Baumstamm in Berührung gelangen. Vergleichsweise angestellte Versuche haben jedoch ergeben, dass eine bessere Wirkung erzielt wird, wenn im wesentlichen ein und derselbe Teil des Entrindungsorganes, z. B. eine Kette, während der Bearbeitung des Baumstammes in ununterbrochener Berührung mit diesem bleibt. Hiedurch wird nämlich eine Schicht von Rinde gebildet und zwischen dem Baumstamm und dem an ihm ununterbrochen anliegenden Kettenteil zurück- gehalten.

   Diese Schicht bildet während der
Entrindungsarbeit der Kette einen Schutz für das hinter der Rinde befindliche Holz, so dass die Rinde reinlich abgenommen und das Holz weitgehend geschont wird. 



   Der Erfindungsgegenstand, durch den sich dieser Zweck verwirklichen lässt, ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein biegsames, z. B. aus einer Kette bestehendes Entrindungsorgan in einer drehbaren Tragvorrichtung befestigt ist, die für den Durchtritt des Baumstammes mit einer durchgehenden zentralen Öffnung versehen ist, in der das Entrindungsorgan derart angeordnet ist, dass es in seiner Längsrichtung an dem Stamm anliegt und während der Bearbeitung desselben im wesentlichen mit einem und demselben längsgehenden Teil in ununterbrochener Berührung mit dem
Stamm steht. 



   Die Tragvorrichtung besteht zweckmässig aus zwei an eine Antriebsvorrichtung anschliessbaren, gegeneinander beweglichen und mit- einander kuppelbaren Tragorganen, an denen das Entrindungsorgan derÅart befestigt ist, dass es durch Relativbewegung der beiden Trag- organe an den Stamm angezogen und durch
Kupplung derselben während der Entrindung in dieser Stellung erhalten werden kann. 



   Die genannten Tragorgane für das oder die
Entrindungsorgane können aus konzentrischen, um ihre Achse drehbar gelagerten Ringen od. dgl. bestehen, auf denen das Entrindungsorgan derart angebracht ist, dass es sich in der Ruhelage quer über die Öffnung des inneren Ringes erstreckt, durch welche der Stamm hindurchgeführt wird. Das Entrindungsorgan ist hiebei zweckmässigerweise etwas seitlich der geometrischen Achse der Ringe angeordnet. Der eine Ring ist mit der Triebvorrichtung verbunden und nimmt bei seiner Drehung den anderen Ring mit, der zwecks Erzielung der Relativbewegung der Ringe durch eine Bremsvorrichtung od. dgl.   beeinflussbar   ist. Die Antriebsvorrichtung ist vorzugsweise mit dem inneren, mittels einer Nabe od. dgl. in Lagern angeordneten Ring verbunden, während der äussere Ring auf dem inneren gelagert ist. Das Entrindungsorgan, z.

   B. eine oder mehrere Ketten, kann federnd bzw. nachgiebig angeordnet sein, wozu an einem oder an beiden Enden
Federn eingeschaltet sein können. Bei Anwendung von mehreren Entrindungsketten können diese sich kreuzen oder in der Längsrichtung des
Stammes hintereinander angebracht sein. 



   Die Entrindungsmaschine gemäss der Erfindung hat eine hohe   EntrindungskapazitÅat,   ist jedoch nur so gross, dass sie zwischen den verschiedenen
Holzlagerstätten leicht transportiert werden kann. 



   Sie erfüllt auch die Forderung, dass beim Ab- schälen nur die Rinde abgenommen und kein
Holz mitgerissen wird. Die einfache Bauart bedingt niedrige Herstellungskosten und leichte
Bedienung. Erforderlichenfalls kann eine Aus- wechslung der Ketten auch während der Arbeits- zeit sehr schnell und ohne nennenswerte Betriebs- störungen vorgenommen werden. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei Ausführungsbeispielen dargestellt. Die Fig.   1-4   zeigen eine Maschine mit mehreren sich kreuzenden Entrindungsketten je in Stirnansicht, wobei die Ketten in Fig. 1 in Ruhelage, in Fig. 2 bei Beginn des Anziehens um den Stamm, in Fig. 3 in teilweise, in Fig. 4 in vollständig angezogener Lage erscheinen. Die Fig. 5 und 6 zeigen Stimansichten der Maschine mit nur einer Entrindungskette, die in Fig. 5 in Ruhelage, in Fig. 6 fest an den Stamm angezogen ersichtlich ist.

