AT165955B - Imprägnier- und Oberflächenbehandlungsmaschine für Schachteln u. dgl. - Google Patents

Imprägnier- und Oberflächenbehandlungsmaschine für Schachteln u. dgl.

Info

Publication number
AT165955B
AT165955B AT165955DA AT165955B AT 165955 B AT165955 B AT 165955B AT 165955D A AT165955D A AT 165955DA AT 165955 B AT165955 B AT 165955B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
boxes
impregnation
channel
wall
machine according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Ing Killinger
Original Assignee
Hans Ing Killinger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Ing Killinger filed Critical Hans Ing Killinger
Application granted granted Critical
Publication of AT165955B publication Critical patent/AT165955B/de

Links

Landscapes

  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Impräpier- und Oberft chenbehandlungsmaschine   für Schachteln u. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zur Tränkung und Oberflächenbehandlung von Schachteln, z. B. Pappschachteln od.   dgl.,   bei welchen ein lose in die Schachteln eingreifender Mitnehmerstern zum   Hindurchführen   derselben durch ein Flüssigkeitsbad vorgesehen ist.

   Beim Erfindungsgegenstand werden fehlerfreie Überzüge auf der gesamten   Werkstückoberfläche   dadurch erzielt, dass die auf einer steilen Zuführungsbahn selbsttätig nachgleitenden Schachteln mit ihrer Öffnung nach oben in eine an die Zuführungsbahn sich anschliessende, bloss teilweise in die Imprägnierungsflüssigkeit eintauchende Ringbahn eintreten, durch welche sie mittels des lose in sie eingreifenden Mitnehmerstemes hindurchgeführt und dabei in dem letzten, ausserhalb der Flüssigkeit liegenden Teil der Ringbahn selbsttätig vollständig gewendet werden, worauf sie selbsttätig über eine in die Ringbahn eingreifende Abstreifvorrichtung in eine Abführrinne kippen. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen in beispielsweiser   Ausführungsform   schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt den Aufriss der Maschine im Schnitt, während Fig. 2 den bei   A--B (Flg. 1)   aufgeschnittenen Behälter mit dem dadurch ermöglichten Einblick in sein
Inneres, die Fig.   3-5   die Ringbahn und die Abführeinrichtung in den drei Rissen und
Flg. 6 den Abstreifer, letzteren in grösserem Massstabe, darstellen. 



   Die zu imprägnierenden Schachtelhälften u. dgl. 



   S werden von Hand aus in einen Vorratsbehälter 1   (Fig. l) mit   der Öffnung nach einer bestimmten
Seite, hier z. B. nach links gewendet, eingelegt und von Hand aus oder mechanisch zur Mündung einer Forderrinne 2 vorgeschoben, in der sie dann selbsttätig abgleiten. Die Zuführung zur
Rinne kann auch durch ein endloses Band od. dgl. erfolgen. Eine Schüttelvorrichtung kann das
Nachgleiten der Schachteln in die Rinne er- leichtem und beschleunigen. Die Rinne 2 ist allseitig geschlossen und dicht durch die Wand 24 des Imprägnierbehälters   J hindurchgeführt.

   Inner-   halb desselben schliesst sich an die Zuführrinne 2 eine Ringbahn 4 an, die zur weiteren Führung der zu imprägnierenden Stücke dient Sie   lit-ut   mit ihrem unteren, an die   Zufühmnne 2   sich anschliessenden Teil im Flussigkeitsbade   8,   erhebt sich dann über dieses und bewirkt beim Hindurch- führen der mit der Öffnung nach oben in sie eintretenden Schachteln eine Wendung derselben, so dass sie dann mit dieser Öffnung nach unten liegen.   Diesem Hindurchführen   der Schachteln durch die Ringbahn erfolgt durch einen an sich bekannten Mitnehmerstern mit Speichen   5,   die beim Eintritt der Schachteln in das Flüssigkeitsbad 8 bzw.

   in die Ringbahn 4 von oben in die Öffnung der Schachteln eintreten und diese durch Anlegen der Speichen an die innere Vorderwand der Schachteln durch die Ringbahn befördern, wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich 
 EMI1.1 
 



   Die Ringbahn (Fig. 3-5) besteht aus zwei koaxialen Zylinderflächen, deren innere (Fig. 5) aus zwei in einer Flucht liegenden, durch einen Spalt 14 für den Durchtritt und die Bewegung der Speichen   5   des Mitnehmersterns voneinander getrennten Reifen 9, 10 besteht, während die äussere Zylinderfläche 11   1m   unteren Teil Lochungen   12   (Fig. 4) aufweist und sich nur über ungefähr einen Dreiviertelkreis (bis zum Punkte 13, Fig. 3 und 4) erstreckt. Diese beiden Zylinderwände 9, 10 einerseits und 11 anderseits, sind durch zwei ring-oder scheibenformige Seitenwände   15,   16, welche die Ringbahn vervollständigen und über deren ganze Länge reichen (Fig. 5), verbunden. 



