AT166323B - Aus Chromeisen bestehender Kontaktstift für elektrische Entladungsröhren und Glühlampen - Google Patents

Aus Chromeisen bestehender Kontaktstift für elektrische Entladungsröhren und Glühlampen

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AT166323B
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electric discharge
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  Aus Chromeisen bestehender Kontaktstift für elektrische Entladungsröhren und   Glüh-   lampen 
Die Erfindung bezieht sich auf Kontaktstifte für elektrische Entladungsröhren und Glühlampen. 



   Bei Verwendung solcher Kontaktstifte ergibt sich der Übelstand, dass der Kontakt nach einiger Zeit mangelhaft wird, so dass der Übergangswiderstand zunimmt. Dies kann bei verschiedenen Anwendungen Schwierigkeiten bereiten, beispielsweise verursacht der schlechte Kontakt von in Empfangsgeräten oder Verstärkern verwendeten Entladungsröhren ein sehr störendes Krachen im Lautsprecher. Man hat bereits auf verschiedene Weise versucht, Abhilfe zu schaffen. So ist es bekannt, die Kontaktflächen zu versilbern. Diese Lösung ist jedoch nur während kurzer Zeit wirksam, da die Silberschicht rasch abgekratzt wird, in das unterliegende Material hinein diffundiert oder schwarz wird.

   Es ist zur Verbesserung der Silberschicht bekannt, diese   durch Temperatur-und Hämmerbearbeitun-   gen beständiger zu machen oder das Silber aus bestimmten Bädern auf elektrolytischem Wege in Form einer harten Schicht niederzuschlagen. Weiter ist es bekannt, die Kontakte mit einer Rutheniumschicht oder anderen oxydationsfesten Oberflächenschichten zu überziehen oder durch Sandstrahlen zu reinigen. Alle diese Verfahren sind aber kostspielig oder nur während kurzer Zeit wirksam, wie z. B. das Sandstrahlen. Ferner ist schon vorgeschlagen worden, Kontaktstifte aus einer oxydationsfesten Nickel-Eisenlegierung herzustellen, die aber schlecht bearbeitbar ist und sich nicht besonders gut zur Einschmelzung in Glas eignet. 



   Sämtliche Schwierigkeiten können in über- raschend einfacher Weise behoben werden, indem   ian ernndungsgemäss   die Kontaktstifte für elek- trische Entladungsröhren und Glühlampen aus
Chromeisen herstellt und wenigstens die Kontakt- fläche in an sich bekannter Weise auf chemischem
Wege poliert. Der Vorteil besteht dabei darin, dass die schön blanke Oberfläche einen durchaus sicheren Kontakt bewirkt, der, wie es sich über- raschenderweise ergeben hat, sich auch auf die
Dauer nicht verschlechtert. Als Kontaktmaterial dient erfindungsgemäss Chromeisen, welches
Material noch den weiteren Vorteil hat, dass es sich vorzüglich in Glas einschmelzen lässt. Wenn z.

   B. chromeiseme Kontaktstifte, die in den
Boden einer Entladungsröhre eingeschmolzen sind, während dieses Einschmelzvorganges oxydiert worden sind, können diese Stifte an dem aus der Röhre herausragenden Ende einfach auf bekannte Weise z. B. mittels eines Perchlorsäure und Essigsäureanhydrid enthaltenden oder eines anderen üblichen Bades chemisch poliert werden. Die polierte Oberfläche bietet offenbar, trotzdem sie mit keiner Schutzschichte aus Edelmetall od. dgl., überzogen ist, der Luft so wenig Angriffspunkte, dass die Chromeisenstifte auch nach langer Zeit noch vollkommen blank sind. 



   Da die   Chromeisenoberfläche   verhältnismässig hart ist, wird sie bei Reibung längs des Gegenkontaktes auch nicht bald beschädigt. 



   Es ist an sich bekannt, kleine stählerne Gegenstände chemisch zu polieren. Diese Gegenstände dienten im allgemeinen als Welle oder Zapfen für bewegliche Teile (Motoren), so dass die Aufgabe des Blankbleibens an der Luft keine Rolle spiele. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, in der die Figur einen Teil einer mit Kontaktstiften versehenen Entladungsröhre darstellt, näher erläutert. 



   Die Kolben   1   der Röhre ist mit einer Bodenplatte 2 abgeschlossen, in die Kontaktstifte 3 eingeschmolzen sind. Nachdem der Röhrenboden völlig abgearbeitet worden ist, werden die Stifte auf chemischem Wege poliert, wonach das
Elektrodensystem am anderen Ende der Stifte festgeschweisst, der Kolben auf dem Boden befestigt und die Röhre weiter zugerichtet wird. 



   Nach Abschmelzen des Entlüftungsröhrchens 4 kann dieses mit einer Hülle 5 in Form eines
Suchernockens 6 umgeben werden, dabei muss selbstverständlich dafür gesorgt werden, dass keine starke Erhitzung der Stifte nach dem
Polieren auftritt. Wenn Massnahmen getroffen werden, dass auch beim Einschmelzen keine
Oxydation der Stifte auftritt, kann von polierten
Stiften ausgegangen werden, die z. B. durch
Abschneiden eines polierten Drahtes erhalten werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Aus Chromeisen bestehender Kontaktstift für elektrische Entladungsröhren und Glühlampen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Kontaktfläche dieses Stiftes auf an sich bekannte Weise auf chemischem Wege poliert ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT166323D 1946-10-05 1947-11-06 Aus Chromeisen bestehender Kontaktstift für elektrische Entladungsröhren und Glühlampen AT166323B (de)

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