AT165925B - Elastischer Radreifen für Fahrräder und Kraftfahrzeuge aller Art - Google Patents

Elastischer Radreifen für Fahrräder und Kraftfahrzeuge aller Art

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AT165925B
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Austria
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Otto Hinterberger
Franz Skiba
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Otto Hinterberger
Franz Skiba
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  Elastischer Radreifen für Fahrräder und Kraftfahrzeuge aller Art   Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, den Luftschlauch bei Radreifen durch einen Kern zu ersetzen, der die innere Widerstandsfähigkeit und Elastizität des Luftschlauches besitzt und ausserdem die Verwendung von Textilfäden oder Gewebe erübrigt. 



  Gemäss der Erfindung wird dieser Gedanke dadurch verwirklicht, dass zwischen einem Gummikern von Zellenstruktur mit unter Gasdruck stehenden, in sich geschlossenen Gaskammern und der Reifendecke eine den Kern zur Gänze umgebende, gegen Dehnung widerstandsfähige Mittelschicht eingeschaltet Ist. Diese Schichte besteht aus einer Gummimasse mit den üblichen Bestandteilen sowie einem Zusatz aus unverarbeitetem Fasermaterial und ist mit dem Kern, der in an sich bekannter Weise bis in den Raum zwischen die Felgenwülste reicht, sowie mit der Reifendecke durch Zusammenvulkanisieren dauerhaft verbunden. 



  Die Verwendung eines Gummikernes mit Schaumstruktur als Füllmasse für Radreifen ist zwar schon empfohlen worden, doch hat sich der vorgeschlagene Aufbau eines solchen Reifens aus zwei Schichten praktisch nicht bewährt. 



  Die der Erfindung zugrunde liegende Lösung schafft die notwendige wirksame Begrenzung der Expansion, die das unter ständigem Druck stehende Schwammaterial verursacht, so dass der Gesamtreifen einerseits durch den Gummikern die Elastizität wie durch einen Luftschlauch und anderseits durch die Mittelschichte den erforderlichen Dehnungs-bzw. Streckungswiderstand erhält. Als Fasermaterial für die Zwischenschichte kommen die noch unverarbeiteten textilen Roh-und Halbmaterialien in Betracht, die noch nicht versponnen, verwebt, verflochten oder verfilzt sind) also insbesondere loses Fasermaterial aus Baumwolle, Zellwolle, Seide, Wolle u. a. Fasern pflanzlichen oder tierischen Ursprungs bzw. synthetischer Zusammensetzung. 



  Das Herstellungsverfahren eines derartigen Radreifens besteht darin, dass Gummi allein und Textilfasern sowie ein Treibmittel, wie z. B. 



  Ammoniumchlorid, Natriumbikarbonat oder ein beliebiges anderes gasbildendes Mittel mit Gummi in drei Mischungen mit den erforderlichen, an sich bekannten chemischen Zusätzen voneinander getrennt vorbereitet, zu drei in bestimmter   Weise profilierten Schichten gespritzt werden, worauf die drei Schichten im unvulkanisierten Zustand zusammengesetzt und in einer Reifenhohlform miteinander vulkanisiert werden, wobei das Treibmittel unter der Hitzeeinwirkung vergast, in seiner Schichte Kammern bildet, die Schichte dadurch aufweitet und die beiden anderen Schichten voll in die Form presst, so dass ein einwandfreier Reifen vulkanisiert wird, welcher eine normale Laufschichte, eine dehnungsfeste Mittelschichte und einen, viele in sich geschlossene, unter ständigem Gasdruck stehende Kammern enthaltenden Kern aufweist. 



   Ein Beispiel der Zusammensetzung sei nachstehend angeführt :
Die Laufschichte setzt sich zusammen aus Kautschuk, Zinkweiss, aktivem Russ, Schwefel, Vulkazit, Alterungsschutzmittel, Weichmacher, Stearinsäure, Kaolin oder Kreide. 



   Die Mittelschichte besteht aus Kautschuk, Fasern der angegebenen Art, Zinkweiss, aktivem Russ, Schwefel, Vulkazit, Alterungsschutzmittel,
Stearinsäure, Paraffin, Kaolin, Kreide oder einem anderen Füllmittel. 



   Der   Gurnffi1kern   besteht aus Kautschuk,
Schwefel, Zinkweiss, Vulkazit, Alterungsschutzmittel, Treibmittel, wie z. B. Ammoniumchlorid,
Natriumbikarbonat, Salmiakgeist, Hirschhornsalz oder irgendeinem anderen gasbildenden Mittel sowie einem Füllstoff, wie Kreide, Kaolin usw. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Radreifens im Querschnitt veranschaulicht. Mit a ist die Laufschichte, mit b die Mittelschichte und mit c der Gummi- kern bezeichnet. 



   Die Vorteile dieses   Radreifens liegen   von allem auch darin, dass er gegen das Einstechen von
Nägeln oder Eindringen von Fremdkörpern völlig unempfindlich ist, daher nach einmaliger
Montage auf der Felge bis zur vollständigen
Abnutzung verwendbar it. Der erfindung- gemässe Reifen wird durch den unter Gasdruck stehenden Gummikern c stets elastisch und fahrbar gehalten und durch seine dehnungsfeste
Mittelschichte bei begrenztem Expansionsbereich in gespanntem Zustande der Radfelge festgehalten. 



   Für die Montage und   Haftfähigkeit   des Rad- reifens ist es wesentlich, dass der Kern c in Form eines Spitzes d zwischen die Felgenwülste hinein- 

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 zudrücken und auf die Felge aufzupressen. Anderseits wird der Radreifen unter dem Druck der Belastung und seiner Eigenspannung die Felgenwülste in die Felge selbst einpressen, so dass ein Austreten des Reifens aus der Felge ausgeschlossen erscheint.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Elastischer Radreifen für Fahrräder und Kraftfahrzeuge aller Art, bestehend aus einem Gummi- kern von Zellenstruktur mit unter Gasdruck stehenden, in sich geschlossenen Gaskammern und einer den Kern umschliessenden Reifendecke, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Decke und den Kern, der sich in an sich bekannter Weise bis in den Raum zwischen die Felgenwülste erstreckt, eine den Kern zur Gänze umgebende, gegen Dehnung widerstandsfähige Mittelschichte eingeschaltet ist, die aus Gummi mit den üblichen Bestandteilen, sowie einem Zusatz aus unverarbeitetem Fasermaterial gebildet ist und mit den anliegenden Schichten zusammenvulkanisiert ist.
AT165925D 1948-07-15 1948-07-15 Elastischer Radreifen für Fahrräder und Kraftfahrzeuge aller Art AT165925B (de)

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