AT166308B - Drehbohrvorgelege - Google Patents

Drehbohrvorgelege

Info

Publication number
AT166308B
AT166308B AT166308DA AT166308B AT 166308 B AT166308 B AT 166308B AT 166308D A AT166308D A AT 166308DA AT 166308 B AT166308 B AT 166308B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shaft
gear
differential
rotary drilling
countershaft
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Herwig Dipl Ing Rietsch
Original Assignee
Mannesmann Trauzl Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann Trauzl Ag filed Critical Mannesmann Trauzl Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT166308B publication Critical patent/AT166308B/de

Links

Landscapes

  • Earth Drilling (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drebbohrvorgelege 
Die Erfindung betrifft ein Drehbohrvorgelege und besteht im wesentlichen darin, dass ein bei solchen Vorgelegen an sich bekanntes Differentialgetriebe mit einem an sich bekannten Zweiwellen-Wendegetriebe derart kombiniert ist, dass mit Hilfe der Kupplungen des Zweiwellenwendegetriebes entweder der Antriebsdrehsinn der Bohrvorrichtung umgekehrt oder das ganze Vorgelege als Differentialnachlassvorrichtung wirkt. 



   Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, den direkten Gang für den Antrieb des Hebewerkes bei normalem (nicht automatischem) Bohrbetrieb zu verwenden, während der Umkehrbetrieb für ein richtiges Arbeiten des Differentials beim automatischen Nachlassen des Bohrgestänges im automatischen Bohrbetrieb Sorge trägt. 



   Ein   Ausführungsbeispiel   des   erfindungsgemässen   Drehbohrvorgeleges ist in den   Fig. !   und 2 beispielsweise dargestellt.   Die Fig. !   zeigt schematisch die   Gcsamtanlage.   Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das Wendevorgelege und den angeschlossenen Bohradapter bei geöffnetem Ge-   häuse.   



   In den Fig. 1 bzw. 2 bezeichnet 1 den Rahmen des Bohradapters A, 2 den Rahmen des Wende- vorgeleges W. Beide Rahmen sind längs der 
 EMI1.1 
 und den zweistufigen Antrieb des Drehtische. D (Fig. 1), auf dem Rahmen 2 das Gehäuse b   fLr   das Wendevorgelege. 



   Die bei 5 am Rahmen 1 gelagerte Welle 6 wird über das Kettenrad 7 angetrieben. Mit   8,   9,   10,   11 sind die   vier Kegelräder eines   Differentials bezeichnet, von denen das Kegelrad 8 auf der Welle 6, das Kegelrad 10 auf der Welle 12 verkeilt ist, während die   Kegelräder   9 und 11 frei drehbar im Gehäuse   1. 1   des Differentials gelagert sind, das sich beiderseits in kurzen Hohlwellen 15-16 fortsetzt, die zusammen mit den Wellen 6 bzw. 12 bei 17 bzw. 18 im Gehäuse gelagert sind. 



   Mit 21 ist dar Antriebskettenrad für den Drehtisch bezeichnet, das auf der Welle 20 sitzt, die im Gehäuse a gelagert ist und durch Verschiebung der bei 22 aufgekeilten Klauenkupplung 24 wahlweise mit dem Kettenrad 25 oder   26   gekuppelt werden kann, so dass der Antrieb des Drehtisches entweder vom Kettenrad 27 der Hohlwelle 15 oder vom Kettenrad 28 der Hohlwelle 16 erfolgt. 



   Die   Vollwelle   30 des Wendegetriebes ist bei 31 und 32 im Gehäuse b gelagert. Mit 33 ist eine Klauenkupplung bezeichnet, die in   eingerückter   Stellung das Differentialgehäuse 13 samt der Hohlwelle 16 mit der Vollwelle 12 kuppelt. 



   Auf der Welle 30 sitzt das Zahnrad 35, das mit dem Zahnrad 36 der im Gehäuse b gelagerten Zwischenwelle 37 und ihrem Kettenrad 38 ein Umkehrgetriebe bildet. Mit 39 ist eine die Vollwelle   30 umschliessende Hohlwelle   bezeichnet, die, wenn die fliegend angeordnete Konuskupplung 40   ? eingerückt ist, über   das Kcttemad 41 und das Kettenrad 42 die Welle 43 antreibt, die ihrerseits das Kettenrad 44 für den Antrieb des Hebewerkes trägt. 



   Zum gelenkigen Anschluss der Welle 12 und 30 der beiden Aggregate dient das mit seinen   Scheiben 50, 51 beidseits   gelenkig angeflanschte   Kupplungsstück 62. Die   fliegende Anordnung der Kupplungen 40, 46 für die Schaltung des Wendegetriebes und der Kupplung 33 für seinen Anschluss an das Differenzial auf kurzen, aus den Aggregatgehäusen   ragenden Welienstummcin   vereinfacht die Montage der Aggregate und erleichtert deren Bedienung. 



   Die Einrichtung arbeitet wie folgt : a) Normaler (nicht automatischer) Bohrbetrieb :
Die Kupplungen 33 und   40 sind eingeruckt,   die Kupplung 46 und mit ihr die Trommel T ist ausgerückt. Das Differentialgehäuse 13 ist samt der Hohlwelle 16 mit der   Voll welle 30   gekuppelt, an der die Seiltrommel über die
Räder 41, 42 und   41   hängt. Das Differential- gehäuse ist daher blockiert und wirkt wie eine
Zahnkupplung. Antriebswelle 6, Differential- gehäuse 13 und Welle 30 laufen mit gleichem
Drehsinn um und treiben das Hebewerk über die Kettenräder 41, 42 an. 



