AT166460B - Verfahren zum Mattieren von Textilien - Google Patents

Verfahren zum Mattieren von Textilien

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  Verfahren zum Mattieren von Textilien 
Es wurde gefunden, dass wässerige Suspensionen fein verteilter anorganischer Pigmente, deren wässerige Phase aus einer Lösung von Aluminiumsalzen besteht, zum Mattieren der Textilien mit Erfolg verwendet werden können. Solche Suspensionen können als Bäder dienen, aus welchen die Pigmente eine unerwartete   Affinität   zur Faser haben. Die Mattierung kann in der Weise vorgenommen werden, dass die Pigmente zum Aufziehen auf das Textilmaterial (z. B. Kunstseiden aus regenerierter Cellulose oder Cellulose- äthern und-estem, mercerisierter Baumwolle,   Naturseide usw. ) gebracht werden, was zweck-   mässig durch einfaches Umziehen des Mattierungsgutes in verdünnten Mattierungsbädern geschieht.

   Man kann auch derart arbeiten, dass die Textilien mit konzentrierteren Suspensionen kurze Zeit behandelt und hierauf getrocknet werden. Die so erhältlichen Mattierungseffekte stäuben überraschenderweise nicht und können der Wäsche recht gut widerstehen. Die auf diese Art auf der Faser fixierten Pigmente verbessern ganz wesentlich die Schiebefestigkeit von an sonst schiebenden Geweben. 



   Als Pigmente kommen in Betracht Titandioxyd, Bariumsulfat, Kaolin, Antimonoxyd, Lithopon usw., ferner auch gefärbte Pigmente, wie z. B. Eisenoxyd, Cadmiumsulfid usw. 



   Aus der brit. Patentschrift Nr. 371239 ist zu entnehmen, dass man regenerierte Cellulose mit kolloidaler Titandioxyd-Suspension mattieren kann. Die Verwendung von gewöhnlichem, handelsüblichem Titandioxyd nach vorliegendem Verfahren bedeutet zweifellos einen ganz wichtigen technischen Fortschritt. In der deutschen Patentschrift Nr. 669299 ist ein Verfahren beschrieben, dessen Wesen eine doppelte Umsetzung ist, die im Behandlungsbad selbst stattfindet, wobei die Fällung im Augenblick, wo sie entsteht, von der Faser   adsorbiert 7ird.   Vom Verhalten eines im Mattierungsbad entstehenden Pigmentes kann über das Verhalten eines Pigmentes, das dem Mattierungsbad zugesetzt wird, kein Schluss gezogen werden. 



   Die Verwendung von wässerigen Suspensionen von Pigmenten, deren wässerige Phase aus Lösungen von Zirkonsalzen besteht, ist bereits zum Mattieren von Textilien empfohlen worden. 



  Zirkonsalze unterscheiden sich bekanntlich aber von anderen Salzen durch eigenartige Affinitätsverhältnisse zur Cellulosefaser. Aus dem Verhalten des Zirkons war deshalb nicht vorauszusehen, dass die wohlfeilen Aluminiumsalze die Eigenschaft haben würden, in gleicher Weise das Ziehen der Pigmente auf die Faser zu fördern. Dies ist um so überraschender, als an sonst vergleichbare Salze anderer Metalle, z. B. 



  Magnesium oder Calcium, diese Eigenschaft nicht, oder nur in untergeordnetem Masse zeigen. 



   Beispiel   l   : 10 Teile Titandioxyd (Titanweiss des Handels) und   l   Teil Aluminiumtriformiat werden mit wenig Wasser angepastet ; die so erhaltene Paste giesst man unter Umrühren in 15.000 Teile Wasser von   20 o.   In das so bereitete Mattierungsbad geht man mit 500 Teilen Viskosekunstseide ein und hantiert bei gewöhnlicher Temperatur während      Stunde. Hierauf wird gespült und getrocknet. Man erhält eine starke, nicht stäubende Mattierung, die der Wäsche recht gut widersteht. Ähnliche Effekte erzielt man, wenn das Aluminiumtriformiat durch Aluminiumsulfat, Titansulfat, Zirconiumoxychlorid u. dgl. ersetzt wird. 



   Beispiel 2 : Viskosekunstseidengewebe wird auf dem Foulard in einer Mattierungsflotte foulardiert, welche pro Liter 20   g einer   Suspension enthält, die hergestellt worden ist durch Verreiben von 10 Teilen Titandioxyd (in Form von Titanweiss), I Teil Aluminiumtriformiat mit 10 Teilen Wasser. Man erhält nach dem Abquetschen und Trocknen einen starken gleichmässigen Matteffekt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Mattieren von Textilien, dadurch gekennzeichnet, dass dazu wässerige Suspensionen anorganischer Pigmente, deren wässerige Phase aus Lösungen von Aluminiumsalzen besteht, verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT166460D 1939-08-19 1949-04-01 Verfahren zum Mattieren von Textilien AT166460B (de)

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