AT164516B - Einrichtung an Elektrodenhaltern zum Verhindern des Durchsickerns von Elektrolytflüssigkeit - Google Patents

Einrichtung an Elektrodenhaltern zum Verhindern des Durchsickerns von Elektrolytflüssigkeit

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AT164516B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einrichtung an Elektrodenhaltern zum Verhindern des Durchsickerns von Elektrolytflüssigkeit   
 EMI1.1 
 
Ende der Stange 6 aufgeschraubt ist, gegen den
Gummiring 3 gepresst. An Stelle der Messing- mutter kann auch ein Ring aus einem anderen
Metall, z. B. Kupfer, aus Ebonit oder einem anderen geeigneten Material verwendet werden.
Auf der Oberseite der Mutter bzw. des Ringes 7 liegt einerseits eine runde Metallkappe   9,   mit ihrem Rand auf, während anderseits an einander gegenüberliegenden Seiten der Mutter ein
Metallbügel   8,   z. B. aus Kupfer, befestigt, z. B. angelötet ist ; dieser trägt die Stellschraube 13 samt Gegenmutter, die auf die Metallkappe 9 einen regelbaren Druck ausübt. Der Raum 12 zwischen den Teilen 6 und 9 ist mit einer gegen
Chlor beständigen Verschlusspaste ausgefüllt. 



   Dies kann z. B. eine schmierenartige Mischung aus chloriertem Naphthalin und chloriertem
Paraffinwachs oder ein viskoses, durch Zusatz von chloriertem Kautschuk verdicktes chloriertes
Paraffinwachs sein ; es kann auch ein aus Kohlen- wasserstoffen bestehendes Schmierfett verwendet werden. An jeder Seite der Mutter 7 sind Ver- bindungsringe 10 und 11 aus Gummi, Kork oder anderem zusammenpressbaren Material ange- ordnet, die mit den Teilen 9 bzw. 4 in Berührung stehen. Ein an den Bügel 8 mittels der Gegenmuttern der Stellschraube 13 befestigter Kupferstreifen 14 dient zur Zuführung des elektrischen
Stromes zum Elektrodenhalter. Gegebenenfalls können die elektrischen Anschlüsse auch unabhängig vom Ring 7 und Bügel 8 angeordnet sein. 



   Während des Betriebes der Zelle wird die Stellschraube des Bügels so eingestellt, dass sie auf die Oberseite der Kappe drückt und auf diese Weise die Schmiermasse in die Poren der Oberflächenschicht der Stange einpresst. Dadurch findet der in den Poren der Stange hinaufsickemde Elektrolyt eine Barriere aus Schmiermasse vor, die die Ausscheidung des Elektrolyten verhindert.
Die Fig. 2 zeigt eine andere Form des Elektrodenhalters, bei welcher die Bezugsziffern 1-6 dieselbe Bedeutung haben, wie in Fig. 1. Eine Mutter 15 aus Messing oder einem anderen geeigneten Material ist auf dem oberen mit Gewinde versehenen Ende der Kohlenstange 6 aufgeschraubt und bildet eine Kappe, die auf den Verbindungsring 11 aus zusammenpressbarem 

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 Material drückt.

   Die Kupferstreifenverbindung 14 für die Stromzufuhr ist an der Messingkappe 15 mittels des an der Haube angelöteten   Sehraub-   bolzens 17 befestigt. Die Kappe 15 besitzt auch einen Schmiernippel   16,   durch den eine Schmiermasse, z. B. flüssiges chloriertes Paraffinwachs, das durch chlorierten Kautschuk verdickt ist, unter Druck in den Raum 12 zwischen der Kappe 15 und der Kohlenstange 6 eingeführt wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung an Elektrodenhaltern zum Verhindern des Durchsickems von Elektrolytflüssigkeit, insbesondere an Kohlenhaltem von mit einem wässerigen Elektrolyten in Berührung stehenden Kohlenelektroden, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem Zellengehäuse herausragende und für die Stromzuführung zur Elektrode dienende Teil des Elektrodenhalters mit einer undurchlässigen Kappe abgeschlossen ist, wobei der Raum zwischen der Kappe und dem Halter mit einem Schmiermaterial ausgefüllt und eine Einrichtung zur Pressung des Schmiermaterials gegen die Oberfläche des Halters vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem herausragenden Ende des Kohlenhalters (6), das mit einem Gewinde versehen ist, ein Metallring (7) aufgeschraubt ist, auf welchem einerseits eine Metallkappe (9) unter Zwischenlage eines Dichtungsringes (10) aus zusammenpressbarem Material aufliegt, andererseits ein Metallbügel (8) befestigt ist, auf welchem eine Stellschraube (13) angeordnet ist, mittels welcher die Kappe (9) gegen den Ring (7) gepresst wird. EMI2.1 gekennzeichnet, dass die undurchlässige Kappe aus einer Schraubkappe (15) aus Metall besteht, die auf dem herausragenden Ende des Elektrodenhalters (6) aufgeschraubt ist.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die undurchlässige Kappe (15) einen Schmiernippel (16) zur Einführung von Schmiermaterial unter Druck in den Raum zwischen der Kappe und dem Kohlenhalter besitzt.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der undurchlässigen Kappe und dem Zellengehäuse mittels eines Verbindungsringes (3) aus gummiartigem Material ein flüssigkeitsdichter Verschluss hergestellt ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmiermaterial aus chloriertem Naphthalin und ! oder chloriertem Paraffinwachs und ! oder chloriertem Kautschuk besteht.
AT164516D 1945-09-17 1948-02-23 Einrichtung an Elektrodenhaltern zum Verhindern des Durchsickerns von Elektrolytflüssigkeit AT164516B (de)

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GB164516X 1945-09-17

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AT164516B true AT164516B (de) 1949-11-25

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