AT165887B - Verfahren zur Herstellung einer wärmedämmenden Verbundplatte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer wärmedämmenden Verbundplatte

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AT165887B
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soft
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heat insulating
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Franz Dr Menter
Josef Koenig
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Josef Koenig
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  Verfahren zur Herstellung einer   wärmedämmenden   Verbundplatte 
Es wurde bereits vorgeschlagen, wärmedämmende Platten, insbesondere für Bauzwecke, als Verbund (Schicht) platten durch innige Verbindung einer porösen, quellfähigen Weichplatte mit einer harten Deckschichte herzustellen, insbesondere um die Isolierwirkung der Weichplatte mit der höheren Festigkeit und Widerstandsfähigkeit der Hartschichte gegen Witterungeinflüsse zu kombinieren. Die Weichplatte kann z. B. aus Holzfasern und einem Kunstharz-Bindemittel bestehen, während die Deckschichte durch einen härtbaren Kunstharzpressstoff gebildet ist, der eines der bekannten Pressmaterialien auf Basis Phenoplaste, Aminoplaste u. dgl. sein kann.

   Da die Vereinigung der Weichplatte mit der Deckschichte unter erheblichem Pressdruck erfolgt, wird hiebei die poröse Weichplatte   zusammengepresst,   so dass sie ihre wärmeisolierenden Eigenschaften mehr oder weniger verliert und somit der Gebrauchswert der Verbundplatte erheblich herabgesetzt wird. 



   Dieser Mangel wird gemäss der Erfindung da- durch behoben, dass man nach dem Zusammen- pressen der Weichplatte und Deckschichte die
Verbundplatte in Flüssigkeit oder Dampf, vor- zugsweise in Heisswasser oder Wasserdampf, aufquellen und sodann in an sich bekannter Weise trocknen lässt. Auf diese Weise wird erreicht, dass die durch den Pressvorgang zumindest zum Teil verlorengegangene Porosität der Weichplatte wiederhergestellt wird, so dass die fertige Ver- bundplatte im wesentlichen dieselbe Wärme- dämmung gewährleistet wie die Weichplatte vor der Verpressung. 



   Die Hartschicht der Verbundplatte wird durch die Wassser-bzw. Dampfbehandlung nicht ange- griffen oder verändert, da bekanntlich gehärtete
Kunstharzpressstoffe gegen eine solche Behand- lung widerstandsfähig sind. 



   Da die Erfindung auf alle Weichplatten an- wendbar ist, sofern sie quellfähig sind, ist sie nicht auf solche aus Holzfasern beschränkt, vielmehr kommen z. B. auch Pressplatten aus Torf oder anderen quellfähigen Faserstoffen, wie
Papierfangstoff, Pappe u. dgl., in Betracht. Die
Pressplatten können auch mineralischen Füll- stoff, z. B. Kieselgur, enthalten. 



   Beispiel : Man geht von einer Holzfaser-
Weichplatte aus, die aus beispielsweise Säge- spänen, Holzschuppen oder   ähnlhe saug-   fähigem, gröberem Fasermaterial besteht, dem ein Bindemittel, beispielsweise ein härtbares
Phenol-Kunstharz, in gerade ausreichendem
Masse einverleibt wurde, um eine poröse, weiche, spezifisch leichte Platte durch Verformen und Verpressen zu erzeugen. Auf diese Weichplatte wird ein Kunststoffpressmaterial in beliebiger Form, beispielsweise in Pulver-bzw. Körnerform, in einer Schichte von gewünschter Dicke aufgestreut und sodann mit der Weichplatte in einer   Warmpresse   bei etwa   160  C   und 180   kg/cm2   Druck unlösbar vereinigt.

   Als Kunststoffpressmaterial kann eine der üblichen, warmhärtbaren Pressmassen verwendet werden, die aus einem Harzträger, beispielsweise Sägemehl, Sägespänen, anorganischen Füllstoffen, und einem warmhärtbaren Kunststoff, beispielsweise einem Phenoplast, dem ein Härtungsbeschleuniger, Farbstoffe u. dgl., beigegeben sein kann, bestehen. Durch das Verpressen des auf die Weichplatte aufgebrachten Kunststoffpressstoffes entsteht eine Verbundplatte. Diese wird dann durch etwa ein bis zwei Stunden in heisses Wasser getaucht oder der Wirkung von Wasserdampf ausgesetzt, wobei die Weichplatte, die durch das Verpressen ihre Porosität mehr oder weniger verloren hat, wieder etwa zum ursprünglichen Volumen aufquillt, während die harte Deckschichte unver- ändert bleibt.

   Nach einer Trocknung bei
Temperaturen unter   100 C wird eine Verbund platte   von vorzüglichen, wärmedämmenden Eigen- schaften erhalten. 



   Die auf diese Weise erhaltene Verbundplatte eignet sich nicht nur als Belag bzw. Verkleidung der Innen-und Aussenwände von Bauwerken, sondern auch zur Herstellung von Möbeln u. dgl. 



   Die wetterbeständige Deckschichte ist schleifbar und kann wie Hartholz bearbeitet werden. Für manche Zwecke ist auch die Kochfestigkeit dieser
Schichte von Bedeutung. Gewünschtenfalls kann auch währcnd des Aufbringens der Deckschichte eine Verformung der als Unterlage dienenden
Weichplatte durch Biegen u. dgl. vorgenommen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer wärme- dämmenden Faserstoffverbundplatte, bei dem eine poröse, quellfähige Faserstoff-Weichplatte mit einer aus einem härtbaren Kunstharz-Press- stoffmaterial bestehenden Deckschichte durch Warmpressung vereinigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass man die durch Zusammenpressen der Weichplatt. : mit der Deckschichte erhaltene Verbundplatte in Flüssigkeit oder Dampf, vor- zugsweise in Heisswasser oder Wasserdampf, aufquellen und sodann trocknen lässt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT165887D 1948-03-08 1948-03-08 Verfahren zur Herstellung einer wärmedämmenden Verbundplatte AT165887B (de)

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