   Fig. 7 zeigt eine Maschine mit einer Entrindungskette in axial geführtem Schnitt, Fig. 8 einen teilweisen Schnitt einer Ausführungform mit mehreren, in der Längsrichtung des   Stammes hintereinander angebrachten Ent-   

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 rindungsketten und Fig. 9 ein Schaubild einer Maschine mit mehreren sich kreuzenden Entrindungsketten. 



     1,   2 sind zwei ineinanderliegende Ringe, die gegeneinander verdrehbar sind. Vier Entrindungsketten 3 sind mit dem einen Ende am Ring   1,   mit dem anderen Ende am Ring 2 befestigt. In der Ruhelage (Fig. 1) erstreckt sich jede der   Ketten 3 quer, jedoch etwas seitlich der geometrischen Achse der Ringe über die Öffnung   des inneren Ringes 2. Damit die Ketten nachgeben können, sind sie mittels je einer Feder 4 am äusseren Ring 1 befestigt. Der Baumstamm   5   wird in der Richtung der Ringachse eingeführt. 



  Der auf dem inneren Ring 2 gelagerte äussere Ring 1 wird bei einer Drehung des erstgenannten mitgenommen, kann aber durch eine geeignete Vorrichtung gebremst werden, so dass der innere Ring voreilt und die Ketten 3 sich um den Stamm 5 legen. Wenn die für die Spannung der Ketten erforderliche Verstellung der Ringe erreicht ist, kann man die Ringe   1,   2 durch eine Stellvorrichtung, z. B. durch einen Zapfen 6, fest miteinander verbinden, so dass sie bei ausgeschalteter Bremsvorrichtung während der weiteren Drehung ihre gegenseitige Lage beibehalten. Zum Bremsen des äusseren Ringes 1 ist ein Bremsklotz 7 vorgesehen, der an dem einen Ende eines auf einer Stütze 8 gelagerten Hebels 9 angeordnet ist. 



  Die Ketten 3 sind an Zapfen 10 der Ringe   1,   2 befestigt (Fig. 7). Der innere Ring 2 ist mit einer Nabe 11 versehen, die in Lagern 12 ruht und eine Riemenscheibe 13 trägt, die durch einen Riemen 16 angetrieben werden kann. Die Vorwärtsschaltung des Baumstammes   5   wird mittels Walzen 15 ausgefuhrt (Fig. 9). 



   Die vier Entrindungsketten 3 (Fig. 1-4) erstrecken sich zwischen den Befestigungspunkten   A-B,   C-D, E-F und G-H. Die Ketten sind derart angeordnet, dass sie einander in der Ruhestellung der Ringe   1,   2 (Fig. 1) kreuzen. Wird der Ring 2 angetrieben, drehen 
 EMI2.1 
 vorrichtung, bewegt sich der innere, mit der Triebvorrichtung verbundene Ring 2 relativ zum äusseren Ring, so dass die Ketten um den Baumstamm angezogen werden. In den Fig. 2-4 ist durch Pfeile das Bogenmass angedeutet, um welches der Befestigungspunkt E auf dem inneren Ring 2 im   Verhältnis   zum äusseren Ring   1   immer mehr verschoben wird, bis er die in Fig. 4 ersichtliche Lage erreicht. Ebenso verändern die Befestigungspunkte A, C und G der Ketten ihre Lage im Verhältnis zum äusseren Ring 1. 



  Sobald die Arbeitsstellung der Ketten 3 gemäss Fig. 4 erreicht ist, kuppelt man die Ringe   1,   2 durch den Zapfen 6, wodurch sich eine Bremsung während der nun folgenden Entrindung erübrigt. 



  Wenn ein Stamm fertig geschält ist, wird die Kupplung der Ringe gelöst, worauf der äussere   Ring 1   durch die gespannten Federn 4 selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, 
 EMI2.2 
 nehmen. Die Federn 4 gestatten auch ein Nachgeben der Ketten   3,   wenn der Druck des hindurchgeführten Baumstammes, z. B. durch Ausbuchtungen desselben, einen gewissen Grad übersteigt. 



   Wenn man nun eine Kette 3 anwendet (Fig. 5 und 6), gelangt der Befestigungspunkt A der 
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 Ringe mittels des Zapfens 6 verbunden werden und die Bremsvorrichtung gelöst wird. 