   Damit die Schachteln in der richtigen Lage, d. h. mit der Öffnung nach oben, durch die Bahn laufen und ein fehlerhaftes Einlegen schon am Beginn der Bahn entdeckt und behoben werden kann, ist dort in der oberen Wand 17 der Zuführungsrinne (Fig. 1) ein schmaler Schlitz von begrenzter Länge vorgesehen (Fig. 2), durch den die schmalen Arme eines lose drehbaren
Sternrades 18 in die Rinne und in die richtig eingelegten Schachteln eintreten können. Dieses
Sternrad dreht sich nur unter dem Einfluss der gleitenden Schachteln S, deren hintere Seiten- wand mit ihrer   Innenn & che uf   einen Arm des
Sternrades drückt. Liegt eine Schachtel verkehrt, mit dem   Pc ! ? en nach links   bzw. nach oben, wodurch der Schlitz der Rinnenwand verdeckt wird, dann bleibt das Sternrad 18 stehen und   zeigt   dadurch den Fehler an.

   Die falsch eingelegte
Schachtelhälfte kann dann noch rechtzeitig, z. B. durch Aufklappen der Rinne od. dgl. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in die richtige Lage gebracht werden, was der Einfachheit halber in der Zeichnung nicht dargestellt ist. In der Ringbahn 4 gleiten die Gegenstände nur mit schmalen   Berührung-   stellen an den   Führungsflächen,   wobei die durch die Öffnungen 12 (Fig. 4) der äusseren Wand 11 der Ringbahn tretende   Behandlungsfüssigkeit   während der Bewegung der Schachteln auch diese Gleitstellen hinreichend erreicht. Die Speichen des Mitnehmersterns 5 liegen ebenfalls nur an punktförmigen, wandernden Stellen an der Innenwand der Schachtelhälften an. Es kann so nicht vorkommen, dass eine Stelle der zu überziehenden oder zu tränkenden Gegenstände völlig unbehandelt bleibt.

   Das Bad tritt schon während der Zufuhr der Schachteln zur Ringbahn zu allen Wänden der Schachteln hinzu und hat genügend Zeit, die erforderliche Wirkung auszuüben. Die Schachteln u. dgl. werden dann durch die Speichen des Mitnehmersterns aus dem Bad herausgehoben und während der Kreisbewegung in der Ringbahn abtropfen gelassen. entleert und über den höchsten Punkt der Ringbahn nach deren Gegenseite (Fig. 1 und Fig. 3 rechts) geführt, wo sie dann auf der inneren
Mantelfläche der Ringbahn über den sie be- wegenden und tragenden Speichen nach abwärts gleiten, bis sie nur mehr mit der inneren Hinter- wand an der betreffenden Speiche hängen. 



   An dieser Stelle der Ringbahn endet bei 13 deren äussere Wand. Von dort an bis zum
Schnitt der Zuführrinne 2 mit der Ringbahn bei 19 ist diese nach aussen offen, um die Wendung der Schachtelhälfte aus der Schrägen in die
Vertikale und dann ihr Herauskippen in die
Abführrinne 20 zu ermöglichen. 



   Dieses Herauskippen wird durch einen Ab- streifer 21 bewirkt, der als schräger Seitenwandteil der Abführrinne 20 in den Ringbahnraum hineinragt, u. zw. so, dass die vordere Aussenwand der jeweils an einer Mitnehmerstern-Speiche 5 hängenden Schachtelhälfte S mit einer Stelle nahe dem Oberrande dieser Aussenwand an die Vorderkante des Abstreifers stösst. Dadurch wird die   Schachtelhälfte   von ihrer   Speiche. ?   abgehoben, verliert ihren Halt, kippt nach aussen, gleitet dabei mit ihrer jetzt unteren Wand an dem schrägen Abstreifer 21 bis zur Abführrinne 20 und in dieser, vermöge deren Schrägstellung (Fig. 2 und 4) in den Sammelbehälter 22.

   Der Abstreifer 21 (Fig. 6) besitzt Einschnitte 29, 30 für den Durchtritt der Seitenwände   15, 16   der Ringbahn (Fig. 5) und 31 für den Durchtritt der äusseren Enden der Mitnehmerspeichen 5. 



   Die Abführrinne 20 ragt mit ihrem oberen Teil in den   Imprägnierbehälter     3,   hat   Also   dessen Temperatur und ist durch die Wand des Behälters dicht hindurchgeführt.   DE. sie   über den Spiegel des Flüssigkeitsbades reicht, kann keine Flüssigkeit durch die Durchbruchsteile oder die Rinne 20 nach aussen gelangen. 



  Ein Klebenbleiben der behandelten Schachteln an dieser Gleitbahn findet infolge ihrer Steilheit nicht statt. 