   Der Antrieb des Drehtisches erfolgt je nach der Stellung der Kupplung 24 über das Ketten- rad 27 oder 28. Zum Nachlassen des Gestänges dient die an der Trommel T des Hebewerkes vorgesehene Nachlassbremse B (Fig. 1). b) Automatischer Bohrbetrieb :
Die Kupplungen 33 und 40 sind ausgerückt, die Kupplung 46 ist eingerückt. Die Welle 30 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ist mit dem Hebewerk verbunden und steht samt dem Zahnrad 10 praktisch still. Das Zahnrad 9 läuft samt dem Differentialgehäuse um und besorgt wieder über das Kettenrad 27 oder 28 den Antrieb des Drehtisches. 



   Steigt der Bohrwiderstand, so wird das am Seil S der Trommel T hängende Bohrgestänge über die Zahnräder   8, 9, 10   des Differentials und dem   Umkehrtrieb 35, 36, 38, 38   a etwas gelüftet, bis wieder an den als Waagebalken wirkenden   Kegelrädern   9 und 11 des Differentials Gleichgewicht herrscht zwischen dem Drehmoment des Antriebes und dem Gegendrehmoment des   Gestängegewichtes.   



   PATENTANSPRÜCHE :   t.   Drehbohrvorgelege, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei solchen Vorgelegen an sich bekanntes
Differentialgetriebe mit einem an sich bekannten
Zweiwellen-Wendegetriebe derart kombiniert ist, dass mit Hilfe der   Kupp ! ungen   des Zweiwellenwendegetriebes entweder der Antriebsdrehsinn der Bohrvorrichtung umgekehrt nder das ganze Vorgelege (bei automatischem Bohrbetrieb) als   Differentialnachlassvorrichtung   wirkt.

Claims (1)

  1. 2. Drehbohrvorgelege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus zwei auf gesonderten Rahmen (1 bzw. 2) montierten und miteinander kuppelbaren Aggregaten (A, W) besteht, von denen das eine (A) das Differential der Bohrgestängenachlassvorrichtung, das zweite (W) das Zweiwellenwendegetriebe umfasst.
    3. Drehbohrvorgelegc nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die beiden Aggregate (A, W) besondere Gehäuse (a bzw. b) vorgesehen sind und dass sowohl die Reibungskupplungen (40, 46) für die Schaltung des Zweiwellenwendegetriebes wie auch die Kupplung (33) zwischen den beiden Aggregaten auf aus den Gehäusen ragenden Wellenstummel fliegend angeordnet sind.
AT166308D 1948-04-07 1948-04-07 Drehbohrvorgelege AT166308B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT166308T 1948-04-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT166308B true AT166308B (de) 1950-07-10

Family

ID=34200244

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT166308D AT166308B (de) 1948-04-07 1948-04-07 Drehbohrvorgelege

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT166308B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT166308B (de) Drehbohrvorgelege
DE3338950C2 (de)
DE3627909C2 (de)
DE102012212032A1 (de) Getriebeanordnung
DE880103C (de) Antrieb fuer gegenlaeufige Luftschrauben
DE2547934A1 (de) Kraftgeschaltetes mehrganggetriebe
DE593616C (de) Einrichtung zur synchronen UEbertragung von Drehbewegungen einer Steuerwelle auf eine Arbeitswelle
DE2063695A1 (de) Antriebsstation für Gewinnungs- und/oder Fördererkette von Kohlengewinnungs- und/oder Verladeeinrichtungen oder dergl
AT142007B (de) Drehend wirkende Tiefbohrvorrichtung.
DE302634C (de)
DE360748C (de) Anzeigevorrichtung fuer das richtige Verstecken des Ausgleichsgewichts bei versteckbaren Foerderseil-Triebmitteln
DE3224981C2 (de) Antriebsaggregat für Kraftfahrzeuge, insbesondere Omnibusse, mit einer hydrodynamischen Strömungseinheit und einem stufenlosen Gangwechselgetriebe
DE913974C (de) Getriebe zur gleichzeitigen UEbertragung der Drehmomente zweier Kraftmaschinen
DE804850C (de) Schiffswindenantrieb mit durchlaufendem Motor
DE612285C (de) Bohrwinden- und Drehtischantrieb fuer Tiefbohrungen
AT120065B (de) Einrichtung zum Regeln des Bohrvorschubes bei Tiefbohranlagen.
DE495425C (de) Fallbremse fuer Schiffshebewerke
DE591094C (de) Mit Riemenscheibe versehene Antriebsvorrichtung fuer Schleudermaschinen zur Erzielung mehrerer Geschwindigkeiten der Trommel bei gleichbleibender Riemengeschwindigkeit
DE496773C (de) Riem- oder Seilscheibengetriebe
DE547021C (de) Umkehrgetriebe fuer Waschmaschinentrommeln
AT163041B (de) Übersetzungswechselgetriebe für Fahrräder od. dgl.
DE709594C (de) Geschwindigkeitswechsel- und Wendegetriebe
AT150738B (de) Drehbohrvorrichtung.
AT150715B (de) Antriebsvorrichtung für drehend wirkende Tiefbohranlagen.
DE472527C (de) Antrieb, insbesondere fuer drehendes Tiefbohren