AT166159B - - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Automatisches Anlassgerät Für alle Bauarten von Elektromotoren ergeben sich Schwierigkeiten bei ihrer Inbetriebsetzung (Anlassen). Diese Schwierigkeiten entstehen durch die Notwendigkeit der Begrenzung des Anker (Anlauf) stromes während des Stillstandes des Ankers (Rotors) und der beginnenden Drehzahlzunahme. Man muss der Maschine Zeit zur Induktion ihrer vollen Gegenspannung geben. Dieser Anforderung wird durch das von Hand aus vorgenommene stufenweise Abschalten vorgeschalteter Begrenzungswiderstände, wie es bei allen Gleichstrom-Stator-und Rotoranlassern der Fall ist, volle Genüge getan. Die betriebsfertige Montage eines Elektromotors verlangt ausserdem eine allpolige Abschaltmöglichkeit der Maschine und des Anlassers vom Netz, was nur durch das Dazwischenlegen des Schalters (Hebelschalter) erreicht wird. Diese notwendigen Geräte haben nun billig, einfach in ihrer Funktion und Handhabung zu sein. Bereits bekannte und für diese Zwecke eventuell verwendbare Quecksilberschalter mit Drosseleinrichtung entsprechen in ihrer Bauform und der Art ihrer bisherigen Anwendungsmöglichkeit nicht den gegebenen Anforderungen. Eine Zweirohrhartglas-Vakuumquecksilberschaltpatrone (Fig. 1) mechanisch mit den bewegten Organen eines Hebelschalters gekoppelt, ersetzt bei diesem Gerät die Schaltelemente eines Kurbelanlassers. Zwei parallele Glasröhren A und B (Fig. 1) mit verschiedenen Durchmessern und Formen, wobei die eine Hälfte a2 der einen Röhre als Kontaktträger ausgebildet ist, sind an einem Ende durch einen kleinen L, am anderen Ende durch einen mit einem Riickschlagsicherungswulst versehenen grossen Durchflussquerschnitt S verbunden. Der Rückschlagwulst verhindert ein Eindringen des Quecksilbers durch den Verbindungskanal in den Kontaktkanal, wenn das Schaltrohr gekippt wird. In einer Lage nach Fig. 2 wird sich der Flüssigkeits (Quecksilber) spiegel gemäss dem Gesetze kommunizierender Gefässe auf gleicher Höhe befinden und sämtliche Kontakte kurzschliessen (Betriebslage). Bei einer Lage gemäss Fig. 1, die einer Schwenkung um 900 entspricht, wird sich die Schalt- flüssigkeit im Teil bl der Röhre B eingefunden haben (Ruhelage). Beim Einlegen des Schalters werden erst die Hauptkontakte desselben geschlossen, nachher durch die mechanische Kopplung (Fig. 3-6) die Schaltpatrone gekippt und letzten Endes mit Hilfe eines Schnapporgans der Schalter in der Betriebslage festgehalten. In den nun nahezu senkrecht stehenden Glasröhren fliesst durch den engen Querschnitt L das Quecksilber langsam von b2 nach a2 und schliesst die vorgeschalteten Begrenzungswiderstände ohne Relaiszwischen- stufe nacheinander kurz. Die Grösse des Durch- flussquerschnittes L bestimmt daher die Dauer des Anlassvorganges. Zur Erreichung gleicher Schaltzeiten sind entsprechend der abnehmenden Durchflussgeschwindigkeit die Kontakte in ver- schiedenen Abständen angeordnet. Die zur Schaltpatrone dauernd parallel liegen- den Vorschaltwiderstände lassen nicht den vollen Anker (Motor) strom an den Quecksilberkontakten auftreten und zwingen beim Abschalten den Abreissfunken auf die starken Kontakte des Hauptschalters. Die Ruhelage des Kipporgans (Schalt- patronenträger) wird durch mechanische Rück- führung oder durch Federkraft beim Aus- schalten des Hauptschalters auf jeden Fall wieder hergestellt. Drei Schaltpatronen am Kipporgan ermöglichen das Anlassen von Drehstrom- motoren. Das Anlassen erfolgt nach Einlegen des Schalthebels automatisch, ohne die Störung- quelle einer stromverbrauchenden und ölkühlungs- bedürftigen Relaisspule. Ein Verbrennen von Kontaktknöpfen und Kontaktfedern ist aus- geschlossen und das Auswechseln einer schad- haften Schaltpatrone kann rasch und einfach am Betriebsort erfolgen. Eine Kombination des Schaltkippers mit einem Schütz gibt neue Möglichkeiten der Vereinfachung automatisch und ferngesteuerter Anlassgeräte für Elektromotore. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Automatisches Anlassgerät für Elektro- motoren mit kippbaren Quecksilberschaltröhren mit Durchflussdrosselung, deren Quecksilber- sammelbecken durch einen Verbindungskanal mit der die Schaltkontakte tragenden Röhre <Desc/Clms Page number 2> verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rückschlagwulst ein Eindringen des Quecksilbers durch den Verbindungskanal in den Kontaktkanal beim Kippen vermeidet und dass zur Erreichung gleicher Schaltgeschwindigkeiten die Kontakte in verschiedenen Abständen angeordnet sind und von dem die Drosselung überwindenden, von unten nach oben steigenden Quecksilber in praktisch vollkommenem Vakuum kurzgeschlossen werden.2. Automatisches Anlassgerät nach Anspruch l mit mechanischer, hydromechanischer oder magnetischer Kopplung der Schaltröhren mit dem hand-oder elektrisch betätigten Hauptschalter, dadurch gekennzeichnet, dass das Kippen beim Einschalten erst nach erfolgter Kontaktgebung bzw. beim Ausschalten erst nach erfolgter Kontaktlösung des Hauptschalters stattfindet, wobei bei geöffnetem Hauptschalter das Kipporgan sich in betriebsbereitem Zustand befindet.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT166159B true AT166159B (de) |
Family
ID=3231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT166159D AT166159B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT166159B (de) |
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0
- AT AT166159D patent/AT166159B/de active
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