   Gemäss Fig. 8 sind die Ketten 3 unter Verwendung längerer, mit Rasten versehener Zapfen 14 derart am äusseren und inneren Ring befestigt, dass sie sich in der Längsrichtung des Stammes hintereinander befinden. 



   Bei allen dargestellten Ausführungsformen liegt die Kette od. dgl. in ihrer Längsrichtung am Baumstamm an. Während der Bearbeitung desselben steht sie im wesentlichen immer mit einem und demselben Teil mit dem Stamm in Berührung. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Entrindungsmaschine mit einer Vorrichtung zum Vorwärtsschalten des nicht rotierenden Baumstammes in Berührung mit mindestens einem Entrindungsorgan, das an einer um die Achse des Baumstammes rotierbaren, mit einer Öffnung für den Durchtritt des Baumstammes versehenen Tragvorrichtung befestigt ist und an der Rotation teilnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass das Entrindungsorgan   (3)   aus einer in der Öffnung der rotierbaren Tragvorrichtung derart angeordneten Kette oder einem ähnlichen, schmalen biegsamen Organ besteht, dass es in an sich bekannter Weise während der Bearbeitung des Baumstammes hauptsächlich mit einem und demselben längsgehenden Teil in ununterbrochener Berührung mit dem Baumstamm steht.

Claims (1)

  1. 2. Entrindungsmaschine gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragvorrichtung mit Mitteln zum Anziehen des Entrindungsorganes (3) an den Baumstamm (5) versehen ist.
    3. Entrindungsmaschine gemäss den Ansprüchen] und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die um die Achse des Baumstammes rotierbare Tragvorrichtung zwei an eine Antriebsvorrichtung anschliessbare Tragorgane (1, 2) umfasst, an denen das Entrindungsorgan (3) derart befestigt ist, dass es an den Baumstamm (5) dadurch anziehbar ist, dass die beiden Tragorgane im Verhältnis zueinander beweglich und ausserdem, nach Anziehen des biegsamen Entrindungsorganes während des Entrindungsprozesses zusammen als eine Einheit beweglich sind.
    4. Entrindungsmaschine gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden beweglichen Tragorgane (1, 2), nachdem das Entrindungsorgan (3) an den Baumstamm (5) angezogen worden ist, aneinander verriegelbar sind. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Entrindungsmaschine gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden beweglichen Tragorgane aus drehbar gelagerten, konaxialen Ringen (1, 2) od. dgl. bestehen, auf denen das Entrindungsorgan (3) angebracht ist und sich über die innere Ringöffnung im Winkel zu der Achse der Öffnung erstreckt, durch welche der Baumstamm (5) vorwärtsgeschaltet wird.
    6. Entrindungsmaschine gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Ring (2), der mit der Triebvorrichtung verbunden ist) so ausgestaltet ist, dass er bei seiner Drehung den anderen Ring (1) mitnimmt, der zum Herbeiführen der Relativbewegung zwischen den Ringen durch eine Bremsvorrichtung (7-9) od. dgl. beeinflussbar ist.
    7. Entrindungsmaschine gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung mit dem inneren Ring (2) verbunden ist, welcher mittels einer Nabe (11) od. dgl. in Lagern (12) angebracht ist, und dass der äussere Ring (1) auf dem inneren Ring ( gelagert ist.
    8. Entrindungsmaschine gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Entrindungsorgan (3), zweckmässig an einem oder an beiden Enden federnd oder nachgiebig angeordnet ist.
    9. Entrindungsmaschine gemäss Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass, bei Anwendung mehrerer Entrindungsorgane (3), diese in unwirksamer Lage im Winkel zueinander verlaufen.
    10. Entrindungsmaschine gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass, bei Anwendung mehrerer biegsamer Entrindungsorgane (3), diese, in der Längsrichtung des Baumstammes (5) gesehen, hintereinander angebracht sind.
    11. Entrindungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Entrindungsorgan (3) zur Längsrichtung des durch die Tragvorrichtung (1, 2) vorwärtsgeschalteten Baumstammes (5) schräggestellt ist (Fig. 7 und 8).
AT166491D 1944-05-27 1946-07-20 Entrindungsmaschine AT166491B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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SE166491X 1944-05-27

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AT166491B true AT166491B (de) 1950-08-10

Family

ID=34215075

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AT166491D AT166491B (de) 1944-05-27 1946-07-20 Entrindungsmaschine

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