AT139394B - Gleichrichter mit schmelzflüssigem Elektrolyten. - Google Patents

Gleichrichter mit schmelzflüssigem Elektrolyten.

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AT139394B
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    Gleichrichter   mit schmelzflüssigem Elektrolyten. 



   Im Sinne des Hauptpatentes sollen die Heizkörper bei Gleichrichtern mit   schmelzflüssigem   Elektrolyten möglichst nahe an die Elektroden   herangebracht   werden. Dies gelingt dann am vollkommensten, wenn man die Heizkörper in den Elektrolyten legt. Hiebei hmss man aber die Baustoffe der Heizkörper und ihre Betriebsspannung unter Rücksichtnahme auf den Elektrolyten wählen. Der Elektrolyt darf den Heizleiter nicht derart stark angreifen, dass eine angemessene Lebenszeit des Heizkörpers nicht erzielt werden kann, und es darf sich auch der infolge der Leitfähigkeit des geschmolzenen Elektrolyten auftretende Stromübergang aus dem Heizkörper in den Elektrolyten nicht störend bemerkbar machen.

   Auf Grund eingehender Versuche soll bei Elektrolyten, die in der Hauptsache aus Natron-oder Kalisalpeter oder Gemischen dieser beiden Salze bestehen, als Material für den im Elektrolyten liegenden Heizkörper entweder Eisen oder Siliziumkarbid bzw. ein Siliziumkarbid enthaltender Stoff verwendet werden. Wie vorstehend erwähnt, muss verhindert werden, dass durch den Stromübergang aus dem Heizkörper in den flüssigen Elektrolyten der Heizstrom während des Schmelzvorganges   übermässig   stark 
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 man dies, indem man an den Heizwiderstand eine Wechselspannung legt, deren Effektivwert 100 Volt nicht überschreitet.

   Die für den Anheizwiderstand erforderliche Wechselspannung kann entweder dem
Netz oder einer besonderen Heizwicklung des Transformators oder auch jener Transformatorwicklung entnommen werden, die über das elektrolytische Ventil den Gleichstrom liefert. 



   Verwendet man für den Anheizwiderstand im Elektrolyten liegende Eisenleiter und hält die vorstehend angegebene Grenze für die am Anheizwiderstand liegende Wechselspannung ein, so kann man erreichen, dass die Heizleistung während des Anheizvorganges sich innerhalb gewisser Grenzen hält, weil die wesentliche Steigerung des Widerstandes des Eisenleiters, die für sich allein betrachtet, die Heizleistung im Verlaufe des Anheizvorganges stark herabsetzen würde, durch die Stromleitung des Elektrolyten, welche anfänglich, solange der Elektrolyt fest ist, praktisch nicht vorhanden ist und sich erst bemerkbar macht, wenn der Elektrolyt in der Umgebung des Anheizwiderstandes bereits ge-   schmelzen   ist, zum Teil kompensiert wird.

   Je nach der Anordnung des Heizkörpers und der Betriebs- spannung wird die Heizleistung am Anfang oder am Ende des Anheizvorganges   grosser   sein. In der Regel   durchläuft   die Heizleistung ein Minimum, weil sieh zuerst die Steigerung des Eisenwiderstandes und erst später die Stromleitung durch den Elektrolyten bemerkbar macht. 



   Eine zweckmässige Anordnung des im Elektrolyten liegenden Heizleiters erreicht man, wenn man den Heizleiter zwischen zwei Elektrodenplatten gleichen Potentials (auf den Gleichrichterbetrieb bezogen) einschaltet. Beispielsweise kann man einen Eisenleiter zwischen zwei Eisenplatten schalten. 



   Diese Eisenplatten sind nicht nur mit der Gleichstromleitung verbunden, sondern zwischen ihnen ist auch die   Sekundärwicklung   des Anheiztransformators angeschlossen. Der vom Anheiztransformator gelieferte Wechselstrom erhitzt den im Elektrolyten zwischen den Eisenplatten liegenden Heizleiter. 



    Nach dem Anheizen wird der Anheiztransformator   primärseitig abgeschaltet. Nunmehr bildet die Sekundär- wicklung des Anheiztransformators eine für den Gleichstrom zur Verfügung stehende Verbindung der beiden Elektrodenplatten, die gegebenenfalls noch durch eine besondere, erst nach dem Anheizen herge- stellte   Kurzschlussverbindung   verstärkt werden kann. *) Erstes Zusatzpatent Nr. 139389.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Gleichrichter mit schmelzflüssigem Elektrolyten nach Patent 136637, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizwiderstand aus Heizleitern besteht, die unmittelbar im Elektrolyten liegen.
    2. Gleichrichter mit schmelzflüssigem Elektrolyten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Elektrolyten liegenden Heizleiter aus Eisen oder Stahl bestehen.
    3. Gleichrichter mit schmelzflüssigem Elektrolyten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Elektrolyten liegenden Heizleiter aus Siliziumkarbid oder einem Siliziumkarbid enthaltenden Stoff b. estehen.
    4. Gleichrichter mit sehmelzflüssigem Elektrolyten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Heizwiderstand, dessen Heizleiter im Elektrolyten liegen, beim Heizen eine Wechselspannung angelegt wird, deren Effektivwert 100 Volt nicht überschreitet.
    5. Gleichrichter mit schmelzflüssigem Elektrolyten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung für den im Elektrolyten liegenden Heizwiderstand jener Transformatorwieklung entnommen wird, welche über das elektrolytische Ventil den Gleichstrom liefert.
    6. Gleichrichter mit schmelzflüssigem Elektrolyten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der im Elektrolyten liegende Heizkörper zwischen zwei im Gleichriehterbetrieb auf gleichem Potential befindlichen Elektrodenplatten eingeschaltet ist :
AT139394D 1933-02-06 1933-12-05 Gleichrichter mit schmelzflüssigem Elektrolyten. AT139394B (de)

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