   Der   Imprägnierbehälter   wird durch einen gegebenenfalls mittels Thermostaten auf der richtigen Temperatur für das jeweilige Flüssigkeitsbad erhaltenen Elektroofen 23 erhitzt, dessen Wärmeintensität regulierbar ist. Die Wände 24 des Behälters 3 und die Rinnen 2 und 20 sind durch Glaswolle, Glaswatte u. dgl. isoliert. 



  Thermometer 26, Flüssigkeitsstandanzeiger   25,   Füll-und Entleerungsstutzen 27, 28 und Verschlüsse vervollständigen die Ausrüstung des Apparates. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 maschine für Schachteln u. dgl., bei welcher ein nur lose in diese eingreifender Mitnehmerstem zum Hindurchführen derselben durch ein Flüssigkeitsbad vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich an eine steile Zuführungsrinne   (2)   eine in das Flüssigkeitsbad bloss teilweise 
 EMI2.2 
 Abstreifvorrichtung   (21)   eingreift.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlich geschlossene Ringbahn (4) aus zwei koaxialen Zylinderflächen (9, 10 bzw. 11) besteht, deren innere von zwei in einer Flucht liegenden, durch einen Spalt (14) voneinander getrennten Reifen (9, 10) gebildet ist und deren äussere (11) mit Öffnungen (12) versehen ist und an der Stelle des Eingriffes der Abstreifvorrichtung (21) eine Unterbrechung (13-19) aufweist.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifvorrichtung (21) aus einem schräg gestellten, mit Ausnehmungen (29, 30, 31) für die Seiten- EMI2.3 zeichnet, dass in einen Schlitz der Zuführungsrinne (2) die Speichen (18) eines lose drehbaren Sternrades eingreifen.
    5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der das Bad und die Fördervorrichtung für die Schachteln u. dgl. aufnehmende Behälter (3) als auch die Zu-und Abführungsrinnen (2, 20) für die Schachteln u. dgl. in ihren an die Behälterwände (24) anschliessenden Teilen geschlossen und isoliert sind.
AT165955D 1947-09-02 1947-09-02 Imprägnier- und Oberflächenbehandlungsmaschine für Schachteln u. dgl. AT165955B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT165955T 1947-09-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT165955B true AT165955B (de) 1950-05-25

Family

ID=34200089

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT165955D AT165955B (de) 1947-09-02 1947-09-02 Imprägnier- und Oberflächenbehandlungsmaschine für Schachteln u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT165955B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2643005C3 (de) Vorrichtung zum Aufschneiden eines Vogels
DE69325127T2 (de) Vorrichtung zum transportieren von schlachtttieren insbesondere geflügel
DE6602170U (de) Verfahren und vorrichtung zum schaelen von zwiebeln oder aehnlichen frucht- oder wurzelartigen wachstumsartikeln
DE1292105B (de) Vorrichtung zum Sammeln von auf einer bewegten Foerderbahn hintereinander abgelegten Drahtringschleifen in einem Bund am Ende der Foerderbahn
CH419962A (de) Einrichtung zur Handhabung und Behandlung von Eiern und anderen Gegenständen
AT165955B (de) Imprägnier- und Oberflächenbehandlungsmaschine für Schachteln u. dgl.
DE2641427A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum entfernen von pinbones aus fischfilets
DE560312C (de) Mit Nuten versehenes Foerdermittel zum Ablegen der Zigaretten
DE654408C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Abtrennen und Abheben eines Kunstseidefadens von einer Trommel, um welche der Faden schraubenfoermig gefuehrt wird
DE931275C (de) Deckblattuebertragungsvorrichtung fuer Zigarrenmaschinen
DE430728C (de) Einweichvorrichtung fuer Flaschenreinigungsanlagen
DE2127425B2 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Aufsetzen von Kunststoff-Verschlüssen mit Hohlstopfen auf Behälter
DE847124C (de) Vorrichtung zum Zufuehren eines Umblattes und/oder eines Deckblattes an ein Wickelnest
DE2600086C2 (de) Vorrichtung zum Durchschneiden der Halsarterie von geschlachtetem Geflügel
DE827020C (de) Maschine zum selbsttaetigen Banderolieren von Schachteln oder Paeckchen
DE948127C (de) Flaschenwender
DE1757702B2 (de) Vorrichtung zum Reinigen von fortlaufend bewegten Flaschenkasten
DE551647C (de) Vorrichtung zum Trocknen gummierter Verschlussklappen
DE363876C (de) Vorrichtung zum Aufreihen von Fischen auf einen Spiess fuer Raeucherzwecke
DE2810573A1 (de) Vorrichtung zur waermebehandlung von fischen
DE577084C (de) Vorrichtung zum Erhitzen von Konservenbuechsen
DE896773C (de) Flaschenreinigungsmaschine
DE477652C (de) Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Saeubern verschlossener Dosen
AT140227B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Flaschenkapseln aus organischen Stoffen.
DE538609C (de) Vorrichtung zum Abziehen von Dosendeckeln u. dgl. vom Stapel mit Hilfe eines Abziehgliedes