AT164836B - Verfahren zur Verbesserung der Zerspanbarkeit von Werkstoffen - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Zerspanbarkeit von Werkstoffen

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  Verfahren zur Verbesserung der Zerspanbarkeit von Werkstoffen 
Es ist bekannt, dass die Zerspanbarkeit der meisten Werkstoffe, insbesondere der Eisen-und
Nichteisenmetalle mit steigender Zähigkeit schlechter wird. Zur Verbesserung der Zer- spanbarkeit wurde deshalb vorgeschlagen, die
Werkstoffe einer Wärmebehandlung zu unter- werfen, um z. B. durch eine dadurch erzielte Anlasssprödigkeit ein leichteres Zerspanen zu ermöglichen. 



   Andere Vorschläge befassen sich damit, die Werkstücke während der Bearbeitung mit span- abhebenden Werkzeugen zu kühlen, um auf diese Weise die Sprödigkeit der Werkstücke zu erhöhen und so das Abnehmen von Spänen zu erleichtern. 



  Diesem Verfahren ist unbedingt der Vorzug zu geben, weil es bedeutend höhere Versprödungen erreichen lässt, als dies z. B. durch die Herbeiführung einer   Anlassversprödung   möglich ist. Bei Temperaturen unter minus 30   bis minus 180   C beträgt die Kerbzähigkeit der meisten Werkstoffe nur mehr   1/10-1/20 der Kerbzähigkeit   bei Raumtemperatur, wobei die Festigkeit gleichzeitig nicht wesentlich steigt, so dass mit den gebräuchlichen Mitteln ein leichtes Zerspanen möglich ist. Die praktische Auswertung dieser Werkstoffeigenschaft zur Verbesserung der Zerspanbarkeit bereitet jedoch erhebliche Schwierigkeiten und es war bisher nicht möglich, während der spanabhebenden Bearbeitung Temperaturen anzuwenden, die wesentlich unter   0  C   liegen, da bei Temperaturen unter minus   30    C z.

   B. die üblichen flüssigen Kühlmittel versagen. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass beim Kühlen während der Zerspanung nicht nur das Werkstück, sondern auch das Werkzeug gekühlt wird, das gerade bei der Anwendung besonders tiefer Temperaturen ebenfalls verspröden würde, eine Erscheinung, die vor allem bei der Bearbeitung von Stahl besonders unerwünscht ist. 



   Die erwähnten Nachteile lassen sich nun   erfindungsgemäss   dadurch vermeiden, dass die
Tiefkühlung nicht während der spanabhebenden
Bearbeitung durchgeführt wird, sondern unmittel- bar vor der Bearbeitung erfolgt. Die Abkühlung der Werkstücke kann bei kleineren Stücken in einer Durchlaufkühlvorrichtung, bei grösseren
Stücken durch örtliche Abkühlung erfolgen.
Versuche haben ergeben, dass bei Anwendung von Kühltemperaturen, die wesentlich unter 0  C liegen, die Abkühlung für die Dauer des Bearbeitungsvorganges ausreicht, so dass eine
Kühlung während desselben nicht zu erfolgen braucht. Ausserdem ergibt sich bei Anwendung des   erfindungsgemässen   Verfahrens die Möglichkeit, die besonders starke Versprödung bei sehr tiefen Temperaturen für die Verbesserung der spanabhebenden Bearbeitbarkeit auszunützen.

   Die vorübergehende Überführung der Werkstücke in den versprödeten Zustand ist ohne Einfluss auf ihre Eigenschaften bei Raumtemperatur, d. h. es stellt sich nach Erreichung derselben der frühere Zustand wieder ein. Dadurch ist es möglich, eine Wärmebehandlung, wenn erwünscht, auch schon vor der Zerspanung vorzunehmen und die Stücke in geglühtem oder vergütetem Zustand zu bearbeiten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Verbesserung der Zerspanbarkeit von Werkstoffen, insbesondere von Eisen-und Nichteisenmetallen, durch Bearbeitung bei Temperaturen, die wesentlich unter 0 0 C, vorzugsweise zwischen minus 30 bis minus 180 C liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstoffe unmittelbar vor der spanabhebenden Bearbeitung auf diese Temperaturen abgekühlt werden, jedoch während der Bearbeitung eine Kühlung der Werkstoffe unterbleibt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164836D 1946-01-08 1946-01-08 Verfahren zur Verbesserung der Zerspanbarkeit von Werkstoffen AT164836B (de)

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