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Durch die erfindungsgemässe Einrichtung ist es möglich, z. B. bei einem Getriebe mit drei Schaltstangen, mit drei Riegelbolzen, einer Feder und einem Sperriegel dieselbe Wirkung zu erzielen, zu der bisher ein Vielfaches dieser Teile nötig war.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
In Fig. 1-4 ist eine Ausführungsform für nicht in einer Ebene liegende, in Fig. 5 eine Aus- fühmngsform für in einer Ebene liegende Schaltstangen gemäss der Erfindung gezeigt. Die Fig. l, 3,4, 5 sind Schnitte quer zu den Schaltstangenachsen, Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1.
Im einzelnen zeigen die Fig. l die zwangschlüssige Verriegelung aller drei Schaltstangen, die Fig. 3 und 5 die Verriegelung der beiden Schaltstangen 4 und 6 beim Schalten der Schaltstange 5, Fig. 4 die kraftschlüssige Fixierung der drei Schaltstangen (Sperriegel 9 ausser Eingriff).
In den Fig. 1-5 bedeuten 1, 2, 3 die Riegelbolzen, 4,5, 6 die Schaltstangen, 7 einen Federteller, 8 die Riegelbolzenfeder, 9 den Sperriegel, 1 () eine Eindrehung im Riegelbolzen 3, in die der Sperriegel 9 eingerückt werden kann. 12-16 sind die Rastenmulden der Schaltstangen und 17-21 die zugehörigen Rastenhöcker der Riegelbolzen.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Einrichtung ist folgende :
Zwischen zwei Schaltungen sind alle Schalt- stangen zwangschlüssig verriegelt. Diese Stellung ) si in Fig. l ersichtlich. Die Rastenhöcker 17, 19
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ein und werden durch den Sperriegel 9 in dieser Lage zwangschlüssig festgehalten. Der Sper- flegel 9 wird gleichzeitig mit der Kupplung betätigt und bei Ausrücken der Kupplung zurückgezogen. Von diesem Augenblick an sind die Schaltstangen nur mehr kraftschlüssig fixiert. Soll nun z. B. die Schaltstange 5 verschoben werden (Fig. 3), so muss zunächst der Rastenhöcker 19 verdrängt werden. Befindet sich die Schaltstange 6 in der Mittelstellung, so liegt der Rastenhöcker 20 des Riegelbolzens 2 der Rastenmulde 15 der Schaltstange 6 gegenüber.
Die Schaltstange 5 verdrängt nun beim Verschieben den Riegelbolzen 2 und dadurch auch den Riegelbolzen J entgegen dem Widerstand der Feder 8. Der Rastenhöcker 21 kommt dadurch zwar ausser Eingriff, die Schaltstange 6 wird jedoch nun durch den Riegelbolzen 2 solange gesperrt, bis an der Schaltstange 5
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Rastenhöcker 19 gegenüberliegt (Fig. 2). In diesem Augenblick kann die gespannte Feder 8 sich wieder ausdehnen und die Riegelbolzenkette 2, 3 wieder gegen die Rastenmulden 14 a oder 14 b und 16 drücken. In derselben Weise vollzieht sich die Schaltung der beiden anderen Schaltstangen.
Wollte man zwei Schaltstangen (etwa 4 und 5) gleichzeitig schalten, so würde die Schaltstange 4 n. t.-. :.)..,-t.- den Rastenhöcker 17 und die Schaltstange 5 den Rastenhöcker 19 zu verdrängen suchen. Es kann aber der Gegenhöcker zu 17 (18) in der Schaltstange 5 keine Aufnahme finden, da diese Schaltstange den Höcker 18 ihrerseits zu verdrängen sucht. Auch der Höcker 20 wird nur etwas in die Rastenmulde 15 eingreifen können, weil eine freie Verschiebung der Schaltstange 5 gemeinsam mit der Schaltstange 4 nicht möglich ist. Dadurch wird demnach bei dem Versuch, zwei Schaltstangen gleichzeitig zu verschieben, eine Sperre aller drei Schaltstangen bewirkt. Es kann somit immer nur eine Schaltstange verschoben werden.
Obwohl bei der Schaltung eines Ganges die Schaltstangen kraftschlüssig fixiert werden, bliebe noch immer die Möglichkeit, dass ein Gang im Betrieb wieder herausspringt. Um dies zu verhindern, ist ein Sperriegel 9 vorgesehen, der gleichzeitig mit der Kupplung eingerückt wird. Das gabelförmige Ende des Sperriegels (Fig. 2) schiebt sich dabei in die Eindrehung 10, wodurch die Federwirkung ausgeschaltet wird und die Rastenhöcker zu Sperrglieder werden.
Die Art der Riegelbolzenausbildung kann verschieden sein. In Fig. 5 ist eine Ausführung gezeigt, die allerdings zur Voraussetzung hat, dass alle Schaltstangen in einer Ebene liegen.
Jeder Riegelbolzen besteht in diesem Falle aus einem Zylinderstück, an das sich beiderseits Kegelflächen mit gleichem Grundkreis anschliessen, die nötigenfalls ihrerseits wieder durch Zylinderstücke abgeschlossen werden, deren Endflächen die Kontaktflächen mit den benachbarten Riegelbolzen bilden. Die Kegelflächen entsprechen den Rastenhöckern.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Schaltsicherung bei Wechselgetrieben, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit mehreren, durch einen Schalthebel betätigte
Schaltstangen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder
Schaltstange ein quer zur Bewegungsrichtung der Schaltstangen verschiebbarer Riegelbolzen zugeordnet ist und dass alle zumindest zeitweise unter der Wirkung einer Feder in kraftschlüssiger
Verbindung miteinander stehenden Riegelbolzen mit ihren Rastenhöckem ständig gegen die zugehörigen Schaltstangen gedrückt werden.